Dragon Teeth – Wie alles begann
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Wyoming 1875: So wie die Erde unter den donnernden Büffelherden des noch wilden Westens bebt, wird die Welt von der Entdeckung einer noch größeren, viel älteren Naturgewalt erschüttert. Fossile Funde belegen: Einst müssen riesige Urzeitwesen die Erde bevölkert haben — die Dinosaurier. Damit rückt ein wenig beachteter, aber revolutionärer Wissenschaftszweig, die Paläontologie, ins Licht der Öffentlichkeit.
Der lebensgefährliche Wettlauf zweier Wissenschaftler: Nach einer wahren Geschichte ersann Michael Crichton einen seiner ersten Thriller — entstanden 1974 und erst unlängst veröffentlicht — um Gier, Obsession und den Anfang einer neuen Zeit.
Book Information
Author Description
Michael Crichton wurde 1942 in Chicago geboren und studierte in Harvard Medizin; seine Romane, übersetzt in mehr als 36 Sprachen, verkauften sich über 200 Millionen Mal, dreizehn davon wurden verfilmt. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen »Next«, »Timeline« und »Jurassic Park«. Crichton ist bis heute der einzige Künstler, der es schaffte, mit Film, Fernsehserie und Roman gleichzeitig die ersten Plätze der Charts zu belegen. Im November 2008 starb Michael Crichton im Alter von 66 Jahren.
Posts
Michael Crichton geht immer. Eine Geschichte über zwei rivalisierenden Paläontologen zur Zeit der Indianerkriege 1875. Wer hier viel Dino-Kram im Stil von Jurassic Park erwartet, wird hier enttäuscht. Die Geschichte ähnelt eher einem Abenteuer-Western. Der Krieg zwischen den Indianern und der Armee, Gesetzlose Cowboys oder der Bau der Eisenbahn sind ein großes Thema. Halt alles was so die Erschließung des Westens im 19. Jahrhundert so mit sich brachte. Es hat schon Spaß gemacht, dem reichen Studenten dabei zu begleiten, wie er Abenteuer erlebt quasi zu einem „Mann“ wird. Man kann sich Dragon Teeth gerne mal geben, aber wer mehr über Dinos möchte, sollte auf die anderen Werke von Crichton zurückgreifen.

Abenteuerliche Unterhaltung, abruptes Ende
Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen, mit guter Handlung und interessanten geschichtlichen Hintergründen, ohne zu sehr in die düstere Geschichte der Indianervertreibung abzudriften. Lediglich das Ende fand ich etwas zu abrupt, vor allem die sehr plötzliche Wendung ohne Aufklärung um die Freundin des Protagonisten.
Ein ganz ungewöhnlicher Crichton Roman 3,5 ⭐ Mir hat die Geschichte um die ersten Ausgrabungen von Dinosaurierskeletten sehr gefallen. Man kann das Buch sozusagen als kleine Geschichtsexkursion bezeichnen. Michael Crichton erzählt von den Aufständen der indigenen Bevölkerung Amerikas, von Goldgräbern und Gaunern. Mir persönlich hat nur die Spannung ein wenig gefehlt. Der Sprecher 🗣️ des Hörbuchs, Oliver Rohrbeck, liest sehr angenehm vor. Das eAudio wurde mir von der Stadtbibliothek zur Verfügung gestellt ❤️ Vielen Dank dafür!
