Die Tyrannei des Schmetterlings
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Description
Frank Schätzings atemberaubender Thriller über eines der brisantesten Themen unserer Zeit: künstliche Intelligenz.
Kalifornien, Sierra Nevada. Luther Opoku, Sheriff der verschlafenen Goldgräberregion Sierra in Kaliforniens Bergwelt, hat mit Kleindelikten, illegalem Drogenanbau und steter Personalknappheit zu kämpfen. Doch der Einsatz an diesem Morgen ändert alles. Eine Frau ist unter rätselhaften Umständen in eine Schlucht gestürzt. Unfall? Mord?
Die Ermittlungen führen Luther zu einer Forschungsanlage, einsam gelegen im Hochgebirge und betrieben von der mächtigen Nordvisk Inc., einem Hightech-Konzern des zweihundert Meilen entfernten Silicon Valley. Zusammen mit Deputy Sheriff Ruth Underwood gerät Luther bei den Ermittlungen in den Sog aberwitziger Ereignisse und beginnt schon bald an seinem Verstand zu zweifeln. Die Zeit selbst gerät aus den Fugen. Das Geheimnis im Berg führt ihn an die Grenzen des Vorstellbaren – und darüber hinaus.
Book Information
Author Description
Frank Schätzing ist einer der meistgelesenen Schriftsteller Deutschlands und internationaler Bestsellerautor. Er gilt als Visionär, dessen Szenarien oft nur einen Herzschlag von unserer täglichen Lebensrealität entfernt liegen. Seit 1995 sind insgesamt 11 Romane und Sachbücher erschienen. Sie wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in 27 Sprachen übersetzt.Unter anderem:Der Schwarm 2004Limit 2009Breaking News 2014Tyrannei des Schmetterling 2018Was, wenn wir einfach die Welt retten 2021Helden 2024Im November 2025 erschien Schätzings Buch Spaceboy. Über David Bowie. Über mich. – die höchst originelle Kombination einer Hommage an die Pop-Ikone Bowie und einer packenden Zeitreise durch Schätzings Erinnerungen an seinen eigenen Weg zum Thrillerautor, Musiker, Zeichner, Performer. Frank Schätzing lebt und arbeitet in Köln.Auszeichnungen2002 KölnLiteraturPreis2004 Corine in der Sparte Belletristik2005 Kurd-Laßwitz-Preis für Der Schwarm als bester Science-Fiction-Roman des Jahres2005 Deutscher Science Fiction Preis für Der Schwarm2005 Goldene Feder für Der Schwarm2005 Deutscher Krimi Preis für Der Schwarm2006 Dr. Kurt Neven DuMont Medaille der Westdeutschen Akademie für Kommunikation2007 »Stein im Brett« Preis des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler e.V. (BDG)2007 Premio Bancarella, italienischer Literaturpreis2009 Elisabeth-Mann-Borgese-Meerespreis2011 Deutscher Meerespreis2021 Bayerischer Buchpreis: Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten2025 Ehren-Glauser
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Weil ich natürlich schon ein paar der z.T. sehr schlechten Rezensionen gelesen habe: Du magst keine ausschweifende Sprache und Bücher, die nur sehr langsam zum Punkt kommen? Du magst es nicht mit Metaphern beworfen zu werden? Du magst es nicht dir viele innere Monologe durchzulesen? Du wühlst dich nicht gerne durch einen Sumpf an Verwirrung? Du fandest "Der Schwarm" schon viel zu ausschweifend, viel zu langweilig, viel zu geschwätzig? Dann renn. Renn um dein Leben, bei allem was dir lieb und heilig ist, renn vor diesem Buch weg. ... ... ... Immer noch hier? Super. Wenn du die oben gestellten Fragen ins Positive umwandelst, weißt du jetzt, was ich an dem Buch so geliebt habe (und an jedem einzelnen von Schätzings Büchern). Zur Geschichte will ich gar nichts sagen, weil man da eigentlich nur spoilern kann. Aber ich fand sie klasse, so viel wird wohl noch drin sein ;) Ich liebe (vergöttere *hust*) Schätzings Schreibstil. Für mich, für mein persönliches Lesevergnügen, setzt er jedes Wort an die perfekte Stelle, jedes einzelne Wort an sich ist perfekt. Jep. Er schwafelt. Tut er in all seinen Büchern. Ich finde das toll, ist aber nicht jedermanns Geschmack. Die Charaktere haben mir auch alle sehr gut gefallen, einige hätte ich vielleicht noch gerne etwas besser kennengelernt, nachdem ich die letzte Seite umgeblättert habe. Für mich waren das Buch jeden Cent wert, den ich bezahlt habe und wenn man schon andere Werke von ihm mit Begeisterung gelesen hat, dann wird man auch dieses sehr gern haben.
