Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht
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Description
Eine Liebe gegen alle Widerstände.
München, 1848: Die siebzehnjährige Elisabeth Mosner führt als Tochter eines angesehenen Ingenieurs ein privilegiertes Leben. Sie liebt die Natur und das Malen. Doch ihr Vater soll im saarpfälzischen St. Ingbert, einer aufstrebenden Bergbauregion, beim Fertigstellen einer Eisenbahnlinie helfen. Für Elisabeth ist das ein herber Schlag: Statt ländlicher Idylle warten im Saarrevier Dampfmaschinen und Kohlenstaub. Sie muss alles aufgeben, was ihr etwas bedeutet. Widerwillig verlässt sie ihre Heimat. Kann sie dennoch ihr wahres Glück finden - und vielleicht sogar die Liebe?
Der Auftakt der emotionalen Familiensaga vor dem Hintergrund des beginnenden Bergbaus. Ein Gesellschaftsporträt. Eine mitreißende Liebesgeschichte. Der Weg einer mutigen Frau.
eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
Book Information
Author Description
Katja Dörr kommt aus dem beschaulichen Saarland, von wo aus sie ihre Figuren gern quer durch Deutschland oder gleich um die halbe Welt streifen lässt. Sie studierte in Trier und Nottingham Jura und arbeitet als Syndikusrechtsanwältin für ein großes Handelsunternehmen. Katja lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Saarbrücken. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin spielt sie am liebsten Gitarre und Bass, besucht Konzerte oder macht lange Spaziergänge mit ihrem Hund Lenny. Wer mehr erfahren möchte, besucht ihre Webseite: kdoerr.de.
Posts
München im Jahre 1848. Wir begleiten die siebzehnjährige Elisabeth Mosner. Als Tochter eines angesehenen Ingenieurs führt sie ein privilegiertes Leben. Der Wohnsitz ihrer Familie liegt mitten in der Natur was Elisabeth liebt. Doch plötzlich ändert sich mit einem Schlag alles. Ihr Vater verkündet an Heiligabend das er im saarpfälzischen St. Ingbert, einer aufstrebenden Bergbauregion, beim Fertigstellen einer Eisenbahnlinie helfen. Für ihn eine große Ehre für Elisabeth ein großes Drama aber sie muss sich fügen und so tauscht sie ländlicher Idylle gegen Dampfmaschinen und Kohlenstaub. Für diesen Tausch muss sie alles aufgeben was sie liebte. Aber sie fügt sich den Wunsch ihres Vaters findet sie im saarpfälzischen St. Ingbert vielleicht doch ihr Glück und vielleicht auch die große Liebe? Der Auftakt einer Familiensage vor dem Hintergrund des beginnenden Bergbaus. Eine Geschichte über die Liebe und den Weg einer mutigen Frau. Ich habe das Buch ab der ersten Seite geliebt es ist eib richtiges Wohlfühlbuch.

Eine Liebe an der Saar Elisa träumt von einer Ehe mit Leo und wünscht sich nichts sehnlicher. Doch dann zieht ihre Familie ins weit entfernte St. Ingbert und Elisa hört nichts mehr von Leo. Im Umfeld ihres neuen Heims begegnet sie dem Bauern Peter, der von einer Zukunft als Bergmann träumt. Aber auch Elisas Bruder muss seine Zukunft im Bergbau finden. Ein unvorhersehbares Ereignis verbindet die drei miteinander, was nicht ohne Einfluss auf ihr weiteres Leben bleibt. „Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht“ ist der erste Band der Dilogie um Peter und Elisabeth von Katja Dörr. Im Cover des Buches findet man das typische Element der Bergbauregion um die Saar wieder, einen Förderturm eines Schachts, was mir sehr gut gefällt. Der Schreibstil Katja Dörrs ist sehr angenehm, flüssig und nachvollziehbar, sodass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Der Charakter der Elisabeth ist sehr angenehm und trotz ihrer Herkunft auch sehr bodenständig. Auch die weiteren beschriebenen Personen sind von ihren Charakterzügen nachvollziehbar und passen sich gut in die Geschichte ein. Ich finde dennoch, dass die Geschichte sehr