Ein klarer Fall von Schicksal
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Description
Hera ist in ihren Zwanzigern und hat gerade ihr Studium beendet. Als Online-Community-Managerin einer Zeitung hat sie einen langweiligen, aber auskömmlichen ersten Job. Ansonsten ist Hera auf der Suche nach Stabilität in einer Welt, in der die sozialen Medien das Sagen haben und alle immer erreichbar sind. Und so passt sie sich dem Ennui im Großraumbüro an, der nur unterbrochen wird durch das Aufleuchten des grünen Punktes, der anzeigt, wenn ihr älterer Kollege Arthur online ist. Wohlwissend, dass Arthur seine Frau niemals verlassen wird und alles nur schief gehen kann wie in den großen Romanen, die Hera alle kennt, stürzt sie sich dennoch Hals über Kopf in eine Affäre. Und alles kommt anders, als es kommen muss.
Book Information
Author Description
Madeleine Gray kommt aus Sydney, sie ist Autorin und Kritikerin. 2021 war sie nominiert für den Walkley Pascall Prize for Arts Criticism. Sie schreibt u.a. für die Zeitschriften Overland, Meanjin, The Monthly, Sydney Review of Books, Australian Book Review und The Times Literary Supplement. Sie hat an der Universität von Oxford ihren Master in Englischer Literatur erworben und promoviert derzeit an der Universität von Manchester.
Posts
Mein erstes Highlight 2024!
Das Buch ist wirklich gut! Es zeigt die Seite der Geliebten, einer Frau, die sich in einen verheirateten Mann verliebt hat. Die Geschichte zieht sich über anderthalb Jahre und ist ein Wechselbad der Gefühle. Wird Arthur seine Frau für Hera verlassen? Wie geht es Hera damit? Arthur ist unberechenbar und wurde mir im Laufe des Romans immer unsympathischer. Hera hingegen, konnte ich oft sehr gut verstehen und mich in ihre Lage und in ihre Gefühle hineinversetzen. Ihre Freundinnen Soph und Sara sind toll und bringen in ein ernstes Thema etwas Witz und Humor rein und auch Heras Dad ist sehr liebenswürdig. Das Buch ist definitiv ein Jahreshighlight für mich!

Ein tiefer Einblick in die Gefühlswelt einer Geliebten...
..., die am langen Haken von einem gestandenen Mann hängt, der ein Doppelleben führen möchte?? ... Ja, was wollte er denn? Das hat mir leider gefehlt, dieser kleine Einblick in die Gedanken- & Gefühlswelt des Protagonisten, um seine Seite dieser fragwürdigen Beziehung zu erfahren. Zunächst hielt ich was auf die Protagonistin, gebildet, die das System des Arbeitens und des Kapitalismus hinterfragt und eine starke Persönlichkeit zu haben scheint... Doch mehr und mehr hat sich herauskristallisiert, dass sie eigentlich total lost ist in ihrem Leben. So hatte ich immer wieder das Gefühl, als erzähle diese Geschichte eine pubertierende 16-Jährige, die immer wieder naiv und schwach diesem Mann verfallen ist, als hätte sie keine Würde und kein eigenes Leben. Verzweifelt, frustriert und doch immer noch so hoffnungsvoll. Eine Geschichte, die auf Kosten zweier Frauen geht. Nichts desto trotz ist die Story ganz gut geschrieben. Flüssiger Schreibstil, sodass man gut und schnell in die Geschichte findet und bis zum Ende mitfiebert, wie diese Katastrophe wohl ausgehen könnte.

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Hera ist in ihren Zwanzigern und hat gerade ihr Studium beendet. Als Online-Community-Managerin einer Zeitung hat sie einen langweiligen, aber auskömmlichen ersten Job. Ansonsten ist Hera auf der Suche nach Stabilität in einer Welt, in der die sozialen Medien das Sagen haben und alle immer erreichbar sind. Und so passt sie sich dem Ennui im Großraumbüro an, der nur unterbrochen wird durch das Aufleuchten des grünen Punktes, der anzeigt, wenn ihr älterer Kollege Arthur online ist. Wohlwissend, dass Arthur seine Frau niemals verlassen wird und alles nur schief gehen kann wie in den großen Romanen, die Hera alle kennt, stürzt sie sich dennoch Hals über Kopf in eine Affäre. Und alles kommt anders, als es kommen muss.
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Madeleine Gray kommt aus Sydney, sie ist Autorin und Kritikerin. 2021 war sie nominiert für den Walkley Pascall Prize for Arts Criticism. Sie schreibt u.a. für die Zeitschriften Overland, Meanjin, The Monthly, Sydney Review of Books, Australian Book Review und The Times Literary Supplement. Sie hat an der Universität von Oxford ihren Master in Englischer Literatur erworben und promoviert derzeit an der Universität von Manchester.
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Mein erstes Highlight 2024!
Das Buch ist wirklich gut! Es zeigt die Seite der Geliebten, einer Frau, die sich in einen verheirateten Mann verliebt hat. Die Geschichte zieht sich über anderthalb Jahre und ist ein Wechselbad der Gefühle. Wird Arthur seine Frau für Hera verlassen? Wie geht es Hera damit? Arthur ist unberechenbar und wurde mir im Laufe des Romans immer unsympathischer. Hera hingegen, konnte ich oft sehr gut verstehen und mich in ihre Lage und in ihre Gefühle hineinversetzen. Ihre Freundinnen Soph und Sara sind toll und bringen in ein ernstes Thema etwas Witz und Humor rein und auch Heras Dad ist sehr liebenswürdig. Das Buch ist definitiv ein Jahreshighlight für mich!

Ein tiefer Einblick in die Gefühlswelt einer Geliebten...
..., die am langen Haken von einem gestandenen Mann hängt, der ein Doppelleben führen möchte?? ... Ja, was wollte er denn? Das hat mir leider gefehlt, dieser kleine Einblick in die Gedanken- & Gefühlswelt des Protagonisten, um seine Seite dieser fragwürdigen Beziehung zu erfahren. Zunächst hielt ich was auf die Protagonistin, gebildet, die das System des Arbeitens und des Kapitalismus hinterfragt und eine starke Persönlichkeit zu haben scheint... Doch mehr und mehr hat sich herauskristallisiert, dass sie eigentlich total lost ist in ihrem Leben. So hatte ich immer wieder das Gefühl, als erzähle diese Geschichte eine pubertierende 16-Jährige, die immer wieder naiv und schwach diesem Mann verfallen ist, als hätte sie keine Würde und kein eigenes Leben. Verzweifelt, frustriert und doch immer noch so hoffnungsvoll. Eine Geschichte, die auf Kosten zweier Frauen geht. Nichts desto trotz ist die Story ganz gut geschrieben. Flüssiger Schreibstil, sodass man gut und schnell in die Geschichte findet und bis zum Ende mitfiebert, wie diese Katastrophe wohl ausgehen könnte.








