Die Tote im Wasser

Die Tote im Wasser

Softcover
3.67

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Description

Ein unschuldiges Kind, eine unmögliche Entscheidung und ein grauenhafter Mord

Es sind unruhige Zeiten für Kommissarin Anna Glad, denn ihr neuer Fall verwischt die Grenze zwischen Beruflichem und Privatem: Mimmi Sandberg, eine Freundin ihres Lebensgefährten, hat die vierjährige Veera adoptiert. Doch Veeras biologische Mutter will die Kleine zurückhaben. Die Anzeichen, dass das Kind bei ihr nicht sicher wäre, verdichten sich. Da verschwindet die Sekretärin der Holmborger Schule. Und auf dem beliebtesten Spielplatz der Stadt wird ein grausiger Fund gemacht.

»Anna Glad hat etwas ungewöhnlich Erfrischendes an sich. Vielleicht, weil sie so menschlich ist?« Dagens Nyheter

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Police Procedural
Format
Softcover
Pages
366
Price
12.40 €

Author Description

Eva Frantz, geboren 1980, wuchs in einem Vorort von Helsinki auf. Sie studierte Journalismus, arbeitete als Radiomoderatorin für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Finnland und kommentierte u.a. den Eurovision Song Contest. 2016 legte sie ihren Debütroman vor, seitdem schreibt sie erfolgreich Kinderbücher und Kriminalromane. Für den ersten Band der Anna-Glad-Reihe, »Die Tote im Eis«, wurde sie mit dem Preis für den besten finnischen Krimi des Jahres ausgezeichnet. Sie wohnt mit ihrem Mann und drei Kindern in Espoo, Finnland.Mehr zur Autorin unter evafrantz.com

Posts

4
All
3.5

Lena Manner hat ihre Schwester Yrsa als vermisst gemeldet und nur wenige Tage später findet man ihre Leiche in einem Gully. In der derselben Woche findet man ebenfalls in einem Gullyschacht einen älteren Mann. Eine gesunde, ja, fast schon gesundheitsfanatische Frau in den Fünfzigern und ein gebrechlicher, vom Alkohol gezeichneter Mann über achtzig. Wohnhaft in unterschiedlichen Städten. Beide hatten allein gelebt, aber das war auch schon die einzige Gemeinsamkeit, die Anna Glad spontan erkennen konnte. Und dann Robin Aspelin. Der dritte im Bunde. Er fiel bei seinem Lauftraining in einen drei Meter tiefen Schacht. Ein metallischer Knall und der Gullydeckel wurde geschlossen...... Wer steckt dahinter? Wer hat es auf die Opfer abgesehen? Fragen über Fragen.... ******* Der Anfang der Geschichte war zuerst sehr verwirrend. Die vielen Namen und Sichtweisen ergaben für mich erst einmal keinen Sinn. Auch sind die einzelnen Kapitel für mich sehr unübersichtlich strukturiert. Ich musste mich immer wieder sammeln und ab und an noch einmal zurückblicken. Ab der Hälfte wurde es dann richtig spannend. Und ab hier konnte ich das Buch dann nicht mehr weglegen. Viele Verzweigungen aus der ersten Hälfte des Buches ergaben nun einen richtigen Sinn und zum Ende hin, fügt sich dann alles schlüssig zusammen. Trotzalledem sind es dann nicht mehr als 3,5 ⭐️

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3

Meinung: Das Cover hat sofort meine Neugier geweckt, und ich war sehr gespannt auf diese Geschichte. Der Einstieg fiel mir zunächst etwas schwer, da ich mich erst an den Schreibstil und die Vielzahl an Namen gewöhnen musste. Anna Clad ist Kommissarin, und ihr neuer Fall verbindet Privates mit Beruflichem: Mimmi Sandberg, eine Freundin ihres Lebensgefährten, hat die vierjährige Veera adoptiert. Doch die biologische Mutter von Veera möchte das Kind zurückhaben. Die Anzeichen, dass das Kind bei ihr nicht sicher wäre, verdichten sich. Kurz darauf verschwindet die Sekretärin der Holmborger Schule, und auf dem beliebtesten Spielplatz der Stadt wird ein grausiger Fund gemacht. Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, was vermutlich an den vielen Namen und Details lag. Die Charaktere sind gut gezeichnet, doch ich konnte keine wirklich tiefe Bindung zu ihnen aufbauen. Der Fall an sich ist interessant, und je mehr man liest, desto spannender wird es. Allerdings hatte ich bis zur Hälfte des Buches Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten und mich in der Handlung zurechtzufinden. Das lag vielleicht an meiner Lesepreferenz oder an der Erzählweise, aber es hat den Lesefluss etwas gestört. Das Ende war schlüssig, aber leider konnte es mich nicht vollständig überzeugen

2

War leider gar nicht meins

Ich fand es schwierig in die Story sich hineinzuversetzen weil, jeder Abschnitt aus einer anderen Sicht war. Ich kenne es zwar das Thriller aus verschiedenen Sichten geschrieben werden. Aber aus maximal 2 bis 3. das Buch hatte gefühlt 5 oder mehr verschiedene Perspektiven. Dadurch habe ich mich eher verloren gefühlt und konnte dem nicht mehr folgen, wer jetzt nochmal wer war und wer was gemacht hat. Schade, weil es klingt eig sehr spannend und gut.

4

Ein Krimi, der Herz und Nerven kitzelt

Wasserleichen, Familiendrama und ein Spielplatz, der garantiert nicht mehr in den Top 10 der Eltern-Hotspots auftaucht – genau das serviert Eva Frantz in Die Tote im Wasser. Klingt nach düsterem Nordic Noir, fühlt sich beim Lesen aber überraschend frisch an. Kommissarin Anna Glad ist nämlich keine der typischen „Eisprinzessinnen“, die ständig mit verschränkten Armen in den Regen starren. Nein, Anna ist herrlich menschlich – manchmal chaotisch, manchmal viel zu emotional und trotzdem genau deshalb sympathisch. Der Fall selbst hat es in sich: Ein verschwundenes Opfer, ein grausamer Fund und mittendrin ein Kind, das wie eine tickende Zeitbombe wirkt. Die Frage „Wem gehört Veera?“ zieht sich durch die Handlung und sorgt für ordentlich Herzklopfen. Klar, die Mordermittlung steht im Mittelpunkt, aber die privaten Verwicklungen mischen sich so sehr ein, dass man nicht weiß: Ist das jetzt ein Thriller oder eine Beziehungsfalle? Der Schreibstil von Eva Frantz ist angenehm flüssig und kommt ohne endlose Landschaftsbeschreibungen daher (ein Hoch darauf, dass kein 10-seitiger Monolog über Nebel im Wald vorkommt!). Stattdessen baut sie Spannung mit kurzen Szenen auf, bei denen man immer denkt: „Nur noch ein Kapitel!“ – und schwupps ist es drei Uhr morgens. Warum „nur“ vier Sterne? Ganz einfach: Zwischendurch wirkt die Story etwas überladen. Adoptionsdrama, Schuldgefühle, Dorfgeflüster und dann noch der Mord – da hätte ich mir manchmal weniger Drama und mehr Fokus auf die Ermittlungen gewünscht. Trotzdem hat mich das Buch bestens unterhalten. Ein Krimi, der nicht nur Gänsehaut bringt, sondern auch zeigt, wie kompliziert das Leben selbst für eine toughe Kommissarin sein kann.

Ein Krimi, der Herz und Nerven kitzelt
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