Die verlassenen Kinder
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Description
»Bleibt im Auto. Ich bin gleich wieder da.« Das sind die letzten Worte, die der elfjährige Jack von seiner Mutter hört. Bis sie zurückkommt, soll er auf seine beiden kleinen Schwestern aufpassen. Doch sie kommt nicht zurück, sondern wird bald darauf ermordet aufgefunden. Jahre später ist der Täter noch immer nicht gefasst, und Jack trägt noch immer die Verantwortung für Joy und Merry. Mit Einbrüchen hält er sich und seine Schwestern über Wasser. Als er endlich auf die entscheidende Spur stößt, ist er fest entschlossen, den Mord an seiner Mutter zu rächen …
Book Information
Author Description
Belinda Bauer ist in England und Südafrika aufgewachsen und lebt heute in Wales. Ihre Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten »Gold Dagger Award«.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Spannend, berührend herzergreifend !
Spannend, berührend herzergreifend ! Ich habe lange nicht mehr ein Buch so atemlos und schnell zu Ende gelesen. Die Geschichte mit Krimielementen von den Geschwistern Jack, Joy und Merry berührt mich und zerriss emotional mein Herz. Wir Leser erleben die Wut , die Überforderung, das Trauma der Familie Bright aus der Sicht von Jack .Und dieses Trauma es in sich. Die Geschichte beginnt 1998 . Die Mutter der o.g. Geschwister muss mitten auf der Autobahn zur Notrufsäule und die Pannenhilfe informieren. Die Kinder, Jack 11. J Joy 10 J. und Merry 2 Jahre sollen kurz im Auto bleiben . Nach einer Std. quälenden Wartens, kehrt die Mutter nie mehr zurück. Jack ist ab diesem Zeitpunkt verantwortlich für seine Geschwister. Niemand der Mitmenschen merkt, dass die Kinder über Jahr hinweg auf sich gestellt sind. Es gelingt der Autorin sehr diese schreckliche Situation aus Sicht der elternlosen Kinder zu beschreiben, insbesondere, wie jedes Kind unterschiedlich den Tod der Mutter verarbeitet, wie sich das Trauma zeigt, Dies ist der eine von drei Handlungssträngen. Jack versucht sich und seine Geschwister durch Einbrüche durchs Leben zu bringen, und dabei findet er in einem Haus das entscheidenden Beweismittel. Ein weiterer Handlungsstrang beschreibt, wie die Polizei bei diesem Cold Case Fall mit ins Spiel kommt. Und diese stellt teilweise richtig doof. Darüber musste ich allerdings schmunzeln. Im dritten Handlungsstrang erscheinen Paar Catherine und Adam. Jack will Klarheit haben wer seine Mutter umgebracht hat und dass führt irgend alle Handlungsstränge zusammen. Es wurde gegen Ende der Geschichte immer spannender, .. atemlos habe ich dem Finale entgegengefiebert. Persönliches Fazit: Das Buch erzählt in einzigartiger Weise, wie die Kinder ihr Überleben versuchen zu meistern. Der Blickwinkel von Jack , seine Gefühle haben mich besonders berührt. Das Wegschauen der Erwachsenen hat mich schockiert .Zeitweise hatte ich ein ähnliches Leserlebnis wie bei " Es " von Stephen King. Diese Geschichte wird noch weiter in mir nachhallen und demzufolge spreche ich eine klare Leseempfehlung aus. ____________________________________ Klappentext: <<»Bleibt im Auto. Ich bin gleich wieder da.« Das sind die letzten Worte, die der elfjährige Jack von seiner Mutter hört. Bis sie zurückkommt, soll er auf seine beiden kleinen Schwestern aufpassen. Doch sie kommt nicht zurück, sondern wird bald darauf ermordet aufgefunden. Jahre später ist der Täter noch immer nicht gefasst, und Jack trägt noch immer die Verantwortung für Joy und Merry. Mit Einbrüchen hält er sich und seine Schwestern über Wasser. Als er endlich auf die entscheidende Spur stößt, ist er fest entschlossen, den Mord an seiner Mutter zu rächen …>>
Starker Anfang, später Ermüdung
Der Anfang dieses Krimis war wahnsinnig gut geschrieben und die ersten 250 Seiten war ich wirklich gefesselt. Dann nahm die story allerdings eine andere Richtung an, als ich dachte und sehr lang langweilte mich eher. Ich blieb aber dran, um zu erfahren, was mit den Kindern geschah. Alles in allem ein Buch, das man lesen kann, dass ich aber nicht noch mal lesen würde oder zwingend weiterempfehlen würde .
