Die Souveränität der Schwachen
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Description
Vor dem Hintergrund neuer Themen, die im Rahmen der Global History und der Geschichte der Globalisierung erschlossen werden, hat die lange Zeit vernachlässigte Forschung über den Völkerbund in den letzten Jahren wieder Fahrt aufgenommen. Für die "schwachen" Staaten der Großregion Lateinamerika hatte der Völkerbund eine besondere Bedeutung: Die Genfer Organisation bedeutete eine Bühne, um Souveränitätsforderungen zu formulieren. Als daher am 15. November 1920 die erste Vollversammlung der "Weltorganisation" in Genf eröffnet wurde, stellte "die Neue Welt" mehr als ein Drittel der vertretenen Mitglieder.
Thomas Fischer wirft aus einer Area-Perspektive neues Licht auf die Erwartungen lateinamerikanischer Meinungsführer, Intellektueller, Publizisten und Politiker gegenüber dem Völkerbund und auf das Handeln von Repräsentanten aus Mittel- und Südamerika in Genf. Das besondere Augenmerk liegt auf der Rekonstruktion des Strebens nach Repräsentation, nach einer Reformulierung der Monroe-Doktrin sowie nach einer aktiven Rolle des Völkerbundes bei der Konfliktbeilegung in Lateinamerika.
Book Information
Author Description
Thomas Fischer ist Professor für Geschichte Lateinamerikas sowie Direktor des Zentralinstituts für Lateinamerikastudien an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte Lateinamerikas vorgelegt.
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Vor dem Hintergrund neuer Themen, die im Rahmen der Global History und der Geschichte der Globalisierung erschlossen werden, hat die lange Zeit vernachlässigte Forschung über den Völkerbund in den letzten Jahren wieder Fahrt aufgenommen. Für die "schwachen" Staaten der Großregion Lateinamerika hatte der Völkerbund eine besondere Bedeutung: Die Genfer Organisation bedeutete eine Bühne, um Souveränitätsforderungen zu formulieren. Als daher am 15. November 1920 die erste Vollversammlung der "Weltorganisation" in Genf eröffnet wurde, stellte "die Neue Welt" mehr als ein Drittel der vertretenen Mitglieder.
Thomas Fischer wirft aus einer Area-Perspektive neues Licht auf die Erwartungen lateinamerikanischer Meinungsführer, Intellektueller, Publizisten und Politiker gegenüber dem Völkerbund und auf das Handeln von Repräsentanten aus Mittel- und Südamerika in Genf. Das besondere Augenmerk liegt auf der Rekonstruktion des Strebens nach Repräsentation, nach einer Reformulierung der Monroe-Doktrin sowie nach einer aktiven Rolle des Völkerbundes bei der Konfliktbeilegung in Lateinamerika.
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Thomas Fischer ist Professor für Geschichte Lateinamerikas sowie Direktor des Zentralinstituts für Lateinamerikastudien an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er hat zahlreiche Studien zur Geschichte Lateinamerikas vorgelegt.



