Die Telefonistinnen - Tage des Zweifels
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Description
Nur zusammen sind wir stark - ein Plädoyer für die Frauenfreundschaft
Spätherbst 1948. In der Kölner Versicherung Pering weht ein neuer Wind: Viktor Pering, der Sohn des Inhabers, soll das Geschäft übernehmen. Rasch erhöht er den Druck, denn anders als seinem Vater ist ihm der Gewinn wichtiger als seine Mitarbeiter. Auch die Telefonistinnen, die in ihrer Zentrale für die richtigen Verbindungen sorgen, sind betroffen. Dabei ist ihr Leben schon kompliziert genug. Gisela muss entscheiden, ob sie ihren im Krieg verschollenen Mann für tot erklären lassen soll. Hanni ist hin- und hergerissen zwischen ihren Verpflichtungen für die Familie und ihrem Traum von einem eigenen Handschuh-Atelier. Die kämpferische Charlie schließt sich der Frauenbewegung an. Und Julia, die Jüngste, hat einen heimlichen Verehrer. Sie alle müssen ihren Weg finden. Doch welcher ist der richtige?
Book Information
Author Description
Nadine Schojer ist Tourismus-Managerin und lebt mit Mann und Tochter in ihrer Wahlheimat Wien. Sie reist leidenschaftlich gern, liebt Köln und interessiert sich brennend für die Fünfzigerjahre, eine Zeit, »in der so viel neugestaltet werden musste, vor allem von Frauen«. Unter Pseudonym hat Nadine Schojer bereits mehrere Romane veröffentlicht, zuletzt bei Lübbe den Liebesroman WIENER MELANGE FÜR ZWEI.
Posts
Als wäre man direkt mit dabei!
**** Worum geht es? **** Spätherbst 1948: Die Freundinnen – Telefonistinnen – müssen sich auf der Arbeit mit frischem Wind zurechtfinden. Auch privat ist noch vieles im Argen. Ob gut, ob schlecht, ob gewünscht oder ob unerwartet – sie alle müssen ihren Weg gehen. Doch welchen? **** Mein Eindruck **** Ich hatte von Anfang an das Gefühl, direkt wieder mitten im Geschehen zu sein. Ich fühlte mich als ein Teil der Gruppe, erlebte mit ihnen die Anrufe und durchlebte die persönlichen Schicksale. Alles war so lebendig, dass ich es bildlich vor mir sah und es regelrecht fühlen konnte. Die Zeit mit dem Buch war kurz, aber intensiv. Dank des flüssigen Schreibstils der Autorin flog ich durch die Seiten, während mich die Emotionen dennoch packten – besonders Hannis Schicksal ging mir sehr nahe. Die Figuren und die Umgebung wirken absolut authentisch, und die Autorin hat ein feines Gespür dafür, uns die Nachkriegszeit in Köln auf eine ganz besondere Weise erleben zu lassen. Kraftvoll, stark und anmutig entwickelt sich das Leben der Telefonistinnen weiter – sicherlich nicht gradlinig, aber ich hoffe noch immer auf ein positives Ende für alle. Deshalb freue ich mich riesig auf den abschließenden Band. **** Empfehlung? **** Dieser Band, wie auch der Vorgänger, ist beste historische Belletristik. Eine absolute Empfehlung für alle Leser*innen, die starke Frauengeschichten im Reihenformat lieben.
