Die schottische Bäckerei zum Glück
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Description
Smalltown-Romance in Tobermory
Eines Tages findet Hailey bei ihrer Bäckerei einen Mann in zerrissener Kleidung vor. Hailey geht davon aus, dass er ein Obdachloser ist und gibt ihm etwas zu essen. Er ist am Strand von Tobermory zu sich gekommen und kann sich an gar nichts mehr erinnern. Verwirrt sitzt er vor Haileys Laden und überlegt, was passiert sein könnte. Als sie ihn nach seinem Namen fragt, nennt er ihr den erstbesten Namen, der ihm einfällt: Arran Hamilton. Hailey nimmt ihn bei sich auf, ohne zu ahnen, wer bei ihr eingezogen ist …
Book Information
Author Description
Emma Bishop ist das Pseudonym der erfolgreichen Autorin Tanja Neise. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zum Schreiben und erreichte mit ihren Romanen Top-Platzierungen in den E-Book-Charts. Ihre zweite große Leidenschaft gilt Schottland und seiner einzigartigen Schönheit und Natur. In ihrer Isle-of-Mull-Reihe entführt sie uns aus dem Alltag und erzählt mit viel Gefühl von zwischenmenschlichen Beziehungen, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Dabei darf die Liebe nie zu kurz kommen, und ein Happy End ist garantiert. Die Autorin lebt mit ihren Kindern in einem Dorf in Brandenburg.
Posts
Zurück auf der schottischen Insel
Im zweiten Band der Reihe begleiten wir Haley. Sie hat eine Bäckerei geerbt, die von Touristen und Einheimischen gleichermaßen besucht wird. Eines verregneten Nachmittages kommt ein eigenartiger Gast: in klitschnassen, zerstörten Klamotten und ohne Gedächtnis. Haley, mit ihrem Helfersyndrom, kann nicht anders und hilft dem verwirrten Mann. Sie lässt ihn bei sich wohnen und über die Zeit kommen sie sich näher. Doch über allem hängt die dringende Frage: wer ist der Mann der sich Arran nennt wirklich und was passiert wenn er sein Gedächtnis zurück erlangt? Ich mochte Haley schon im ersten Band. Ihre direkte aber doch herzliche und fürsorgliche Art haben es mir angetan. Umso mehr freute ich mich auf ihre Geschichte. Leider verschwand vor allem ihr Selbstbewusstsein mit der Zeit etwas. Als an einer Stelle dann auch all ihre Freunde auf sie einredeten, sich aktiv zu versöhnen obwohl sie überhaupt nichts falsch gemacht hat, hat mich das Buch etwas genervt. Dieses eine Kapitel hätte man sicher anders lösen können, ansonsten habe ich das Buch sehr gemocht. Der bekannte Freundeskreis rund um Haley war, mit Ausnahme der einen Szene, wieder wunderbar. Auch die raue schottische Landachaft ist wieder toll in die Geschichte eingeflossen. Ich freue mich schon drauf mir demnächst Band 3 aus der Bücherei und bin schon gespannt auf Lins Geschichte.

