Die Tochter der See

Die Tochter der See

Hardback
4.46

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Description

Eine große Liebe, die dem Gesetz der See trotzt

Die Napoleonischen Kriege haben die junge Londonerin Isabel früh zur Witwe gemacht. Verarmt und verfolgt von unschicklichen Gerüchten, macht sie das Beste aus ihrer Situation und zieht in ein kleines Cottage an der rauen Küste Cornwalls. Was Isabel nicht weiß: Ihr abgelegenes Häuschen dient Schmugglern, die an der Küste ihr Unwesen treiben, dann und wann als Versteck. Eines Nachts lernt sie so den Kapitän eines Schmugglerschiffs kennen. Mehr und mehr fühlt sie sich zu ihm und zu der See, auf die er sie mitnehmen könnte, hingezogen. Eine Sehnsucht, die sie vor dem Leutnant, der unerbittlich gegen die Schmuggler vorgeht, und der gleichzeitig Isabel immer häufiger aufsucht, um ihr seinen Schutz anzubieten, unbedingt verbergen muss …

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
368
Price
25.70 €

Author Description

Linda Wilgus hat als Buchhändlerin und Journalistin gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben fiktiver Texte widmete. Ihre Short Storys erscheinen in verschiedenen Literaturmagazinen. Die Tochter der See ist ihr Romandebüt. Sie lebt in Cambridgeshire, England.

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Eine mutige junge Frau wächst über sich hinaus Linda Wilgus erzählt mit ihrem Debütroman die Geschichte von Isabel, einer starken und mutigen jungen Witwe in der Zeit der napoleonischen Kriege, die in das kleine, abgelegene Dorf zurückkommt, in dem sie als kleines Kind an Land angeschwemmt wurde und von dem dort lebenden kinderlosen Kapitänsehepaar adoptiert wurde. Daher ranken sich auch so einige Geschichten um Isabel und ihre Herkunft aus dem Meer. Isabel hat aber auch etwas zu verbergen, denn sie ist nicht ganz freiwillig aus einem Vorort von London ins Dorf zurückgekehrt. Eingemietet in einer kleinen Kate am Meer, lernt sie schnell Leutnant Sowerby kennen, der Schmuggler jagt, die hier an der Küste regelmäßig mit Waren aus Frankreich anlanden. Er will sie vor den Schmugglern beschützen. Allerdings durchschaut sie schnell seinen wahren Charakter, der eine böse, mitleidlose und besessene Seite offenbart. Kurze Zeit später bringen die Männer den stark verwundeten Schmuggler-Käptn Jack in Isabel’s Haus ohne zu wissen, dass sie es zwischenzeitlich bewohnt. Isabel pflegt ihn gesund und verliebt sich in ihn. Damit nimmt die Geschichte einen dramatischen Verlauf. Kann Isabel ihre Vergangenheit hinter sich lassen, was wird aus ihrer Liebe zu dem Schmuggler Jack und was hat es mit der Geschichte des Buca und ihrer Geburt auf sich? Der Autorin gelingt es hier in einer sehr ruhigen Art die Geschichte von Isabel zu erzählen. Die Schauplätze sind alle sehr bildhaft beschrieben, so dass ich mich wirklich in diese Zeit zurückversetzt fühlte. Auch wenn es am Anfang etwas dauert, so nimmt die Geschichte dann doch Fahrt auf und es wurde sogar richtig abenteuerlich. Das hat mir sehr gefallen. Auch ist sehr schnell klar, wem Isabel ihr Herz schenkt, dennoch werden ihre inneren Kämpfe, die eine Frau in dieser Zeit auch haben musste, auf sehr anschauliche Weise beschrieben und verleihen dem Roman emotionale Tiefe. Zu Anfang des Buches hätte ich nicht gedacht auf was für eine spannende Reise (auch örtlich) mich die Autorin mitnimmt. Die Geschichte spielt nämlich nicht nur in Cornwall. Das war wirklich toll, auch die mystische Geschichte um den Buca fand ich spannend, insbesondere welchem Aberglauben die Menschen damals unterlagen. Für ihre Zeit war Isabel, trotz ihrer ganzen Zweifel und dem Hin-und-Hergerissensein zwischen sog. “Pflicht und Anstand” und ihrem Herzem, ihren Wünschen, dennoch mutig und wuchs über sich hinaus. Ich bin diesem Prozess des inneren Wachstums sehr gerne gefolgt. Insgesamt für mich ein toller Roman, der mir eine schöne Lesereise bereitet hat und den ich daher sehr gerne weiter empfehle.

5

Die Tochter der See Linda Wilgus Inhalt Bild 2 Dies ist der Debütroman der Autorin und der kann sich mal sowas von sehen lassen. Mir hat er richtig gut gefallen und ich freu mich auf weitere großartige Geschichten der Autorin. Starke Charaktere die lebendig und facettenreich sind. Ein wunderbar bildlich detaillierter Schreibstil und eine Handlung die von der ersten bis zu letzter Seite dich mitreißt. Isabel hat mich komplett in ihren Bann gezogen und ich war gefühlt die ganze Zeit direkt an ihrer Seite. Mit ihr an diesen wunderbar beschrieben Settings. Ich habe alles wie in einem inneren Film im Kopf gesehen. Es ist eine wahnsinnig spannende Liebesgeschichte das Perfekt für gemütliche Lesenachmittag unter der kuscheligen Decke ist. Absolute Leseempfehlung und merkt Euch die Autorin. ;)

