Die Zutaten zum Glück

Die Zutaten zum Glück

Paperback
3.519
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Description

Wer rechnet schon damit, dass aus einem Flammeninferno das große Glück erwächst? Am wenigsten die Patissière Olivia, als sie mit ihrem flambierten Dessert einen Bostoner Luxusclub in Brand setzt. Dass genau das ihr ein neues Leben und eine Liebe auf Umwegen beschert, noch dazu in Vermont, kommt für sie genauso unverhofft wie für all diejenigen, denen sie dort in die Quere stolpert …

Nachdem sich Olivias Karriereaussichten in Rauch aufgelöst haben, flüchtet sie sich kurzerhand zu ihrer besten Freundin ins ländliche Vermont. Wo sie nicht nur Unterschlupf und eine Anstellung wider Willen in einem kleinen Landgasthof findet, sondern auch ein neues Zuhause, nach dem sie bislang gar nicht gesucht hatte. Doch bevor Olivia selbst erkennt, wohin ihr Herz gehört, muss sie sich mit der kauzigen Lokalbevolkerung anfreunden – und das Geheimnis um den besten Apple Pie lüften. Und nicht zuletzt die Gunst einer eigensinnigen alten Dame erobern, unter deren rauer Schale mehr verborgen liegt, als Olivia ahnen kann …

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
408
Price
15.40 €

Author Description

Louise Miller lebt und arbeitet als Patissière in Boston. In ihrer Freizeit kümmert sie sich um ihren Blumengarten, spielt hin und wieder Banjo, ist begeisterte Filmenthusiastin und liebt alte Hunde. Die Zutaten zum Glück ist ihr erster Roman und neueste Genusskreation, mit der sie die Leserherzen in den USA im Sturm erobert hat.

Posts

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Schon der Einstieg in das Buch war für mich sehr holprig. Es war schwierig sich zurechtzufinden, dann folgte eine Aneinanderreihung von Namen. Dies finde ich für den Beginn eines Buches immer unpassend, wenn man als Leser erst einmal in einer Geschichte ankommen muss. Besonders im ersten Drittel folgt eine Essensbeschreibung nach der nächsten. Einiges klang wirklich lecker, aber zwischen der ganzen Kocherei und Backerei fehlte mir eine Geschichte. Hiermit und über den kompletten Mittelteil kam bei einfach nur Langeweile auf. Es stehen zwar nunmehr die Charakter im Mittelpunkt, aber ich bin leider mit niemandem wirklich warm geworden. Dadurch wirkte alles nicht und auch über die schöne Atmosphäre konnte es nicht hinweg trösten. Die Charaktere waren alle sehr blass und für mich leider kaum bis gar nicht sympathisch. Ich fand es außerdem sehr schwierig auseinander zu halten wer zu wem gehört und wie die Verwandtschaftsverhältnisse sind. Auch die Liebesgeschichte war mir zu emotionslos erzählt. Chemie kam zwischen Livvy und Martin leider kaum auf mich und es wirkte auf mich zu gewollt. Im letzten Drittel folgt dann ein Klischee auf das andere und ich kam aus dem Augenrollen gar nicht mehr raus. Das war einfach alles zu viel und zu übertrieben. Der Schreibstil an sich war ok, aber für mich waren es zu viele Beschreibungen und zu wenig Handlung.

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Olivia (Livvy) ist 32, Konditorin, trägt Konfektionsgröße 42 und liebt ausgefallene Haarfarben. Sie hat ein Verhältnis mit ihrem verheirateten Chef - und verursacht bei einer wichtigen Veranstaltung einen Brand. Daraufhin zieht sie zu ihrer Freundin Hannah aufs Land, um sich neu zu orientieren und beginnt dort in der kleinen Pension vorrübergehend zu arbeiten. Die ersten 30 Seiten fand ich hammermäßg - so habe ich mir das ganze Buch vorgestellt. Livvy war mir vom Fleck weg sympathisch und ich dachte, dass ich mich gut in sie hineinversetzen könnte. Ich habe mich gefreut, dass es endlich mal kein Modepüppchen sondern eine Frau mit Kurven und Charakter als Protagonistin schafft. Neben langatmigen Passagen, in denen die Handlungsdichte dürftig war, driftete die Handlung des Buches in immer mehr Allgemeinplätze ab und war, ab der Mitte des Buches, für mich komplett vorhersehbar. Eine Stelle im Buch empfand ich als sehr emotional, der Rest hat mich leider gar nicht berühren können. Bis auf die Namen der Haarfarben hat mir auch nichts während des Lesens auch nur ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Mit den weiteren Personen, außer Martin, dessen Vater und Livvys Chefin konnte ich beim Lesen gar nicht in Beziehung treten, da sie für mich flach blieben. Besonders schade finde ich, dass die Beziehung mit ihrer besten Freundin, zu der Livvy schließlich geflüchtet ist, nicht weiter in die Tiefe geht. Im Buch nimmt sie aus meiner Sicht den Stellenwert einer flüchtigen Bekannten ein - best friend Feeling sprang beim Lesen auf mich zu kleinem Zeitpunkt über, genau das hätte ich mir aber erwartet. Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten und daher fertig gelesen. Ansonsten hätte ich auf Seite 150 abgebrochen. An dieser Stelle habe ich auch eine einwöchige Pause eingelegt und erstmal was anderes gelesen, in der Hoffnung, dass die Distanz mich dem Buch näher bringt. Leider hat sich auch dann das Weiterlesen als Pflichtübung für mich dargestellt. Fazit: Starker Anfang, schade, dass es so nicht weiter ging.

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