Eigentlich müssten wir tanzen

Eigentlich müssten wir tanzen

Hardback
3.416
Schweizer LiteraturVerwüstungDer Beruhigende Klang Von Explodierendem KerosinEndzeit

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Description

Dicht, dunkel, radikal Eine Gruppe junger Männer verbringt ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durchzuschlagen. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben. »Das ist waghalsig, mehr davon«, forderte die FAZ nach Erscheinen von Heinz Helles Debütroman. Helle hat sich nicht lange bitten lassen und den Einsatz erhöht. Im neuen Roman geht es um die Frage: Reicht das Aufrechterhalten der wichtigsten Körperfunktionen, um von sich selbst sagen zu können, man sei am Leben? Die Antwort, die das Buch gibt, wird uns womöglich nicht trösten. Aber sie macht atemlos vor Spannung.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
173
Price
20.60 €

Author Description

Heinz Helle, geboren 1978, studierte Philosophie in München und New York und arbeitete als Texter in Werbeagenturen, bevor er Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel studierte. Seine Romane erscheinen im Suhrkamp Verlag, zuletzt Wellen 2022, eine literarische Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Vaterschaft. Sein Roman Eigentlich müssten wir tanzen wurde in Helles eigener Fassung 2018 am Schauspiel Leipzig uraufgeführt. Prisma Bros ist sein erster originärer Theatertext, eingeladen zum Schweizer PLAY Festival im Mai 2026, die Uraufführung folgt in der Spielzeit 26/27 am Staatstheater Kassel. Helle lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Julia Weber, und den beiden gemeinsamen Töchtern in Zürich.

Posts

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All
3

Hat durchaus Athmosphäre, Schreibstil hat mir auch gefallen, aber eine richtige Story sucht man vergeblich. Mag ja gewollt sein, aber ist nicht meins. Die Szene in der Golde im Rückblick dem Ehepaar die Altersvorsorge andreht ist der Brüller und hievt das Buch für mich grad noch auf die 3 Sterne.

3

Das WDR-Hörspiel von 52:30 Min ist nach dem Buch entstanden. Die Geschichte entwickelt sich recht schnell, mir scheint, fast ein wenig ZU schnell. Die Figuren bekommen für meine Begriffe zu wenig Tiefe. Dazwischen gibt es Einsprengsel, wohl Rückblicke, die mich eher genervt haben. Insgesamt also nicht so ganz gelungen, fand ich. Der Stoff hätte mehr verdient, vielleicht ist das Buch besser.

3

The good: until the end I was driven to read on in order to get more information about what has happened. The bad: the story was told in short episodes and while I typically don't mind going back and forth between timelines, I just didn't think it was done well in this case.

3

Ein postapokalyptischer Roman hat man bestimmt schon gelesen, man weiß ungefähr Bescheid worauf es hinausläuft und trotzdem liest man Helles Roman mit Spannung. Das liegt vor allem an die poetische, knappe, fast unterkühlte Sprache, die viel Raum für eigene Gedanken gewährt. Es gibt das Gerücht, C. McCarthys Buch „Die Straße“ sei besser … das muss ich noch überprüfen.

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