Ehrgeiz
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Description
Die Erzählung vom gesellschaftlichen Aufstieg durch Leistung und Selbstoptimierung erweist sich immer mehr als Mythos. Wie gehen wir mit unserem Ehrgeiz in dieser krisenhaften Gegenwart um?
Jede:r hat einen Ehrgeiz. Aber wenn uns in der Schule, in den Medien und von der Politik erzählt wird, dass wir etwas erreichen müssen, dass wir uns in Rivalität zueinander definieren und in steter Arbeit an uns selbst verbessern sollen, dann wird Andrea Stift-Laube misstrauisch. Sie beleuchtet den Ehrgeiz als konstruktive und auch als destruktive Kraft, zeigt anhand von Themen wie Bildung, Nachhaltigkeit und Erbschaften, wie unser Ehrgeiz manipuliert wird und plädiert dafür, besonders den Ehrgeiz zu pflegen, die schönen Dinge im Leben nicht zu vergessen.
Book Information
Author Description
wurde 1976 in der Südsteiermark geboren. Sie studierte Sprachwissenschaft und Germanistik und aktuell Kulturwissenschaften. Sie ist Herausgeberin der Literaturzeitschrift Lichtungen und lebt als Schriftstellerin, Publizistin und Bezirkspolitikerin in Graz. Sie schreibt für Tageszeitungen wie Der Standard, Wiener Zeitung, Die Presse und die Kleine Zeitung. Sie veröffentlichte mehrere Romane sowie Prosa, Lyrik und Essays. Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a.: manuskripte-Förderungspreis, Theodor-Körner-Preis, Projektstipendium des Bundeskanzleramts Österreich, Rotahorn-Literaturpreis und Jubiläumsstipendium der Literar Mechana.
Posts
In der Reihe „übermorgen“ veröffentlicht der Kremayr & Scheriau Verlag Essays unter jeweils einem plakativen Oberbegriff, in diesem Fall „Ehrgeiz“. Es handelt sich also weder um einen Ratgeber zur Selbsthilfe noch um ein psychologisches Sachbuch, sondern um die freie Auseinandersetzung mit dem Thema. Andrea Stift-Laube geht es aus ihrer Sicht als Schriftstellerin an, zeigt beispielsweise, wie die Herangehensweise an ein neues Buchprojekt ist. Ihre persönliche Darstellung wirkt authentisch und selbstreflektiert. An einer Stelle gibt sie sogar „offen zu, dass das unwissenschaftliche Polemik ist. Aber das hier ist ein Essay, der darf auch ein wenig polemisch sein.“ Darüber hinaus finden sich zahlreiche allgemeingültige Aufhänger, wie Selbstoptimierung oder Leistungsdruck, die dazu einladen, die Gedanken schweifen zu lassen. Mir gefiel es sehr gut, wie die Autorin ernste Beobachtungen auf eine locker-leichte Art vermittelt.
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Die Erzählung vom gesellschaftlichen Aufstieg durch Leistung und Selbstoptimierung erweist sich immer mehr als Mythos. Wie gehen wir mit unserem Ehrgeiz in dieser krisenhaften Gegenwart um?
Jede:r hat einen Ehrgeiz. Aber wenn uns in der Schule, in den Medien und von der Politik erzählt wird, dass wir etwas erreichen müssen, dass wir uns in Rivalität zueinander definieren und in steter Arbeit an uns selbst verbessern sollen, dann wird Andrea Stift-Laube misstrauisch. Sie beleuchtet den Ehrgeiz als konstruktive und auch als destruktive Kraft, zeigt anhand von Themen wie Bildung, Nachhaltigkeit und Erbschaften, wie unser Ehrgeiz manipuliert wird und plädiert dafür, besonders den Ehrgeiz zu pflegen, die schönen Dinge im Leben nicht zu vergessen.
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wurde 1976 in der Südsteiermark geboren. Sie studierte Sprachwissenschaft und Germanistik und aktuell Kulturwissenschaften. Sie ist Herausgeberin der Literaturzeitschrift Lichtungen und lebt als Schriftstellerin, Publizistin und Bezirkspolitikerin in Graz. Sie schreibt für Tageszeitungen wie Der Standard, Wiener Zeitung, Die Presse und die Kleine Zeitung. Sie veröffentlichte mehrere Romane sowie Prosa, Lyrik und Essays. Zahlreiche Preise und Stipendien, u.a.: manuskripte-Förderungspreis, Theodor-Körner-Preis, Projektstipendium des Bundeskanzleramts Österreich, Rotahorn-Literaturpreis und Jubiläumsstipendium der Literar Mechana.
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In der Reihe „übermorgen“ veröffentlicht der Kremayr & Scheriau Verlag Essays unter jeweils einem plakativen Oberbegriff, in diesem Fall „Ehrgeiz“. Es handelt sich also weder um einen Ratgeber zur Selbsthilfe noch um ein psychologisches Sachbuch, sondern um die freie Auseinandersetzung mit dem Thema. Andrea Stift-Laube geht es aus ihrer Sicht als Schriftstellerin an, zeigt beispielsweise, wie die Herangehensweise an ein neues Buchprojekt ist. Ihre persönliche Darstellung wirkt authentisch und selbstreflektiert. An einer Stelle gibt sie sogar „offen zu, dass das unwissenschaftliche Polemik ist. Aber das hier ist ein Essay, der darf auch ein wenig polemisch sein.“ Darüber hinaus finden sich zahlreiche allgemeingültige Aufhänger, wie Selbstoptimierung oder Leistungsdruck, die dazu einladen, die Gedanken schweifen zu lassen. Mir gefiel es sehr gut, wie die Autorin ernste Beobachtungen auf eine locker-leichte Art vermittelt.




