Dream Big
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Description
Book Information
Author Description
Zeina Nassar, 1998 in Berlin geboren, boxt seit ihrem 14. Lebensjahr. Sie lebt in Berlin und studiert in Potsdam Soziologie als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 2018 ist sie zudem mit dem Stück "Stören" vom Maxim Gorki Theater auf Tournee.
Posts
>>Ein großer Gewinn für mich, ein großer Gewinn für Frauen auf der ganzen Welt.<< "dream big" von Zeina Nassar ist die Geschichte der Boxerin Zeina Nassar - sie erzählt hier von ihren Träumen, ihren Rückschlägen und wohin der Wille einer Frau sie führen kann, wenn sie sich denn durchboxt. Im wahrsten Sinne des Wortes
Zeina Nassars Buch "Dream big " hat mich von der ersten bis zur letzten Seite sprachlos gemacht. Es ist ihre Geschichte und die hat es in sich. Sie erzählt, ab wann sie den Hijab tragen wollte. Berichtet über ihre Familie, wie deren Weg nach Deutschland verlief und wie sich ihre Eltern kennenlernten. Zeina schreibt, was ihren Wunsch zum Boxen zu gehen, ausgelöst hat und welchem Widerstand sie ausgesetzt war. All dies und viel mehr erfährt man in diesem Buch. Eine Geschichte über Mut und den Traum etwas zu erreichen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und hatte oft Gänsehaut und manchmal kullerte auch ein Tränchen. Eine Leseempfehlung, die von Herzen kommt.
Zeina Nassar ist eine starke junge Frau, die in ihrem Buch “Dream Big” von ihren Kämpfen, sowohl in der Gesellschaft, als auch im Boxring erzählt. Dabei lernt sie mit Niederlagen umzugehen, zielstrebig ihre Träume wahr werden zu lassen und sich nicht von anderen unterkriegen zu lassen. Bereits im Prolog bekommen wir einen Einblick, wie es ist als kopftuchtragende Muslima boxen zu wollen. Wie nervig es ist, dass sie immer und immer wieder mit rassistischen und ignoranten Bemerkungen kämpfen muss. "Willst du so boxen? Als Frau? Willst du so boxen? Mit Kopftuch? Ich könnte entgegen: Willst du so nerven? Mit Gehirn?" Auch wenn ich Zeinas Geschichte (meistens) bewundernswert finde, hat mich der Schreibstil häufiger gestört. Das Buch ist im Präsens geschrieben worden und ich empfinde es, als etwas seltsam manche Sätze im Präsens zu lesen. Ich stolperte oft über Sätze oder die Gedankensprünge, die manchmal entweder abrupt oder nicht notwendig waren. Beeindruckend fand ich es, dass Zeina selbst als Kind vor nichts zurückgeschreckt ist. Nicht vor neuen Sportarten, nicht vor Jungs, die sie anfangs haben nicht mitspielen lassen und auch nicht vor dem Tragen eines Kopftuchs. Dieses Selbstbewusstsein ist bewundernswert. Was aber noch beeindruckender ist: Zeina hat es geschafft mithilfe ihrer ersten Trainerin Linos Bitterling die Regeln für Deutschland zu ändern, sodass sie mit Kopftuch boxen durfte! Zeina hat sich bewusst für das Kopftuch entschieden und ist nicht bereit sich einschränken zu lassen. Später hat sie mithilfe von ihrem Manager Christian Timm das sogar international durchsetzen können! Sport für Zeina scheint wie für andere die Luft zum Atmen zu sein. Immer präsent und unabdingbar. Nichts und niemand kann sie davon abhalten Sport zu treiben. Obwohl ich es sehr inspirierend finde, wie Zeina ihre Ziele verfolgt und gegen Rassismus und Diskriminierung kämpft, kann ich dieses fanatische Sporttreiben nicht gutheißen. Sie selbst hat “Sportsucht” angesprochen, aber es scheint eher eine Kontrollsucht zu sein. Sich selbst, ihren Körper zu kontrollieren und gleichzeitig allen zu zeigen, dass sie es doch schafft. Sie zeigt auch immer wieder im Buch, diese “Challenge accepted” Einstellung. Dieses konstante Akzeptieren von Herausforderungen, die überhaupt keine waren (bspw, als ihre Mutter meinte, dass sie es doch nicht mal zur U-Bahnhaltestelle schaffen würde mit ihrem angeschlagenen Fuß), wirkt auf mich sehr ungesund. Auch, dass sie die Grenzen ihres Körpers überhaupt nicht achtet und diese schlichtweg ignoriert, sind nicht vorbildlich oder inspirierend. Kritikpunkte: Einige Vergleiche im Buch haben mich gestört, weil ich sie gegenüber anderen Frauen als abwertend empfunden habe. Einige Tippfehler. Am Ende spricht sie den Hashtag #RepresentationMatters an, es wäre gut geschrieben, wenn die Anfangsbuchstaben von Wörtern in Hashtags großgeschrieben wären. Für Menschen, die blind sind oder eine Sehbehinderung haben, sodass die Programme diese richtig vorlesen. Lena Dunham wurde erwähnt, ohne anzumerken, dass sie eine sehr problematische Person ist und wieso sie kritisch gesehen werden sollte.