Wunderbarer zweiter Teil. Mit spannenden und emotionsgeladenen Wendungen geht's wieder mitten in das Leben der Freundinnen
Mit , Die Telefonistinnen-Tage des Zweifels " ist der zweite Teil der Triologie von Nadine Schojer erschienen. Schon der erste Teil hat mich so sehr begeistert, daher war ich ganz gespannt, wie es mit den Frauen , die in der Telefonzentrale der Versicherung Pering arbeiten in Köln im Jahr 1948 /1949weiter geht. Der zweite Teil setzt die Geschichte ohne Zeitsprung nahtlos fort. Sicherlich könnte man dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen, doch für den größeren Genuss und das noch bessere Verständnis empfehle ich , mit dem ersten Teil ,, Stunden des Glücks" beginnen. Schon nach wenigen Sätzen war ich wieder mittendrin im Leben der jungen Frauen , die nicht nur Arbeitskolleginnen sind , sondern vielmehr Freundinnen. Jede für sich hat ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen, aber wenn es einer von ihnen nicht gut geht, Sorgen und Probleme hat oder Hilfe benötigt, sind sie sofort füreinander da. In der Versicherung stehen Veränderungen an. Der neue Generaldirektor will expandieren, ein neues Gebäude mit dekorativem Springbrunnen soll Pering über die Kölner Grenzen hinweg wachsen und bekannter werden lassen. Da ist für eine zuvor zugesagte Gehaltserhöhung für die Telefonistinnen kein Geld mehr da. Das geht gar nicht, findet Charlie und fordert die Kolleginnen auf , sich zu wehren, schließlich verrichten sie die anstrengende Arbeit und das Leben wird auch immer teurer. Außerdem möchten sie sich ab und an etwas leisten und die neue Lebensfreude beim Tanzen gehen genießen. Auch im privaten Leben sind einige Schwierigkeiten zu überwinden. Gisela hat in Anton von Siebenthal ein neues Glück gefunden, doch ihr Sohn Peter macht ihr große Sorgen. Nach seinem Unfall kommt er mit seiner Prothese nur schwer zurecht und außerdem wartet er noch immer hoffnungsvoll auf die Rückkehr von seinem Vater. Wird Gisela ihn nach sovielen Jahren ohne Nachricht für tot erklären lassen, damit sie mit Anton die Zukunft planen kann? Während Hanni weiterhin ihre Angersbacher Handschuhe fertig, in der Telefonzentrale arbeitet und auch noch ständig im Büdchen von ihrem Vater aushelfen muß, träumt sie noch immer von dem britischen Soldaten Dean , der sie bei ihrer Verabredung im Café hat sitzen lassen. Wird sie ihn doch noch irgendwann wiedersehen? Würde ihr Vater eine Bekanntschaft oder Liebe zu einem verhassten Engländer akzeptieren? Julia , die Jüngste in der Gruppe , hat einen Verehrer, von dem sie ab und an, ein Päckchen auf ihrem Platz vorfindet. Wer das wohl sein mag ? Wird er sich zu erkennen geben und ihr Herz erobern? Charlie versucht das Herz von Dr Michael Claßen zu gewinnen, auf den sie schon länger ein Auge geworfen hat. Helfen ihr dabei die zufälligen Schwächeanfälle , für die er in die Versicherung gerufen wird? Erna behält am Empfang wie gewohnt den Überblick über alle Tratschereien und Gerüchte. Nachdem sie sich länger gewehrt hat , begleitet sie die jüngeren Freundinnen zum Tanzen ins ,,Heaven", wo sich überraschenderweise wohl fühlt und ein wenig vergessen kann , daß sie noch immer nichts von ihren Sohn Theo gehört hat, obwohl der Krieg schon seit 3 Jahren zuende ist. Nadine Schojer hat mich mit ihrem hervorragend flüssigen und bildhaften Erzählstil sofort wieder in das Leben der Telefonistinnen mitten nach Köln entführt. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte mich wieder nur sehr schwer von dem Buch lösen. Die Seiten flogen nur so dahin. Schon im ersten Teil habe ich die Protagonistinnen liebgewonnen, daher ist es eine große Freude, noch tiefer in ihr Leben einzutauchen, ihre Sorgen und Nöte aber auch ihre Freude und Glück zu erleben. Ihr Zusammenhalt ist so schön und großartig. Bei einigen Momenten hätte ich mich am liebsten schützend vor sie gestellt und tröstend in den Arm genommen. Zu gerne wäre ich mit ihnen im Heaven tanzen gewesen und hätte Buttercremetorte im Café verspeist. Die Lebensverhältnisse in den Nachkriegsjahren sind absolut authentisch und lebendig dargestellt. Die Handlungsorte, die Wohnungen und die Kleidung sind äußerst bildhaft beschrieben, so daß ich mir alles genauestens vorstellen konnte. Due Frauen haben in den Familien nicht viel zu sagen, obwohl sie in den Jahren zuvor alles alleine schaffen mussten. Da ist es nur verständlich, daß sie für ihre Anerkennung und Gleichberechtigung aufbegehren und kämpfen. Die Freundinnen machen in diesen Zeiten eine spannende Entwicklung durch, besonders Charlie hat mich beeindruckt. Von der verwöhnten Tochter zur Kämpferin. Nicht nur das letzte Kapitel lässt mich ganz gespannt auf den dritten Teil ,, Verbindungen fürs Leben " warten, der am 23. Dezember 2024 erscheinen wird. Von ganzem Herzen empfehle ich diese hervorragende Geschichte, die mich absolut begeistert hat. Taucht gefühlvolll und ereignisreich in das bewegende Leben der Telefonistinnen ein.