Es war ein Krimi Roman mit Spannung und der Schreibstill fließend geschrieben war
Die Verlassenen Kinder ein Krimi Roman was Spannend war aber auch etwas Traurig, ein Junge der sich alleine um seine Geschwister kümmert und nebenbei den Mörder seiner Mutter sucht. Auch wenn man bei der Hälfte des Buches schon ahnen konnte wer der Mörder war ,war es trotzdem bis zum Schluss Spannend.

„Ein Thriller auf der Man Booker Longlist – endlich Literatur, die Spaß macht“, war mein erster Gedanke als ich die diesjährige Auswahl sah. Belinda Bauer ist bereits in meinem SUB vertreten, also war ich sehr neugierig, denn um auf der Man Booker Liste zu landen, muss man schon recht gut sein. Aber ist sie das wirklich? Das Buch beginnt ziemlich spannend, allerdings auch ein wenig unglaubwürdig: welche Mutter würde bitteschön ihre drei kleinen Kinder (eins davon ein Baby) in brütender Hitze in einem defekten Fahrzeug an einer stark befahrenen Straße zurücklassen, um mal kurz zur Notrufsäule zu gehen? Ok, kann ich für eine gute Geschichte drüber wegsehen. Anders als in anderen Romanen aus diesem Genre dreht sich nicht alles in dieser Story um die reine Verbrecherjagd. Vielmehr erhalten wir einen tieferen Einblick in das Schicksal von Jack und seinen Geschwistern, deren Leben von einen Tag auf den anderen einen völlig anderen Verlauf nimmt. Außerdem begegnen wir weiteren Figuren, von denen erst nicht klar ist, wie sie in die Handlung passen, die aber nach und nach einen Platz im Gefüge bekommen. Es hat mir Spaß gemacht, zu raten, wie das am Ende wohl alles zusammenhängt. Jack ist mit Abstand der stärkste Charakter in „Snap“. Sein Innenleben ist gut ausgearbeitet, seine Entscheidungen sind nachvollziehbar und man kann Mitgefühl für ihn entwickeln. Die restlichen Charaktere sind….nun ja. Catherine gehört meiner Meinung nach eher zu den Hauptfiguren, wird aber von der Autorin eher wie eine Nebenfigur behandelt. Wir erfahren kaum etwas über ihre Hintergründe, ihre Hoffnungen, Wünsche, ihr bisheriges Leben. Sie schwebt ein wenig losgelöst durchs Buch und wirkt daher flach und arg naiv, soll aber wohl eher eine starke Persönlichkeit verkörpern, die sich letzten Endes selbst zu helfen weiß. Hat mich nicht überzeugt. Die Polizei…anfangs wirkte sie eher wie ein komisches Element (so wie Shakespeare gern seine Dramen entschärft hat). Sie beziehen ein Haus, das einen lang gesuchten Dieb anziehen soll, um ihn dort in eine Falle zu locken. Wirklich? Wo funktioniert denn sowas? Später verhält sie sich etwas „ernster“, allerdings auch klischeehaft und muss Beweise von Jack präsentiert bekommen, um das Rätsel zu lösen. Dann sind da noch ein paar schräge Figuren wie Louis, der Kleinkriminelle mit Kind, der Jack irgendwann erklärt, wie Elternschaft funktioniert oder „VC“, die großartige Messer anfertigt und ein codiertes Buch darüber in einem Tiefkühlfach aufbewahrt. Wäre „Snap“ nicht auf der Longlist, hätte ich es nicht so zerpflückt und kritisch hinterfragt, sondern einfach als „gute Unterhaltung mit einigen Schwächen“ einsortiert. Aber der Man Booker steht eigentlich für „herausragende Literatur“ und so sehr mir die ersten beiden Drittel gefallen haben, die sich u.a. mit dem Thema „was bedeutet (familiäre) Sicherheit?“ befassen, so beliebig wurde dann doch der Rest des Buches. Ich kann leider gar nicht nachvollziehen, warum „Snap“ in die engere Auswahl für diesen nicht unbedeutenden Preis gekommen ist. Ja, es ist ein guter und etwas ungewöhnlicher Thriller, aber er unterscheidet sich kaum von anderen Erzählungen aus diesem Genre. Wer gute Unterhaltung sucht, kann getrost zu diesem Buch greifen. Wer hingegen auf der Suche nach anspruchsvoller Lektüre ist, sollte Abstand davon nehmen.
