Die vollkommene Kämpferin
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Book Information
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Aimée Carters "Die vollkommene Kämpferin" ist eine Kurzgeschichte zur göttlich-Reihe. Das Cover ist mal wieder unausgesprochen hübsch. Das Model das in ihrem weißen Kleid mitten in einem grünen Wald steht verdeutlicht für mich genau das, wonach die Reihe benannt wurde: Göttlich. Kate Winters ist die Protagonistin dieser Kurzgeschichte. Gerade eben erst kommt sie aus der Unterwelt und hat nun 6 Wochen "Urlaub". Sie hat sich verändert seit sie das erste mal die Unterwelt betreten hat. Davon abgesehen das sie nun Henrys Frau ist, ist sie auch deutlich taffer geworden. Niemals hätte ich im ersten Band gedacht das sie ihre Meinung einmal so frei sagen wird. Doch immer noch ist sie ein sehr bodenständiges und liebevolles Mädchen. In ihrem Herzen trägt sie die Liebe und sehr viel Empathie. Ich persönlich kann mich unglaublich gut mit Kate vergleichen und in sie hinein versetzen, da sie einfach ein so unglaublich sympathischer Charakter ist. Sie ist hier und da stur, was sie im Anbetracht ihrer Lage aber auch gelegentlich brauchen kann, und kämpft um ihre Meinung. Allein deswegen finde ich diesen Titel schon so toll! Unter den Nebencharakteren finden wir vor allem James alias Hermes. Er ist Kates bester Freund und verbringt ihre freie Zeit gemeinsam mit ihr in Griechenland. Er hat andauernd irgendeinen Schabernack im Kopf. James ist und bleibt einfach ein schlechter Verlierer, weswegen er Kate auch nicht einfach so Henry überlassen kann. Er hat oftmals ein spitzbübisches und jungenhaftes Auftreten was ihn auf die ein oder andere Art aber auch charmant wirken lässt. Dann ist da natürlich Henry alias Hades, Kates Ehemann. Er ist der gutaussehende meist in sich zurückgezogene Typ den wir im ersten Teil kennen gelernt haben. Doch in diesem Teil wirkt er offener und zeigt mehr von seinen Gefühlen. Auch ein kleiner Hauch des "Eifersüchtigen Ehemanns" kommt hervor, was ihn einfach noch sympathischer macht als er sowieso schon ist. Er denkt nun viel mehr über seine Entscheidungen nach und trifft auch mal welche die für ihn sehr untypisch sind. Und auch Walter alias Zeus ist mit von der Partie. Er wirkt wie ein erhabener, mächtiger, unfreundlicher Herrscher der keine Widersprüche und Veränderungen duldet. Er ist eher so der unsympathische Typ in diesem Teil, was aber größtenteils daran liegt, dass seine Ansichten so absolut divergent zu denen von Kate sind. Dann finden wir zwei neue Charaktere, Pollux und Casey. Sie sind zwei Brüder und teilen ein schweres Schicksal, der eine Tod, der andere Unsterblich. Seit Ewigkeiten sind sie auf der Flucht. Auf mich wirken die beiden sehr sympathisch, sie verbindet eine wahre Geschwisterliebe, die jeder der selbst ein Geschwisterkind hat gut nachvollziehen kann. Ich liebe Aimée Carters Schreibstil. Wo andere bei einer Kurzgeschichte oftmals mal eben etwas herunter schmieren bleibt Aimée ihrem Stil treu, und das liebe ich. Sie reißt den Leser von Beginn an mit und lässt ihn erst auf der letzten Seite wieder frei. Sie schreibt voller liebevoller Hingabe und schmückt die Szenen so aus, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Mit Witz und Koketterie verfeinert sie ihre Charaktere und ihren Schreibstil so das am Ende eine perfekte Symphonie heraus kommt, die den Leser einfach fesselt. Und zwar so sehr das man diese ca. 70 