Drowning - Tödliches Element

Drowning - Tödliches Element

Softcover
3.37
MonsterAmnesieDarkGeist

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Description

Er kommt zu sich. Ein Tropfen trifft sein linkes Auge. Dann schießt Regen aus dem grauen Himmel. Er dreht den Kopf zur Seite, spuckt Schlamm und Kies aus, entdeckt ein Gesicht, wenige Meter entfernt. Haare kleben wie dünne Schlangen auf der Stirn. Aus dem Mundwinkel rinnt Wasser. Bleiche Haut, dreckverschmiert, geschlossene Augen. Es ist sein eigenes Gesicht! Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Horror & Ghosts
Format
Softcover
Pages
336
Price
15.50 €

Author Description

Rachel Ward, 1964 geboren, wuchs in der Grafschaft Surrey südlich von London auf und studierte in Durham Geografie. Erst mit 40 Jahren widmete sie sich dem Schreiben. Ihr Debüt Numbers – Den Tod im Blick ist international vielfach ausgezeichnet und 2011 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert worden. Die daraus entstandene Numbers-Trilogie wurde weltweit zum Bestseller. Rachel Ward lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in Bath, England. Weitere Informationen unter: www.rachelwardbooks.com

Posts

3
All
4.5

Kaum angefangen, ist es schon beendet :D

Worum geht es? Als Carl erwacht sieht er in das tote Gesicht seines Bruders Rob. Beide waren zusammen mit Robs Freundin Neisha am See, doch Carl erinnert sich an nichts. Er weiß weder wer er ist, noch was passiert ist. Neisha hat seitdem panische Angst vor ihm und er wird von seinem toten Bruder verfolgt. Nur nach und nach kommen seine Erinnerungen wieder und er beginnt an sich selber zu zweifeln, dennoch möchte er die Wahrheit erfahren. Ist er Schuld an Robs Tod? Meine Meinung "Drowning" war mein erstes Buch von Rachel Ward, dass ich gelesen habe, aber es wird bestimmt nicht das Letzte gewesen sein. Der Klappentext und die Gestaltung des Buches konnten mich schon vor dem Lesen mehr als neugierig machen. Allerdings wusste ich zuvor nicht, was mich wirklich erwarten würde. Die neuartige Idee hinter dem Ganzen konnte mich aber überzeugen. Von der ersten Seite an hat das Buch einen unglaublichen Sog auf mich ausgeübt. Schon bevor der eigentliche Plot beginnt, spricht Rachel Ward den Leser an und warnt ihn davor, dass das Buch nicht für jeden geeignet ist (z.B. nicht für Angehörige eines Ertrunkenen). Und auch im Plot geht es vielversprechend weiter, in dem man Carl nachdem er fast ertrunken ist, begleitet. Danach versucht man mit ihm Antworten zu finden, denn er erinnert sich weder an sein Leben, noch an seine Familie. Lange Zeit wurde ich an der Nase herum geführt, denn zu keiner Zeit wusste ich, wohin sich der Plot entwickelt. Als Leser begleitet man Carl und erfährt nach und nach mehr über sein Leben und seine Vergangenheit. Schnell wird klar, er hatte kein einfaches Leben mit seiner Mutter, die Alkoholikern ist und im ständigen Schatten seines Bruders. Als er dann auf einmal seinen Bruder hört und sieht, zweifelt man mit ihm an seinem Verstand und ich konnte gar nicht anders, als mit ihm die Geheimnisse zu lüften und mit ihm zu fühlen. Insgesamt ist er tiefgehend und authentisch ausgearbeitet. Auch über Robs Freundin Neisha erfährt man nach und nach mehr und durch Erinnerungen von Carl wird die Vergangenheit eindrucksvoll beleuchtet. Mit Neisha bin ich bis zum Schluss nicht ganz warm geworden, aber da es hier hauptsächlich um Carl geht, fand ich das nicht so schlimm. Der Schreibstil gefällt mir gut, da alles aus Carls Ich-Perspektive geschildert wird, sodass man immer nur so viel weiß wie Carl. Seine Erinnerungen kehren immer nur als Fetzen zurück, was die Spannung zusätzlich hebt. Dadurch gibt es natürlich auch viele innere Monologe, die aber gut zum Gesamtbild passen. Der Schreibstil ist insgesamt sehr einfach gehalten und rasant, kann durchgehend fesseln, denn er hält sich nicht mit Unwichtigem auf. Dabei schafft Rachel Ward eine düstere, mysteriöse und beklemmende Atmosphäre, die mich begeistern konnte. Das Ende ist anders als ich erwartet hätte und die ganze Auflösung fand ich unspektakulärer, als ich zuerst gedacht hätte, aber durch das durchweg stimmige Gesamtbild, kann ich das Buch nur jedem empfehlen, der einen spannenden Mystery-Thriller lesen möchte und nach etwas Neuem sucht. Mein Fazit "Drowning- Tödliches Element" konnte mich fast völlig begeistern, denn es hat einen unglaublichen Sog auf mich ausgeübt. Kaum hatte ich es begonnen, war es auch schon beendet. Die düstere, mysteriöse und beklemmende Atmosphäre konnte mich komplett an das Buch fesseln und die Idee hinter dem Ganzen ist durchaus gelungen und neuartig. "Drowning" wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Rachel Ward gewesen sein.

