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Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so sehr fasziniert und zugleich emotional berührt hat wie „Die Spur der Bambusbären“. Ruth Kornberger ist es gelungen, aus einer fast vergessenen wahren Geschichte ein atmosphärisches, lebendiges und tiefgründiges Porträt einer außergewöhnlichen Frau zu zeichnen – Ruth Harkness. Schon nach den ersten Seiten spürt man, dass hinter ihrer schillernden Fassade mehr steckt: eine verletzliche, mutige, entschlossene Persönlichkeit, die sich nach etwas Echtem, Bleibendem sehnt. Als ihr Geliebter Bill stirbt und seine geplante Expedition nach China unvollendet bleibt, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung – und bricht selbst auf in ein fremdes, herausforderndes Land, um seinen Traum zu verwirklichen. Sie es tatsächlich schafft, den ersten lebenden Pandabären – Su Lin – in die USA zu bringen, ist nicht nur eine zoologische Sensation, sondern ein mediales Großereignis. Ruth steht plötzlich im Mittelpunkt der Öffentlichkeit, wird gefeiert, aber auch vereinnahmt. Die Sprache der Autorin ist recht feinfühlig, zugleich aber auch recht bildhaft und fesselnd. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, in zwei Welten gleichzeitig zu sein: im vibrierenden Manhattan der Vorkriegszeit und im dichten, geheimnisvollen Bambuswald Chinas. Die restlichen Figuren der Geschichte sind vielschichtig, auch die Nebencharaktere tragen zum Gesamtbild bei und machen das ganze rund und glaubhaft. Fazit: „Die Spur der Bambusbären“ ist für mich weit mehr als ein historischer Roman. Es ist ein großartiges aber auch berührendes Buch, wie ich finde, das noch lange in mir nachklingen wird. Ich kann es nur wärmstens empfehlen – nicht nur an alle, die historische Romane lieben, sondern auch an jene, die sich für ungewöhnliche Lebensgeschichten, Tierschutz oder interkulturelle Begegnungen interessieren.
Jul 3, 2025
Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich so sehr fasziniert und zugleich emotional berührt hat wie „Die Spur der Bambusbären“. Ruth Kornberger ist es gelungen, aus einer fast vergessenen wahren Geschichte ein atmosphärisches, lebendiges und tiefgründiges Porträt einer außergewöhnlichen Frau zu zeichnen – Ruth Harkness. Schon nach den ersten Seiten spürt man, dass hinter ihrer schillernden Fassade mehr steckt: eine verletzliche, mutige, entschlossene Persönlichkeit, die sich nach etwas Echtem, Bleibendem sehnt. Als ihr Geliebter Bill stirbt und seine geplante Expedition nach China unvollendet bleibt, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung – und bricht selbst auf in ein fremdes, herausforderndes Land, um seinen Traum zu verwirklichen. Sie es tatsächlich schafft, den ersten lebenden Pandabären – Su Lin – in die USA zu bringen, ist nicht nur eine zoologische Sensation, sondern ein mediales Großereignis. Ruth steht plötzlich im Mittelpunkt der Öffentlichkeit, wird gefeiert, aber auch vereinnahmt. Die Sprache der Autorin ist recht feinfühlig, zugleich aber auch recht bildhaft und fesselnd. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, in zwei Welten gleichzeitig zu sein: im vibrierenden Manhattan der Vorkriegszeit und im dichten, geheimnisvollen Bambuswald Chinas. Die restlichen Figuren der Geschichte sind vielschichtig, auch die Nebencharaktere tragen zum Gesamtbild bei und machen das ganze rund und glaubhaft. Fazit: „Die Spur der Bambusbären“ ist für mich weit mehr als ein historischer Roman. Es ist ein großartiges aber auch berührendes Buch, wie ich finde, das noch lange in mir nachklingen wird. Ich kann es nur wärmstens empfehlen – nicht nur an alle, die historische Romane lieben, sondern auch an jene, die sich für ungewöhnliche Lebensgeschichten, Tierschutz oder interkulturelle Begegnungen interessieren.
Jul 3, 2025