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Auf Haileys Geschichte habe ich mich gefreut und es war schön, mal wieder auf die Insel zurückzukehren. Ich mag Hailey und ihren Wunsch zu helfen, das war auch bei Arran recht interessant. Ich mochte ihre Beziehung zueinander, auch wenn ich seine Identität irgendwann dann doch schon erahnen konnte. Die Geschichte ist meist eher ruhig, aber nicht uninteressant. Ein wenig Drama gibt es, wobei sich das glücklicherweise doch recht zügig aufklärt. Die ersten beiden Bände der Reihe mochte ich gerne, daher freue ich mich nun auf Band 3. 5 Sterne
💫Rezension💫 ▶DIE SCHOTTISCHE BÄCKEREI ZUM GLÜCK (ISLE OF MULL Teil 2) von Emma Bishop, erschienen 09/2024 bei @sfischerverlage, 426 Seiten [unbez. Werbung/Exemplar vom Verlag ohne Beeinflussung meiner Meinung] In Teil 2 geht es wieder nach Tobermory auf die Isle of Mull in Schottland, einem idyllischen Hafenstädtchen, das auch Touristen aufgrund von Sehenswürdigkeiten, Ausflugmöglichkeiten verbunden mit der vielfältigen Natur wie einen Magneten anzieht. Hier ist auch das Zuhause der drei Freundinnen Ally, Hailey und Lin, die man bereits im 1.Teil kennen und lieben gelernt hat. Im Fokus steht dieses Mal Hailey und ihre süße kleine Bäckerei. Als eines Tages ein Obdachloser ohne Erinnerungsvermögen in einem Unwetter bei ihr strandet, kann sie gar nicht anders, als sich um ihn zu kümmern, weil sie das mit Mensch und Tier schon immer tut. Er nennt sich Arran Hamilton, obwohl er sich nicht sicher ist, ob das sein richtiger Name ist. Er findet Platz in ihrem Gartenhäuschen und bringt sich überall ein, wo Hilfe benötigt wird, was die Einwohner sehr zu schätzen wissen. Er ist aufmerksam, rücksichtsvoll und auch wenn er die überzeugte Singlefrau Hailey gefühlsmäßig ziemlich durcheinanderbringt, ist er in dieser Hinsicht sehr zurückhaltend und geduldig. Genau diese langsame Entwicklung hat mir gut gefallen, denn obwohl häufiger betont wird, dass er mit seinen stahlblauen Augen und wohl definierten Körper gutaussehend ist, so punktet dennoch mehr sein Charakter, den er in verschiedenen Situationen zum Ausdruck bringt. Obwohl absehbar ist, was sich dort anbahnen wird, so fand ich den Verlauf bis dahin schön beschrieben. Nach und nach erfährt man nämlich mehr über Haileys Gründe der Zurückhaltung gegenüber anderen, ihre Verlustängste und dabei sind ihre beiden Freundinnen eine großartige Unterstützung, was hier in vielen Situationen sehr berührend beschrieben ist. Es wird Wert auf das gegenseitige Kennenlernen gelegt, alles andere wird nur angedeutet, Details bleiben aus, was auch überhaupt nicht nötig ist, um eine süße Geschichte über Verluste, Vertrauen, wertvolle Freundschaften und Zusammenhalt zu kreieren, die natürlich auch für eine Menge Gefühlschaos, Missverständnisse aber gleichzeitig auch ganz viel Schmetterlinge im Bauch sorgt. An manchen Stellen waren mir die wiederholten Gedankengänge von Hailey etwas zu viel, es war wie ein ruckelnder Motor, der nicht so ganz weiß, ob er anspringen soll oder nicht. Teil 1 hat mir deshalb etwas besser gefallen, dennoch mochte ich gerade Arran von Anfang an, weil er seine Amnesie nie als Entschuldigung verwendet hat und voller Aufmerksamkeit, Empathie und Dankbarkeit war, sowohl für die Eindrücke der Natur als auch für das, was er von anderen erhielt. Diese Reise nach Schottland hat sich wieder gelohnt, nicht nur aufgrund der Menschen, die dort leben, sondern weil wir auch vieles aus der Umgebung und der Sehenswürdigkeiten kennenlernen dürfen, was sich zu einer wundervollen Geschichte zusammenfügt. Gespannt bin ich deshalb auch schon auf Lin´s ganz persönliche Geschichte! #dieschottischebäckereizumglück #emmabishop #tanjaneise #fischerverlage #buchrezension #isleofmull #schottlandliebe #maerchensbuecherwelt #lieblingsbuch #leseempfehlung #buchbubble #blogger #liebesroman #romantik #liebesromane #tobermory #schottland #freundschaft

