... doch helfen musste ich mir selbst

... doch helfen musste ich mir selbst

Softcover
4.06
20. - 21. JahrhundertErfahrungsbücherPolizeiKindesmissbrauch

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Description

Silvia ist 16, als sie Opfer eines scheinbar gutbürgerlichen, begüterten, aber sadistischen Ehepaares wird. 15 Monate wird sie in einem fensterlosen Verlies gefangen gehalten und gequält. Es gelingt ihr, diesem Horror zu entfliehen. Doch ihre Leiden nehmen kein Ende: Die Polizei glaubt ihr erst nicht, die Boulevardpresse diffamiert sie und ihr neuer Ehemann verprügelt sie. Aber Silvia verzweifelt nicht, auch wenn sie sich immer selbst helfen muss ...

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
Memoirs
Format
Softcover
Pages
272
Price
8.30 €

Posts

1
All
5

keine Sterne Bewertung, da Erfahrungsbericht. . klare Triggerwarnung, hier werden explizierte Gewaltszenen beschrieben. . Ich hatte das Buch vor Jahren schon gelesen. Es hat mich auch da schon nachdenklich und schockiert zurückgelassen. Ich wollte die Geschichte aber unbedingt nochmal erfahren. . Der Schreibstil dieses Buch ist wirklich eindringlich. Das machte es für mich noch greifbarer. Wir erleben die Autorin als Kind. Ihr Verhältnis zu der Mutter und ihren Großeltern. Eine schwierige Kindheit mit vielen Höhen und Tiefen. Sie beschreibt ihren Drang zu Unabhängigkeit und ihre Rebellion gegen Regeln. Auch werden hier Heimaufenthalte genannt und der erste Kontakt mit Drogen. . Ein bewegtes Leben, was man fast nicht fassen kann. Was kann ein Mensch alles ertragen, habe ich mich oft gefragt. Auch erleben wir hier Gewaltverbrechen an ihr, bereits in früher Jugend. Drogen, Diebstähle und Schikanen sind ein Thema. Die Gefangennahme durch die Täter ist nur ein kurzer Teil dieses Buches, aber ein sehr intensiver. Was die Autorin uns dort beschreibt, hat mir den Atem geraubt. Wie soll man so was verarbeiten? Eine Therapie hat sie nie bekommen. Die Ideen der Folter, kann man sich nicht ausdenken. . Aber auch nach der Gefangennahme erleben wir ein schwieriges Leben, immer auf der Suche nach Zuneigung und Liebe. Und wieder viel Gewalt durch Männer. Die Gerichtsverhandlung und deren Ausgang. In meinen Augen keine gerechte Strafe. Ein Buch was mich sehr aufgerüttelt hat. Was mich sprachlos gemacht hat. Die Beschreibungen der Folter sind sehr plastisch und auch die Einsamkeit und Isolation. Das Buch wirkt auch dieses mal wieder sehr nach. Aber auch ein wichtiges Buch, denn jedes Opfer hat ein Recht auf seine Stimme.

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