"Bleibt im Auto. Ich bin gleich wieder da.« Das sind die letzten Worte, die der elfjährige Jack von seiner Mutter hört. Bis sie zurückkommt, soll er auf seine beiden kleinen Schwestern aufpassen. Doch sie kommt nicht zurück, sondern wird bald darauf ermordet aufgefunden. Jahre später ist der Täter noch immer nicht gefasst, und Jack trägt noch immer die Verantwortung für Joy und Merry. Mit Einbrüchen hält er sich und seine Schwestern über Wasser. Als er endlich auf die entscheidende Spur stößt, ist er fest entschlossen, den Mord an seiner Mutter zu rächen …" Halten wir es heute mal kurz. Ich fand die Geschichte so langweilig. Der Anfang war noch interessant und ich hatte auch Mitgefühl für Jack, aber der weitere Verlauf war einfach nur langweilig. Die Polizisten waren so unsympathisch. Außerdem war die Geschichte so vorausschauend und bestand aus unrealistischen Zufällen. Teilweise habe ich einige Reaktionen und Aktionen nicht nachvollziehen können. Ich fand diese teilweise wirklich unpausibel. Dazu kommt noch, dass ich zu den Charakteren einfach keine Verbindung aufbauen konnte, außer halt vielleicht zu Jack. Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen. 2,5 von 5 Sternen
Jack ist 11 Jahre alt, als seine Mutter ihn mit seinen zwei jüngeren Schwestern im Auto zurück lässt um den Pannendienst zu rufen. Zu dem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass er sie nie wieder sehen wird. Ein paar Jahre später steigt Jack in fremde Häuser ein um sich und seine Schwestern mit dem Nötigsten versorgen zu können. Als er durch Zufall einen Hinweis auf den Mörder seiner Mutter findet, versucht er zunächst auf eigene Faust zu recherchieren. Wird er den Mörder überführen können? Belinda Bauer hat hier einen sehr spannenden Kriminalfall geschaffen, in dem es nicht nur um das Verbrechen selbst geht. Gekonnt schildert sie das Leben des Jungen und welch große Verantwortung er übernommen hat. Man kann sich sehr gut vorstellen was in den einzelnen Personen vorgeht. Einzig das Handeln des Mörders konnte ich schlecht nachvollziehen. Der Spannungsbogen flacht ab und zu etwas ab, was dem Ganzen keinen Abbruch tut. Es gibt zum Teil auch Passagen die mich zum Schmunzeln gebracht und andere Passagen, welche mich sprachlos zurückgelassen haben. Das Ende hat mich doch etwas überrascht und lässt mich mit vielen Fragen zurück.