Wunderschöne Liebesgeschichte
Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich nicht nur Schottland, sondern auch Geschichten mit Happy-End liebe? In der Isle-of-Mull-Reihe von Emma Bishop finde ich beides und schon das ist ein Grund, warum ich ihre Bücher liebe. Die drei Freundinnen Hailey, Allison und Lin leben in Tobermory. Es ist eine Stadt auf der Isle of Mull, einer Insel vor der Nordwestküste Schottlands. Alle drei haben jeweils ein eigenes Geschäft. Ally besitzt einen kleinen Buchladen, Lin einen Blumenladen und Hailey nennt eine kleine Bäckerei mit einem angegliederten Café ihr Eigen. An einem regnerischen Abend taucht in Haileys Bäckerei ein fremder Mann auf. Er ist völlig durchnässt, trägt zerrissene Kleidung und ist völlig verwirrt. Der erste Name, der ihm einfällt, ist Arran Hamilton, doch er weiß weder, ob er wirklich so heißt, noch woher er kommt. Er kann sich nur daran erinnern, dass er am Strand zu sich gekommen ist und hat keine Ahnung, was mit ihm passiert ist. Er weiß nur, dass es besser ist, wenn er weder einen Arzt, noch die Polizei aufsucht. Hailey, die ein großes Herz für Bedürftige hat, nimmt ihn bei sich auf ohne zu ahnen, wem sie da Obdach gewährt. Obwohl sie, geprägt durch ihre Vergangenheit, keine Beziehung möchte, kommt Arran ihr gefährlich nahe. Doch Hailey hat Angst, verletzt zu werden und versucht auf Abstand zu gehen. Das Cover passt perfekt zur Reihe und gefällt mir sehr gut. Der wunderbar lebendige Schreibstil der Autorin ist mir bereits aus Band 1 und aus ihren Fantasybüchern bekannt. Mit ihrer bildhaften Ausdrucksweise erweckt die Autorin das Setting förmlich zum Leben. Ich hatte das kleine Hafenstädtchen Tobermory direkt wieder vor Augen, roch die Seeluft in der Nase und spürte den Wind im Gesicht. Im zweiten Teil der Reihe treffen wir wieder auf die drei Freundinnen Allison, Hailey und Lin. Nachdem wir im ersten Band Allison begleitet haben, steht nun Hailey im Fokus. Ich bin schnell in die Handlung eingetaucht und hatte gleich dieses Gefühl des „Nachhausekommens“. Am ersten Tag habe ich über 300 Seiten gelesen und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Ich finde die Freundschaft der drei jungen Frauen so toll. Sie halten fest zusammen und unterstützen sich gegenseitig wo immer es nötig ist. Doch sie lassen sich auch Freiräume und akzeptieren, wenn eine von ihnen über irgendwas nicht reden möchte. Als Hailey Arran in ihrem Schuppen Unterschlupf gewährt, ahnt sie noch nicht, das sich zwischen ihnen schon bald Gefühle entwickeln werden. Arran entpuppt sich nicht nur als sehr aufmerksam und einfühlsam, sondern auch als sehr empathisch und hilfsbereit. Auch die Clique nimmt ihn schnell in ihrer Mitte auf, doch Hailey ist geprägt durch ihre Kindheit. Sie hat Angst davor, enttäuscht und alleingelassen zu werden. Obwohl ihre Freundinnen nicht alle Hintergründe kennen, sind sie zu jeder Zeit für sie da und unterstützen sie. Auch ihre anderen Freunde helfen, wo immer sie können. Die Charaktere haben ausreichend Tiefe und eine latente Spannung sorgt dafür, dann man immer weiterlesen möchte. Die Emotionen waren zu jeder Zeit spürbar und zwischendurch habe ich auch ein paar Tränen vergossen, wenn ich mit Hailey mitgelitten habe. Gut gefallen hat mir, dass es bei beiden auch sehr um die inneren Werte des anderen geht (obwohl Arran natürlich auch mit seinem guten Aussehen punktet). Besonders gut hat mir auch gefallen, dass Schottland und seine wunderschöne Natur während der Ausflüge detailliert beschrieben wurde und ich die Landschaft bildhaft vor Augen hatte. Fazit: Wer einen wunderschönen Wohlfühlroman sucht, in dem es um Freundschaft, Vertrauen, Verlust und Liebe geht ist hier auf jeden Fall richtig. Ich freue mich schon auf Band 3 der Reihe und die Geschichte von Lin.