oberflächlich ist. Viele Dinge, wie bspw. das Verhalten der Mutter wird spät und dann von jetzt auf gleich erklärt. Auch der gesellschaftliche Umgang, der bei einer Familie wie der der Mosners selbstverständlich sein sollte, wird nicht annähernd beschrieben, sondern eher eine isolierte Familie ohne jeglichen sozialen Kontakt. Auch wenn der Name und die Beschreibung auf die Saar-Region und ihren bergbaulichen Wirtschaftszweig hinweisen bzw. auf die Entwicklung der Eisenbahn in dieser Region, spielen diese Faktoren in der Geschichte nur eine rudimentäre Rolle. Die Geschichte um Elisa und Peter entwickelt sich am Anfang langsam, aber gerade zum Ende hin überschlägt sie sich regelrecht und geht m.E. viel zu schnell. Mein Fazit: Die Idee um die Geschichte gefällt mir wirklich super, allerdings ist mir die Geschichte etwas zu oberflächlich. Die Geschichte hat sehr viel Potential und ich würde mir für den zweiten Teil wünschen, dass die Autorin etwas mehr ins Detail geht, denn trotz der o.g. Punkte hat mir das Buch dennoch ganz gut gefallen. Auf jeden Fall eine interessante Geschichte für alle Fans historischer Romane.
Spannender erster Teil der mitreißenden Familien-Saga in Bergbau
,,Die Saar Töchter-Zeiten der Sehnsucht " ist der erste Teil der mitreißendenden Familien-Saga im Bergbau von Katja Dörr. Nachdem mich schon die Triologie,, Das Musikhaus an der Alster" von Katja Dörr begeisterte, war ich ganz gespannt, was mich nun in der neuen Reihe erwartet. Und ich bin wieder ganz begeistert! Die 17 jährige Elisabeth ( Elisa ) lebt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in München und führt ein angenehmes Leben und widmet sich der Landschaftsmalerei. Sie ist verliebt und glaubt fest an eine Zukunft mit Leopold von Allenschwang.. Am Heilgabend 1848 eröffnet ihr Vater Georg Mosner der Familie, daß sie zu Beginn des neuen Jahres ins saarländische St. Ingbert , welches noch zu Bayern gehört, umziehen werden. Als angesehener Ingenieur wird er dort die nächsten 1 bis 2 Jahre für die Fertigstellung der Pfälzischen Ludwigsbahn tätig sein. Die Familie hat sich seinem Entschluss zu fügen. Für Elisa bricht eine Welt zusammen: wie soll sich soweit von München weiterhin heimlich mit ihrem geliebten Leo treffen? Auch Briefe schreiben wird schwierig. Doch sie hofft, ihn schon ganz bald heiraten zu können. Auch ihr älterer Bruder Joseph hat keine Wahl. Sein Studium in Frankreich erklärt der Patriarch aufgrund einiger Vorkommnisse als beendet. Stattdessen wird er im Bergbau arbeiten müssen. Ihre Mutter ist gesundheitlich angeschlagen und zieht sich noch mehr in sich zurück. In Sankt Ingbert bezieht die Familie das zwar großzügige, aber abgelegene Jagdschloss Allenstein. Traurig über den Umzug und besonders als ihr Bruder ihr eine schockierende Mitteilung macht, hat Elisa nicht einmal mehr an der Malerei der schönen Landschaft Freude. Bei einem heimlichen Spaziergang , ohne Begleitung, obwohl sich das in ihren Kreisen nicht gehört, lernt sie im Wald den Bauersohn Peter kennen. Von da an gibt es Lichtblicke in ihrem einsamen Leben. Sie treffen sich häufiger , natürlich heimlich und die Gefühle füreinander sind spürbar. Doch Elisa gibt ihre wahre Identität nicht preis. Peter hat den Wunsch als Bergmann zu arbeiten und damit aus dem ärmlichen Leben eines Bauern heraus zu kommen. Dann könne er ein Haus aus Stein bauen und für eine Familie sorgen. Haben Elisa und Peter trotz der erheblichen Standesunterschiede eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft? Katja Dörr hat mich mit ihrem flüssigen und wunderbar bildhaften Schreibstil schnell in das Leben von Elisa, ihrer Familie und Peter gezogen. Durch die großartigen detaillierten Beschreibungen der Umgebung und der Gebäude konnte ich mir