Als ich damals „Jurassic Park“ gelesen habe, schrieb sich Michael Crichton in mein Herz. Als es dann hiess, dass ein bis dato unveröffentlichtes Werk des Autoren erscheinen würde, bestellte ich es sofort. Ja, auch in „Dragon Teeth“ geht es um Dinosaurier. Dieses Mal werden sie aber nicht zum Leben erweckt, sondern bleiben so, wie wir sie bis heute kennen: Fossilien. In diesem Buch reisen wir zurück in die Zeit, als die Existenz der riesigen Echsen langsam ins Bewusstsein der Menschheit trat. Erst kürzlich las ich einen Artikel über die sogenannten „Dinosaurierkriege“, die sich zwei der berühmtesten Paläontologen lieferten: Marsh und Cope begannen als Freunde, doch wurden sie bald schon Erzrivalen, die sich einen richtigen Krieg lieferten mit allem drum und dran. Auch mit TNT. Wie überrascht war ich da, als ich bei Crichton auf eben jenen Marsh traf! Auch Cope hat seinen Auftritt - „Dragon Teeth“ beschäftigt sich mit eben jenen Dinosaurierkriegen, von denen ich eben erst erfahren hatte. Auch in diesem Werk flicht Crichton Realität und Fiktion zu einem faszinierenden Erzählteppich zusammen. Vor dem Hintergrund obig genannter Kriege macht sich der junge Johnsson auf in den Wilden Westen. Der Junge ist als Hauptfigur austauschbar, denn die eigentlichen Hauptfiguren sind die Fossilien, die Cope und Johnsson finden: die Drachenzähne. Dieses Buch liest sich wie ein richtiger Western: es gibt Schiessereien, Verfolgungsjagden und Täuschungsmanöver. Doch während des Lesens erfahren wir vieles über die Geschichte der Paläontologie, die Beziehungen der Weissen mit den Indianern und auch über das Thema Religion. Im Epilog erklärt der Autor, welche Teile erfunden sind und welche auf nachweisbaren Fakten beruhen. Das immer wieder erwähnte Werk „Life of a Fossil Hunter“ lässt sich übrigens hier einsehen: http://www.biodiversitylibrary.org/item/62854#page/101/mode/1up Crichtons Schreibstil überzeugt mich ein weiteres Mal. Kaum fängt man an zu lesen, ist man mittendrin in der staubigen Wüste, lässt sich von der Erzählstimme leiten und fühlt sich gut aufgehoben in der Geschichte. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und auch andere berühmte Personen geben sich ein Stelldichein: so treffen wir im Zugwagon auf den schreibenden Robert Louis Stevenson und Wyatt Earp leistet Johnsson grosse Hilfe. Ruhige und wilde Episoden wechseln sich ab, wobei man vor Johnssons Zuverlässigkeit (Sturheit?) den Hut ziehen muss. Alleine mit zehn Kisten wertvollen Dinosaurierknochen mitten im Nirgendwo des Wilden Westens. Der Junge steht seinen Mann! Michael Crichton hat sich mit „Dragon Teeth“ seinen Platz als einer meiner Lieblingsautoren erschrieben und ich freue mich darauf, noch weitere Bücher von ihm zu lesen.
Description
Wyoming 1875: So wie die Erde unter den donnernden Büffelherden des noch wilden Westens bebt, wird die Welt von der Entdeckung einer noch größeren, viel älteren Naturgewalt erschüttert. Fossile Funde belegen: Einst müssen riesige Urzeitwesen die Erde bevölkert haben — die Dinosaurier. Damit rückt ein wenig beachteter, aber revolutionärer Wissenschaftszweig, die Paläontologie, ins Licht der Öffentlichkeit.
Der lebensgefährliche Wettlauf zweier Wissenschaftler: Nach einer wahren Geschichte ersann Michael Crichton einen seiner ersten Thriller — entstanden 1974 und erst unlängst veröffentlicht — um Gier, Obsession und den Anfang einer neuen Zeit.
Book Information
Author Description
Michael Crichton wurde 1942 in Chicago geboren und studierte in Harvard Medizin; seine Romane, übersetzt in mehr als 36 Sprachen, verkauften sich über 200 Millionen Mal, dreizehn davon wurden verfilmt. Zu seinen bekanntesten Büchern zählen »Next«, »Timeline« und »Jurassic Park«. Crichton ist bis heute der einzige Künstler, der es schaffte, mit Film, Fernsehserie und Roman gleichzeitig die ersten Plätze der Charts zu belegen. Im November 2008 starb Michael Crichton im Alter von 66 Jahren.
Posts
Michael Crichton geht immer. Eine Geschichte über zwei rivalisierenden Paläontologen zur Zeit der Indianerkriege 1875. Wer hier viel Dino-Kram im Stil von Jurassic Park erwartet, wird hier enttäuscht. Die Geschichte ähnelt eher einem Abenteuer-Western. Der Krieg zwischen den Indianern und der Armee, Gesetzlose Cowboys oder der Bau der Eisenbahn sind ein großes Thema. Halt alles was so die Erschließung des Westens im 19. Jahrhundert so mit sich brachte. Es hat schon Spaß gemacht, dem reichen Studenten dabei zu begleiten, wie er Abenteuer erlebt quasi zu einem „Mann“ wird. Man kann sich Dragon Teeth gerne mal geben, aber wer mehr über Dinos möchte, sollte auf die anderen Werke von Crichton zurückgreifen.

