Die Welt zum Zittern bringen, nur weil man da ist
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Description
Fesselnd, mitreißend und emotional: ein Jugendroman mit Tiefgang über ein Mädchen, das sich der Vergangenheit stellen muss.
Marie lebt in den Bäumen, will den Boden nicht berühren. Denn seit dem Tag, an dem ihr Stiefvater gestorben ist, ist da das Rot. Es brüllt, tobt und bedroht Marie, die sich bloß in den Bäumen halbwegs sicher fühlt. Nur wenn Jori in der Nähe ist, ist es still. Ganz nah lässt sie den Jungen an sich ran und muss sich schließlich doch allein dem Rot stellen ...
Book Information
Posts
Schwere Thematik
Kennt ihr diese Bücher, die euch nicht mehr aus dem Kopf gehen? „Die Welt zum Zittern bringen, nur weil man da ist“ von Thomas Brinx und Anja Kömmerling ist genau so ein Buch. Marie lebt in den Bäumen. Wände und Menschen machen ihr Angst. Das Haus ihrer Familie hat sie immer im Blick, doch was geschah damals, was macht ihr so große Angst, dass sie nicht mehr zurückgehen kann? Anfangs hatte ich überhaupt gar keine Ahnung auf was das alles hinausläuft. Die Welt zum zittern bringen, nur weil man da ist , ist ein ernster Jugendroman mit sehr schwerer Thematik. Doch diese eröffnet sich dem Lesenden erst gegen Ende. Marie wirkt zutiefst verstört, eng verbunden mit der Natur und wahrt die Distanz zu anderen Menschen. Als Joris Eltern das Haus kaufen wollen, in dem Marie einst lebte, will sie den Kauf verhindern. Ihre Schwester Lisa, die dem Kauf zustimmen muss hat aber ebenfalls ihr eigenes Päckchen zu tragen. Denn sie ist kaum volljährig, schwanger und muss versuchen Marie zur Vernunft zu bringen. Das Buch hat mich sehr berühren können, besonders gegen Ende. Es ist nichts für zarte Gemüter, denn Maries Gründe für ihr Verhalten sind erschreckend. Aber ich konnte sie dann auch später sehr gut nachvollziehen. Die Nebenfiguren gefielen mir auch sehr gut. Besonders „Schlappe“, die früher in der Psychiatrie gearbeitet hat, mochte ich sehr. Neben Maries Entwicklung ist aber auf jeden Fall auch Lisas Entwicklung hervorzuheben, denn sie bekommt ebenfalls eine wichtige Rolle im Buch. Stilistisch gefiel es mir auch sehr gut. Ich spürte die tiefen Gefühle von Marie und Lisa. Die bedrückende Atmosphäre wurde ebenfalls sehr gut beschrieben. Nicht nur Jugendlichen sollte dieses Buch vorbehalten sein, auch Erwachsene werden hier auf ihre Kosten kommen.

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Fesselnd, mitreißend und emotional: ein Jugendroman mit Tiefgang über ein Mädchen, das sich der Vergangenheit stellen muss.
Marie lebt in den Bäumen, will den Boden nicht berühren. Denn seit dem Tag, an dem ihr Stiefvater gestorben ist, ist da das Rot. Es brüllt, tobt und bedroht Marie, die sich bloß in den Bäumen halbwegs sicher fühlt. Nur wenn Jori in der Nähe ist, ist es still. Ganz nah lässt sie den Jungen an sich ran und muss sich schließlich doch allein dem Rot stellen ...
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Kennt ihr diese Bücher, die euch nicht mehr aus dem Kopf gehen? „Die Welt zum Zittern bringen, nur weil man da ist“ von Thomas Brinx und Anja Kömmerling ist genau so ein Buch. Marie lebt in den Bäumen. Wände und Menschen machen ihr Angst. Das Haus ihrer Familie hat sie immer im Blick, doch was geschah damals, was macht ihr so große Angst, dass sie nicht mehr zurückgehen kann? Anfangs hatte ich überhaupt gar keine Ahnung auf was das alles hinausläuft. Die Welt zum zittern bringen, nur weil man da ist , ist ein ernster Jugendroman mit sehr schwerer Thematik. Doch diese eröffnet sich dem Lesenden erst gegen Ende. Marie wirkt zutiefst verstört, eng verbunden mit der Natur und wahrt die Distanz zu anderen Menschen. Als Joris Eltern das Haus kaufen wollen, in dem Marie einst lebte, will sie den Kauf verhindern. Ihre Schwester Lisa, die dem Kauf zustimmen muss hat aber ebenfalls ihr eigenes Päckchen zu tragen. Denn sie ist kaum volljährig, schwanger und muss versuchen Marie zur Vernunft zu bringen. Das Buch hat mich sehr berühren können, besonders gegen Ende. Es ist nichts für zarte Gemüter, denn Maries Gründe für ihr Verhalten sind erschreckend. Aber ich konnte sie dann auch später sehr gut nachvollziehen. Die Nebenfiguren gefielen mir auch sehr gut. Besonders „Schlappe“, die früher in der Psychiatrie gearbeitet hat, mochte ich sehr. Neben Maries Entwicklung ist aber auf jeden Fall auch Lisas Entwicklung hervorzuheben, denn sie bekommt ebenfalls eine wichtige Rolle im Buch. Stilistisch gefiel es mir auch sehr gut. Ich spürte die tiefen Gefühle von Marie und Lisa. Die bedrückende Atmosphäre wurde ebenfalls sehr gut beschrieben. Nicht nur Jugendlichen sollte dieses Buch vorbehalten sein, auch Erwachsene werden hier auf ihre Kosten kommen.