Heute habe ich mal wieder einen Krimi für euch! Ich weiß, ich weiß: Das gabs jetzt schon erstaunlich lange nicht mehr, wenn man bedenkt, dass ich eine Zeit lang fast nur Krimis und Thriller gelesen habe. Seit dem 21. Juli, um genau zu sein. Eine halbe Ewigkeit also! Aber mit Buchgenres ist das für mich wie mit Essen. Wenn man mir wochenlang nur Nudeln serviert können sie noch so lecker sein, ich werde sie irgendwann einfach nicht mehr essen können. Aber jetzt genug mit seltsamen Nudelvergleichen, kommen wir lieber zum Buch. "Die verlassenen Kinder" ist ein Buch, das man nicht lesen sollte, wenn man alleine zu Hause ist. Warum? Nun, das lässt sich einfach erklären. Jack, einer der Protagonisten des Buches, ist ein Einbrecher. Ein sehr geschickter Einbrecher, der den Einwohnern der Häuser wohl die Handys aus den Händen klauen könnte, ohne dass die das bemerken. Wenn man dann also alleine daheim ist, sieht man dann plötzlich überall Einbrecher, auch wenn da (Gott sei Dank!) gar nichts ist. Was an "Die verlassenen Kinder" besonders ist, hat sich für mich sehr schnell herauskristallisiert. Es gibt keine Sympathiefiguren. Klar, fast alle hatten nette Seiten und waren authentisch und nachvollziehbar, was für mich sowieso am wichtigsten bei einem Buch ist. Aber mich mit einer der Figuren anzufreunden? Nein danke! Was Freunde angeht, bin ich schon versorgt! Wenn, dann würde ich mich wohl am ehesten mit der kleinen Merry anfreunden, die mit fünf Jahren schon Bram Stockers "Dracula" und Stephen Kings "ES" liest. Allerdings bin ich mir bei ihr nicht ganz sicher, ob ich das wirklich für realistisch halte. Ich meine, laut dem Buch ist sie fünf Jahre alt. Fünf! Aber sie ist ja auch sonst kein normales Kind. Sie wurde die letzten drei Jahre von ihrem älteren Bruder erzogen, der aber die meisten Nächte auf Einbrüchen verbringt, und von ihrer Schwester, die aber nach dem Tod der Mutter zum Messie geworden ist und Millionen von Zeitungen hortet. Wo der Vater ist? Nun, der hat die Trauer nicht ausgehalten und sich aus dem Staub gemacht. Dass niemand je etwas bemerkt hat, wundert mich. Hätte man mich mit elf Jahren mit meinen Geschwistern allein gelassen, dann wäre wohl sehr bald das Haus in Flammen gestanden. Ups! Dann gab es da noch den Polizisten Reynolds, ein wirklich unangenehmer Zeitgenosse, bei dem immer alles korrekt ablaufen muss und der nie an etwas schuld sein will. Mit ihm wurde ich erst ganz am Ende des Buches warm. Gleich war es für mich bei Marvel, ebenfalls Polizist. Er ist eigentlich für Morde zuständig, soll jetzt aber einen Einbrecher jagen. Total langweilig, stimmt's? Und seinen Frust lässt er an jedem aus! Das war etwas nervig. Dann war da noch eine junge Frau, ich glaube sie hieß Catherine. Sie erwartet ein Kind und ist in einer glücklichen Beziehung. Doch dann liegt da plötzlich ein Messer auf ihrem Bett, gemeinsam mit einer Morddrohung. Und entgegen ihrem Bauchgefühl ruft sie nicht die Polizei, sondern verbrennt die Drohung. Und hat keine Ahnung, in welches Chaos sie sich mit dieser Entscheidung hineinmanövriert. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Jetzt nicht so, dass ich mich gar nicht mehr losreißen konnte, aber doch so gut, dass ich das Buch sehr gerne und schnell gelesen habe. Mein Fazit? Eine angenehme Lektüre, die ich genossen habe. Aber trotzdem mit einigen kleinen Schwächen, gerade, was die Protagonisten angeht.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Bleibt im Auto. Ich bin gleich wieder da.« Das sind die letzten Worte, die der elfjährige Jack von seiner Mutter hört. Bis sie zurückkommt, soll er auf seine beiden kleinen Schwestern aufpassen. Doch sie kommt nicht zurück, sondern wird bald darauf ermordet aufgefunden. Jahre später ist der Täter noch immer nicht gefasst, und Jack trägt noch immer die Verantwortung für Joy und Merry. Mit Einbrüchen hält er sich und seine Schwestern über Wasser. Als er endlich auf die entscheidende Spur stößt, ist er fest entschlossen, den Mord an seiner Mutter zu rächen …
Book Information
Author Description
Belinda Bauer ist in England und Südafrika aufgewachsen und lebt heute in Wales. Ihre Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten »Gold Dagger Award«.
