Drehbuch des Todes
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Description
September 1939: Josephine Tey begibt sich an Bord des berühmten Passagierschiffes Queen Mary, um ihre Geliebte Marta zu besuchen. Die Reise führt die beiden nach Hollywood an das Filmset von »Rebecca«, dem neusten Projekt von Alfred Hitchcock. Doch auch die schillernde Welt der Stars kann von den wachsenden Sorgen wegen des erneuten Kriegsausbruches nicht ganz ablenken.
Derweil muss Inspektor Archie Penrose in England in einem neuen Fall ermitteln. Ein schockierender Mord führt ihn ausgerechnet zu dem Haus, welches einst die junge Daphne du Maurier zu ihrem berühmten Werk »Rebecca« inspirierte. Als dann ein Teil der Filmcrew unter Verdacht gerät, nehmen Tey und Penrose auf beiden Seiten des Atlantiks die Spur auf. Eine Spur, die geprägt ist von »Rebeccas« zeitlosen Themen von Besessenheit, Eifersucht und Mord...
Book Information
Author Description
Nicola Upson wurde 1970 in Suffolk, England, geboren und studierte Anglistik in Cambridge. Bekannt wurde sie mit ihrer Josephine-Tey-Krimireihe. Mit dem Schnee kommt der Tod war nominiert für den CWA Historical Dagger Prize (2021). Wer stirbt an Weihnachten? wurde in Großbritannien in kürzester Zeit zum Bestseller. Nicola Upson lebt in Cambridge und Cornwall.
Posts
//KURZER LESESCHMAUS// Mein mittlerweile drittes Buch aus der Tey/Ambrose Ermittler:innenreihe. Dieses Mal trennen sich Tey und Ambrose, um in verschiedenen Teilen der Welt den Ermittlungen nach einem seltsamen Mord nachzugehen. Tey überquert mit der Queen Mary den Atlantik, um in Hollywood eigentlich ihre Freundin zu besuchen, Ambrose bleibt in London, wo er aber nach Milton Hall zitiert wird, nachdem dort eine Leiche gefunden wird. Wieder einmal überschüttet Upson ihren Roman mit atmosphärischen Beschreibungen, sodass die Leser:innen sowohl ins Hollywood der dreißiger Jahre eintauchen können, als auch in Milton Hall mit Ermittler Pembrose auf den Spuren der Autorin Daphne du Maurier wandeln, die diesen Ort als Vorlage für ihren Welterfolg 'Rebecca' gewählt hat. Als prominenter Gast und wesentlicher Teil der Handlung spielt auch die Familie Hitchcock eine große Rolle, da es in "Drehbuch des Todes" um die Verfilmung von 'Rebecca' geht. Vom Tempo konnte dieser Roman mit den beiden Vorgängern, die ich gelesen habe nicht ganz mithalten, aber trotzdem ist auch dieser Teil ein spannender Kriminalroman geworden, in dem man Upson üblich aufgrund der einzigartig kreierten Atmosphäre ganz und gar eintauchen kann.

Mir hat "Drehbuch des Todes" sehr gefallen. Besser als ich erwartet hätte, da mir ein Setting in Glanz und Glamour nicht unbedingt gefällt. Dieses ließ mich allerdings tief in die Handlung eintauchen. Ich denke auch, weil ich sowohl ein Fan des Romans Rebecca bin, als auch von Hitchcock (wen auch nicht unbedingt von seiner Verfilmung von Daphne Du Mauriers Vorlage). Ich fand das es Upson sehr gut gelungen ist, die beiden Schauplätze gut ein zu fangen und es war ein schlauer Kniff die Hauptfiguren auf zu teilen. Ich glaube allerdings auch, das ich vieles anders gelesen hätte, würde ich Rebecca nicht kennen. Ich finde einen teil des Zaubers den Upson heraufbeschwört steht und fällt mit diesen Kenntnissen. Auch wenn die Handlung als solche ganz ohne funktioniert. Der Fall selbst erscheint zunächst sehr klar. Doch nach und nach zeigt sich, das es nicht so einfach ist. Wenn ich diesen bisher letzten Band der Reihe mit Band 1 vergleiche, stelle ich fest, wie sehr sich die Autorin weiterentwickelt hat. Vor allem die Atmosphäre und auch die Beschreibungen des Settings sind wirklich gelungen. Hi und da hätte es für meinen Geschmack sogar ruhig etwas düsterer sein dürfen. Das Filmset auf der einen Seite war sehr lebendig und ich konnte mir die Dreharbeiten bildhaft vorstellen. Ich war mit Josephine und Marta mitten drin. Auf der anderen Seite die Archies Ermittlungen, die nach und nach Geheimnisse aus der Vergangenheit aufdecken. Solche Entwicklungen gefallen mir am besten, vor allem weil nichts ist wie es zunächst scheint. Von Band 1 bis hier her hat sich Nicola Upson als Autorin sehr weiter entwickelt und gerade im direkten Vergleich, merkt man das stark. Es freut mich, das ich trotz des etwas schwächeren Auftaktes dran geblieben bin, meine Neugier hat sich bezahlt gemacht.
