Die Toten vom Djatlow-Pass

Die Toten vom Djatlow-Pass

Softcover
3.510
RätselSowjetunionRadioaktivUsa

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Description

Im Februar 1959 werden an einem eisigen Gebirgspass im Ural die Leichen von neun jungen Wanderern gefunden – barfuß, radioaktiv verstrahlt und mit rätselhaften Verletzungen. „Tod durch Erfrieren“ ist die offizielle Version. Doch woher rühren die gebrochenen Rippen, die eingeschlagenen Schädel, warum liegen die Toten wie nach einer Flucht weit von ihrem Lager entfernt? Auch heute noch sorgt der Tod der Gruppe für Spekulationen: War es Raubmord? Eine Lawine? Ein misslungener Raketentest? Oder gar der Yeti? Alexej Rakitin rollt nach Einsicht in die bislang streng geheimen Akten den Fall neu auf. Und gelangt dabei auf eine ganz eigene Spur, die mitten hineinführt in das Schattenreich der Spionage im Kalten Krieg.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
True Stories
Format
Softcover
Pages
672
Price
15.50 €

Author Description

Alexej Rakitin muss aufgrund der Brisanz seiner Recherchen seine Identität schützen. Er schreibt unter Pseudonym, zeigt keine Fotos von sich und tritt öffentlich nicht in Erscheinung.

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Ein Buch zum bis heute ungeklärten Vorfall von 1959, bei dem neun Mitglieder einer Wandergruppe in der ehemaligen Sowjetunion unter mysteriösen Umständen brutal zu Tode kamen. Ein sehr populärer Fall, über den es zahlreiche Filme, Bücher und Blogs gibt - es ranken sich bis heute etliche (Verschwörungs-)Theorien um die Ereignisse, die zum Tod der Gruppe geführt haben. Manche davon sind absurd (Aliens, Yeti, etc.), andere unlogisch (Bombe, Raubüberfall), wieder andere im Bereich des Möglichen, aber nicht eindeutig belegbar. Alexej Rakitin geht auf knapp 700 Seiten dem Fall auf die Spur, hangelt sich an den (sehr lückenhaften) Ermittlungsakten und allen bekannten Details lang. Er geht dabei immer wieder auf bekannte Theorien zum Vorfall ein und widerlegt diese selbstbewusst. Zum Ende hin stellt er selbst eine Theorie auf, die auf den ersten Blick absurd aussieht (Kalter Krieg, Geheimagenten, fehlgeschlagene Übergabe), die er aber sehr gewissenhaft versucht zu belegen. Mir steht nicht zu, ein Urteil über die Richtigkeit von Rakitins Theorie zu treffen - so wie er es schildert, klingt sie glaubwürdiger als alles, was man sonst so liest. Allerdings sind mir kleinere Widersprüche im Verlauf des Buches aufgefallen, die nichts an der Theorie ändern, aber auf nicht immer ganz saubere Arbeit schließen lassen. Zudem war es fast schon lustig, welch riesige Abscheu er gegenüber den "Laienforschern" hat (wie er sie nennt), seine eigenen Ansichten aber stets absolut formuliert und keinen Platz für Zweifel lässt. Für True Crime-Interessierte ist dieses Buch ein Rabbithole, in dem man ewig verweilen kann. Aber Achtung: da es sich um einen Cold Case handelt, führt der Autor wirklich alle Indizien an - auch Fotos aus der Obduktion mit detaillierten Beschreibungen finden sich im Buch. Ich habe das Buch als Recherche für eine Podcast-Folge von @stadtlandwas gelesen, hört gerne rein (dann spart ihr euch auch das Buch 😬). Übersetzt von Kerstin Monschein. CN: T0d, Leichen, detaillierte Fotos und Beschreibungen von Wunden & Verwesung, Krieg, G3walt

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Alles sehr zusammengereimt

Nachdem angeblich 1959 (!!!) ein Videofilm im Umfeld des Dramas gefunden wurde, habe ich doch erhebliche Zweifel an der Seriösität des Autoren.

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