Die Straße

Die Straße

Hardback
4.435

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Description

Die Welt nach ihrem Untergang. Unter den Überlebenden ein todkranker Vater und sein kleiner Sohn. Durch Trümmerlandschaften und Aschewolken ziehen sie nach Süden, um dem Winter zu entkommen. Ihre wenigen Habseligkeiten trägt ein Einkaufswagen. Ansonsten haben sie nichts als ihre Kleider am Leib, einen Revolver mit zwei Patronen – und einander. "Die Straße" ist die hypnotisierende Geschichte einer hoffnungslosen Reise und eine düstere Parabel auf das Leben. Nach "Brodecks Bericht" nimmt sich Manu Larcenet erneut eines bedeutenden literarischen Werks an. Entstanden ist ein opulenter Comic, der die dystopische Welt des Romans bildgewaltig einfängt. Aus einem modernen Klassiker hat Manu Larcenet ein kraftvolles und zugleich ergreifendes Werk von erhabener Schönheit gemacht.

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
Graphic Novels
Format
Hardback
Pages
160
Price
25.70 €

Author Description

Emmanuel “Manu” Larcenet wurde am 6. Mai 1969 in Issy-les-Moulineaux, Frankreich, geboren. Er studierte Grafik und Angewandte Kunst und versuchte sich mit einigem Erfolg als Sänger einer Punk-Rock-Band. Erste Zeichnungen veröffentlichte Manu Larcenet in Musik-Fanzines, bevor er 1994 seine professionelle Comic-Karriere mit Kurzgeschichten für das Magazin “Fluide Glacial” begann. Ab 1997 folgten Veröffentlichungen im belgischen “Spirou”-Magazin. Manu Larcenets enorme Produktivität schlägt sich in mehr als 30 Comic-Alben nieder, die er seither – sowohl allein als auch in Zusammenarbeit mit diversen Autoren und Zeichnern – vorgelegt hat. Manu Larcenet erinnert in seiner unbändigen Schaffensfreude, seinem rasanten Arbeitstempo und seiner inhaltlichen Vielseitigkeit an die Künstler der Gruppe L’Association, die dem französischen Comic in den Neunzigerjahren ihren Stempel aufdrückten – allen voran Lewis Trondheim und Joann Sfar.

Posts

6
All
5

Eine großartige Graphic Novel zu einem besonderen Buch. Die eindrucksvollen, teils erschreckenden Illustrationen bestechen durch einen wunderschönen Stil. Fans des Buchs, können bedenkenlos zugreifen.

Post image
5

Eine grandiose grafische Umsetzung des düsteren Romans von Cormac Mccarthy. Eine postapokalyptische grausame Welt, in der ein Vater mit seinem Sohn versucht zu überleben.

5

"Sind wir denn immer noch die Guten?"

Eine Frage, die ein Sohn seinem Vater stellt, während beide in einer postapokalyptischen Welt ums bloße Überleben kämpfen. Man erfährt nicht was mit der Welt, wie wir sie kennen, passiert ist, nur das sie komplett zerstört ist, das Asche unablässig Himmel regnet und die Straße der einzige Weg zu sein scheint. Die Straße, die einen Weg aufzeigt, aber auch Gefahren birgt, denn man ist niemals allein auf ihr unterwegs. Ich muss gestehen, ich habe das Buch nicht gelesen, ich kenne den Film, der mich ziemlich nachdenklich zurück gelassen hat. Das Ende gibt dem Sprichwort: "Die Hoffnung stirbt zu letzt." einen neuen Anstrich. Manu Larcenet drückt der Geschichte von Cormac McCarthy seinen eigenen Stempel auf. Er schiebt die Grauen, die Düsternis und die Hoffnungslosigkeit in den Vordergrund. Er stellt der Menschheit eigentlich eine Bankrott-Erklärung aus, denn der Vater versucht alles zu tun um seinen Sohn am Leben zu erhalten. Wirklich alles, was ihn in moralische Abgründe wirft, aber Verständnis beim Lesen wegt, denn er tut es aus seiner Sicht zu recht, während die Menschheit anscheinend jegliche Ethik und Moral über Bord geworfen hat und Kannibalismus ubd Gräultaten zum Alltag gehört. Der Vater überschreitet immer wieder die Grenzen zwischen "Gut und Böse", während sein Sohn dabei als Gegenpol wirkt und den Vater immer wieder in die Verantwortung nimmt, ihm Menschlichkeit und Ehrgefühl aufzeigt. Die Bilder, die Larcenet erschaffen hat, wirken ganz ohne Text oder Sprache. Die Kommunikation zwischen Vater und Sohn ist eher karg und dreht sich immer wieder um die gleichen Themen: wohin gehen wir, wird es dort besser sein, werden wir überleben und erhalten wir uns dabei unsere Güte und Humanität??? Ich habe recherchiert, dass die persönliche Auslegung von Larcenet, vor allem wegen dem anders dargestellten Ende, stark diskutiert wird. Wo Cormac McCarthy zum Schluss die Flamme der Hoffnung aufrecht erhält, lässt Larcenet alle Hoffnung fahren. Ich finde durch dieses Ende denkt man umso mehr über den Sinn und die Aussage der Geschichte nach, obwohl mir ein hoffnungsvolles Ende immer lieber ist. Ich muss gestehen, dass die Bilder der Graphic Novel sehr stark wirken und ich die Geschichte, wegen dieser eindrücklichen Düsternis in mehreren kleinen Abschnitten gelesen habe. Die Story überlässt es jedem sich ein eigenes Urteil zu bilden, über den Sinn und die Aussage, die dahinter steht. Ich kann mir vorstellen, dass jeder sich die Frage stellt: "Was würde ich tun?" Und jeder wird eine andere Antwort geben. Ich weiß nicht wirklich, wie meine Antwort lauten würde, bis jetzt habe ich gehofft, ich wäre mutig und stark genug mich solch einem Überlebenskampf zu stellen, doch eins hat Larcenet zumindest bei mir geschafft, ich sehe die letzte Kugel im Lauf eines Revolvers jetzt mit anderen Augen.

4

Die Graphic Novel überzeugt durch ihre visuelle Wucht. Die Zeichnungen sind düster, roh und trostlos – eine Welt aus Asche, Leere und Verfall, die die Atmosphäre des Romans sehr authentisch einfängt.

5

Die Atmosphäre wurde sagenhaft in den Zeichnungen eingefangen.

5

Das Farbspektrum passt hervorragend zur trostlosen und düsteren Stimmung des Comic

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