Posts
Spannend, berührend herzergreifend !
Spannend, berührend herzergreifend ! Ich habe lange nicht mehr ein Buch so atemlos und schnell zu Ende gelesen. Die Geschichte mit Krimielementen von den Geschwistern Jack, Joy und Merry berührt mich und zerriss emotional mein Herz. Wir Leser erleben die Wut , die Überforderung, das Trauma der Familie Bright aus der Sicht von Jack .Und dieses Trauma es in sich. Die Geschichte beginnt 1998 . Die Mutter der o.g. Geschwister muss mitten auf der Autobahn zur Notrufsäule und die Pannenhilfe informieren. Die Kinder, Jack 11. J Joy 10 J. und Merry 2 Jahre sollen kurz im Auto bleiben . Nach einer Std. quälenden Wartens, kehrt die Mutter nie mehr zurück. Jack ist ab diesem Zeitpunkt verantwortlich für seine Geschwister. Niemand der Mitmenschen merkt, dass die Kinder über Jahr hinweg auf sich gestellt sind. Es gelingt der Autorin sehr diese schreckliche Situation aus Sicht der elternlosen Kinder zu beschreiben, insbesondere, wie jedes Kind unterschiedlich den Tod der Mutter verarbeitet, wie sich das Trauma zeigt, Dies ist der eine von drei Handlungssträngen. Jack versucht sich und seine Geschwister durch Einbrüche durchs Leben zu bringen, und dabei findet er in einem Haus das entscheidenden Beweismittel. Ein weiterer Handlungsstrang beschreibt, wie die Polizei bei diesem Cold Case Fall mit ins Spiel kommt. Und diese stellt teilweise richtig doof. Darüber musste ich allerdings schmunzeln. Im dritten Handlungsstrang erscheinen Paar Catherine und Adam. Jack will Klarheit haben wer seine Mutter umgebracht hat und dass führt irgend alle Handlungsstränge zusammen. Es wurde gegen Ende der Geschichte immer spannender, .. atemlos habe ich dem Finale entgegengefiebert. Persönliches Fazit: Das Buch erzählt in einzigartiger Weise, wie die Kinder ihr Überleben versuchen zu meistern. Der Blickwinkel von Jack , seine Gefühle haben mich besonders berührt. Das Wegschauen der Erwachsenen hat mich schockiert .Zeitweise hatte ich ein ähnliches Leserlebnis wie bei " Es " von Stephen King. Diese Geschichte wird noch weiter in mir nachhallen und demzufolge spreche ich eine klare Leseempfehlung aus. ____________________________________ Klappentext: <<»Bleibt im Auto. Ich bin gleich wieder da.« Das sind die letzten Worte, die der elfjährige Jack von seiner Mutter hört. Bis sie zurückkommt, soll er auf seine beiden kleinen Schwestern aufpassen. Doch sie kommt nicht zurück, sondern wird bald darauf ermordet aufgefunden. Jahre später ist der Täter noch immer nicht gefasst, und Jack trägt noch immer die Verantwortung für Joy und Merry. Mit Einbrüchen hält er sich und seine Schwestern über Wasser. Als er endlich auf die entscheidende Spur stößt, ist er fest entschlossen, den Mord an seiner Mutter zu rächen …>>
Starker Anfang, später Ermüdung
Der Anfang dieses Krimis war wahnsinnig gut geschrieben und die ersten 250 Seiten war ich wirklich gefesselt. Dann nahm die story allerdings eine andere Richtung an, als ich dachte und sehr lang langweilte mich eher. Ich blieb aber dran, um zu erfahren, was mit den Kindern geschah. Alles in allem ein Buch, das man lesen kann, dass ich aber nicht noch mal lesen würde oder zwingend weiterempfehlen würde .
