Du kennst sie

Du kennst sie

Softcover
2.844

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Description

Ein Katz-und-Maus-Spiel zweier Frauen, die in einer besseren Welt beste Freundinnen wären

Sophie Braam ist Barkeeperin in einem eher gehobenen Etablissement, irgendwo in Virginia. Sie ist die Chefin hinterm Tresen und Übergriffigkeiten der männlichen Kundschaft gewöhnt. Aber als ein Ekel-Typ ihr erst den Lieblingsrotwein wegsäuft und dann auch noch massiv zudringlich wird, hat sie die Schnauze voll.
Nora Winter ist Polizistin, die es, weil schwarz und weiblich, mit ihrer Karriere nicht leicht hat. Zufällig freundet sie sich mit Sophie an, wenngleich sie wittert, dass mit der rätselhaften Barkeeperin etwas nicht stimmt. Denn Sophie hat inzwischen Freude an finalen Lösungen gefunden und macht fröhlich weiter. Nora leidet unter Albträumen von getöteten Frauen, muss aber nach der Männer-Mörderin fahnden, während ihr eigener Mann ins Visier von Sophie gerät …

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Serial Killer
Format
Softcover
Pages
398
Price
17.50 €

Author Description

Meagan Jennett ist eine ehemalige Barkeeperin, die die Herstellung von Cocktails gegen das Verfassen ihrer eigenen Geschichten eingetauscht hat. Ursprünglich stammt sie aus Crozet, Virginia, und lebt jetzt in Schottland, wo sie an der Universität Glasgow gerade in Fine Arts promoviert. Du kennst sie ist ihr Debüt.

Posts

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Insekten - Klischee - Serienmörderin

Es ist sicher kein Thriller, den ich normalerweise als solchen bezeichnen würde. Literarisch ist er super, da es eine ganz andere Schreibweise ist, als ich sie sonst kenne. Sie lebt von Umschreibungen, detaillierten Beschreibungen. Lange habe ich mit geraten, was der Titel bedeutet. Kennt Sophie die Männer oder Nora die Täterin? Leider finde ich hat das Buch für mich zu viele Zeilen, die ich nicht benötige, wenn ich einen Thriller lese. Und die Insekten 🦟 Umschreibungen, manchmal eklig 🤢. Die beiden Akteure Sophie und Nora sind mir zu wenig abgegrenzt. Wenn ich das Buch mal während eines Kapitel weggelegt habe, dann war ich meist verwirrt, bei welcher Person ich jetzt bin. Das Ende hat mich enttäuscht. Das Buch war keine Zeitverschwendung, nur anders als ich erwartet habe.

1

Schlecht !

Schreib-/Sprachstil 6 ! Nie ein roter Faden ! Keine Spannung - extremes „Dahinplätschern“ Kein Thriller ! Leider überhaupt keine Empfehlung.

3.5

Leider nichts neues

Das Cover passt zum Inhalt der Story, ist aber leider auch genauso unspektakulär. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven geschildert, der Mörderin und der ermittelnden Beamtin. Man erfährt die Beweggründe beider Handelnden und taucht in das zentrale moralische Dilemma ein, welches ich in der Grundidee nicht schlecht fand, aber mir phasenweise zu plakativ war. Im Verlauf musste ich immer mal an die Bücher von Thomas Harris denken (Verarbeitung von menschlichen Teilen als Lebensmittel, weibliche Beamtin unter männlichen Kollegen, Transformation durch Mord usw.), viel kannte man schon. Auch das Ende war aus meiner Sicht sehr vorhersehbar. Der Schreibstil des Buches ist sehr bildhaft und metaphorisch. Dadurch für mich zu langatmig und die Schachtelsätze und Fachbegriffe haben mir immer wieder den Flow verdorben. Trotz meiner Kritik bin ich gut durch das Buch gekommen, der Spannungsbogen ist nie komplett abgefallen und ich habe die beiden Frauen gerne verfolgt. Ich denke, dass Buch wird seine Liebhaber finden, aber ich gehöre leider nicht dazu.

