Die Sprache des Wassers
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Book Information
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Wahnsinn, mit wie wenig Worten und Dekoration Sarah Crossan einem eine ganze Welt vor das innere Auge pflanzen kann. Kasienka kommt mit ihrer Mutter aus Polen nach England um den verschollenen Vater zu suchen und trifft dort erst auf Ablehnung und Missgunst, dann auf Verbündete und die erste Liebe und ja, auch auf ihren Vater. Aber sie findet auch ihren Frieden. Im Wasser, das ihre Sprache zu verstehen scheint und sie zeigen lässt, wer sie ist. An die Versform (Respekt übrigens an die Übersetzerin) gewöhnt man sich schnell und kommt gut in den Text.
GERMAN REVIEW “The weight of water” erzählt die Geschichte von Kasienka. Gemeinsam mit ihrer Mutter ist sie von Polen nach England ausgewandert, um nach ihrem Vater zu suchen. Ausgestattet lediglich mit dem Nötigsten bewohnen sie ein kleines Zimmer und haben mit den Tücken des Lebens als Immigranten zu kämpfen. Vor allem Kasienka wird in der Schule gehänselt, weil sie andere Kleidung trägt und eine andere Frisur hat als die anderen Mädchen. Schnell wird sie zur Außenseiterin degradiert und fühlt sich einsam im fremden Land. Es gelingt ihr nicht, Anschluss zu finden und Kasienka ist hin und hergerissen zwischen dem Wunsch danach unsichtbar zu sein und bloß nicht aufzufallen und dem Wunsch nach Beachtung und Anerkennung. Im Schwimmbad lernt Kasienka einen Jungen kennen, und mit dieser Begegnung beginnen die Dinge sich für Kasienka zu ändern… Sarah Crossan erzählt die Geschichte in Versform. Im ersten Moment hat mich dies überrascht, denn ich war mir dessen vorher nicht bewusst. Ich konnte mich dann jedoch recht schnell mit den Versen anfreunden. Die Verse selbst haben mir jedoch nur bedingt gefallen. Stellenweise fand ich sie sehr gefühlvoll und hatte das Gefühl, dass Menschen und Situationen sehr gut dargestellt werden. Und dann wieder hatte ich das Gefühl, dass der kompletten Geschichte die Lebendigkeit und die Farbe fehlen. Vieles ist für mich sehr blass geblieben und die Liebesgeschichte, welche auf dem Klappentext angepriesen wird, war für mich kaum vorhanden, da mir hier absolut die Gefühle gefehlt haben. Auch die Handlung selbst hat mir nur bedingt gefallen. Manche Handlungsstränge und Situationen waren für mich auf Grund der fehlenden emotionalen Tiefe nicht richtig nachvollziehbar und sie wirkten somit ein wenig undurchdacht. Die komplette Lektüre habe ich als sehr schwermütig und bedrückend empfunden, was gut zur Thematik passt. Auch wenn meine Meinung nun eher negativ klingt, habe ich das Buch nicht als völlig negativ empfunden, denn es hat durchaus auch seine positiven Seiten und viele der Zeilen und Verse habe ich wirklich mit Genuss gelesen.
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Wahnsinn, mit wie wenig Worten und Dekoration Sarah Crossan einem eine ganze Welt vor das innere Auge pflanzen kann. Kasienka kommt mit ihrer Mutter aus Polen nach England um den verschollenen Vater zu suchen und trifft dort erst auf Ablehnung und Missgunst, dann auf Verbündete und die erste Liebe und ja, auch auf ihren Vater. Aber sie findet auch ihren Frieden. Im Wasser, das ihre Sprache zu verstehen scheint und sie zeigen lässt, wer sie ist. An die Versform (Respekt übrigens an die Übersetzerin) gewöhnt man sich schnell und kommt gut in den Text.
GERMAN REVIEW “The weight of water” erzählt die Geschichte von Kasienka. Gemeinsam mit ihrer Mutter ist sie von Polen nach England ausgewandert, um nach ihrem Vater zu suchen. Ausgestattet lediglich mit dem Nötigsten bewohnen sie ein kleines Zimmer und haben mit den Tücken des Lebens als Immigranten zu kämpfen. Vor allem Kasienka wird in der Schule gehänselt, weil sie andere Kleidung trägt und eine andere Frisur hat als die anderen Mädchen. Schnell wird sie zur Außenseiterin degradiert und fühlt sich einsam im fremden Land. Es gelingt ihr nicht, Anschluss zu finden und Kasienka ist hin und hergerissen zwischen dem Wunsch danach unsichtbar zu sein und bloß nicht aufzufallen und dem Wunsch nach Beachtung und Anerkennung. Im Schwimmbad lernt Kasienka einen Jungen kennen, und mit dieser Begegnung beginnen die Dinge sich für Kasienka zu ändern… Sarah Crossan erzählt die Geschichte in Versform. Im ersten Moment hat mich dies überrascht, denn ich war mir dessen vorher nicht bewusst. Ich konnte mich dann jedoch recht schnell mit den Versen anfreunden. Die Verse selbst haben mir jedoch nur bedingt gefallen. Stellenweise fand ich sie sehr gefühlvoll und hatte das Gefühl, dass Menschen und Situationen sehr gut dargestellt werden. Und dann wieder hatte ich das Gefühl, dass der kompletten Geschichte die Lebendigkeit und die Farbe fehlen. Vieles ist für mich sehr blass geblieben und die Liebesgeschichte, welche auf dem Klappentext angepriesen wird, war für mich kaum vorhanden, da mir hier absolut die Gefühle gefehlt haben. Auch die Handlung selbst hat mir nur bedingt gefallen. Manche Handlungsstränge und Situationen waren für mich auf Grund der fehlenden emotionalen Tiefe nicht richtig nachvollziehbar und sie wirkten somit ein wenig undurchdacht. Die komplette Lektüre habe ich als sehr schwermütig und bedrückend empfunden, was gut zur Thematik passt. Auch wenn meine Meinung nun eher negativ klingt, habe ich das Buch nicht als völlig negativ empfunden, denn es hat durchaus auch seine positiven Seiten und viele der Zeilen und Verse habe ich wirklich mit Genuss gelesen.