5

Ein tolles Romanbebüt

Als sie nach Helford kam, hatte sie den Vorsatz, für sich zu bleiben. Sie wollte niemanden wieder so nah an sich heranlassen. Das war ihre Absicht. Wie elendig sie daran gescheitert ist. – aus «Die Tochter der See» - Alleine bleiben wollte Isabel in Helford, diesem kleinen Ort in Cornwall, in welchem sie als kleines Mächen schon einmal war. Ein neues, wenn auch ärmliches, dafür aber ein freies Leben beginnen. Weit weg von Greenwich, ihrer Trauer und dem Gerede über sie. Nahe an der See, zu welcher sie sich seit jeher hingezogen fühlt. Tochter des Bucca nennen sie sie in Helford. Warum? Darüber gibt es nur sagenumwobene Gerüchte… Wo die See nah ist, sind auch Schmuggler während des Napoleonischen Krieges nicht weit und Isabel wird schon bald mit ihnen konfrontiert als sie Jack unverhofft verarztet. Mit ihm wird ihr größter Wunsch, einmal auf einem Schiff in See zu stechen erfüllt. Ist Isabel bereit, ihr Herz noch einmal zu verschenken, in der Gewissheit, dass es auch dieses Mal gebrochen werden kann? Was für ein tolles Romandebüt. Ein historischer Roman in der rauen Landschaft Cornwalls mit einer starken und mutigen Protagonistin, einem Hauch Mystik, einer Portion Nervenkitzel und der großen Liebe zur See. Die Geschichte ist sehr bildreich und spannungsgeladen geschrieben mit einer wundervollen Liebesgeschichte die mir ans Herz ging und zu keiner Zeit kitschig wird. Das Buch transportiert auch die oft harten Lebensbedingungen währen dieses Krieges für die ärmere Bevölkerung gut und welches Risiko Menschen eingegangen sind um an erschwingliche Lebensmittel und Alltagsgüter zu kommen. Ein stimmungsvoller, atmosphärischer Roman über Neubeginn, Herkunft, Liebe, Risiko, Aberglauben, die Liebe zur See und dem steten Auf und Ab des Lebens – eine Geschichte wie Ebbe und Flut.

Ein tolles Romanbebüt
4.5

„Den Rest meines Lebens werde ich versuchen, mich deiner Liebe würdig zu erweisen.“

Die Tochter der See greift - wie der Titel und das stimmige Cover schon verraten - das Thema Meer auf, und zwar nicht nur inhaltlich, sondern auch immer wieder sprachlich mit tollen Metaphern. Die Charaktere rund um die junge frisch verwitwete Protagonistin Isabel, die an der Küste Cornwalls ihre familiären Wurzeln sowie einen Neuanfang sucht, sind eindrücklich, sowohl der charismatische Schmuggler Jack als auch der äußerst unangenehme Leutnant Sowerby. Durch den leicht-fließenden Schreibstil mit stellenweisem ausreichendem Tiefgang fliegen die Seiten nur so dahin, im Wechselbad der Gefühle zwischen Sympathie, Antipathie und Empathie. Auch an Spannung und unerwarteten Wendungen mangelt es nicht. Auch das Setting in Cornwall zu Beginn des 19. Jahrhunderts wird bildgewaltig geschildert und lässt sich sehr gut vorstellen. Besonders gefallen haben mir die charakterliche Weiterentwicklung der Protagonistin sowie die wichtigen Themen, mit denen diese junge Frau sich konfrontiert sieht: die Heirat in jungen Jahren und das frühe Witwendasein, die Standesunterschiede zu dieser Zeit, die Schwierigkeiten und Chancen eines Neuanfangs, die Suche nach den familiären Wurzeln und dem eigenen Platz im Leben, die Macht von Gerüchten, wahre Liebe und Freundschaft sowie die Bedeutung von Freiheit und Unabhängigkeit. Empfehlung: Dieser Roman überzeugt durch seinen historischen Kontext, gepaart mit einer angenehmen Romanze (ohne spicy oder kitschigen Szenen), viel Abenteuer und einer Prise Fantasie durch die cornwallische Legende des Wassergeistes Bucca. Die Faszination des Meeres und seine Anziehungskraft sind immer durchscheinend, ähnlich wie bei Emilia Hart's "Unbeugsam wie die See".

„Den Rest meines Lebens werde ich versuchen, mich deiner Liebe würdig zu erweisen.“
4

Ein atmosphärisch dichter Debütroman, der mit einer starken Protagonistin, authentischem historischem Flair und eindrucksvollen Landschaftsbeschreibungen überzeugt. Eine ruhige, aber fesselnde Geschichte über Liebe, Freiheit und den Mut, den eigenen Weg zu gehen.

„Die Tochter der See“ ist ein eindrucksvoller Debütroman, der mich sofort abgeholt hat. Als Liebhaberin historischer Romane fand ich den Einstieg sehr leicht, denn Linda Wilgus schreibt angenehm flüssig und zugleich ausgesprochen bildhaft. Besonders die atmosphärische Beschreibung der Landschaft Cornwalls hat mich begeistert – man spürt förmlich die raue See, den Wind und die mystische Stimmung dieser Region. Auch der Aberglaube und die Denkweisen der damaligen Zeit wirken authentisch und gut recherchiert. Die Geschichte verläuft ohne große Wendungen, doch genau dadurch entsteht eine stetige, sanfte Spannung und ein anhaltend stimmungsvolles Lesegefühl. Im Mittelpunkt steht Isabel, deren Entwicklung sehr überzeugend dargestellt ist. Ihren inneren Zwiespalt – zwischen Liebe und dem Wunsch nach Freiheit, der Frauen damals nur selten zugestanden wurde – konnte ich jederzeit gut nachempfinden. Ein ruhiger, atmosphärischer Roman, der vor allem durch seine dichte Stimmung, authentische Details und eine starke Protagonistin überzeugt.

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