Nadine Schojer hat mich mit Band 2 der Telefonistinnen-Trilogie wieder direkt ins Geschehen, sowie ins Jahr 1948/49 katapultiert. Es war wie ein Wiedersehen mit alten Freundinnen. Die Handlung schließt nahtlos an Band 1 an, weshalb es sich empfiehlt von vorne zu lesen. Die 4 Protagonistinnen erleben auch in diesem Band wieder so einiges. Sie sind schon lange nicht mehr nur Kolleginnen, sondern sind gute Freundinnen geworden. Obwohl sie sich gegenseitig unterstützen, hat jede private Sorgen und Nöte. Vor allem Gisela und Hanni haben es nicht leicht. Gisela ist kurz davor, ihren Mann für Tod erklären zu lassen, doch das Schicksal hat andere Pläne. Die Kapitel über Hanni haben mich sehr berührt und auch wütend gemacht. Sie erfährt so viel Ungerechtigkeit und Leid, dass man beim Lesen die Fäuste ballt und tief durchatmet. Charlie, die man in Band 1 als arrogant und divenhaft kennengelernt hat, zeigt sich in diesem Band besonders positiv. Sie kämpft für Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, sowie für bessere Löhne der Telefonistinnen. Den Schreibstil empfand ich wieder sehr angenehm. Ich bin durch die Kapitel geflogen und habe alles um mich herum vergessen. Die Autorin verbindet historische Gegebenheiten und interessante Themen der Nachkriegszeit in einem tollen Roman über Zusammenhalt, Freundschaft, Schicksale und natürlich die Liebe. Liebe ist auch in diesem Band wieder ein Thema. Man freut sich, dass die eine und die andere Person zusammenfinden. Für andere wiederum scheint noch nicht der richtige Zeitpunkt für das Liebesglück gekommen zu sein. Da heißt es Warten auf Band 3. Das Buch ist zu keiner Zeit langatmig. Es passiert immer etwas. Die eine oder andere Wendung gab es auch. Vor allem am Ende hat mich die Autorin nochmal so richtig mit einem Gänsehautereignis überrascht. Von mir gibt es von Herzen eine Leseempfehlung für die Reihe.

Auch Band 2 der Geschichte um die Freundinnen, die als Telefonistinnen bei Pering arbeiten hat mir wieder sehr gut gefallen. Dank Schojers äußerst angenehmem Schreibstil liest sich auch dieser Band flüssig. Sowohl in der Arbeit als auch privat passiert so einiges, so dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Allerdings empfehle ich, die Bände der Reihe nach zu lesen, sonst erschließt sich der ein oder andere Sachverhalt vermutlich nicht. Nachdem in der Versicherung ein anderer Wind weht, erwacht die Kämpfernatur in Charly und nach einigen Anstrengungen und auch Niederlagen, gewinnt sie den Kampf. Und auch privat wendet sich alles zum Guten. Julia freut sich über einen Verehrer- der Cliffhanger am Ende macht jedoch neugierig auf das weitere Geschehen- holt sie die Vergangenheit ein? Wütend und verstört haben mich die Geschicke um Hanni- häusliche Gewalt, eine Familie, die sich gänzlich für den brutalen Vater opfert, eine schicksalhafte Liebe und Verlust- Hanni hat es beileibe nicht einfach. Und Gisela, die endlich wieder glücklich sein kann. Und gerade, als sie Heinrich für tot erklären lassen will, wendet sich das Blatt- da hab ich mitgelitten und bin sehr gespannt, wie Gisela dem allem Stand hält. Erna findet Tanz, Karneval und plötzlich eine Spur zu ihrem Theo. Also wie wird es weitergehen? Was passiert mit Hannis Handschuhen? Wie ergeht es den tapferen Freundinnen weiter? Ich freue mich sehr auf den bald erscheinenden Band 3. wer Band 1und 2 noch nicht gelesen hat- es lohnt sich!
