Dinge, die mir gehören

Dinge, die mir gehören

by Christian Kärger·Book 1 of 2
Softcover
3.815
RegiokrimiMordserieGeheimnisSerienkiller

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Description

Eine blutige Mordserie erschüttert München. Kriminalhauptkomissar Paul Simons erster Fall.

Ein gesuchter Entführer wird auf einem abgelegenen Hof am Stadtrand Münchens aufgefunden – an den Füßen aufgehängt und mit durchgeschnittener Kehle. Doch bevor Kriminalhauptkommissar Paul Simon die Spur des Killers aufnehmen kann, schlägt dieser erneut brutal zu. Die blutige Mordserie versetzt die Stadt in Angst und raubt dem Kommissar den Schlaf. Denn an den Tatorten findet er Gegenstände, die ihm gehören. Das kann nur bedeuten, dass der Täter in seiner Wohnung gewesen sein muss. Paul Simon setzt alles daran, den Killer zu stoppen. Eine gnadenlose Jagd durch die eiskalte, verschneite Stadt beginnt ...

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
448
Price
9.36 €

Author Description

Christian Kärger, aufgewachsen im Allgäu, studierte an der Hochschule für Fernsehen und Film und arbeitete 30 Jahre als Drehbuchautor in München. Über hundert seiner Drehbücher wurden für Kino und TV verfilmt. Der Autor lebt heute in Memmingen.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
10%
15%
1%
N/A
75%
10%
50%
N/A
N/A
30%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
65%
75%
75%
40%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

5
All
5

Mega Thriller 😃 Für mich war der Autor völlig unbekannt.Spannend bis zum Schluss. Flüssig geschrieben,relativ kurze Kapitel.Vom Schreibstil her sehr ähnlich wie Strobel.👍

5

Das Buch macht dem Genre Thriller alle Ehre.

Ich bin total begeistert von dem Schreibstil und den plötzlichen Wendungen in der Geschichte. Zudem gibt es eine tiefgründige Vergangenheit, welche letztendlich zu den Morden und mysteriösen Fundstücken führt. Die hin- und hergerissenheit des Komissars Paul Simon und seine Furcht, Besorgnis und Angst ziehen sich beinahe durch das ganze Buch sobald er die Identität des Täters herausfindet. Dennoch versucht er einen klaren Kopf zu bewahren, seines Kollegens Willen und dem Schutze seiner Familie..... Doch das soll trotz allem nicht genügen und sein Leben steht wenig später Kopf und scheint verloren.... In diesen Kapiteln bin ich total in der Geschichte vom Buch verschwunden. So kam es, dass als ich angesprochen wurde, beinahe vor Schreck vom Stuhl gefallen wäre. Ich dachte, der Mörder wäre es gewesen.....😂 Wie dem auch sei, das Buch ist zu gut, habe es bereits schon drei mal gelesen und konnte es jeweils nicht aus der Hand legen. Wer einen guten Thriller sucht, ich kann diesen weiterempfehlen.... wobei, eigentlich müsste es fast schon Psychothriller heißen. 😉

3

War ganz gut zu lesen hat sich nur irgendwie unnötig in die Länge gezogen

War ganz gut zu lesen hat sich nur irgendwie unnötig in die Länge gezogen
3

Die Sprache des Buches war mir an einigen Stellen zu gesteltzt, als ob der Autor mit dem Brecheisen unbedingt Wörter einfließen lassen wollte, die möglichst gehoben sind an relativ unpassenden Stellen. Dadurch kam die Spannung nicht auf - keinen emotionalen Adjektive oder Gedanken. Das Motiv habe ich bereits gegen Mitte der Geschichte rausgefunden, dass Simon selbst nicht drauf gekommen ist, zeigt mir nur, dass er als Kommissar nicht nur seine Aufgaben nicht erfüllt, sondern etwas von der Logik abgekommen ist. Bei Motivauflösung war es bei mir also eher ein Gähnen. Das Ende hat einen Cliffhanger, was für mich aber nicht gut genug ist, dass ich das zweite Buch der Serie haben will, da mich die Charaktere nicht wirklich mitgenommen haben.. Vielleicht, wenn der zweite Teil mal auf dem "Grabbeltisch" liegt..