das Leben in der saarpfälzischen Bergbauregion genauestens vorstellen. Da die Geschichte aus Elisas Perspektive erzählt wird, konnte ich mich durchgehend in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Ihre Ängste und Zweifel, aber auch ihre Sehnsucht und Hoffnung auf selbstbestimmtes Leben , ohne Vorschriften ihres Vaters oder der Gesellschaft sind hervorragend dargestellt. Elisa ist mir von Beginn an sympathisch, während Joseph und Georg sich meine Sympathie erst erarbeiten mussten. Die Protagonisten machen im Verlauf der Geschichte , ausgelöst durch dramatische Ereignisse, Entwicklungen durch, die man zu Beginn so nicht erwartet hätte. Neben Elisa hat mich dabei besonders ihre Mutter beeindruckt. Unerwartete Ereignisse und Wendungen ließen mich mit den Protagonisten zittern und hoffen, daß alles gut ausgehen wird. Beim Lesen habe ich einen hervorragend recherchierten und großartig authentisch beschriebenen Einblick in den Bau der Eisenbahnlinie und besonders in den arbeitsreichen und gefährlichen Bergbau erhalten, über den ich als Norddeutsche nicht viel wusste. Die Standesunterschiede hat Katja Dörr absolut authentisch und eindrucksvoll dargestellt. Die Geschichte hat mich von Beginn an gefangen genommen, so daß ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und vor lauter Spannung fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Familien-Saga ,, Zeiten des Aufbruchs " , der am 1. September erscheinen wird. Schon jetzt bin ich ganz gespannt, wie es dann mit der nächsten Generation im Saarland weitergehen wird. Eine hundertprozentige Leseempfehlung für Liebhaber gefühlvoller und spannender historischer Sagas , die eine Familie über mehrere Generationen begleiten möchten.
Es hat mich leider nicht überzeugt. Ich hatte hohe Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Es wirkte alles etwas zu formelhaft und vorhersehbar. Die Charaktere waren mir zu unnahbar. Ich konnte nicht wirklich mit ihnen mitfühlen. Die Story war eher flach und die Beschreibung der Örtlichkeiten oder die Herausforderungen die diese Zeit mit sich brachte, fand ich wie aus einem Geschichtsbuch entnommen. Ich musste mich sehr anstrengen, um das Buch zu beenden und kann es nur bedingt weiterempfehlen.
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Eine Liebe gegen alle Widerstände.
München, 1848: Die siebzehnjährige Elisabeth Mosner führt als Tochter eines angesehenen Ingenieurs ein privilegiertes Leben. Sie liebt die Natur und das Malen. Doch ihr Vater soll im saarpfälzischen St. Ingbert, einer aufstrebenden Bergbauregion, beim Fertigstellen einer Eisenbahnlinie helfen. Für Elisabeth ist das ein herber Schlag: Statt ländlicher Idylle warten im Saarrevier Dampfmaschinen und Kohlenstaub. Sie muss alles aufgeben, was ihr etwas bedeutet. Widerwillig verlässt sie ihre Heimat. Kann sie dennoch ihr wahres Glück finden - und vielleicht sogar die Liebe?
Der Auftakt der emotionalen Familiensaga vor dem Hintergrund des beginnenden Bergbaus. Ein Gesellschaftsporträt. Eine mitreißende Liebesgeschichte. Der Weg einer mutigen Frau.
eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
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Katja Dörr kommt aus dem beschaulichen Saarland, von wo aus sie ihre Figuren gern quer durch Deutschland oder gleich um die halbe Welt streifen lässt. Sie studierte in Trier und Nottingham Jura und arbeitet als Syndikusrechtsanwältin für ein großes Handelsunternehmen. Katja lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Saarbrücken. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin spielt sie am liebsten Gitarre und Bass, besucht Konzerte oder macht lange Spaziergänge mit ihrem Hund Lenny. Wer mehr erfahren möchte, besucht ihre Webseite: kdoerr.de.