Eine großartige Fortsetzung
Mittlerweile ist es Spätherbst im Jahr 1948 und es steht eine Veränderung an, in der Kölner Versicherung Pering. Der Inhaber übergibt seinem Sohn, Viktor Pering die Zügel in die Hand und lässt ihn das Geschäft von nun an führen. Leider ist er anders als sein Vater und achtet mehr auf Profit, statt auf das Wohl seiner Mitarbeiter. Natürlich sind auch die Telefonistinnen der Firma betroffen, die in ihrer Zentrale für die richtige Verbindung sorgen. Es wäre alles halb so wild, wenn sie nicht eh schon voller Sorgen wären. Gisela steht vor der schweren Entscheidung, ihren Mann für tot erklären zu lassen, weil er als verschollen gilt. Hanni hätte gern ein eigenes Handschuh-Atelier, doch sie hat auch noch Verpflichtungen gegenüber der Familie. Charlie schließt sich einer Frauenbewegung an und Julia, hat einen heimlichen Verehrer. Jede einzelne von ihnen muss ihren Weg finden, doch welcher ist der Richtige? Für mich wieder ein großartiger Roman, der unfassbar unter die Haut geht und mich wieder tief berührt hat. Die Geschichte steckt voller Emotionen und ist packend von Anfang an. Die fantastische Recherche Arbeit merkt man definitiv. Die Hauptcharaktere sind mir aus Band 1 schon bekannt und ich finde sie nach wie vor richtig klasse und die weitere Reise mit ihnen, äußerst spannend. Der Schreibstil ist sehr bildlich und flüssig und lässt einen wunderbar in die Geschichte eintauchen. Auch hier möchte ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen.

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Nur zusammen sind wir stark - ein Plädoyer für die Frauenfreundschaft
Spätherbst 1948. In der Kölner Versicherung Pering weht ein neuer Wind: Viktor Pering, der Sohn des Inhabers, soll das Geschäft übernehmen. Rasch erhöht er den Druck, denn anders als seinem Vater ist ihm der Gewinn wichtiger als seine Mitarbeiter. Auch die Telefonistinnen, die in ihrer Zentrale für die richtigen Verbindungen sorgen, sind betroffen. Dabei ist ihr Leben schon kompliziert genug. Gisela muss entscheiden, ob sie ihren im Krieg verschollenen Mann für tot erklären lassen soll. Hanni ist hin- und hergerissen zwischen ihren Verpflichtungen für die Familie und ihrem Traum von einem eigenen Handschuh-Atelier. Die kämpferische Charlie schließt sich der Frauenbewegung an. Und Julia, die Jüngste, hat einen heimlichen Verehrer. Sie alle müssen ihren Weg finden. Doch welcher ist der richtige?
Book Information
Author Description
Nadine Schojer ist Tourismus-Managerin und lebt mit Mann und Tochter in ihrer Wahlheimat Wien. Sie reist leidenschaftlich gern, liebt Köln und interessiert sich brennend für die Fünfzigerjahre, eine Zeit, »in der so viel neugestaltet werden musste, vor allem von Frauen«. Unter Pseudonym hat Nadine Schojer bereits mehrere Romane veröffentlicht, zuletzt bei Lübbe den Liebesroman WIENER MELANGE FÜR ZWEI.
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Als wäre man direkt mit dabei!