September 1939. Kurz nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gelingt es der Schriftstellerin Josephine Tey, eines der letzten Schiffe in die USA zu erwischen. Dort will sie ihre Lebensgefährtin Marta wiedertreffen, die für Alfred Hitchcock am Set von „Rebecca“ arbeitet. Doch schon während der Überfahrt auf der Queen Mary gibt es den ersten Zwischenfall und gleichzeitig geschieht in Milton Hall in Cambridgeshire, dem Haus, das Daphne du Maurier zu dem berühmten Manderlev inspirierte, ein Mord. Vor Ort ermittelt Josephines guter Freund Archie Penrose, Inspektor bei Scotland Yard, und so ergibt sich ein einzigartiger Fall, der den großen Teich überspannt. „Drehbuch des Todes“ ist bereits der elfte Band der Krimireihe von Nicola Upson, ins Deutsche übersetzte hier Anna-Christin Kramer. Durch das nicht-chronologische Erscheinen der Reihe, ergibt sich eine etwas seltsame Lesereihenfolge, das macht sie aber nicht weniger interessant. Auch dieses Mal wird aus unterschiedlichen Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Im Vereinigten Königreich ermittelt Archie Penrose, in den Staaten Josephine Tey, so dass wir von allen relevanten Ereignissen und Erkenntnissen erfahren. Auch in die Vergangenheit wird zurückgeblickt und so aufgedeckt, was zu dem Mord in Milton Hall geführt hat. Für mich ist dieser Band der beste der Reihe. Der Schauplatz am Filmset von „Rebecca“ ist ungemein interessant, vor allem dann, wenn er auch in Beziehung zur Schriftstellerin und deren Erlebnissen in dem alten Herrenhaus gesetzt wird. Gleichzeitig gibt der historische Hintergrund der Geschichte eine gewisse Eindringlichkeit. Archie wurde aufgrund seines Alters nicht mehr für den Krieg eingezogen und sieht sich nun all seinen älteren Kollegen gegenüber, den Übriggebliebenen, die nun den Polizeidienst verrichten. Er fühlt sich schuldig, aber auch gleichzeitig erleichtert. Eine ähnliche Situation erlebt Josephine, die zwar eine gewisse Distanz zwischen sich und den Krieg gebracht hat, dafür aber nicht weiß, ob sie England jemals wiedersehen wird. Ich hoffe wirklich, dass dies noch nicht das Ende der Reihe ist!
Description
September 1939: Josephine Tey begibt sich an Bord des berühmten Passagierschiffes Queen Mary, um ihre Geliebte Marta zu besuchen. Die Reise führt die beiden nach Hollywood an das Filmset von »Rebecca«, dem neusten Projekt von Alfred Hitchcock. Doch auch die schillernde Welt der Stars kann von den wachsenden Sorgen wegen des erneuten Kriegsausbruches nicht ganz ablenken.
Derweil muss Inspektor Archie Penrose in England in einem neuen Fall ermitteln. Ein schockierender Mord führt ihn ausgerechnet zu dem Haus, welches einst die junge Daphne du Maurier zu ihrem berühmten Werk »Rebecca« inspirierte. Als dann ein Teil der Filmcrew unter Verdacht gerät, nehmen Tey und Penrose auf beiden Seiten des Atlantiks die Spur auf. Eine Spur, die geprägt ist von »Rebeccas« zeitlosen Themen von Besessenheit, Eifersucht und Mord...
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Author Description
Nicola Upson wurde 1970 in Suffolk, England, geboren und studierte Anglistik in Cambridge. Bekannt wurde sie mit ihrer Josephine-Tey-Krimireihe. Mit dem Schnee kommt der Tod war nominiert für den CWA Historical Dagger Prize (2021). Wer stirbt an Weihnachten? wurde in Großbritannien in kürzester Zeit zum Bestseller. Nicola Upson lebt in Cambridge und Cornwall.
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//KURZER LESESCHMAUS// Mein mittlerweile drittes Buch aus der Tey/Ambrose Ermittler:innenreihe. Dieses Mal trennen sich Tey und Ambrose, um in verschiedenen Teilen der Welt den Ermittlungen nach einem seltsamen Mord nachzugehen. Tey überquert mit der Queen Mary den Atlantik, um in Hollywood eigentlich ihre Freundin zu besuchen, Ambrose bleibt in London, wo er aber nach Milton Hall zitiert wird, nachdem dort eine Leiche gefunden wird. Wieder einmal überschüttet Upson ihren Roman mit atmosphärischen Beschreibungen, sodass die Leser:innen sowohl ins Hollywood der dreißiger Jahre eintauchen können, als auch in Milton Hall mit Ermittler Pembrose auf den Spuren der Autorin Daphne du Maurier wandeln, die diesen Ort als Vorlage für ihren Welterfolg 'Rebecca' gewählt hat. Als prominenter Gast und wesentlicher Teil der Handlung spielt auch die Familie Hitchcock eine große Rolle, da es in "Drehbuch des Todes" um die Verfilmung von 'Rebecca' geht. Vom Tempo konnte dieser Roman mit den beiden Vorgängern, die ich gelesen habe nicht ganz mithalten, aber trotzdem ist auch dieser Teil ein spannender Kriminalroman geworden, in dem man Upson üblich aufgrund der einzigartig kreierten Atmosphäre ganz und gar eintauchen kann.