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Smalltown-Romance in Tobermory
Eines Tages findet Hailey bei ihrer Bäckerei einen Mann in zerrissener Kleidung vor. Hailey geht davon aus, dass er ein Obdachloser ist und gibt ihm etwas zu essen. Er ist am Strand von Tobermory zu sich gekommen und kann sich an gar nichts mehr erinnern. Verwirrt sitzt er vor Haileys Laden und überlegt, was passiert sein könnte. Als sie ihn nach seinem Namen fragt, nennt er ihr den erstbesten Namen, der ihm einfällt: Arran Hamilton. Hailey nimmt ihn bei sich auf, ohne zu ahnen, wer bei ihr eingezogen ist …
Book Information
Author Description
Emma Bishop ist das Pseudonym der erfolgreichen Autorin Tanja Neise. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zum Schreiben und erreichte mit ihren Romanen Top-Platzierungen in den E-Book-Charts. Ihre zweite große Leidenschaft gilt Schottland und seiner einzigartigen Schönheit und Natur. In ihrer Isle-of-Mull-Reihe entführt sie uns aus dem Alltag und erzählt mit viel Gefühl von zwischenmenschlichen Beziehungen, Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Dabei darf die Liebe nie zu kurz kommen, und ein Happy End ist garantiert. Die Autorin lebt mit ihren Kindern in einem Dorf in Brandenburg.
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Zurück auf der schottischen Insel
Im zweiten Band der Reihe begleiten wir Haley. Sie hat eine Bäckerei geerbt, die von Touristen und Einheimischen gleichermaßen besucht wird. Eines verregneten Nachmittages kommt ein eigenartiger Gast: in klitschnassen, zerstörten Klamotten und ohne Gedächtnis. Haley, mit ihrem Helfersyndrom, kann nicht anders und hilft dem verwirrten Mann. Sie lässt ihn bei sich wohnen und über die Zeit kommen sie sich näher. Doch über allem hängt die dringende Frage: wer ist der Mann der sich Arran nennt wirklich und was passiert wenn er sein Gedächtnis zurück erlangt? Ich mochte Haley schon im ersten Band. Ihre direkte aber doch herzliche und fürsorgliche Art haben es mir angetan. Umso mehr freute ich mich auf ihre Geschichte. Leider verschwand vor allem ihr Selbstbewusstsein mit der Zeit etwas. Als an einer Stelle dann auch all ihre Freunde auf sie einredeten, sich aktiv zu versöhnen obwohl sie überhaupt nichts falsch gemacht hat, hat mich das Buch etwas genervt. Dieses eine Kapitel hätte man sicher anders lösen können, ansonsten habe ich das Buch sehr gemocht. Der bekannte Freundeskreis rund um Haley war, mit Ausnahme der einen Szene, wieder wunderbar. Auch die raue schottische Landachaft ist wieder toll in die Geschichte eingeflossen. Ich freue mich schon drauf mir demnächst Band 3 aus der Bücherei und bin schon gespannt auf Lins Geschichte.