Es war ein Krimi Roman mit Spannung und der Schreibstill fließend geschrieben war
Die Verlassenen Kinder ein Krimi Roman was Spannend war aber auch etwas Traurig, ein Junge der sich alleine um seine Geschwister kümmert und nebenbei den Mörder seiner Mutter sucht. Auch wenn man bei der Hälfte des Buches schon ahnen konnte wer der Mörder war ,war es trotzdem bis zum Schluss Spannend.

„Ein Thriller auf der Man Booker Longlist – endlich Literatur, die Spaß macht“, war mein erster Gedanke als ich die diesjährige Auswahl sah. Belinda Bauer ist bereits in meinem SUB vertreten, also war ich sehr neugierig, denn um auf der Man Booker Liste zu landen, muss man schon recht gut sein. Aber ist sie das wirklich? Das Buch beginnt ziemlich spannend, allerdings auch ein wenig unglaubwürdig: welche Mutter würde bitteschön ihre drei kleinen Kinder (eins davon ein Baby) in brütender Hitze in einem defekten Fahrzeug an einer stark befahrenen Straße zurücklassen, um mal kurz zur Notrufsäule zu gehen? Ok, kann ich für eine gute Geschichte drüber wegsehen. Anders als in anderen Romanen aus diesem Genre dreht sich nicht alles in dieser Story um die reine Verbrecherjagd. Vielmehr erhalten wir einen tieferen Einblick in das Schicksal von Jack und seinen Geschwistern, deren Leben von einen Tag auf den anderen einen völlig anderen Verlauf nimmt. Außerdem begegnen wir weiteren Figuren, von denen erst nicht klar ist, wie sie in die Handlung passen, die aber nach und nach einen Platz im Gefüge bekommen. Es hat mir Spaß gemacht, zu raten, wie das am Ende wohl alles zusammenhängt. Jack ist mit Abstand der stärkste Charakter in „Snap“. Sein Innenleben ist gut ausgearbeitet, seine Entscheidungen sind nachvollziehbar und man kann Mitgefühl für ihn entwickeln. Die restlichen Charaktere sind….nun ja. Catherine gehört meiner Meinung nach eher zu den Hauptfiguren, wird aber von der Autorin eher wie eine Nebenfigur behandelt. Wir erfahren kaum etwas über ihre Hintergründe, ihre Hoffnungen, Wünsche, ihr bisheriges Leben. Sie schwebt ein wenig losgelöst durchs Buch und wirkt daher flach und arg naiv, soll aber wohl eher eine starke Persönlichkeit verkörpern, die sich letzten Endes selbst zu helfen weiß. Hat mich nicht überzeugt. Die Polizei…anfangs wirkte sie eher wie ein komisches Element (so wie Shakespeare gern seine Dramen entschärft hat). Sie beziehen ein Haus, das einen lang gesuchten Dieb anziehen soll, um ihn dort in eine Falle zu locken. Wirklich? Wo funktioniert denn sowas? Später verhält sie sich etwas „ernster“, allerdings auch klischeehaft und muss Beweise von Jack präsentiert bekommen, um das Rätsel zu lösen. Dann sind da noch ein paar schräge Figuren wie Louis, der Kleinkriminelle mit Kind, der Jack irgendwann erklärt, wie Elternschaft funktioniert oder „VC“, die großartige Messer anfertigt und ein codiertes Buch darüber in einem Tiefkühlfach aufbewahrt. Wäre „Snap“ nicht auf der Longlist, hätte ich es nicht so zerpflückt und kritisch hinterfragt, sondern einfach als „gute Unterhaltung mit einigen Schwächen“ einsortiert. Aber der Man Booker steht eigentlich für „herausragende Literatur“ und so sehr mir die ersten beiden Drittel gefallen haben, die sich u.a. mit dem Thema „was bedeutet (familiäre) Sicherheit?“ befassen, so beliebig wurde dann doch der Rest des Buches. Ich kann leider gar nicht nachvollziehen, warum „Snap“ in die engere Auswahl für diesen nicht unbedeutenden Preis gekommen ist. Ja, es ist ein guter und etwas ungewöhnlicher Thriller, aber er unterscheidet sich kaum von anderen Erzählungen aus diesem Genre. Wer gute Unterhaltung sucht, kann getrost zu diesem Buch greifen. Wer hingegen auf der Suche nach anspruchsvoller Lektüre ist, sollte Abstand davon nehmen.