Mir hat "Drehbuch des Todes" sehr gefallen. Besser als ich erwartet hätte, da mir ein Setting in Glanz und Glamour nicht unbedingt gefällt. Dieses ließ mich allerdings tief in die Handlung eintauchen. Ich denke auch, weil ich sowohl ein Fan des Romans Rebecca bin, als auch von Hitchcock (wen auch nicht unbedingt von seiner Verfilmung von Daphne Du Mauriers Vorlage). Ich fand das es Upson sehr gut gelungen ist, die beiden Schauplätze gut ein zu fangen und es war ein schlauer Kniff die Hauptfiguren auf zu teilen. Ich glaube allerdings auch, das ich vieles anders gelesen hätte, würde ich Rebecca nicht kennen. Ich finde einen teil des Zaubers den Upson heraufbeschwört steht und fällt mit diesen Kenntnissen. Auch wenn die Handlung als solche ganz ohne funktioniert. Der Fall selbst erscheint zunächst sehr klar. Doch nach und nach zeigt sich, das es nicht so einfach ist. Wenn ich diesen bisher letzten Band der Reihe mit Band 1 vergleiche, stelle ich fest, wie sehr sich die Autorin weiterentwickelt hat. Vor allem die Atmosphäre und auch die Beschreibungen des Settings sind wirklich gelungen. Hi und da hätte es für meinen Geschmack sogar ruhig etwas düsterer sein dürfen. Das Filmset auf der einen Seite war sehr lebendig und ich konnte mir die Dreharbeiten bildhaft vorstellen. Ich war mit Josephine und Marta mitten drin. Auf der anderen Seite die Archies Ermittlungen, die nach und nach Geheimnisse aus der Vergangenheit aufdecken. Solche Entwicklungen gefallen mir am besten, vor allem weil nichts ist wie es zunächst scheint. Von Band 1 bis hier her hat sich Nicola Upson als Autorin sehr weiter entwickelt und gerade im direkten Vergleich, merkt man das stark. Es freut mich, das ich trotz des etwas schwächeren Auftaktes dran geblieben bin, meine Neugier hat sich bezahlt gemacht.
September 1939. Kurz nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gelingt es der Schriftstellerin Josephine Tey, eines der letzten Schiffe in die USA zu erwischen. Dort will sie ihre Lebensgefährtin Marta wiedertreffen, die für Alfred Hitchcock am Set von „Rebecca“ arbeitet. Doch schon während der Überfahrt auf der Queen Mary gibt es den ersten Zwischenfall und gleichzeitig geschieht in Milton Hall in Cambridgeshire, dem Haus, das Daphne du Maurier zu dem berühmten Manderlev inspirierte, ein Mord. Vor Ort ermittelt Josephines guter Freund Archie Penrose, Inspektor bei Scotland Yard, und so ergibt sich ein einzigartiger Fall, der den großen Teich überspannt. „Drehbuch des Todes“ ist bereits der elfte Band der Krimireihe von Nicola Upson, ins Deutsche übersetzte hier Anna-Christin Kramer. Durch das nicht-chronologische Erscheinen der Reihe, ergibt sich eine etwas seltsame Lesereihenfolge, das macht sie aber nicht weniger interessant. Auch dieses Mal wird aus unterschiedlichen Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen erzählt. Im Vereinigten Königreich ermittelt Archie Penrose, in den Staaten Josephine Tey, so dass wir von allen relevanten Ereignissen und Erkenntnissen erfahren. Auch in die Vergangenheit wird zurückgeblickt und so aufgedeckt, was zu dem Mord in Milton Hall geführt hat. Für mich ist dieser Band der beste der Reihe. Der Schauplatz am Filmset von „Rebecca“ ist ungemein interessant, vor allem dann, wenn er auch in Beziehung zur Schriftstellerin und deren Erlebnissen in dem alten Herrenhaus gesetzt wird. Gleichzeitig gibt der historische Hintergrund der Geschichte eine gewisse Eindringlichkeit. Archie wurde aufgrund seines Alters nicht mehr für den Krieg eingezogen und sieht sich nun all seinen älteren Kollegen gegenüber, den Übriggebliebenen, die nun den Polizeidienst verrichten. Er fühlt sich schuldig, aber auch gleichzeitig erleichtert. Eine ähnliche Situation erlebt Josephine, die zwar eine gewisse Distanz zwischen sich und den Krieg gebracht hat, dafür aber nicht weiß, ob sie England jemals wiedersehen wird. Ich hoffe wirklich, dass dies noch nicht das Ende der Reihe ist!







