Die Selbstvergessenen

Die Selbstvergessenen

Hardback
3.85
SchuleInternatslebenInternatThriller

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Description

Sofia Wilden hat in ihrem Leben schon einige Sünden begangen – und sie nie wirklich bereut. Kein Wunder, dass die 16-Jährige mit der chronisch großen Klappe entsetzt ist, als ihre überforderte Mutter sie auf ein Internat für Problemkinder verbannt. Dort ist Sofia nicht nur von ihrer Zwillingsschwester Mila getrennt, sondern auch das einzige normale Mädchen unter zweihundert wunderschönen, aber seltsam teilnahmslosen Schülern. Schnell rutscht Sofia in die Außenseiterrolle. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, beginnt sie bald zu verstehen, dass hinter der schönen Fassade dieser Schule ein hässliches Spiel vor sich geht ... Anna Palm ist mit Die Selbstvergessenen ein Roman gelungen, der nicht nur Gänsehaut hinterlässt, sondern auch die Gewissheit, dass erst unsere Fehler Menschen aus uns machen.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
264
Price
14.95 €

Author Description

Anna Palm wurde 1995 in Aachen geboren und ist Schülerin an einem Gymnasium in Neuss. 2010 gewann sie den Schreibwettbewerb »Frühlingsfl attern«. Im Jahr darauf veröffentlichte sie ihren himmlisch humorvollen Debütroman »Ellen, Schutzengel – Mit dem Kopf in den Wolken und den Füßen im Chaos«. Nun erscheint ihr zweites, deutlich unheimlicheres Buch.

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Die Grundidee ist super. Doch man hätte so viel aus der Geschichte raus holen können.

Als ich den Prolog gelesen habe, habe ich gedacht, dass ich dieses Buch kaum noch aus der Hand legen könnte. Es begann sehr spannend aus der Sicht eines Jungen, welcher auf einem Internat war, auf welchem später ebenfalls die Protagonistin landen würde. In diesem Prolog wurde meine Neugier geweckt und ich habe mich sofort gefragt, was dort wirklich passiert. Denn anscheinend geschehen dort sehr merkwürdige Dinge. Im ersten Kapitel lernt man die Protagonistin Sofia kennen. Sie ist eine selbstbewusste Persönlichkeit und hält kein Blatt vor dem Mund. Sie sagt was sie denkt und bringt sich damit in brenzlige Situationen. Sie ist aus meiner Sicht ein rebellischer Teenager und legt sich mit ihrem Lehrer an. Zwischendurch ging Sofia mir mit ihrer großen Klappe auf die Nerven. Als sie auf ein Internat kam, begegnen ihr nur perfekte und teilnahmslose Menschen. Sie fühlt sich nicht dazugehörig und am Anfang nimmt kaum jemand die neue Mitschülerin war. Ich hatte das Gefühl, dass jeder Tag den sie im Internat erlebte irgendwie gleich war. Die Spannung welche ich im Prolog erlebt habe, fand ich nicht mehr so schnell wieder. Es zog sich sehr in die Länge und ich habe mir gewünscht, mehr über die Hintergründe der Schule zu erfahren, warum, weshalb und wieso das alles dort passiert. Und wie es eigentlich angefangen hat. Die Idee an sich fand ich gut. Dennoch bin ich der Meinung, dass man aus dieser Geschichte sehr viel mehr hätte heraus holen können. Auch die Charaktere sind mir leider nicht ans Herz gewachsen. Ich fand es alles ein wenig oberflächlich. Ich habe dieses Buch eigentlich nur zu Ende gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was auf dieser Schule vor sich ging. Für mich ist es ein Buch welches man gelesen hat, aber in wenigen Tagen schon wieder vergessen hat.

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Die Idee hinter diesem Buch klingt wirklich spannend. Ich wusste vor dem Lesen nicht so recht, was mich erwarten würde und auch jetzt kann ich das Buch nicht mal eindeutig einem Genre zuordnen. Es ist wohl auch spannender, wenn man nicht weiß, in welche Richtung es gehen wird und sich einfach überraschen lässt. Sofia fand ich gerade zu Anfang etwas anstrengend. Sie fängt gerne Streit an und gibt sofort Kontra, wenn jemand etwas sagt, was ihr auch nur annähernd nicht passt. Diese Eigenschaft behält sich auch noch im Internat und auch gegenüber ihrer Mutter ist sie sehr respektlos, was mich etwas gestört hat. Allerdings ist das aber natürlich notwendig, damit das Buch funktioniert. Trotzdem mochte ich sie ziemlich gerne und sie ist dadurch auf jeden Fall eine eher ungewöhnliche Protagonistin. Dass im Internat etwas nicht mit rechten Dingen vor sich geht, merken sowohl Hauptfigur als auch Leser sehr schnell. Was genau dahinter steckt, ist aber lange unklar und die Spannung bleibt dadurch konstant aufrechterhalten. Es passieren außerdem Dinge, die man erst hinterher durch die Auflösung versteht und die nicht zu offensichtlich sind, was mir sehr gefallen hat. Dafür, dass die Autorin das Buch mit erst 17 Jahren veröffentlicht hat, ist es erstaunlich, wie logisch und schlüssig am Ende alles ist. Eine Liebesgeschichte gibt es auch, aber bis auf kleinere Dinge hat sie mir gefallen und sie nimmt auch keinen zu großen Teil in der Handlung ein, auch wenn es im Klappentext etwas anders klingt. Der Schreibstil ist jugendlich, aber realistisch und wirkt nicht gekünstelt, da die Autorin beim Schreiben ja selbst im Alter der Ich-Erzählerin war. Dadurch lässt sich das Buch angenehm und flüssig lesen und in Kombination mit der Spannung fliegen die Seiten nur so dahin.

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