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Poetry & Drama

Ein gefallener Teufel

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About the book

Die erste vollständige Fassung des Stück 'Marquis von Keith', die Wedekind im Frühjahr 1899 in Paris anfertigte, galt bisher als verschollen. Nur Briefe liessen Rückschlüsse auf die Reinschrift und den Titel 'Ein gefallener Teufel' zu. Das Manuskript wurde 1988 im Stefan Zweig Nachlass entdeckt. Wedekind hatte es Weihnachten 1912 Stefan Zweig zum Geschenk gemacht. Die Edition des 'Gefallenen Teufels' schliesst nicht nur für Philologen eine Lücke in der Textgeschichte zum 'Marquis von Keith', sie realisiert auch Wedekinds ursprüngliche Absicht, die erste Reinschrift, die bereits für den Satz ausgezeichnet war, zu publizieren. Pharus: 'Kein Funke mehr, kein Stern aus früh´rer Welt, Kein Flämmchen, das den Busen licht erhellt. Nur Pharus ragt noch stets mit glüh´nden Kohlen Hoch in die Nacht. Der Teufel soll ihn holen!' Dieses Gedicht von Frank Wedekind gab den Titel der neben der Kritischen Studienausgabe der Werke Wedekinds erscheinenden Reihe 'Pharus'. 'Pharus' will die Diskussion über Wedekind neu beleben und als Forum für Theaterleute, Literaturwissenschaftler und Wedekind-Interessierte aller Fachrichtungen fungieren. Das Buch enthält die hier erstmals publizierte Urfassung des 'Marquis von Keith' nach der vollständig erhaltenen Handschrift von Wedekind, die den Titel 'Ein gefallener Teufel' trägt. In der Reihe Pharus sind bisher fünf Bände erschienen. Siehe bei Pharus 1: ISBN 3-927902-27-6; Pharus 3: ISBN 3-927902-44-6; Pharus 4: ISBN 3-927902-71-3, Pharus 5: ISBN 3-89552-036-5.
ISBN9783927902343
PublisherHäußer, H J
Publication Date12/31/90
Pages84

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