"Bleibt im Auto. Ich bin gleich wieder da.« Das sind die letzten Worte, die der elfjährige Jack von seiner Mutter hört. Bis sie zurückkommt, soll er auf seine beiden kleinen Schwestern aufpassen. Doch sie kommt nicht zurück, sondern wird bald darauf ermordet aufgefunden. Jahre später ist der Täter noch immer nicht gefasst, und Jack trägt noch immer die Verantwortung für Joy und Merry. Mit Einbrüchen hält er sich und seine Schwestern über Wasser. Als er endlich auf die entscheidende Spur stößt, ist er fest entschlossen, den Mord an seiner Mutter zu rächen …" Halten wir es heute mal kurz. Ich fand die Geschichte so langweilig. Der Anfang war noch interessant und ich hatte auch Mitgefühl für Jack, aber der weitere Verlauf war einfach nur langweilig. Die Polizisten waren so unsympathisch. Außerdem war die Geschichte so vorausschauend und bestand aus unrealistischen Zufällen. Teilweise habe ich einige Reaktionen und Aktionen nicht nachvollziehen können. Ich fand diese teilweise wirklich unpausibel. Dazu kommt noch, dass ich zu den Charakteren einfach keine Verbindung aufbauen konnte, außer halt vielleicht zu Jack. Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen. 2,5 von 5 Sternen
Jack ist 11 Jahre alt, als seine Mutter ihn mit seinen zwei jüngeren Schwestern im Auto zurück lässt um den Pannendienst zu rufen. Zu dem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, dass er sie nie wieder sehen wird. Ein paar Jahre später steigt Jack in fremde Häuser ein um sich und seine Schwestern mit dem Nötigsten versorgen zu können. Als er durch Zufall einen Hinweis auf den Mörder seiner Mutter findet, versucht er zunächst auf eigene Faust zu recherchieren. Wird er den Mörder überführen können? Belinda Bauer hat hier einen sehr spannenden Kriminalfall geschaffen, in dem es nicht nur um das Verbrechen selbst geht. Gekonnt schildert sie das Leben des Jungen und welch große Verantwortung er übernommen hat. Man kann sich sehr gut vorstellen was in den einzelnen Personen vorgeht. Einzig das Handeln des Mörders konnte ich schlecht nachvollziehen. Der Spannungsbogen flacht ab und zu etwas ab, was dem Ganzen keinen Abbruch tut. Es gibt zum Teil auch Passagen die mich zum Schmunzeln gebracht und andere Passagen, welche mich sprachlos zurückgelassen haben. Das Ende hat mich doch etwas überrascht und lässt mich mit vielen Fragen zurück.
