Edition Utopia – Band 01
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Book Information
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Octavian III
Als ich das erste Mal K.H. Scheer gelesen habe, den bekannten, deutschen Science-Fiction Autor und einer der beiden Gründer des Perry Rhodan Mammut-Werks, war ich noch sehr jung. Ich hatte die Taschenbücher der Utopia Serie in einem sehr kleinen Antiquariat entdeckt und mal eines mitgenommen. Schon früh interessierte ich mich für SF und dies eine Buch nahm mich komplett für den Autoren ein. Bald darauf kaufte ich mehr Teile der Serie und hatte bald wohl ungefähr 30 gekauft und gelesen. Insgesamt besteht die Utopia Serie aus 44 Bänden, die mir heute als E-Book vorliegen. So viel einfacher, da die Bücher heute längst vergriffen sind. Da mich SF derzeit wieder mehr interessiert, habe ich mir vorgenommen, alte Autoren wiederaufleben zu lassen. Also habe ich mal mit dem ersten Band der Serie begonnen, ein Buch, welches ich damals jedoch nicht hatte, also eine für mich neue Geschichte. Scheer schreibt sehr technik- und waffenaffin, sehr wissenschaftlich und der Physik zugeneigt. Wer hier nicht etwas bewandert ist, wird sich eher durch die Lektüre arbeiten müssen. Ich bin so ein Kandidat, der sich zwar gerne mit Astronomie befasst jedoch die Physik eher schwierig zu erfassen findet. Die Geschichte ist eher schnell erzählt, wird aber gern einmal über längere Passagen mit technischen Informationen unterbrochen, von denen ich als Laie oft nicht wusste, ob das wirklich Science oder schon Fiction ist. Dennoch ist es sehr faszinierend, wie klar Scheer die Zukunft vor Augen hatte und wie fundiert er recherchiert haben muss, selbst wenn die technischen Möglichkeiten der Fantasie entsprungen wären. Scheer beschreibt in dieser erstmals 1958 in Heftform erschienene Geschichte eine hochentwickelte Zivilisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, andere zivilisierte Welten zu überwachen, um allenfalls, wenn diese sich nicht zum Wohle der übrigen Welten entwickelt, einzugreifen, sie gegebenenfalls in ihrer Evolution «zurückzustufen». Mit welchen Mitteln und Personen dies geschieht, wie es für die anderen Zivilisationen aufgenommen wird und ob es eine Berechtigung zum Eingreifen gibt, wird hier inszeniert. Ein sehr spannendes Thema, wie ich finde. Wie gesagt, eine interessante Geschichte aber zu oft durch für mich nur schwer nachvollziehbare (pseudo?)-wissenschaftliche Unterbrechungen im Lesefluss gestörtes Lesevergnügen. Wahrscheinlich eher etwas für einen wirklichen SF-Nerd! 😊
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Octavian III
Als ich das erste Mal K.H. Scheer gelesen habe, den bekannten, deutschen Science-Fiction Autor und einer der beiden Gründer des Perry Rhodan Mammut-Werks, war ich noch sehr jung. Ich hatte die Taschenbücher der Utopia Serie in einem sehr kleinen Antiquariat entdeckt und mal eines mitgenommen. Schon früh interessierte ich mich für SF und dies eine Buch nahm mich komplett für den Autoren ein. Bald darauf kaufte ich mehr Teile der Serie und hatte bald wohl ungefähr 30 gekauft und gelesen. Insgesamt besteht die Utopia Serie aus 44 Bänden, die mir heute als E-Book vorliegen. So viel einfacher, da die Bücher heute längst vergriffen sind. Da mich SF derzeit wieder mehr interessiert, habe ich mir vorgenommen, alte Autoren wiederaufleben zu lassen. Also habe ich mal mit dem ersten Band der Serie begonnen, ein Buch, welches ich damals jedoch nicht hatte, also eine für mich neue Geschichte. Scheer schreibt sehr technik- und waffenaffin, sehr wissenschaftlich und der Physik zugeneigt. Wer hier nicht etwas bewandert ist, wird sich eher durch die Lektüre arbeiten müssen. Ich bin so ein Kandidat, der sich zwar gerne mit Astronomie befasst jedoch die Physik eher schwierig zu erfassen findet. Die Geschichte ist eher schnell erzählt, wird aber gern einmal über längere Passagen mit technischen Informationen unterbrochen, von denen ich als Laie oft nicht wusste, ob das wirklich Science oder schon Fiction ist. Dennoch ist es sehr faszinierend, wie klar Scheer die Zukunft vor Augen hatte und wie fundiert er recherchiert haben muss, selbst wenn die technischen Möglichkeiten der Fantasie entsprungen wären. Scheer beschreibt in dieser erstmals 1958 in Heftform erschienene Geschichte eine hochentwickelte Zivilisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, andere zivilisierte Welten zu überwachen, um allenfalls, wenn diese sich nicht zum Wohle der übrigen Welten entwickelt, einzugreifen, sie gegebenenfalls in ihrer Evolution «zurückzustufen». Mit welchen Mitteln und Personen dies geschieht, wie es für die anderen Zivilisationen aufgenommen wird und ob es eine Berechtigung zum Eingreifen gibt, wird hier inszeniert. Ein sehr spannendes Thema, wie ich finde. Wie gesagt, eine interessante Geschichte aber zu oft durch für mich nur schwer nachvollziehbare (pseudo?)-wissenschaftliche Unterbrechungen im Lesefluss gestörtes Lesevergnügen. Wahrscheinlich eher etwas für einen wirklichen SF-Nerd! 😊