Seiten einfach auf einmal verschlingt. Die Story ist ein Zwischenstück zwischen Band 1 und Band 2. Ich persönlich habe es erst nach den ersten beiden Bänden gelesen, was dem ganzen aber nichts abtut. Aimée Carter greift Aspekte aus Band 1 auf und erzählt wie es in Kates Leben nach der Unterwelt erst einmal weiter geht. Um zu verstehen welche Rolle Pollux und Casey spielen hat Aimée ein extra Kapitel direkt zu Beginn einfließen lassen, so dass erst gar keine Fragen aufkommen müssen. Die Tatsache das Aimée Carter immer abwechselnd aus der Sicht von Kate und Henry schreibt hat mir unglaublich gut gefallen, da man so einfach mehr als nur eine Seite des Medaillons zu sehen bekommt. Zudem erhält man tiefere Einblicke in das Denken und Handeln der Charaktere und verpasst nie was Henry so treibt während Kate in Griechenland ist. Aimée hat es geschafft problemlos die Lücke zwischen zwei Bänden sinnvoll zu füllen. Walter verengte die Augen. "Wage es nicht, mit mir zu sprechen, als ..." "Als ob was? Als wärst du ein Arschloch? Denn das bist du." [...] "Kate..." "Komm mir nicht mit Kate." Zornig riss ich mich von ihm los. Zitat Position 605 Diese Kurzgeschichte steckt voller Spannung, Aufruhr und Veränderungen. Was ich persönlich sehr überraschend finde, da man dies eher seltener bei Kurzgeschichten findet. Das Ende ist einfach unglaublich schön. Es zeigt noch einmal Kates Mut und ihren Willen auf und unterstreicht nur noch einmal wie unglaublich passend der Titel ist. Fazit: Aimée Carter ist seit dem ersten Teil eine meiner Lieblingsautorinnen. Ich habe schon den ersten Teil von Beginn an geliebt, wem es da ähnlich geht, dem kann ich diese Kurzgeschichte nur ans Herz legen. Hier stimmt einfach alles. Und für den Preis kann man einfach nichts falsch machen.
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Aimée Carters "Die vollkommene Kämpferin" ist eine Kurzgeschichte zur göttlich-Reihe. Das Cover ist mal wieder unausgesprochen hübsch. Das Model das in ihrem weißen Kleid mitten in einem grünen Wald steht verdeutlicht für mich genau das, wonach die Reihe benannt wurde: Göttlich. Kate Winters ist die Protagonistin dieser Kurzgeschichte. Gerade eben erst kommt sie aus der Unterwelt und hat nun 6 Wochen "Urlaub". Sie hat sich verändert seit sie das erste mal die Unterwelt betreten hat. Davon abgesehen das sie nun Henrys Frau ist, ist sie auch deutlich taffer geworden. Niemals hätte ich im ersten Band gedacht das sie ihre Meinung einmal so frei sagen wird. Doch immer noch ist sie ein sehr bodenständiges und liebevolles Mädchen. In ihrem Herzen trägt sie die Liebe und sehr viel Empathie. Ich persönlich kann mich unglaublich gut mit Kate vergleichen und in sie hinein versetzen, da sie einfach ein so unglaublich sympathischer Charakter ist. Sie ist hier und da stur, was sie im Anbetracht ihrer Lage aber auch gelegentlich brauchen kann, und kämpft um ihre Meinung. Allein deswegen finde ich diesen Titel schon so toll! Unter den Nebencharakteren finden wir vor allem James alias Hermes. Er ist Kates bester Freund und verbringt ihre freie Zeit gemeinsam mit ihr in Griechenland. Er hat andauernd irgendeinen Schabernack im Kopf. James ist und bleibt einfach ein schlechter Verlierer, weswegen er Kate auch nicht einfach so Henry überlassen kann. Er hat oftmals ein spitzbübisches und jungenhaftes Auftreten was ihn auf die ein oder andere Art aber auch charmant wirken lässt. Dann ist da natürlich Henry alias Hades, Kates