Als der designierte Sheriff eines verschlafenen Städtchens in Nevada einen mysteriösen Todesfall lösen soll, führen ihn seine Ermittlungen zur "Farm", dem schwer bewachten Außenposten eines Tech-Konzerns. Kurz darauf geschehen Dinge, die nur einen einzigen Schluss zulassen: er befindet sich in einer alternativen Realität. Was als Mordfall beginnt, wird schnell zu einer mehrere Universen umspannenden Hetzjagd nach einem Phantom, das ihnen stets einen Schritt voraus zu sein scheint. Um die Spannung des Buchs zu erleben, muss man die ersten 200 Seiten hinter sich bringen, denn die Geschichte braucht eine Weile, um Fahrt aufzunehmen. Außerdem ist der Erzählstil ein wenig gewöhnungsbedürftig. Doch sobald man drin ist und sich die Geschichte voll entfaltet, kann man nicht anders, als beeindruckt von der Kreativität des Autors zu sein. Definitiv eine Empfehlung für alle, die Themen wie Zeitreisen, Parallel-Universen und KI nicht abgeneigt sind!
Wie bewertet man ein Buch, dessen Anzahl an negativen Rezensionen mittlerweile in den Himmel geschossen ist? Gut, ich denke, es ist sicherlich für einen Autor nicht leicht, der einen solchen Megaseller wie "Der Schwarm" geschrieben hat, daran anzuknüpfen. Auch wenn Schätzing seither zwei weitere Bücher ("Limit" und "Breaking News") geschrieben hat, wird er doch immer wieder an diesem Buch von damals gemessen ... Da es bei mir schon ziemlich lang her ist, dass ich "Der Schwarm" gelesen habe, und mich nicht mehr so genau erinnern kann, fällt zumindest dieser Vergleich für mich weg. Und ich habe wirklich versucht, dieses Buch so zu lesen, als ob da nicht das Etikett "Bestsellerautor" draufkleben würde. Ich kann die negativen Kritiken am Sprachstil gut verstehen, sehr gut sogar, denn auch mir gingen die zum Teil sehr ausschweifenden Beschreibungen irgendwann auf die Nerven ... Trotzdem konnte ich nicht umhin zu erkennen, dass in manchen Passagen eine gewisse Poesie war, eine Kreativität mit Sprache zu entdecken war. Was mich aber auch zu der Frage gebracht hat, für wen Schätzing sein Buch eigentlich geschrieben hat. Denn die Massen können es nicht gewesen sein, das kann ich mir nicht vorstellen. Die andere Frage ist, wer greift zu einem Roman, der sich mit Motiven aus der Wissenschaft, der IT und der Science Fiction beschäftigt? Auch hier sehe ich nur eine ganz spezielle Leserschaft, von der ich aber nicht glaube, dass sie die Art, wie dieses Buch seine Geschichte erzählt, wirklich schätzen kann. Ich nehme mich hier nicht einmal aus, denn auch wenn Schätzing viele, sehr kluge Gedanken in seine Geschichte verwebt, ist dieses Buch einfach zäh. Ein guter Spannungsbogen sieht für mich anders aus, leider. Und das, obwohl die Idee zu der Geschichte eigentlich Potenzial hätte ... So bleibt für mich nur die Frage, was Schätzing eigentlich schreiben wollte: Eine fast wissenschaftliche Abhandlung oder einen SF-Thriller? Rausgekommen ist jedenfalls keines von beiden ...
Edit: Habe es jetzt doch zu Ende gelesen. Mann, die Story ist schon gut und die Entwicklung und die Vision, die der Autor aufmacht, hat mir gefallen. Aber mann, was für ein gutes Buch hätte das werden können, wenn der Autor oder ein mutiger Lektor es um die Hälfte gekürzt hätte. Wow, es passiert selten, dass ich ein Buch knapp vor dem Ende weglege. Aber ich kann einfach nicht mehr, ich will nicht wissen, wie es ausgeht, ich will einfach nur, dass es vorbei geht. Lange genug habe ich mich mit der Tyrannei des Schwätzerlings gequält. Wer Bock auf spannende und gut erzählte Technothriller hat, sollte Blake Crouch lesen.
