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Grundsätzlich haben wir hier eine ganz nette Geschichte zur Weihnachtszeit. Vom Hocker gehauen hat es mich allerdings nicht - ich bin ein absoluter Fan von Weihnachtsgeschichten mit einem hohen cozyness-Faktor. Die Idee, dass sich eine ‚Weihnachtshasserin‘ zur Weihnachtsliebhaberin entwickelt, finde ich eine schöne Idee, aber ich persönlich fand das hier nicht perfekt umgesetzt. Das Setting ist natürlich traumhaft: eine kleine skandinavische Insel inmitten eines großen Schneesturms, Kerzenschein und Kaminen, während der Strom ausfällt. Grundsätzlich habe ich hier sehr viel Potential gesehen und ich denke, grade Menschen, die keine übermäßigen Weihnachtsfans sind, werden das Buch eher mögen als ich. Während der Anfang der Erzählung sehr an den Haaren herbei gezogen wirkt, ist der Rest, besonders hinsichtlich der Entwicklung der Beziehung der Protagonisten, ziemlich realistisch. Alle Beteiligten haben sehr realistische Leben und Probleme. Allerdings ist die Geschichte sehr sprunghaft erzählt, da wir Einblicke in die Perspektiven von 4?! Charakteren bekommen und die Geschichte nicht durchgängig erzählt wird, sondern mehrere Zeitsprünge zum Schluss von mehreren Wochen passieren. Die Protagonisten empfand ich persönlich auch als nicht relatable - die Motivationen für ihre Verhaltensweisen waren für mich teils nicht nachvollziehbar bis platt und random. Achtung, jetzt kommt ein Spoiler: Das ‚happy End‘ kommt erst weit nach Weihnachten. Das fand ich super schade und auch etwas unbefriedigend. Meines Erachtens hätten 100 Seiten mit einem Happy End Weihnachten das Ganze deutlich aufgewertet. Aber das ist natürlich die Meinung einer großen Weihnachtsliebhaberin und Romantikerin - ich kann mir gut vorstellen, dass Andere das Ende der Geschichte durchaus anders bewerten würden!
Dec 3, 2023
Grundsätzlich haben wir hier eine ganz nette Geschichte zur Weihnachtszeit. Vom Hocker gehauen hat es mich allerdings nicht - ich bin ein absoluter Fan von Weihnachtsgeschichten mit einem hohen cozyness-Faktor. Die Idee, dass sich eine ‚Weihnachtshasserin‘ zur Weihnachtsliebhaberin entwickelt, finde ich eine schöne Idee, aber ich persönlich fand das hier nicht perfekt umgesetzt. Das Setting ist natürlich traumhaft: eine kleine skandinavische Insel inmitten eines großen Schneesturms, Kerzenschein und Kaminen, während der Strom ausfällt. Grundsätzlich habe ich hier sehr viel Potential gesehen und ich denke, grade Menschen, die keine übermäßigen Weihnachtsfans sind, werden das Buch eher mögen als ich. Während der Anfang der Erzählung sehr an den Haaren herbei gezogen wirkt, ist der Rest, besonders hinsichtlich der Entwicklung der Beziehung der Protagonisten, ziemlich realistisch. Alle Beteiligten haben sehr realistische Leben und Probleme. Allerdings ist die Geschichte sehr sprunghaft erzählt, da wir Einblicke in die Perspektiven von 4?! Charakteren bekommen und die Geschichte nicht durchgängig erzählt wird, sondern mehrere Zeitsprünge zum Schluss von mehreren Wochen passieren. Die Protagonisten empfand ich persönlich auch als nicht relatable - die Motivationen für ihre Verhaltensweisen waren für mich teils nicht nachvollziehbar bis platt und random. Achtung, jetzt kommt ein Spoiler: Das ‚happy End‘ kommt erst weit nach Weihnachten. Das fand ich super schade und auch etwas unbefriedigend. Meines Erachtens hätten 100 Seiten mit einem Happy End Weihnachten das Ganze deutlich aufgewertet. Aber das ist natürlich die Meinung einer großen Weihnachtsliebhaberin und Romantikerin - ich kann mir gut vorstellen, dass Andere das Ende der Geschichte durchaus anders bewerten würden!
Dec 3, 2023