Ehemann. Er ist der gutaussehende meist in sich zurückgezogene Typ den wir im ersten Teil kennen gelernt haben. Doch in diesem Teil wirkt er offener und zeigt mehr von seinen Gefühlen. Auch ein kleiner Hauch des "Eifersüchtigen Ehemanns" kommt hervor, was ihn einfach noch sympathischer macht als er sowieso schon ist. Er denkt nun viel mehr über seine Entscheidungen nach und trifft auch mal welche die für ihn sehr untypisch sind. Und auch Walter alias Zeus ist mit von der Partie. Er wirkt wie ein erhabener, mächtiger, unfreundlicher Herrscher der keine Widersprüche und Veränderungen duldet. Er ist eher so der unsympathische Typ in diesem Teil, was aber größtenteils daran liegt, dass seine Ansichten so absolut divergent zu denen von Kate sind. Dann finden wir zwei neue Charaktere, Pollux und Casey. Sie sind zwei Brüder und teilen ein schweres Schicksal, der eine Tod, der andere Unsterblich. Seit Ewigkeiten sind sie auf der Flucht. Auf mich wirken die beiden sehr sympathisch, sie verbindet eine wahre Geschwisterliebe, die jeder der selbst ein Geschwisterkind hat gut nachvollziehen kann. Ich liebe Aimée Carters Schreibstil. Wo andere bei einer Kurzgeschichte oftmals mal eben etwas herunter schmieren bleibt Aimée ihrem Stil treu, und das liebe ich. Sie reißt den Leser von Beginn an mit und lässt ihn erst auf der letzten Seite wieder frei. Sie schreibt voller liebevoller Hingabe und schmückt die Szenen so aus, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Mit Witz und Koketterie verfeinert sie ihre Charaktere und ihren Schreibstil so das am Ende eine perfekte Symphonie heraus kommt, die den Leser einfach fesselt. Und zwar so sehr das man diese ca. 70 Seiten einfach auf einmal verschlingt. Die Story ist ein Zwischenstück zwischen Band 1 und Band 2. Ich persönlich habe es erst nach den ersten beiden Bänden gelesen, was dem ganzen aber nichts abtut. Aimée Carter greift Aspekte aus Band 1 auf und erzählt wie es in Kates Leben nach der Unterwelt erst einmal weiter geht. Um zu verstehen welche Rolle Pollux und Casey spielen hat Aimée ein extra Kapitel direkt zu Beginn einfließen lassen, so dass erst gar keine Fragen aufkommen müssen. Die Tatsache das Aimée Carter immer abwechselnd aus der Sicht von Kate und Henry schreibt hat mir unglaublich gut gefallen, da man so einfach mehr als nur eine Seite des Medaillons zu sehen bekommt. Zudem erhält man tiefere Einblicke in das Denken und Handeln der Charaktere und verpasst nie was Henry so treibt während Kate in Griechenland ist. Aimée hat es geschafft problemlos die Lücke zwischen zwei Bänden sinnvoll zu füllen. Walter verengte die Augen. "Wage es nicht, mit mir zu sprechen, als ..." "Als ob was? Als wärst du ein Arschloch? Denn das bist du." [...] "Kate..." "Komm mir nicht mit Kate." Zornig riss ich mich von ihm los. Zitat Position 605 Diese Kurzgeschichte steckt voller Spannung, Aufruhr und Veränderungen. Was ich persönlich sehr überraschend finde, da man dies eher seltener bei Kurzgeschichten findet. Das Ende ist einfach unglaublich schön. Es zeigt noch einmal Kates Mut und ihren Willen auf und unterstreicht nur noch einmal wie unglaublich passend der Titel ist. Fazit: Aimée Carter ist seit dem ersten Teil eine meiner Lieblingsautorinnen. Ich habe schon den ersten Teil von Beginn an geliebt, wem es da ähnlich geht, dem kann ich diese Kurzgeschichte nur ans Herz legen. Hier stimmt einfach alles. Und für den Preis kann man einfach nichts falsch machen.