Rezension: (kann Spoiler enthalten) Auf Haileys Geschichte habe ich mich gefreut und es war schön, mal wieder auf die Insel zurückzukehren. Ich mag Hailey und ihren Wunsch zu helfen, das war auch bei Arran recht interessant. Ich mochte ihre Beziehung zueinander, auch wenn ich seine Identität irgendwann dann doch schon erahnen konnte. Die Geschichte ist meist eher ruhig, aber nicht uninteressant. Ein wenig Drama gibt es, wobei sich das glücklicherweise doch recht zügig aufklärt. Die ersten beiden Bände der Reihe mochte ich gerne, daher freue ich mich nun auf Band 3. 5 Sterne
💫Rezension💫 ▶DIE SCHOTTISCHE BÄCKEREI ZUM GLÜCK (ISLE OF MULL Teil 2) von Emma Bishop, erschienen 09/2024 bei @sfischerverlage, 426 Seiten [unbez. Werbung/Exemplar vom Verlag ohne Beeinflussung meiner Meinung] In Teil 2 geht es wieder nach Tobermory auf die Isle of Mull in Schottland, einem idyllischen Hafenstädtchen, das auch Touristen aufgrund von Sehenswürdigkeiten, Ausflugmöglichkeiten verbunden mit der vielfältigen Natur wie einen Magneten anzieht. Hier ist auch das Zuhause der drei Freundinnen Ally, Hailey und Lin, die man bereits im 1.Teil kennen und lieben gelernt hat. Im Fokus steht dieses Mal Hailey und ihre süße kleine Bäckerei. Als eines Tages ein Obdachloser ohne Erinnerungsvermögen in einem Unwetter bei ihr strandet, kann sie gar nicht anders, als sich um ihn zu kümmern, weil sie das mit Mensch und Tier schon immer tut. Er nennt sich Arran Hamilton, obwohl er sich nicht sicher ist, ob das sein richtiger Name ist. Er findet Platz in ihrem Gartenhäuschen und bringt sich überall ein, wo Hilfe benötigt wird, was die Einwohner sehr zu schätzen wissen. Er ist aufmerksam, rücksichtsvoll und auch wenn er die überzeugte Singlefrau Hailey gefühlsmäßig ziemlich durcheinanderbringt, ist er in dieser Hinsicht sehr zurückhaltend und geduldig. Genau diese langsame Entwicklung hat mir gut gefallen, denn obwohl häufiger betont wird, dass er mit seinen stahlblauen Augen und wohl definierten Körper gutaussehend ist, so punktet dennoch mehr sein Charakter, den er in verschiedenen Situationen zum Ausdruck bringt. Obwohl absehbar ist, was sich dort anbahnen wird, so fand ich den Verlauf bis dahin schön beschrieben. Nach und nach erfährt man nämlich mehr über Haileys Gründe der Zurückhaltung gegenüber anderen, ihre Verlustängste und dabei sind ihre beiden Freundinnen eine großartige Unterstützung, was hier in vielen Situationen sehr berührend beschrieben ist. Es wird Wert auf das gegenseitige Kennenlernen gelegt, alles andere wird nur angedeutet, Details bleiben aus, was auch überhaupt nicht nötig ist, um eine süße Geschichte über Verluste, Vertrauen, wertvolle Freundschaften und Zusammenhalt zu kreieren, die natürlich auch für eine Menge Gefühlschaos, Missverständnisse aber gleichzeitig auch ganz viel Schmetterlinge im Bauch sorgt. An manchen Stellen waren mir die wiederholten Gedankengänge von Hailey etwas zu viel, es war wie ein ruckelnder Motor, der nicht so ganz weiß, ob er anspringen soll oder nicht. Teil 1 hat mir deshalb etwas besser gefallen, dennoch mochte ich gerade Arran von Anfang an, weil er seine Amnesie nie als Entschuldigung verwendet hat und voller Aufmerksamkeit, Empathie und Dankbarkeit war, sowohl für die Eindrücke der Natur als auch für das, was er von anderen erhielt. Diese Reise nach Schottland hat sich wieder gelohnt, nicht nur aufgrund der Menschen, die dort leben, sondern weil wir auch vieles aus der Umgebung und der Sehenswürdigkeiten kennenlernen dürfen, was sich zu einer wundervollen Geschichte zusammenfügt. Gespannt bin ich deshalb auch schon auf Lin´s ganz persönliche Geschichte! #dieschottischebäckereizumglück #emmabishop #tanjaneise #fischerverlage #buchrezension #isleofmull #schottlandliebe #maerchensbuecherwelt #lieblingsbuch #leseempfehlung #buchbubble #blogger #liebesroman #romantik #liebesromane #tobermory #schottland #freundschaft