Kaum angefangen, ist es schon beendet :D
5

uhm… WOW!! this book was sooo good

3

Carl, sein Bruder Rob und dessen Freundin Neisha waren am See. Ein Sturm kommt auf und als Carl erwacht, ist sein Bruder tot und Neisha hat panische Angst vor ihm. Nur das Carl selbst sich an nichts erinnern kann. Und so weiß man als Leser anfangs genauso viel wie Carl – nichts. Als dieser nach Hause kommt, erkennt er weder sein Zimmer noch seine Mutter. Alles was ihm bleibt, ist ein fremdartiges, beklemmendes Gefühl, dass Rachel Ward wirklich gut rüber gebracht hat. Carl versucht mit all dem klar zu kommen, doch dann beginnen die Flashbacks und plötzlich sieht er auch noch seinen Bruder Rob, der ihn zu verfolgen scheint. Nach und nach versucht man mit Carl das Rätsel zu lösen und erfährt dabei viel über dessen Leben, die Familienverhältnisse und Neisha. Über uns schwebt aber nach wie vor der Tod von Rob und auch das Wasser selbst scheint Carl zu verfolgen. Mir hat wirklich gut gefallen, wie Rachel Ward die Spannung immer weiter voran getrieben hat, denn ich wollte wirklich wissen, was denn nun passiert war und ob Carl nun verrückt wird oder Rob ihn wirklich verfolgt – und noch viel mehr, ob er ihm etwas antun kann. Viele Fragen, die beantwortet werden wollen und hier streut die Autorin wirklich sehr geschickt kleine „Häppchen“, die den Leser dazu bringen, immer weiter zu lesen. Letztendlich hat mir das Buch ein bisschen Gänsehaut bereitet, dennoch haben mir einige Dinge nicht so ganz gefallen. Zum einen bin ich einfach mit den Charakteren nicht warm geworden, sowohl Carl als auch Neisha sind sehr oberflächlich geblieben. Emotionen wurden zwar beschrieben, kamen bei mir aber eher selten an und auch das Ende hat für mich einen etwas erzwungenen Charakter gehabt. Alles in allem versteht Rachel Ward sich wirklich an dem Gruselfaktor, keine Frage. Die Charakterzeichnung ist allerdings wirklich noch ausbaufähig, ebenso wie die emotionale Tiefe. Auch die Hintergründe der Charaktere hätten für meinen Geschmack etwas handfester sein dürfen. Wer aber nur was schönes zum zwischendurch Gruseln sucht, der kann ohne schlechtes Gewissen zu Drowning greifen. Gute 3 von 5 Federn bekommt dieser Einzelband dennoch von mir.

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