**** Worum geht es? **** Spätherbst 1948: Die Freundinnen – Telefonistinnen – müssen sich auf der Arbeit mit frischem Wind zurechtfinden. Auch privat ist noch vieles im Argen. Ob gut, ob schlecht, ob gewünscht oder ob unerwartet – sie alle müssen ihren Weg gehen. Doch welchen? **** Mein Eindruck **** Ich hatte von Anfang an das Gefühl, direkt wieder mitten im Geschehen zu sein. Ich fühlte mich als ein Teil der Gruppe, erlebte mit ihnen die Anrufe und durchlebte die persönlichen Schicksale. Alles war so lebendig, dass ich es bildlich vor mir sah und es regelrecht fühlen konnte. Die Zeit mit dem Buch war kurz, aber intensiv. Dank des flüssigen Schreibstils der Autorin flog ich durch die Seiten, während mich die Emotionen dennoch packten – besonders Hannis Schicksal ging mir sehr nahe. Die Figuren und die Umgebung wirken absolut authentisch, und die Autorin hat ein feines Gespür dafür, uns die Nachkriegszeit in Köln auf eine ganz besondere Weise erleben zu lassen. Kraftvoll, stark und anmutig entwickelt sich das Leben der Telefonistinnen weiter – sicherlich nicht gradlinig, aber ich hoffe noch immer auf ein positives Ende für alle. Deshalb freue ich mich riesig auf den abschließenden Band. **** Empfehlung? **** Dieser Band, wie auch der Vorgänger, ist beste historische Belletristik. Eine absolute Empfehlung für alle Leser*innen, die starke Frauengeschichten im Reihenformat lieben.
Wunderbarer zweiter Teil. Mit spannenden und emotionsgeladenen Wendungen geht's wieder mitten in das Leben der Freundinnen
Mit , Die Telefonistinnen-Tage des Zweifels " ist der zweite Teil der Triologie von Nadine Schojer erschienen. Schon der erste Teil hat mich so sehr begeistert, daher war ich ganz gespannt, wie es mit den Frauen , die in der Telefonzentrale der Versicherung Pering arbeiten in Köln im Jahr 1948 /1949weiter geht. Der zweite Teil setzt die Geschichte ohne Zeitsprung nahtlos fort. Sicherlich könnte man dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen, doch für den größeren Genuss und das noch bessere Verständnis empfehle ich , mit dem ersten Teil ,, Stunden des Glücks" beginnen. Schon nach wenigen Sätzen war ich wieder mittendrin im Leben der jungen Frauen , die nicht nur Arbeitskolleginnen sind , sondern vielmehr Freundinnen. Jede für sich hat ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen, aber wenn es einer von ihnen nicht gut geht, Sorgen und Probleme hat oder Hilfe benötigt, sind sie sofort füreinander da. In der Versicherung stehen Veränderungen an. Der neue Generaldirektor will expandieren, ein neues Gebäude mit dekorativem Springbrunnen soll Pering über die Kölner Grenzen hinweg wachsen und bekannter werden lassen. Da ist für eine zuvor zugesagte Gehaltserhöhung für die Telefonistinnen kein Geld mehr da. Das geht gar nicht, findet Charlie und fordert die Kolleginnen auf , sich zu wehren, schließlich verrichten sie die anstrengende Arbeit und das Leben wird auch immer teurer. Außerdem möchten sie sich ab und an etwas leisten und die neue Lebensfreude beim Tanzen gehen genießen. Auch im privaten Leben sind einige Schwierigkeiten zu überwinden. Gisela hat in Anton von Siebenthal ein neues Glück gefunden, doch ihr Sohn Peter macht ihr große Sorgen. Nach seinem Unfall kommt er mit seiner Prothese nur schwer zurecht und außerdem wartet er noch immer hoffnungsvoll auf die Rückkehr von seinem Vater. Wird Gisela ihn nach sovielen Jahren ohne Nachricht für tot erklären lassen, damit sie mit Anton die Zukunft planen kann? Während Hanni weiterhin ihre Angersbacher Handschuhe fertig, in der Telefonzentrale arbeitet und auch noch ständig im Büdchen von ihrem Vater aushelfen muß, träumt sie noch immer von dem britischen Soldaten Dean , der sie bei ihrer Verabredung im Café hat sitzen lassen. Wird sie ihn doch noch irgendwann wiedersehen? Würde ihr Vater eine Bekanntschaft oder Liebe zu einem verhassten Engländer akzeptieren? Julia , die Jüngste in der Gruppe , hat einen Verehrer, von dem sie ab und an, ein Päckchen auf ihrem Platz vorfindet. Wer das wohl sein mag ? Wird er sich zu erkennen geben und ihr Herz erobern? Charlie versucht das Herz