Abenteuerliche Unterhaltung, abruptes Ende
Ich fand das Buch sehr angenehm zu lesen, mit guter Handlung und interessanten geschichtlichen Hintergründen, ohne zu sehr in die düstere Geschichte der Indianervertreibung abzudriften. Lediglich das Ende fand ich etwas zu abrupt, vor allem die sehr plötzliche Wendung ohne Aufklärung um die Freundin des Protagonisten.
Ein ganz ungewöhnlicher Crichton Roman 3,5 ⭐ Mir hat die Geschichte um die ersten Ausgrabungen von Dinosaurierskeletten sehr gefallen. Man kann das Buch sozusagen als kleine Geschichtsexkursion bezeichnen. Michael Crichton erzählt von den Aufständen der indigenen Bevölkerung Amerikas, von Goldgräbern und Gaunern. Mir persönlich hat nur die Spannung ein wenig gefehlt. Der Sprecher 🗣️ des Hörbuchs, Oliver Rohrbeck, liest sehr angenehm vor. Das eAudio wurde mir von der Stadtbibliothek zur Verfügung gestellt ❤️ Vielen Dank dafür!
Als ich damals „Jurassic Park“ gelesen habe, schrieb sich Michael Crichton in mein Herz. Als es dann hiess, dass ein bis dato unveröffentlichtes Werk des Autoren erscheinen würde, bestellte ich es sofort. Ja, auch in „Dragon Teeth“ geht es um Dinosaurier. Dieses Mal werden sie aber nicht zum Leben erweckt, sondern bleiben so, wie wir sie bis heute kennen: Fossilien. In diesem Buch reisen wir zurück in die Zeit, als die Existenz der riesigen Echsen langsam ins Bewusstsein der Menschheit trat. Erst kürzlich las ich einen Artikel über die sogenannten „Dinosaurierkriege“, die sich zwei der berühmtesten Paläontologen lieferten: Marsh und Cope begannen als Freunde, doch wurden sie bald schon Erzrivalen, die sich einen richtigen Krieg lieferten mit allem drum und dran. Auch mit TNT. Wie überrascht war ich da, als ich bei Crichton auf eben jenen Marsh traf! Auch Cope hat seinen Auftritt - „Dragon Teeth“ beschäftigt sich mit eben jenen Dinosaurierkriegen, von denen ich eben erst erfahren hatte. Auch in diesem Werk flicht Crichton Realität und Fiktion zu einem faszinierenden Erzählteppich zusammen. Vor dem Hintergrund obig genannter Kriege macht sich der junge Johnsson auf in den Wilden Westen. Der Junge ist als Hauptfigur austauschbar, denn die eigentlichen Hauptfiguren sind die Fossilien, die Cope und Johnsson finden: die Drachenzähne. Dieses Buch liest sich wie ein richtiger Western: es gibt Schiessereien, Verfolgungsjagden und Täuschungsmanöver. Doch während des Lesens erfahren wir vieles über die Geschichte der Paläontologie, die Beziehungen der Weissen mit den Indianern und auch über das Thema Religion. Im Epilog erklärt der Autor, welche Teile erfunden sind und welche auf nachweisbaren Fakten beruhen. Das immer wieder erwähnte Werk „Life of a Fossil Hunter“ lässt sich übrigens hier einsehen: http://www.biodiversitylibrary.org/item/62854#page/101/mode/1up Crichtons Schreibstil überzeugt mich ein weiteres Mal. Kaum fängt man an zu lesen, ist man mittendrin in der staubigen Wüste, lässt sich von der Erzählstimme leiten und fühlt sich gut aufgehoben in der Geschichte. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und auch andere berühmte Personen geben sich ein Stelldichein: so treffen wir im Zugwagon auf den schreibenden Robert Louis Stevenson und Wyatt Earp leistet Johnsson grosse Hilfe. Ruhige und wilde Episoden wechseln sich ab, wobei man vor Johnssons Zuverlässigkeit (Sturheit?) den Hut ziehen muss. Alleine mit zehn Kisten wertvollen Dinosaurierknochen mitten im Nirgendwo des Wilden Westens. Der Junge steht seinen Mann! Michael Crichton hat sich mit „Dragon Teeth“ seinen Platz als einer meiner Lieblingsautoren erschrieben und ich freue mich darauf, noch weitere Bücher von ihm zu lesen.