Leider nichts neues
2

Sophie - eine taffe Barkeeperin. Aber auch eine vom Männerhass getriebene Mörderin. Nora - eine dunkelhäutige Polizistin, die sich in einer mit Vorurteilen geprägten, männerdominierten Welt durchkämpfen muss. Diese beiden Frauen treffen aufeinander. Sophie hat es satt. Blicke, die sie ausziehen - Blöde, übergriffige Sprüche und unerlaubte, ekelige Berührungen von Männern widern sie an. Das alles kriecht wie Milben unter ihre Haut und vergiftet ihren Körper und ihre Seele. Das will sie sich auf keinen Fall länger gefallen lassen und schlägt mit voller Kraft, Brutalität und Skrupellosigkeit zurück. Das Buch erzählt aus der Sicht beider Frauen. Leider leider war das Buch nichts für mich. Die Grundidee ist wirklich gut und hatte großes Potenzial. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und mit vielen Metaphern bestückt. Dies hat mir eher weniger gefallen und meinen Lesefluss eher gestört. Ich weiß, dass hinter diesem Stil sehr viel Mühe und künstlerisches Talent liegt, leider sagt mir das nicht zu. Für mich kam in diesem Buch keine Spannung auf. Es wiederholte sich eher und auch die Ermittlungsarbeit plätscherte nur vor sich hin. Diese stand auch eher im Hintergrund. Ach schade, aber das Buch konnte mich nicht überzeugen, somit kann ich auch leider keine Leseempfehlung aussprechen.

2

Titel, Cover und Grundstory hatten mir einen richtig schönen Thriller-Vibe gegeben. Leider wurde ich hier enttäuscht. Der Männerhass war mir schlichtweg zu übertrieben, die Handlung ohne Spannung und vorhersehbar.

2.5

Leider nicht mein Fall!

Eine Frau als Serienkillerin? Super! Eine Polizistin, die sie jagt? Perfekt! Warum hat es dann nicht gematcht? Nun, zum einen lag es an Sophie, die Serienmörderin, mit der ich so gar nicht warum wurde. Das lag nicht daran, dass sie eine Serienmörderin ist. Im Gegenteil: Eine Serienmörderin ist endlich mal was anderes. Aber leider nicht diese. Sophie verfängt sich in ihren Ausführungen, ist langatmig in ihren Erklärungen und die bildlichen Erläuterungen mit den Tieren waren für mich leider unverständlich und nicht wirklich nachvollziehbar. Auch ihre Beweggründe sind mir gänzlich unklar. Sie hasst Männer - so profan! Da hätte ich mir doch mehr erhofft. Oder vielleicht habe ich es auch einfach nur nicht verstanden? Zwischendrin gab es Lichtblicke in denen die Geschichte in meinen Augen an Fahrt aufgenommen hat, es folgten aber dann wieder die langatmigen Ausführungen über Tiere und Hexen. Nora dagegen, der viel interessantere Charakter, bleibt fast komplett auf der Strecke! Da wäre in meinen Augen mehr Potenzial drin gewesen. Und das Ende?! Wirklich?! Es wirkt für mich leider vollkommen unfertig. Ich bin leider - wie man merkt - gar nicht zufrieden mit dem Buch. Zu lang, zu profan… Ich kann leider keine Leseempfehlung aussprechen.

