Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin

Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin

Softcover
3.213
ProkrastinierenAlltagWohlbefindenSelbstmord

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Description

Das schmutzige Geschirr, die Tabellenkalkulation fürs dritte Quartal oder die ungenutzte Mitgliedschaft im Fitnessclub – überall findet das schlechte Gewissen reichlich Nahrung. Dabei ist es ganz normal, Aufgaben vor sich herzuschieben und nicht ständig effektiv und organisiert zu sein. Kathrin Passig und Sascha Lobo verraten, wie man sich dem Druck von endlosen To-do-Listen, E-Mails, Anfragen und Verpflichtungen entziehen kann und sich die Freude an dem, was man tut, bewahrt. Sie zeigen, welch belebende Kraft in Deadlines steckt und warum das Warten auf den richtigen Moment keineswegs Zeitverschwendung ist. Ein ebenso provokatives wie brillant geschriebenes Lob der Disziplinlosigkeit.

Book Information

Main Genre
Self-Help & Non-Fiction
Sub Genre
Career & Business
Format
Softcover
Pages
320
Price
12.40 €

Author Description

Kathrin Passig, geboren 1970, ist eine Vordenkerin des digitalen Zeitalters. Sie ist Mitbegründerin der Zentralen Intelligenz Agentur in Berlin sowie des Blogs «Techniktagebuch». 2006 gewann sie in Klagenfurt sowohl den Bachmann-Preis als auch den Publikumspreis. Die «Sachbuchautorin und Sachenausdenkerin» (Passig über Passig) veröffentlichte u. a. 2007 das «Lexikon des Unwissens» (mit Aleks Scholz) und 2012 «Internet – Segen oder Fluch» (mit Sascha Lobo). 2016 wurde Kathrin Passig mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet.

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Einige Ansätze finde ich gut, vor allem dass Prokrastination oft ein Zeichen davon ist, dass man etwas wirklich nicht tun kann oder will und man deshalb etwas an den Umständen ändern sollte. Das Buch gibt allerdings keine Tipps, wie man sich tatsächlich zu Dingen aufraffen kann (außer Deadlines) und ist damit nicht geeignet wenn ihr in einer Situation seid, in der ihr entweder nichts ändern könnt oder wollt und wenn outsourcing keine Option für euch ist. Manchmal war ich auch nicht sicher, ob Aussagen ernstgemeint oder überzogen sind, zum Beispiel der Tipp, nur jeden dritten Brief vom gleichen Absender aufzumachen, weil darin meist die letzte Mahnung ist und man dann sofort erkennt, ob man noch handeln muss oder sich die Angelegenheit ohnehin schon erledigt hat. Adressat sind hier also eher nicht die Leute, die vielleicht mal die Frist für eine Abgabe überschreiten oder ein paar Tage nicht abgespült haben, sondern die, die schon komplett die Kontrolle über ihr Leben verloren haben.

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