von Dr Michael Claßen zu gewinnen, auf den sie schon länger ein Auge geworfen hat. Helfen ihr dabei die zufälligen Schwächeanfälle , für die er in die Versicherung gerufen wird? Erna behält am Empfang wie gewohnt den Überblick über alle Tratschereien und Gerüchte. Nachdem sie sich länger gewehrt hat , begleitet sie die jüngeren Freundinnen zum Tanzen ins ,,Heaven", wo sich überraschenderweise wohl fühlt und ein wenig vergessen kann , daß sie noch immer nichts von ihren Sohn Theo gehört hat, obwohl der Krieg schon seit 3 Jahren zuende ist. Nadine Schojer hat mich mit ihrem hervorragend flüssigen und bildhaften Erzählstil sofort wieder in das Leben der Telefonistinnen mitten nach Köln entführt. Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte mich wieder nur sehr schwer von dem Buch lösen. Die Seiten flogen nur so dahin. Schon im ersten Teil habe ich die Protagonistinnen liebgewonnen, daher ist es eine große Freude, noch tiefer in ihr Leben einzutauchen, ihre Sorgen und Nöte aber auch ihre Freude und Glück zu erleben. Ihr Zusammenhalt ist so schön und großartig. Bei einigen Momenten hätte ich mich am liebsten schützend vor sie gestellt und tröstend in den Arm genommen. Zu gerne wäre ich mit ihnen im Heaven tanzen gewesen und hätte Buttercremetorte im Café verspeist. Die Lebensverhältnisse in den Nachkriegsjahren sind absolut authentisch und lebendig dargestellt. Die Handlungsorte, die Wohnungen und die Kleidung sind äußerst bildhaft beschrieben, so daß ich mir alles genauestens vorstellen konnte. Due Frauen haben in den Familien nicht viel zu sagen, obwohl sie in den Jahren zuvor alles alleine schaffen mussten. Da ist es nur verständlich, daß sie für ihre Anerkennung und Gleichberechtigung aufbegehren und kämpfen. Die Freundinnen machen in diesen Zeiten eine spannende Entwicklung durch, besonders Charlie hat mich beeindruckt. Von der verwöhnten Tochter zur Kämpferin. Nicht nur das letzte Kapitel lässt mich ganz gespannt auf den dritten Teil ,, Verbindungen fürs Leben " warten, der am 23. Dezember 2024 erscheinen wird. Von ganzem Herzen empfehle ich diese hervorragende Geschichte, die mich absolut begeistert hat. Taucht gefühlvolll und ereignisreich in das bewegende Leben der Telefonistinnen ein.
Nadine Schojer hat mich mit Band 2 der Telefonistinnen-Trilogie wieder direkt ins Geschehen, sowie ins Jahr 1948/49 katapultiert. Es war wie ein Wiedersehen mit alten Freundinnen. Die Handlung schließt nahtlos an Band 1 an, weshalb es sich empfiehlt von vorne zu lesen. Die 4 Protagonistinnen erleben auch in diesem Band wieder so einiges. Sie sind schon lange nicht mehr nur Kolleginnen, sondern sind gute Freundinnen geworden. Obwohl sie sich gegenseitig unterstützen, hat jede private Sorgen und Nöte. Vor allem Gisela und Hanni haben es nicht leicht. Gisela ist kurz davor, ihren Mann für Tod erklären zu lassen, doch das Schicksal hat andere Pläne. Die Kapitel über Hanni haben mich sehr berührt und auch wütend gemacht. Sie erfährt so viel Ungerechtigkeit und Leid, dass man beim Lesen die Fäuste ballt und tief durchatmet. Charlie, die man in Band 1 als arrogant und divenhaft kennengelernt hat, zeigt sich in diesem Band besonders positiv. Sie kämpft für Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen, sowie für bessere Löhne der Telefonistinnen. Den Schreibstil empfand ich wieder sehr angenehm. Ich bin durch die Kapitel geflogen und habe alles um mich herum vergessen. Die Autorin verbindet historische Gegebenheiten und interessante Themen der Nachkriegszeit in einem tollen Roman über Zusammenhalt, Freundschaft, Schicksale und natürlich die Liebe. Liebe ist auch in diesem Band wieder ein Thema. Man freut sich, dass die eine und die andere Person zusammenfinden. Für andere wiederum scheint noch nicht der richtige Zeitpunkt für das Liebesglück gekommen zu sein. Da heißt es Warten auf Band 3. Das Buch ist zu keiner Zeit langatmig. Es passiert immer etwas. Die eine oder andere Wendung gab es auch. Vor allem am Ende hat mich die Autorin nochmal so richtig mit einem Gänsehautereignis überrascht. Von mir gibt es von Herzen eine Leseempfehlung für die Reihe.