Leider nicht mein Fall!
2.5

Moralisches Dilemma super, der Rest eher langweilig

Das Cover find ich nicht so überzeugend. Es gibt mir nichts, austauschbar und leicht zum Vergessen. Dieser Thriller ist nicht wie die meisten. Er wird viel aus der Sicht der Mörderin erzählt, man versteht bis zu einem gewissen Teil ihre Beweggründe, vor allem bei dem ersten Mord. Besonders gut gelingt der Autorin, dass man wirklich mitfühlt und den Mord als moralisch korrekt empfindet. Im Verlauf der Geschichte wird das ein bisschen schwieriger, aber da kann sich jeder selbst einen Eindruck machen. Dieses moralische Dilemma ist sehr gut gelungen, dennoch fand ich das Buch im Verlauf eher langweilig, es hat sich wiederholt und die Polizei war relativ inkompetent. Die Geschichte wird noch aus der Perspektive von Nova erzählt, eine Polizistin, die die Morde aufklären soll. Sie hat ihre eigenen Probleme welche gut dargestellt werden. Aber dennoch fand ich ihre Sicht langatmig. Moralisches Dilemma super dargestellt, Spannung vorhersehbar, Story langatmig. Meins wars nicht

4

Knisternd und spannend!

Der Schreibstil ist so einzigartig, dass es mich tatsächlich besonders begeistert hat, die einzelnen Einblicke und Gedankengänge zu lesen. Unglaublich gut be- und umschrieben! Die aufsteigende Spannung zwischen Mörderin und Polizistin - die unterschiedlichen Blickwinkel- haben mir besonders gut gefallen! Einzig die doch sehr spontanen Rückblicke fand ich teils verwirrend. Aber so sind sie wohl, die Gedankengänge der Menschen. Für mich ein großartiges Buch! Absolute Empfehlung!

4.5

Sprachgewaltig

In diesem Debüt von Meagan Jennet begleiten wir Sophie & Nora und tatsächlich eigentlich jede Frau die du so kennst... Genau genommen geht es um den Struggle aller Frauen, den jede von uns tagtäglich kennt. Nur in eine sehr bildgewaltige, poetische und künstlerische Richtung verpackt. Sophie, eine unserer Protagonistinnen, fristet ihr Leben als Barkeeperin und mausert sich zu einer waschechten Serienkillerin. Nora ist die angehende Mordvermittlerin. So unterschiedlich diese Rollen auf den ersten Blick klingen, so gleich ist doch ihre beschriebene Gefühlswelt. Beide haben mit misogynen Strukturen zu kämpfen. Nur die Verarbeitung fällt unterschiedlich aus. So wundert auch die zarte Freundschaft der beiden nicht. Ich mochte den Thriller wahnsinnig gerne, so wie es sich um eine Seltenheit handelt, dass Frauen zu Serientäterinnen werden, so schön selten ist auch der Schreibstil dieses Debüts. Es handelt sich um einen sehr poetischen Stil, der viele Bildassoziationen hervorruft und zum Teil auch etwas mystisch anmutet. Eine meiner liebsten Textstellen findet sich ziemlich am Anfang der Geschichte, auf Seite 51: "Eine Sphinx stellt eine Frage Glaubst du er wäre ausgestiegen?" Die Wechsel der PoVs mit den Kapiteln ist toll und hält den Lesefluss aufrecht. Aber, und das ist das einzige Manko des Thrillers, zwischendurch plätschert die Gefühlswelt der Protas etwas dahin, was einen High Speed Read nicht bedingt. Aber das muss hier tatsächlich auch gar nicht sein. Ich würde das Buch allen Thriller begeisterten Ladys empfehlen, die auch gerne Mal ihre innere Stimme verkörpert sehen möchten ;) mit den beiden Protagonistinnen ist auf jeden Fall für jeden Standpunkt was dabei und so verwerflich manche Dinge auch sind, am Ende kann man beide verstehen. Das Ende ist recht offen gehalten, es könnte sich demnach ein weiterer Band anschließen, allerdings finde ich den Thriller als Standalone absolut aussagekräftig.