Wunderschöne Liebesgeschichte
Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich nicht nur Schottland, sondern auch Geschichten mit Happy-End liebe? In der Isle-of-Mull-Reihe von Emma Bishop finde ich beides und schon das ist ein Grund, warum ich ihre Bücher liebe. Die drei Freundinnen Hailey, Allison und Lin leben in Tobermory. Es ist eine Stadt auf der Isle of Mull, einer Insel vor der Nordwestküste Schottlands. Alle drei haben jeweils ein eigenes Geschäft. Ally besitzt einen kleinen Buchladen, Lin einen Blumenladen und Hailey nennt eine kleine Bäckerei mit einem angegliederten Café ihr Eigen. An einem regnerischen Abend taucht in Haileys Bäckerei ein fremder Mann auf. Er ist völlig durchnässt, trägt zerrissene Kleidung und ist völlig verwirrt. Der erste Name, der ihm einfällt, ist Arran Hamilton, doch er weiß weder, ob er wirklich so heißt, noch woher er kommt. Er kann sich nur daran erinnern, dass er am Strand zu sich gekommen ist und hat keine Ahnung, was mit ihm passiert ist. Er weiß nur, dass es besser ist, wenn er weder einen Arzt, noch die Polizei aufsucht. Hailey, die ein großes Herz für Bedürftige hat, nimmt ihn bei sich auf ohne zu ahnen, wem sie da Obdach gewährt. Obwohl sie, geprägt durch ihre Vergangenheit, keine Beziehung möchte, kommt Arran ihr gefährlich nahe. Doch Hailey hat Angst, verletzt zu werden und versucht auf Abstand zu gehen. Das Cover passt perfekt zur Reihe und gefällt mir sehr gut. Der wunderbar lebendige Schreibstil der Autorin ist mir bereits aus Band 1 und aus ihren Fantasybüchern bekannt. Mit ihrer bildhaften Ausdrucksweise erweckt die Autorin das Setting förmlich zum Leben. Ich hatte das kleine Hafenstädtchen Tobermory direkt wieder vor Augen, roch die Seeluft in der Nase und spürte den Wind im Gesicht. Im zweiten Teil der Reihe treffen wir wieder auf die drei Freundinnen Allison, Hailey und Lin. Nachdem wir im ersten Band Allison begleitet haben, steht nun Hailey im Fokus. Ich bin schnell in die Handlung eingetaucht und hatte gleich dieses Gefühl des „Nachhausekommens“. Am ersten Tag habe ich über 300 Seiten gelesen und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Ich finde die Freundschaft der drei jungen Frauen so toll. Sie halten fest zusammen und unterstützen sich gegenseitig wo immer es nötig ist. Doch sie lassen sich auch Freiräume und akzeptieren, wenn eine von ihnen über irgendwas nicht reden möchte. Als Hailey Arran in ihrem Schuppen Unterschlupf gewährt, ahnt sie noch nicht, das sich zwischen ihnen schon bald Gefühle entwickeln werden. Arran entpuppt sich nicht nur als sehr aufmerksam und einfühlsam, sondern auch als sehr empathisch und hilfsbereit. Auch die Clique nimmt ihn schnell in ihrer Mitte auf, doch Hailey ist geprägt durch ihre Kindheit. Sie hat Angst davor, enttäuscht und alleingelassen zu werden. Obwohl ihre Freundinnen nicht alle Hintergründe kennen, sind sie zu jeder Zeit für sie da und unterstützen sie. Auch ihre anderen Freunde helfen, wo immer sie können. Die Charaktere haben ausreichend Tiefe und eine latente Spannung sorgt dafür, dann man immer weiterlesen möchte. Die Emotionen waren zu jeder Zeit spürbar und zwischendurch habe ich auch ein paar Tränen vergossen, wenn ich mit Hailey mitgelitten habe. Gut gefallen hat mir, dass es bei beiden auch sehr um die inneren Werte des anderen geht (obwohl Arran natürlich auch mit seinem guten Aussehen punktet). Besonders gut hat mir auch gefallen, dass Schottland und seine wunderschöne Natur während der Ausflüge detailliert beschrieben wurde und ich die Landschaft bildhaft vor Augen hatte. Fazit: Wer einen wunderschönen Wohlfühlroman sucht, in dem es um Freundschaft, Vertrauen, Verlust und Liebe geht ist hier auf jeden Fall richtig. Ich freue mich schon auf Band 3 der Reihe und die Geschichte von Lin.









