Ego
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Description
Die Gedankenmodelle der Öknomie haben alle anderen Sozialwissenschaften erobert und beherrschen sie. So haben die Ökonomen auch den Seelenhaushalt des modernen Menschen zu ihrer Sache gemacht und ein Modell entwickelt, das unterstellt, dass jeder Mensch ausschließlich an sich und seinen Vorteil denkt. Dieses Buch untersucht, wie aus dem ursprünglich harmlosen Modell eine Falle wurde.
Vor sechzig Jahren wurde von Militärs und Ökonomen das theoretische Modell eines Menschen entwickelt. Ein egoistisches Wesen, das nur auf das Erreichen seiner Ziele, auf seinen Vorteil und das Austricksen der anderen bedacht war: ein moderner Homo oeconomicus. Nach seiner Karriere im Kalten Krieg wurde er nicht ausgemustert, sondern eroberte den Alltag des 21. Jahrhunderts. Aktienmärkte werden heute durch ihn gesteuert, Menschen ebenso. Frank Schirrmacher zeichnet in seinem bahnbrechenden Bestseller die Spur eines monströsen Doppelgängers nach und macht uns klar, dass für uns nichts Geringeres als die Demokratie auf dem Spiel steht.
Book Information
Author Description
Frank Schirrmacher (1959 - 2014) war von 1994 bis zu seinem Tod einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, deren Feuilleton er auf einzigartige Weise prägte. Immer wieder gelang es ihm dort und in seinen Büchern zukunftsweisende Themen zu setzen und große gesellschaftliche Debatten zu entfachen. Für sein Buch Das Methusalem-Komplott erhielt er u.a. die Auszeichnung Journalist des Jahres. Er wurde 2007 als erster Journalist mit dem Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache und 2009 mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet. Bei Pantheon sind von ihm erschienen Minimum (2008) und Payback (2011).
Posts
Thematisch gut. Aber schwer zu lesen.
Das Buch hat mich gerade nachdem ich Quality Land gelesen habe sehr interessiert. Thematisch und inhaltlich ist es sehr gut gefüllt. Es erklärt wenn auch in schwieriger Wortwahl die aktuelle Gegebenheiten mit der Perspektive aus der Vergangenheit insbesondere dem kalten Krieg. Leider durch die Wortwahl des Autoren liest sich das Buch mehr als schlecht. Nach kurzen Passagen hatte ich meistens schon keine Lust mehr weiterzulesen, weil das Buch mit Fremdwörtern gespickt ist, die sage ich mal nicht im normalen Sprachgebrauch zu finden sind. Ich will nicht sagen, dass das Buch nur was für Akademiker ist, weil ich glaube selbst die hätten Schwierigkeiten das Buch vollends zu verstehen. Zumindest ohne einen Duden zu benutzen. Das reduziert das Lese Vergnügen. Ich verstehe auch nicht warum man so eine Wortwahl bei so einem guten Thema nutzen möchte. Das könnte aber auch der Grund sein warum das Buch sich nicht so gut verkauft. Schade finde ich auch, dass das Buch faktisch nur 296 Seiten zu lesen hat. Aber das ganze Buch hat eine Seiten Angabe von 351 Seiten. Der Rest ist halt einfach nur Glossar und eine Ansammlung von Zitaten und Quellenhinweisen. Das finde ich sehr schade und enttäuscht ein bisschen über den Inhalt hinweg. Letztendlich bin ich froh dieses Buch beendet zu haben. Aber ich muss ehrlich sagen, ich hätte es am liebsten gar nicht erst angefangen. Nur ich kann einfach nicht ein Buch weglegen, wenn ich es angefangen habe. Für alle, die ihren Wortschatz erweitern wollen und sich wirklich durch diese harte Literatur kämpfen möchten, kann ich es tatsächlich empfehlen. Von der Wortwahl her hat es mich weitergebracht. Aber so möchte ich nicht lesen.
