Die unerzählte Geschichte vom Bettelgeiger und der heiligen Kümmernis
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Description
Prägend für das gesamte Buch und sein Figurenensemble sind die emotional problematischen Lagen der handelnden Personen zueinander. Selbst- und Fremdbetrug sind allgegenwärtig, die Milieuskizzen bezeichnend, das Glück ein flüchtiges.
„Seit seiner Pensionierung und Übersiedlung war die Telefonnummer meines Vaters aus dem amtlichen Telefonbuch verschwunden. Anfangs verlangten des Öfteren Menschen unter meiner Festnetznummer nach ihm, dem Arzt. Das war noch in meiner alten Wohnung, als das Verhältnis zwischen Vater und mir schon jahrelang zerbrochen war. Diese Anwahlen hörten nach Monaten auf. Jedoch erreichten mich mit längeren Zeitabständen Anrufe ganz anderer Art. …“
Book Information
Author Description
Thomas Northoff, geboren 1947 in Wien, Autor und Kulturwissenschaftler mit zahlreichen literarischen und wissenschaftlichen Publikationen. Von der Prosa wandte sich der Autor um 1990 lyrischen Formen zu und entwickelte seine literarische Verdichtungsmethode, um damit völlig unpoetische menschliche Konstellationen auszureizen. Während der letzten Jahre wieder mehrere Prosa-Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Bücher (Auswahl): Stets ein leichtes Hungergefühl (Ver. Hannibal, 1981), Die Ohnmacht vor dem Ganzen der Welt (Ed. Das Fröhliche Wohnzimmer, Wien 1992), Die Sprache an den Wänden (Verl. Löcker, Wien 2005), Lust.IG Verlieren (herbstpresse, Wien 2005), Nein Eleven (Ed. Art Science, 2015), Krank (Ed. Art Science, 2017).
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Prägend für das gesamte Buch und sein Figurenensemble sind die emotional problematischen Lagen der handelnden Personen zueinander. Selbst- und Fremdbetrug sind allgegenwärtig, die Milieuskizzen bezeichnend, das Glück ein flüchtiges.
„Seit seiner Pensionierung und Übersiedlung war die Telefonnummer meines Vaters aus dem amtlichen Telefonbuch verschwunden. Anfangs verlangten des Öfteren Menschen unter meiner Festnetznummer nach ihm, dem Arzt. Das war noch in meiner alten Wohnung, als das Verhältnis zwischen Vater und mir schon jahrelang zerbrochen war. Diese Anwahlen hörten nach Monaten auf. Jedoch erreichten mich mit längeren Zeitabständen Anrufe ganz anderer Art. …“
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Thomas Northoff, geboren 1947 in Wien, Autor und Kulturwissenschaftler mit zahlreichen literarischen und wissenschaftlichen Publikationen. Von der Prosa wandte sich der Autor um 1990 lyrischen Formen zu und entwickelte seine literarische Verdichtungsmethode, um damit völlig unpoetische menschliche Konstellationen auszureizen. Während der letzten Jahre wieder mehrere Prosa-Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. Bücher (Auswahl): Stets ein leichtes Hungergefühl (Ver. Hannibal, 1981), Die Ohnmacht vor dem Ganzen der Welt (Ed. Das Fröhliche Wohnzimmer, Wien 1992), Die Sprache an den Wänden (Verl. Löcker, Wien 2005), Lust.IG Verlieren (herbstpresse, Wien 2005), Nein Eleven (Ed. Art Science, 2015), Krank (Ed. Art Science, 2017).