4

In unserem kleinen Krimilesekreis waren wir uns einig: Das Buch ist durchaus unterhaltsam und spannend, erzeugt Kopfkino und ist vom Schreibstil her auf keinen Fall schlecht geschrieben. Dennoch ist es nicht ohne Schwächen und daher eher was Nettes für zwischendurch als ein echtes Highlight, das man all seinen Freunden weiterempfiehlt. (Aber wir sind auch ein kritisches Grüppchen.) MEINE MEINUNG Der Autor hat eine Menge interessanter Ideen, was die Person des Täters, seine Motivation und seinen Hintergrund betrifft. Eigentlich ist das ja eine sehr positive Eigenschaft, aber hier wird es meines Erachtens einfach zu viel, um noch glaubhaft zu sein. Als Film, da waren wir uns schon wieder einig, würde es wahrscheinlich großartig funktionieren – was wohl daran liegt, dass Christian Kärger in 30 Jahren als Drehbuchautor über 100 Drehbücher für Film und Fernsehen geschrieben hat. Seine Schreibweise ist sehr cineastisch, er weiß einfach, was wirkt. Wie schon gesagt: das ist unterhaltsam, das ist spannend. Aber vollkommen logisch und schlüssig ist es nicht immer, und mir fehlte auch ein gewisser Tiefgang. Paradox: der Täter hätte es sich viel einfacher machen können Für mich war eine Entwicklung am Schluss das größte Manko, aber das ist schwer zu erklären, ohne schon zu viel von der Handlung zu verraten. Sagen wir mal so: der Täter begeht mit viel Aufwand und Risiko seine Morde, um etwas ganz Bestimmtes zu erreichen. Aber das Gleiche hätte er auch mit sehr viel weniger Aufwand erreichen können, und das heimlich, still und leise – sprich: fast ohne Risiko. Möglicherweise könnte man eher nachvollziehen, warum der Täter tut, was er tut, wenn man ihm als Leser etwas näher kommen würde, aber er bleibt in meinen Augen sehr blass. Zwar erfährt man gegen Ende einiges über ihn, aber das bleibt eher an der Oberfläche. Er tat dies, er erlebte das. Wie es ihm jedoch bei diesem oder jenen Erlebnis ging, kann man nur erahnen, und mir war bis zum Schuss nicht klar, was genau seine Motivation ist. Hass? Neid? Ein verqueres Anspruchsdenken? Killergene? Einfach, weil er es kann? Den Protagonisten selber fand ich hingegen gelungen. Bei Paul Simon hatte ich das Gefühl, ihn wirklich kennenzulernen. Zwar geht er schon bald auf Alleingänge (was ich bei Krimis und Thrillern oft unglaubwürdig finde, weil es selten Konsequenzen hat), aber er hat in seinen Augen wirklich gute, plausible Gründe dafür. Er trifft nicht immer die besten Entscheidungen, aber er steht auch unter enormem Stress. Ab einem gewissen Punkt war mir eine Sache allerdings schon sonnenklar, die Paul erst spät erkennt, obwohl er aufgrund seines Hintergrunds eigentlich als erster darauf kommen sollte Pauls Partner ist in meinen Augen ein toller Charakter, sehr sympathisch und menschlich integer, mit liebenswerten kleinen Marotten. Er ist sozusagen der Watson in ihrem Zweiergespann, wird aber leider zwischendurch von Paul aufs Abstellgleis geschickt. Das Ende geht auf einmal sehr schnell. Mit jeder Menge Action gibt es ein filmreifes Showdown. Und wie im Film hat das Ende nochmal einen typischen Kniff, über den ich auch nicht zu viel verraten kann – den ich aber anhand der vorherigen Beschreibung der Ereignisse nicht glaubwürdig fand FAZIT Paul Simon ist Kriminalhauptkommisar und verfolgt einen Serienkiller. Bei solchen Ermittlungen kann von Routine natürlich keine Rede sein, aber der Täter setzt noch einen drauf: an den Tatorten findet Paul kleine Gegenstände, die der Killer nur aus seiner Wohnung haben kann – sogar aus dem Zimmer seiner Tochter. Es macht Spaß, dieses Buch zu lesen, man kann es in Nullkommanix verschlingen. Zu genau sollte man jedoch über manche Dinge nicht nachdenken, und sowohl die Motivation des Täters noch das Ende konnten mich vollkommen überzeugen.

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