Das nenne ich mal eine für mich perfekte Parallelwelten und KI Geschichte. Der Schreibstil ist sehr philosophisch, ausschweifend aber auch so malerisch und voller Metaphern, das der Film von ganz alleine läuft. Die Charakteristik der Personen ist gut und eindeutig ausgearbeitet und man fiebert bis zur letzten Seite mit. Ich ziehe immer wieder den Hut vor der wissenschaftlichen Komponente. Ja, für einige kann sich das unendlich ziehen, aber mich interessiert das ungemein, da es Hand und Fuß hat und nicht nur dumpf angerissen wird. Ich habe oft innegehalten und vieles hinterfragt, da es sich mit den großen Fragen der Menschheit beschäftigt und das gibt nur volle Punktzahl für mich.
Gäbe es @ahundredwings nichts, hätte ich dieses Buch wohl niemals beendet und es einfach nach Seite 250 abgebrochen. :D Ich bin doch froh, es gelesen zu haben. Die letzten (ca.) 100 Seiten und auch das Ende haben mir wirklich gut gefallen und haben es wieder wettgemacht, dass ich mit diesem Buch echt monatelang gekämpft habe. Als ich ungefähr im März begonnen hatte, das Buch zu lesen, fiel mir recht schnell auf, dass es nicht mein Lieblingsbuch werden würde. Auch ich kann ausschweifende Sprache und anschauliche Beschreibungen genießen, aber Frank Schätzing hat echt alles übertroffen, was ich in diese Richtung zuvor gelesen hatte - und zwar leider nicht zum Positiven. Als ich ungefähr Seite 250 erreicht hatte, fühlte ich mich, als wäre ich gerade mal auf Seite 20, weil gefühlt noch nichts passiert ist und das Tempo und vor allem die Dialoge mich unfassbar genervt haben. Dazu muss ich sagen, dass es wirklich nicht am Thema lag, denn das ist wirklich unglaublich interessant und der Anfang hat mich auch sehr neugierig zurückgelassen. Nur war diese Begeisterung leider recht schnell verflogen. So lag das Buch nun sieben Monate im Bücherschrank und hat mich tagtäglich daran erinnert, dass ich es wirklich demnächst mal lesen sollte, immerhin möchte ich es @ahundredwings auch mal wieder zurückgeben. Also habe ich mich in den letzten vier Tagen durch mehrere hundert Seiten ,,gequält", um festzustellen, dass ich das Buch wahrscheinlich sogar sehr genießen könnte, wenn ich auf einer einsamen Insel wäre und nur dieses Buch dabei hätte. Für jeden anderen Lebenszeitpunkt war es mir zu (unnötig) ausschweifend, überstrapaziert und leider auch von den Figuren her nicht mitreißend genug. Wie bereits erwähnt, kam am Schluss des Buches dann aber endlich etwas Spannung auf, was mir sehr gefallen hat, und so würde ich das Buch mit 3/5 Sternen bewerten.
Von yay bis nay über wow zu hä.... Das Buch hat alles, was es (nicht) braucht?! Ich weiß gar nicht genau, wohin mit meinen Eindrücken... Die Story hat immer wieder unglaublich spannende Episoden, man will mehr und mehr lesen/erfahren. Und dann plötzlich - gähnende Leere, ein Vakuum der Spannung, völlig lost im Nirgendwo. Somit alles in allem lesbar, tolle Story an sich, aber mit diversen Hängerchen für die man Lesewillen braucht
Ein typisches Buch nach Frank Schätzing.
Also die Idee der Geschichte ist nicht schlecht und regt auch zum Nachdenken an. Die ersten und letzten Kapitel fand ich auch interessant, nur der mittlere Teil des Buches war ein öde. Im zweiten und dritten Kapitel war auch das Ende zu erahnen. Der Schreibstil ist typisch Frank Schätzing, teilweise verschachtelt und mit viel Informationen verpackte Sätze. Teilweise hat dies dem fließenden Lesen gestört und an einigen Stellen im Buch auch schwer gemacht, weiter zu lesen. Der Autor schreibt des detailliert. Das Buch sollte man auf jeden Fall ohne größeren Pausen lesen, um der Geschichte gut folgen zu können. Aufgrund des Satzbaues und Schreibstil von Frank Schätzing und den leider - für mich - langweiligen Mittelteil gebe ich dem Buch 3 von 5 Punkten.