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Zeina Nassar, 1998 in Berlin geboren, boxt seit ihrem 14. Lebensjahr. Sie lebt in Berlin und studiert in Potsdam Soziologie als Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit 2018 ist sie zudem mit dem Stück "Stören" vom Maxim Gorki Theater auf Tournee.
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>>Ein großer Gewinn für mich, ein großer Gewinn für Frauen auf der ganzen Welt.<< "dream big" von Zeina Nassar ist die Geschichte der Boxerin Zeina Nassar - sie erzählt hier von ihren Träumen, ihren Rückschlägen und wohin der Wille einer Frau sie führen kann, wenn sie sich denn durchboxt. Im wahrsten Sinne des Wortes
Zeina Nassars Buch "Dream big " hat mich von der ersten bis zur letzten Seite sprachlos gemacht. Es ist ihre Geschichte und die hat es in sich. Sie erzählt, ab wann sie den Hijab tragen wollte. Berichtet über ihre Familie, wie deren Weg nach Deutschland verlief und wie sich ihre Eltern kennenlernten. Zeina schreibt, was ihren Wunsch zum Boxen zu gehen, ausgelöst hat und welchem Widerstand sie ausgesetzt war. All dies und viel mehr erfährt man in diesem Buch. Eine Geschichte über Mut und den Traum etwas zu erreichen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und hatte oft Gänsehaut und manchmal kullerte auch ein Tränchen. Eine Leseempfehlung, die von Herzen kommt.
Zeina Nassar ist eine starke junge Frau, die in ihrem Buch “Dream Big” von ihren Kämpfen, sowohl in der Gesellschaft, als auch im Boxring erzählt. Dabei lernt sie mit Niederlagen umzugehen, zielstrebig ihre Träume wahr werden zu lassen und sich nicht von anderen unterkriegen zu lassen. Bereits im Prolog bekommen wir einen Einblick, wie es ist als kopftuchtragende Muslima boxen zu wollen. Wie nervig es ist, dass sie immer und immer wieder mit rassistischen und ignoranten Bemerkungen kämpfen muss. "Willst du so boxen? Als Frau? Willst du so boxen? Mit Kopftuch? Ich könnte entgegen: Willst du so nerven? Mit Gehirn?" Auch wenn ich Zeinas Geschichte (meistens) bewundernswert finde, hat mich der Schreibstil häufiger gestört. Das Buch ist im Präsens geschrieben worden und ich empfinde es, als etwas seltsam manche Sätze im Präsens zu lesen. Ich stolperte oft über Sätze oder die Gedankensprünge, die manchmal entweder abrupt oder nicht notwendig waren. Beeindruckend fand ich es, dass Zeina selbst als Kind vor nichts zurückgeschreckt ist. Nicht vor neuen Sportarten, nicht vor Jungs, die sie anfangs haben nicht mitspielen lassen und auch nicht vor dem Tragen eines Kopftuchs. Dieses Selbstbewusstsein ist bewundernswert. Was aber noch beeindruckender ist: Zeina hat es geschafft mithilfe ihrer ersten Trainerin Linos Bitterling die Regeln für Deutschland zu ändern, sodass sie mit Kopftuch boxen durfte! Zeina hat sich bewusst für das Kopftuch entschieden und ist nicht bereit sich einschränken zu lassen. Später hat sie mithilfe von ihrem Manager Christian Timm das sogar international durchsetzen können! Sport für Zeina scheint wie für andere die Luft zum Atmen zu sein. Immer präsent und unabdingbar. Nichts und niemand kann sie davon abhalten Sport zu treiben. Obwohl ich es sehr inspirierend finde, wie Zeina ihre Ziele verfolgt und gegen Rassismus und Diskriminierung kämpft, kann ich dieses fanatische Sporttreiben nicht gutheißen. Sie selbst hat “Sportsucht” angesprochen, aber es scheint eher eine Kontrollsucht zu sein. Sich selbst, ihren Körper zu kontrollieren und gleichzeitig allen zu zeigen, dass sie es doch schafft. Sie zeigt auch immer wieder im Buch, diese “Challenge accepted” Einstellung. Dieses konstante Akzeptieren von Herausforderungen, die überhaupt keine waren (bspw, als ihre Mutter meinte, dass sie es doch nicht mal zur U-Bahnhaltestelle schaffen würde mit ihrem angeschlagenen Fuß), wirkt auf mich sehr ungesund. Auch, dass sie die Grenzen ihres Körpers überhaupt nicht achtet und diese schlichtweg ignoriert, sind nicht vorbildlich oder inspirierend. Kritikpunkte: Einige Vergleiche im Buch haben mich gestört, weil ich sie gegenüber anderen Frauen als abwertend empfunden habe. Einige Tippfehler. Am Ende spricht sie den Hashtag #RepresentationMatters an, es wäre gut geschrieben, wenn die Anfangsbuchstaben von Wörtern in Hashtags großgeschrieben wären. Für Menschen, die blind sind oder eine Sehbehinderung haben, sodass die Programme diese richtig vorlesen. Lena Dunham wurde erwähnt, ohne anzumerken, dass sie eine sehr problematische Person ist und wieso sie kritisch gesehen werden sollte.








