Dieses entsetzliche Glück

Dieses entsetzliche Glück

Softcover
3.219
HollyhockElizabeth StroutUsaWas Alles War

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Description

Über unsere Neigung, einander misszuverstehen, und das schwierig-schöne Miteinander, das Leben heißt

Hollyhock, eine Kleinstadt irgendwo in Virginia, ist die Heimat von fünfzehn Menschen, deren Leben miteinander verbunden sind: Robert und Amy, die vereinbart haben, dass sie beide mit anderen schlafen dürfen, was Robert gar nicht will. Aiko, die glücklich sein könnte mit Alex, denn er strahlt eine Zuversicht aus, die sie von ihrem Bruder Kenji kennt. Doch das Glück will sich nicht einstellen. Dan, dessen Ehe in die Brüche ging und der ahnt, dass auch die seiner Schwester Amy auf der Kippe steht ... Mit großer Wärme und heiterer Melancholie erzählt Annette Mingels von Menschen auf der Durchreise in ihrem eigenen Leben. »Das Buch ist psychologisch ganz fein gestrickt. (…) Sehr unterhaltend zu lesen.« Elke Heidenreich, WDR

Über unsere Neigung, einander misszuverstehen, und das schwierig-schöne Miteinander, das Leben heißt Für Leserinnen und Leser von Alice Munro, Elizabeth Strout und Peter Stamm »Annette Mingels ist eine Meisterin des Episodenromans. ›Dieses entsetzliche Glück‹ erzählt von der Melancholie der Mittelklasse und ist ihr bestes Buch.« Ursula März, DIE ZEIT

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
352
Price
12.40 €

Author Description

Annette Mingels, geboren 1971, studierte Germanistik und promovierte über Dürrenmatt und Kierkegaard. Danach arbeitete sie als Dozentin und Journalistin. 2003 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, dem fünf weitere und ein Erzählband folgten. Für ihren Roman »Was alles war« erhielt sie 2017 den Buchpreis Familienroman der Stiftung Ravensburger Verlag. Annette Mingels lebt, nach einigen Jahren in San Francisco, mit ihrer Familie bei Berlin.

Posts

4
All
2.5

Guter Start, dann hat mich die Stadt verloren.

Zu Beginn hat es richtig Spaß gemacht zu lesen. Ich war in dieser einen Stadt und hab sie durch unterschiedliche zunächst unverknüpfte Charakte kennengelernt. Quasi lauter Kurzgeschichten über das Leben in einer Stadt- sehr tolle Idee! Aber am Schluss war es leider nur noch nervig: die Autorin will gefühlt eine Kernbotschaft vermitteln, die ich nicht verstehe. Zu viele Einzelgeschichten, viel zu viele Charaktere in den einzelnen Geschichten, die ich aber verstehen muss um die detaillierten Verknüpfungen zu verstehen. Diese ergibt sich nicht aus den offensichtlichen Geschichten, sondern aus den Details der 15 Kurzgeschichten… Ähm…. Nein! Funktioniert nicht (zumindest bei mir). Zusammengefasst: tolle Idee, aber das letzte Drittel nervt nur, zu wirr, zu viele Namen, zu spezielle Verknüpfungen. Hab sogar 50 Seiten vor Ende überlegt abzubrechen. Ich habe es nicht gemacht, hätte aber ehrlich gesagt auch nix verpasst. Leider keine Leseempfehlung!

2

Also anfangs dachte ich bei jedem Kapitel „Ja, das könnte was werden.“, aber es wurde leider nichts. Dadurch, dass man in jedem Kapitel jemand anderem begegnet, konnte ich gar keine tiefergehende Bindung zu auch nur einem einzigen Charakter aufbauen. Alles blieb an der Oberfläche, um sofort weiter zur nächsten Person zu springen - wie aneinandergereihte Kurzgeschichten. Die Personen sind alle mehr oder weniger stark miteinander bekannt, aber mir fehlte hier Plot und Tiefgang. Auch wenn ich die Intention der Autorin zu erkennen glaube, so hinterlässt das Buch nichts in mir.

4

Der Roman "Das entsetzliche Glück" erzählt vom täglichen Leben mehrerer Bewohner der fiktiven US Kleinstadt Hollyhock. Der Roman ist in Episoden erzählt, jedes Kapitel wird aus der Sicht einer der Personen beschrieben. Auf den ersten Blick haben die Geschichten nichts gemeinsam, im Kern sind sie aber ganz oft mehr oder weniger ineinander verwoben. Ich habe eigentlich so meine Probleme mit Kurzgeschichten und auch mit Romanen, in denen Charaktere immer nur kurz dargestellt werden und wir sie dann wieder verlassen. Von daher liegt das Buch schon außerhalb meiner Komfortzone. Ich konnte mich hier aber gut auf die Erzählform einlassen, vielleicht weil ich wusste, was mich erwartet. Und ich mochte es, immer wieder Verknüpfungen zu finden und all die einzelnen Schicksalen im großen Zusammenhang zu sehen. Die Geschichten waren nicht alle gleich interessant, einige plätscherten eher etwas dahin und diese Personen haben auch keinen bleibenden Eindruck gemacht. Das ein oder andere Mal hat es mir aber auch richtig leid getan, die aktuelle Episode zu verlassen und hätten noch gerne mehr über die Menschen gelesen. Alles in Allem ein Roman auf dessen Erzählform man sich defintiv einlassen muss. Geschickt verwoben aber zum Ende doch als Roman nicht zufriedenstellend da mir zu wenig Story erzählt wurde und es zu viele offene Enden gibt. 3,5 Sterne

3

>>Hollyhock, eine Kleinstadt irgendwo in Virginia: von hier kommen sie, von hier fliehen sie, hierhin kehren sie zurück,...<< „Dieses entsetzliche Leben“ von Annette Mingels – eine Geschichte, die sich aus vielen verschiedenen Lebensgeschichten, Lebensabschnitten zusammensetzt. Es ist ein Buch, das in all seinen Facetten das für jeden einzelnen schwierige aber auch schöne Leben zeigt. Mich lässt dieses Buch eher gespalten zurück. Einerseits hat mir der Schreibstil, die Art der Autorin die verschiedenen Geschichten zu erzählen und zu verknüpfen gut gefallen. Die Charaktere waren für mich greifbar und doch habe ich das Buch einfach immer wieder zur Seite gelegt und irgendwie ist alles, sei es die jeweilige Geschichte oder aber die Charaktere schnell in Vergessenheit geraten. Es hat mich nichts so gefesselt, dass es nachhaltig für mich präsent war, was ich einfach unheimlich schade fand, weil das Buch insgesamt absolut nicht schlecht war! Fazit: Ein wunderschönes Buch, das toll erzählt mir jedoch nicht ganz zugänglich war...

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