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Frank Schätzings atemberaubender Thriller über eines der brisantesten Themen unserer Zeit: künstliche Intelligenz.
Kalifornien, Sierra Nevada. Luther Opoku, Sheriff der verschlafenen Goldgräberregion Sierra in Kaliforniens Bergwelt, hat mit Kleindelikten, illegalem Drogenanbau und steter Personalknappheit zu kämpfen. Doch der Einsatz an diesem Morgen ändert alles. Eine Frau ist unter rätselhaften Umständen in eine Schlucht gestürzt. Unfall? Mord?
Die Ermittlungen führen Luther zu einer Forschungsanlage, einsam gelegen im Hochgebirge und betrieben von der mächtigen Nordvisk Inc., einem Hightech-Konzern des zweihundert Meilen entfernten Silicon Valley. Zusammen mit Deputy Sheriff Ruth Underwood gerät Luther bei den Ermittlungen in den Sog aberwitziger Ereignisse und beginnt schon bald an seinem Verstand zu zweifeln. Die Zeit selbst gerät aus den Fugen. Das Geheimnis im Berg führt ihn an die Grenzen des Vorstellbaren – und darüber hinaus.
Book Information
Author Description
Frank Schätzing ist einer der meistgelesenen Schriftsteller Deutschlands und internationaler Bestsellerautor. Er gilt als Visionär, dessen Szenarien oft nur einen Herzschlag von unserer täglichen Lebensrealität entfernt liegen. Seit 1995 sind insgesamt 11 Romane und Sachbücher erschienen. Sie wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in 27 Sprachen übersetzt.Unter anderem:Der Schwarm 2004Limit 2009Breaking News 2014Tyrannei des Schmetterling 2018Was, wenn wir einfach die Welt retten 2021Helden 2024Im November 2025 erschien Schätzings Buch Spaceboy. Über David Bowie. Über mich. – die höchst originelle Kombination einer Hommage an die Pop-Ikone Bowie und einer packenden Zeitreise durch Schätzings Erinnerungen an seinen eigenen Weg zum Thrillerautor, Musiker, Zeichner, Performer. Frank Schätzing lebt und arbeitet in Köln.Auszeichnungen2002 KölnLiteraturPreis2004 Corine in der Sparte Belletristik2005 Kurd-Laßwitz-Preis für Der Schwarm als bester Science-Fiction-Roman des Jahres2005 Deutscher Science Fiction Preis für Der Schwarm2005 Goldene Feder für Der Schwarm2005 Deutscher Krimi Preis für Der Schwarm2006 Dr. Kurt Neven DuMont Medaille der Westdeutschen Akademie für Kommunikation2007 »Stein im Brett« Preis des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler e.V. (BDG)2007 Premio Bancarella, italienischer Literaturpreis2009 Elisabeth-Mann-Borgese-Meerespreis2011 Deutscher Meerespreis2021 Bayerischer Buchpreis: Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten2025 Ehren-Glauser
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Weil ich natürlich schon ein paar der z.T. sehr schlechten Rezensionen gelesen habe: Du magst keine ausschweifende Sprache und Bücher, die nur sehr langsam zum Punkt kommen? Du magst es nicht mit Metaphern beworfen zu werden? Du magst es nicht dir viele innere Monologe durchzulesen? Du wühlst dich nicht gerne durch einen Sumpf an Verwirrung? Du fandest "Der Schwarm" schon viel zu ausschweifend, viel zu langweilig, viel zu geschwätzig? Dann renn. Renn um dein Leben, bei allem was dir lieb und heilig ist, renn vor diesem Buch weg. ... ... ... Immer noch hier? Super. Wenn du die oben gestellten Fragen ins Positive umwandelst, weißt du jetzt, was ich an dem Buch so geliebt habe (und an jedem einzelnen von Schätzings Büchern). Zur Geschichte will ich gar nichts sagen, weil man da eigentlich nur spoilern kann. Aber ich fand sie klasse, so viel wird wohl noch drin sein ;) Ich liebe (vergöttere *hust*) Schätzings Schreibstil. Für mich, für mein persönliches Lesevergnügen, setzt er jedes Wort an die perfekte Stelle, jedes einzelne Wort an sich ist perfekt. Jep. Er schwafelt. Tut er in all seinen Büchern. Ich finde das toll, ist aber nicht jedermanns Geschmack. Die Charaktere haben mir auch alle sehr gut gefallen, einige hätte ich vielleicht noch gerne etwas besser kennengelernt, nachdem ich die letzte Seite umgeblättert habe. Für mich waren das Buch jeden Cent wert, den ich bezahlt habe und wenn man schon andere Werke von ihm mit Begeisterung gelesen hat, dann wird man auch dieses sehr gern haben.