3

Sophie und Nora

Cover passt zur Geschichte mit dem Glas zur Barkeeperin Sophie 😉 Sophie arbeitet im Blue Bell als Barkeeperin. Eines Abends hat sie "die Nase voll" und begeht ihren ersten Mord. Die Polizeibeamtin Nora wird mit einbezogen da sie den Posten als Detektiv übernehmen soll. Sophie und Nora Freunden sich an. Nora hat als Beamtin ein gutes Gespür, leider aber kommt ihr Gedanke aber zu spät. Nora lebt mit ihren Freund Dan zusammen. Sie ist freundlich, lässt sich nicht unterkriegen. Sophie hat zwei Seiten die freundlich nach außen und die gefährliche (wie ein Monster) die sie zu verbergen versucht damit sie weiter machen kann. Das Ende war für mich echt Scheiße und auch traurig. Da hätte mich interessiert wie es hätte weiter gehen können. Kapitel konnte man nicht immer gleich zuordnen um wen es in dem Moment geht. Als ich die Leseprobe las fand ich es interessanter.Man kann es lesen, etwas mehr Spannung wäre schön gewesen. Das Gewisse etwas fehlt.

3

3,5/5 „»Ich tu das dir zuliebe«, »Ich tu das nicht gern, glaub mir« - das sagen sie, um sich besser zu fühlen, wenn sie dich zerstören.“ s. 349 „Du kennst sie“ von Meagan Jennett, aus dem Englischen übersetzt von Birgit Salzmann ist ein feministischer Thriller - dachte ich. Jetzt bin ich mir aber gar nicht mehr so sicher, wie feministisch es ist, Männer umzubringen, „nur“ weil es sonst immer die Frauen* sind, die ermordet werden. Aber die Wut, die Gewalt, der Schmerz, den Jennett da ausdrückt, all das rührt aus einer feministischen Idee, all den weiblich gelesenen Menschen eine Stimme zu geben. Die sprachliche Wucht, die auch durch die großartige Übersetzung rüberkommt (nur einmal bin ich über das Wort „klönen“ gestolpert, das nicht so ganz für mich in die Welt passen wollte), hat mich von Anfang an sehr begeistert. In der Mitte war mir die Story leider etwas zu fad, trat ein bisschen auf der Stelle rum, weswegen ich auch ein paar Punkte abziehen muss. Aber immer wenn Sophie, die Serienmörderin (kein Spoiler) und Nora, ihre Widersacherin bei der Polizei, interargiert haben, war ich mittendrin. Und dass mich das Ende ganz schön mitgenommen hat, muss ich euch nicht erzählen, wenn ihr es selbst gelesen habt. „Du erinnerst dich an ihre Namen: Bundy, Dahmer, Ramirez. Auch an meinen wirst du dich erinnern.“ s. 334 Es ist nicht der mitreißendste Thriller, den ich je gelesen habe, ich wusste irgendwie, wie es endet und ich bin nicht mit allen Darstellungen d’accord, aber mir sind die immer wiederholenden Gedanken geblieben, das mit Schlüsseln zwischen den Fingern nachhause laufen, dass ein Nein spät, nur mit Ausreden, gar nicht akzeptiert wird, das Aushalten von Sprüchen, das Nichtzutrauen. Einfach sau spannend das alles aus einer weiblichen Perspektive zu lesen.

2

Die Männerfeibdlichkeit war mir hier viel zu ausgeprägt und hat das Buch für mich leider zu keinem schönen Erlebnis gemacht

2

Sehr insektenlastig

Mir hatte der Anfang des Romans wirklich gut gefallen. Umso überraschter war ich, dass die Story im Laufe des Geschehens immer mehr abgeflacht ist. Der Schreibstil hat mich auch überhaupt nicht abgeholt und die ständige wirre Innensicht beider Protagonistin, vor allem die dauernd Bezugnahme auf irgendwelche Insekten und Milben, haben mich irgendwann so wahnsinnig genervt, dass es mir regelrecht die Laune verdorben hat und es hat auch den kompletten Lesefluss behindert. Auch hat mir nicht gefallen, dass nur wenig über die Figuren verraten wird und die Handlung, obwohl ja doch ziemlich viele Männer ermordet werden, regelrecht dahin plätschert. Die einzige gute Szene war für mich der Moment, in dem Nora ein Cocktail serviert wird und das Kapitel, in dem dessen Zubereitung verraten wird. Ansonsten hat mich der Roman leider nicht überzeugen können.

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