Auch Band 2 der Geschichte um die Freundinnen, die als Telefonistinnen bei Pering arbeiten hat mir wieder sehr gut gefallen. Dank Schojers äußerst angenehmem Schreibstil liest sich auch dieser Band flüssig. Sowohl in der Arbeit als auch privat passiert so einiges, so dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt. Allerdings empfehle ich, die Bände der Reihe nach zu lesen, sonst erschließt sich der ein oder andere Sachverhalt vermutlich nicht. Nachdem in der Versicherung ein anderer Wind weht, erwacht die Kämpfernatur in Charly und nach einigen Anstrengungen und auch Niederlagen, gewinnt sie den Kampf. Und auch privat wendet sich alles zum Guten. Julia freut sich über einen Verehrer- der Cliffhanger am Ende macht jedoch neugierig auf das weitere Geschehen- holt sie die Vergangenheit ein? Wütend und verstört haben mich die Geschicke um Hanni- häusliche Gewalt, eine Familie, die sich gänzlich für den brutalen Vater opfert, eine schicksalhafte Liebe und Verlust- Hanni hat es beileibe nicht einfach. Und Gisela, die endlich wieder glücklich sein kann. Und gerade, als sie Heinrich für tot erklären lassen will, wendet sich das Blatt- da hab ich mitgelitten und bin sehr gespannt, wie Gisela dem allem Stand hält. Erna findet Tanz, Karneval und plötzlich eine Spur zu ihrem Theo. Also wie wird es weitergehen? Was passiert mit Hannis Handschuhen? Wie ergeht es den tapferen Freundinnen weiter? Ich freue mich sehr auf den bald erscheinenden Band 3. wer Band 1und 2 noch nicht gelesen hat- es lohnt sich!
Eine großartige Fortsetzung
Mittlerweile ist es Spätherbst im Jahr 1948 und es steht eine Veränderung an, in der Kölner Versicherung Pering. Der Inhaber übergibt seinem Sohn, Viktor Pering die Zügel in die Hand und lässt ihn das Geschäft von nun an führen. Leider ist er anders als sein Vater und achtet mehr auf Profit, statt auf das Wohl seiner Mitarbeiter. Natürlich sind auch die Telefonistinnen der Firma betroffen, die in ihrer Zentrale für die richtige Verbindung sorgen. Es wäre alles halb so wild, wenn sie nicht eh schon voller Sorgen wären. Gisela steht vor der schweren Entscheidung, ihren Mann für tot erklären zu lassen, weil er als verschollen gilt. Hanni hätte gern ein eigenes Handschuh-Atelier, doch sie hat auch noch Verpflichtungen gegenüber der Familie. Charlie schließt sich einer Frauenbewegung an und Julia, hat einen heimlichen Verehrer. Jede einzelne von ihnen muss ihren Weg finden, doch welcher ist der Richtige? Für mich wieder ein großartiger Roman, der unfassbar unter die Haut geht und mich wieder tief berührt hat. Die Geschichte steckt voller Emotionen und ist packend von Anfang an. Die fantastische Recherche Arbeit merkt man definitiv. Die Hauptcharaktere sind mir aus Band 1 schon bekannt und ich finde sie nach wie vor richtig klasse und die weitere Reise mit ihnen, äußerst spannend. Der Schreibstil ist sehr bildlich und flüssig und lässt einen wunderbar in die Geschichte eintauchen. Auch hier möchte ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen.