Als der designierte Sheriff eines verschlafenen Städtchens in Nevada einen mysteriösen Todesfall lösen soll, führen ihn seine Ermittlungen zur "Farm", dem schwer bewachten Außenposten eines Tech-Konzerns. Kurz darauf geschehen Dinge, die nur einen einzigen Schluss zulassen: er befindet sich in einer alternativen Realität. Was als Mordfall beginnt, wird schnell zu einer mehrere Universen umspannenden Hetzjagd nach einem Phantom, das ihnen stets einen Schritt voraus zu sein scheint. Um die Spannung des Buchs zu erleben, muss man die ersten 200 Seiten hinter sich bringen, denn die Geschichte braucht eine Weile, um Fahrt aufzunehmen. Außerdem ist der Erzählstil ein wenig gewöhnungsbedürftig. Doch sobald man drin ist und sich die Geschichte voll entfaltet, kann man nicht anders, als beeindruckt von der Kreativität des Autors zu sein. Definitiv eine Empfehlung für alle, die Themen wie Zeitreisen, Parallel-Universen und KI nicht abgeneigt sind!
Wie bewertet man ein Buch, dessen Anzahl an negativen Rezensionen mittlerweile in den Himmel geschossen ist? Gut, ich denke, es ist sicherlich für einen Autor nicht leicht, der einen solchen Megaseller wie "Der Schwarm" geschrieben hat, daran anzuknüpfen. Auch wenn Schätzing seither zwei weitere Bücher ("Limit" und "Breaking News") geschrieben hat, wird er doch immer wieder an diesem Buch von damals gemessen ... Da es bei mir schon ziemlich lang her ist, dass ich "Der Schwarm" gelesen habe, und mich nicht mehr so genau erinnern kann, fällt zumindest dieser Vergleich für mich weg. Und ich habe wirklich versucht, dieses Buch so zu lesen, als ob da nicht das Etikett "Bestsellerautor" draufkleben würde. Ich kann die negativen Kritiken am Sprachstil gut verstehen, sehr gut sogar, denn auch mir gingen die zum Teil sehr ausschweifenden Beschreibungen irgendwann auf die Nerven ... Trotzdem konnte ich nicht umhin zu erkennen, dass in manchen Passagen eine gewisse Poesie war, eine Kreativität mit Sprache zu entdecken war. Was mich aber auch zu der Frage gebracht hat, für wen Schätzing sein Buch eigentlich geschrieben hat. Denn die Massen können es nicht gewesen sein, das kann ich mir nicht vorstellen. Die andere Frage ist, wer greift zu einem Roman, der sich mit Motiven aus der Wissenschaft, der IT und der Science Fiction beschäftigt? Auch hier sehe ich nur eine ganz spezielle Leserschaft, von der ich aber nicht glaube, dass sie die Art, wie dieses Buch seine Geschichte erzählt, wirklich schätzen kann. Ich nehme mich hier nicht einmal aus, denn auch wenn Schätzing viele, sehr kluge Gedanken in seine Geschichte verwebt, ist dieses Buch einfach zäh. Ein guter Spannungsbogen sieht für mich anders aus, leider. Und das, obwohl die Idee zu der Geschichte eigentlich Potenzial hätte ... So bleibt für mich nur die Frage, was Schätzing eigentlich schreiben wollte: Eine fast wissenschaftliche Abhandlung oder einen SF-Thriller? Rausgekommen ist jedenfalls keines von beiden ...
Edit: Habe es jetzt doch zu Ende gelesen. Mann, die Story ist schon gut und die Entwicklung und die Vision, die der Autor aufmacht, hat mir gefallen. Aber mann, was für ein gutes Buch hätte das werden können, wenn der Autor oder ein mutiger Lektor es um die Hälfte gekürzt hätte. Wow, es passiert selten, dass ich ein Buch knapp vor dem Ende weglege. Aber ich kann einfach nicht mehr, ich will nicht wissen, wie es ausgeht, ich will einfach nur, dass es vorbei geht. Lange genug habe ich mich mit der Tyrannei des Schwätzerlings gequält. Wer Bock auf spannende und gut erzählte Technothriller hat, sollte Blake Crouch lesen.
