Die Welt des Sexus

Die Welt des Sexus

Hardback
1.01

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Description

Dieses Buch, teils leidenschaftliches Plädoyer, teils biographia literaria, gibt, wie Lawrence Durrell in seinem Vorwort schreibt, „dem Leser den Schlüssel zum Universum Millers“. Es entstand zwischen den beiden großen autobiographischen Zyklen, den „Wendekreisen“ und der Trilogie „Sexus“, „Plexus“ und „Nexus“, in einem Jahr der Rückschau und Neuorientierung – in den gleichen Monaten, in denen Miller nach der Rückkehr aus Frankreich 1940 den Roman „stille Tage in Clichy“ schrieb.
Ein Buchhändler in Chicago, Ben Abrahamson vom Argus Book Shop, brachte „Die Welt des Sexus“ als Privatdruck heraus, in einer Auflage von 250 Exemplaren. „Als diese Ausgabe“, erinnert sich Henry Miller, „vergriffen und der Verleger gestorben war, entschloß ich mich, sie meinem Pariser Verleger zu geben, damit er sie seiner Bibliothek verbotener Bücher einverleibte – der „Wendekreis“-Serie. Beim Wiederlesen fing ich an, Korrekturen zu machen; es wurde ein Spiel, das mich verführte, es bis zu Ende zu spielen. Jede Seite der Originalfassung ging ich mit Feder und Tinte durch, schraffierend und kreuz und quer darin herumstreichend, bis es aussah wie ein chinesisches Vexierbild. In der neuen Ausgabe (auch in der deutschen) sind einige dieser korrigierten Seiten abgebildet; der Leser mag selbst urteilen, auf was für eine Aufgabe ich mich da eingelassen hatte.“

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
144
Price
14.40 €

Author Description

Henry Miller, der am 26. Dezember 1891 in New York geborene deutschstämmige Außenseiter der modernen amerikanischen Literatur, wuchs in Brooklyn auf. Die Dreißiger Jahre verbrachte Miller im Kreis der «American Exiles» in Paris. Sein erstes größeres Werk, das vielumstrittene «Wendekreis des Krebses», wurde – dank des Wagemuts eines Pariser Verlegers – erstmals 1934 in englischer Sprache herausgegeben. In den USA zog die Veröffentlichung eine Reihe von Prozessen nach sich; erst viel später wurde das Buch in den literarischen Kanon aufgenommen. Henry Miller starb am 7. Juni 1980 in Pacific Palisades, Kalifornien.

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The misogynistic bullshit of it all...astonishing. I think I figured that a man deemed fuckable by Anaïs Nin would have some flourish about him, but this was a terrible read. I can wholly recognise that by the standard of 1940 to publicly talk about sex, with the intent to promote a more liberated enjoyment of it, is a daring thing. But why declare this to be a classic and not just a historical document? It's beyond me. Miller seems to look at sex embedded in a rather misanthropic worldview, paired with heaps of sexism, classism and the n-word. And I get why in 1940 one would be fed up with the state of things, but to qualify as an "uncompromising literary manifesto" (borrowed from the Penguin Modern Classics 2015 edition) I sure expected the demand of the manifesto to have more depth and care (dare I say, fun?) for its subject. But no, in the exclusively male PoV analysis of heterosexual relationships only, women are described in vile language and dependency to men and I wouldn't wish this read on anybody.

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