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Die Gedankenmodelle der Öknomie haben alle anderen Sozialwissenschaften erobert und beherrschen sie. So haben die Ökonomen auch den Seelenhaushalt des modernen Menschen zu ihrer Sache gemacht und ein Modell entwickelt, das unterstellt, dass jeder Mensch ausschließlich an sich und seinen Vorteil denkt. Dieses Buch untersucht, wie aus dem ursprünglich harmlosen Modell eine Falle wurde.
Vor sechzig Jahren wurde von Militärs und Ökonomen das theoretische Modell eines Menschen entwickelt. Ein egoistisches Wesen, das nur auf das Erreichen seiner Ziele, auf seinen Vorteil und das Austricksen der anderen bedacht war: ein moderner Homo oeconomicus. Nach seiner Karriere im Kalten Krieg wurde er nicht ausgemustert, sondern eroberte den Alltag des 21. Jahrhunderts. Aktienmärkte werden heute durch ihn gesteuert, Menschen ebenso. Frank Schirrmacher zeichnet in seinem bahnbrechenden Bestseller die Spur eines monströsen Doppelgängers nach und macht uns klar, dass für uns nichts Geringeres als die Demokratie auf dem Spiel steht.
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Frank Schirrmacher (1959 - 2014) war von 1994 bis zu seinem Tod einer der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, deren Feuilleton er auf einzigartige Weise prägte. Immer wieder gelang es ihm dort und in seinen Büchern zukunftsweisende Themen zu setzen und große gesellschaftliche Debatten zu entfachen. Für sein Buch Das Methusalem-Komplott erhielt er u.a. die Auszeichnung Journalist des Jahres. Er wurde 2007 als erster Journalist mit dem Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache und 2009 mit dem Ludwig-Börne-Preis ausgezeichnet. Bei Pantheon sind von ihm erschienen Minimum (2008) und Payback (2011).
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Thematisch gut. Aber schwer zu lesen.
Das Buch hat mich gerade nachdem ich Quality Land gelesen habe sehr interessiert. Thematisch und inhaltlich ist es sehr gut gefüllt. Es erklärt wenn auch in schwieriger Wortwahl die aktuelle Gegebenheiten mit der Perspektive aus der Vergangenheit insbesondere dem kalten Krieg. Leider durch die Wortwahl des Autoren liest sich das Buch mehr als schlecht. Nach kurzen Passagen hatte ich meistens schon keine Lust mehr weiterzulesen, weil das Buch mit Fremdwörtern gespickt ist, die sage ich mal nicht im normalen Sprachgebrauch zu finden sind. Ich will nicht sagen, dass das Buch nur was für Akademiker ist, weil ich glaube selbst die hätten Schwierigkeiten das Buch vollends zu verstehen. Zumindest ohne einen Duden zu benutzen. Das reduziert das Lese Vergnügen. Ich verstehe auch nicht warum man so eine Wortwahl bei so einem guten Thema nutzen möchte. Das könnte aber auch der Grund sein warum das Buch sich nicht so gut verkauft. Schade finde ich auch, dass das Buch faktisch nur 296 Seiten zu lesen hat. Aber das ganze Buch hat eine Seiten Angabe von 351 Seiten. Der Rest ist halt einfach nur Glossar und eine Ansammlung von Zitaten und Quellenhinweisen. Das finde ich sehr schade und enttäuscht ein bisschen über den Inhalt hinweg. Letztendlich bin ich froh dieses Buch beendet zu haben. Aber ich muss ehrlich sagen, ich hätte es am liebsten gar nicht erst angefangen. Nur ich kann einfach nicht ein Buch weglegen, wenn ich es angefangen habe. Für alle, die ihren Wortschatz erweitern wollen und sich wirklich durch diese harte Literatur kämpfen möchten, kann ich es tatsächlich empfehlen. Von der Wortwahl her hat es mich weitergebracht. Aber so möchte ich nicht lesen.