Das nenne ich mal eine für mich perfekte Parallelwelten und KI Geschichte. Der Schreibstil ist sehr philosophisch, ausschweifend aber auch so malerisch und voller Metaphern, das der Film von ganz alleine läuft. Die Charakteristik der Personen ist gut und eindeutig ausgearbeitet und man fiebert bis zur letzten Seite mit. Ich ziehe immer wieder den Hut vor der wissenschaftlichen Komponente. Ja, für einige kann sich das unendlich ziehen, aber mich interessiert das ungemein, da es Hand und Fuß hat und nicht nur dumpf angerissen wird. Ich habe oft innegehalten und vieles hinterfragt, da es sich mit den großen Fragen der Menschheit beschäftigt und das gibt nur volle Punktzahl für mich.
Gäbe es @ahundredwings nichts, hätte ich dieses Buch wohl niemals beendet und es einfach nach Seite 250 abgebrochen. :D Ich bin doch froh, es gelesen zu haben. Die letzten (ca.) 100 Seiten und auch das Ende haben mir wirklich gut gefallen und haben es wieder wettgemacht, dass ich mit diesem Buch echt monatelang gekämpft habe. Als ich ungefähr im März begonnen hatte, das Buch zu lesen, fiel mir recht schnell auf, dass es nicht mein Lieblingsbuch werden würde. Auch ich kann ausschweifende Sprache und anschauliche Beschreibungen genießen, aber Frank Schätzing hat echt alles übertroffen, was ich in diese Richtung zuvor gelesen hatte - und zwar leider nicht zum Positiven. Als ich ungefähr Seite 250 erreicht hatte, fühlte ich mich, als wäre ich gerade mal auf Seite 20, weil gefühlt noch nichts passiert ist und das Tempo und vor allem die Dialoge mich unfassbar genervt haben. Dazu muss ich sagen, dass es wirklich nicht am Thema lag, denn das ist wirklich unglaublich interessant und der Anfang hat mich auch sehr neugierig zurückgelassen. Nur war diese Begeisterung leider recht schnell verflogen. So lag das Buch nun sieben Monate im Bücherschrank und hat mich tagtäglich daran erinnert, dass ich es wirklich demnächst mal lesen sollte, immerhin möchte ich es @ahundredwings auch mal wieder zurückgeben. Also habe ich mich in den letzten vier Tagen durch mehrere hundert Seiten ,,gequält", um festzustellen, dass ich das Buch wahrscheinlich sogar sehr genießen könnte, wenn ich auf einer einsamen Insel wäre und nur dieses Buch dabei hätte. Für jeden anderen Lebenszeitpunkt war es mir zu (unnötig) ausschweifend, überstrapaziert und leider auch von den Figuren her nicht mitreißend genug. Wie bereits erwähnt, kam am Schluss des Buches dann aber endlich etwas Spannung auf, was mir sehr gefallen hat, und so würde ich das Buch mit 3/5 Sternen bewerten.
Von yay bis nay über wow zu hä.... Das Buch hat alles, was es (nicht) braucht?! Ich weiß gar nicht genau, wohin mit meinen Eindrücken... Die Story hat immer wieder unglaublich spannende Episoden, man will mehr und mehr lesen/erfahren. Und dann plötzlich - gähnende Leere, ein Vakuum der Spannung, völlig lost im Nirgendwo. Somit alles in allem lesbar, tolle Story an sich, aber mit diversen Hängerchen für die man Lesewillen braucht
Ein typisches Buch nach Frank Schätzing.
Also die Idee der Geschichte ist nicht schlecht und regt auch zum Nachdenken an. Die ersten und letzten Kapitel fand ich auch interessant, nur der mittlere Teil des Buches war ein öde. Im zweiten und dritten Kapitel war auch das Ende zu erahnen. Der Schreibstil ist typisch Frank Schätzing, teilweise verschachtelt und mit viel Informationen verpackte Sätze. Teilweise hat dies dem fließenden Lesen gestört und an einigen Stellen im Buch auch schwer gemacht, weiter zu lesen. Der Autor schreibt des detailliert. Das Buch sollte man auf jeden Fall ohne größeren Pausen lesen, um der Geschichte gut folgen zu können. Aufgrund des Satzbaues und Schreibstil von Frank Schätzing und den leider - für mich - langweiligen Mittelteil gebe ich dem Buch 3 von 5 Punkten.



