Heute habe ich mal wieder einen Krimi für euch! Ich weiß, ich weiß: Das gabs jetzt schon erstaunlich lange nicht mehr, wenn man bedenkt, dass ich eine Zeit lang fast nur Krimis und Thriller gelesen habe. Seit dem 21. Juli, um genau zu sein. Eine halbe Ewigkeit also! Aber mit Buchgenres ist das für mich wie mit Essen. Wenn man mir wochenlang nur Nudeln serviert können sie noch so lecker sein, ich werde sie irgendwann einfach nicht mehr essen können. Aber jetzt genug mit seltsamen Nudelvergleichen, kommen wir lieber zum Buch. "Die verlassenen Kinder" ist ein Buch, das man nicht lesen sollte, wenn man alleine zu Hause ist. Warum? Nun, das lässt sich einfach erklären. Jack, einer der Protagonisten des Buches, ist ein Einbrecher. Ein sehr geschickter Einbrecher, der den Einwohnern der Häuser wohl die Handys aus den Händen klauen könnte, ohne dass die das bemerken. Wenn man dann also alleine daheim ist, sieht man dann plötzlich überall Einbrecher, auch wenn da (Gott sei Dank!) gar nichts ist. Was an "Die verlassenen Kinder" besonders ist, hat sich für mich sehr schnell herauskristallisiert. Es gibt keine Sympathiefiguren. Klar, fast alle hatten nette Seiten und waren authentisch und nachvollziehbar, was für mich sowieso am wichtigsten bei einem Buch ist. Aber mich mit einer der Figuren anzufreunden? Nein danke! Was Freunde angeht, bin ich schon versorgt! Wenn, dann würde ich mich wohl am ehesten mit der kleinen Merry anfreunden, die mit fünf Jahren schon Bram Stockers "Dracula" und Stephen Kings "ES" liest. Allerdings bin ich mir bei ihr nicht ganz sicher, ob ich das wirklich für realistisch halte. Ich meine, laut dem Buch ist sie fünf Jahre alt. Fünf! Aber sie ist ja auch sonst kein normales Kind. Sie wurde die letzten drei Jahre von ihrem älteren Bruder erzogen, der aber die meisten Nächte auf Einbrüchen verbringt, und von ihrer Schwester, die aber nach dem Tod der Mutter zum Messie geworden ist und Millionen von Zeitungen hortet. Wo der Vater ist? Nun, der hat die Trauer nicht ausgehalten und sich aus dem Staub gemacht. Dass niemand je etwas bemerkt hat, wundert mich. Hätte man mich mit elf Jahren mit meinen Geschwistern allein gelassen, dann wäre wohl sehr bald das Haus in Flammen gestanden. Ups! Dann gab es da noch den Polizisten Reynolds, ein wirklich unangenehmer Zeitgenosse, bei dem immer alles korrekt ablaufen muss und der nie an etwas schuld sein will. Mit ihm wurde ich erst ganz am Ende des Buches warm. Gleich war es für mich bei Marvel, ebenfalls Polizist. Er ist eigentlich für Morde zuständig, soll jetzt aber einen Einbrecher jagen. Total langweilig, stimmt's? Und seinen Frust lässt er an jedem aus! Das war etwas nervig. Dann war da noch eine junge Frau, ich glaube sie hieß Catherine. Sie erwartet ein Kind und ist in einer glücklichen Beziehung. Doch dann liegt da plötzlich ein Messer auf ihrem Bett, gemeinsam mit einer Morddrohung. Und entgegen ihrem Bauchgefühl ruft sie nicht die Polizei, sondern verbrennt die Drohung. Und hat keine Ahnung, in welches Chaos sie sich mit dieser Entscheidung hineinmanövriert. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Jetzt nicht so, dass ich mich gar nicht mehr losreißen konnte, aber doch so gut, dass ich das Buch sehr gerne und schnell gelesen habe. Mein Fazit? Eine angenehme Lektüre, die ich genossen habe. Aber trotzdem mit einigen kleinen Schwächen, gerade, was die Protagonisten angeht.