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München im Jahre 1848. Wir begleiten die siebzehnjährige Elisabeth Mosner. Als Tochter eines angesehenen Ingenieurs führt sie ein privilegiertes Leben. Der Wohnsitz ihrer Familie liegt mitten in der Natur was Elisabeth liebt. Doch plötzlich ändert sich mit einem Schlag alles. Ihr Vater verkündet an Heiligabend das er im saarpfälzischen St. Ingbert, einer aufstrebenden Bergbauregion, beim Fertigstellen einer Eisenbahnlinie helfen. Für ihn eine große Ehre für Elisabeth ein großes Drama aber sie muss sich fügen und so tauscht sie ländlicher Idylle gegen Dampfmaschinen und Kohlenstaub. Für diesen Tausch muss sie alles aufgeben was sie liebte. Aber sie fügt sich den Wunsch ihres Vaters findet sie im saarpfälzischen St. Ingbert vielleicht doch ihr Glück und vielleicht auch die große Liebe? Der Auftakt einer Familiensage vor dem Hintergrund des beginnenden Bergbaus. Eine Geschichte über die Liebe und den Weg einer mutigen Frau. Ich habe das Buch ab der ersten Seite geliebt es ist eib richtiges Wohlfühlbuch.

Eine Liebe an der Saar Elisa träumt von einer Ehe mit Leo und wünscht sich nichts sehnlicher. Doch dann zieht ihre Familie ins weit entfernte St. Ingbert und Elisa hört nichts mehr von Leo. Im Umfeld ihres neuen Heims begegnet sie dem Bauern Peter, der von einer Zukunft als Bergmann träumt. Aber auch Elisas Bruder muss seine Zukunft im Bergbau finden. Ein unvorhersehbares Ereignis verbindet die drei miteinander, was nicht ohne Einfluss auf ihr weiteres Leben bleibt. „Die Saar-Töchter - Zeiten der Sehnsucht“ ist der erste Band der Dilogie um Peter und Elisabeth von Katja Dörr. Im Cover des Buches findet man das typische Element der Bergbauregion um die Saar wieder, einen Förderturm eines Schachts, was mir sehr gut gefällt. Der Schreibstil Katja Dörrs ist sehr angenehm, flüssig und nachvollziehbar, sodass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen habe. Der Charakter der Elisabeth ist sehr angenehm und trotz ihrer Herkunft auch sehr bodenständig. Auch die weiteren beschriebenen Personen sind von ihren Charakterzügen nachvollziehbar und passen sich gut in die Geschichte ein. Ich finde dennoch, dass die Geschichte sehr oberflächlich ist. Viele Dinge, wie bspw. das Verhalten der Mutter wird spät und dann von jetzt auf gleich erklärt. Auch der gesellschaftliche Umgang, der bei einer Familie wie der der Mosners selbstverständlich sein sollte, wird nicht annähernd beschrieben, sondern eher eine isolierte Familie ohne jeglichen sozialen Kontakt. Auch wenn der Name und die Beschreibung auf die Saar-Region und ihren bergbaulichen Wirtschaftszweig hinweisen bzw. auf die Entwicklung der Eisenbahn in dieser Region, spielen diese Faktoren in der Geschichte nur eine rudimentäre Rolle. Die Geschichte um Elisa und Peter entwickelt sich am Anfang langsam, aber gerade zum Ende hin überschlägt sie sich regelrecht und geht m.E. viel zu schnell. Mein Fazit: Die Idee um die Geschichte gefällt mir wirklich super, allerdings ist mir die Geschichte etwas zu oberflächlich. Die Geschichte hat sehr viel Potential und ich würde mir für den zweiten Teil wünschen, dass die Autorin etwas mehr ins Detail geht, denn trotz der o.g. Punkte hat mir das Buch dennoch ganz gut gefallen. Auf jeden Fall eine interessante Geschichte für alle Fans historischer Romane.
Spannender erster Teil der mitreißenden Familien-Saga in Bergbau
,,Die Saar Töchter-Zeiten der Sehnsucht " ist der erste Teil der mitreißendenden Familien-Saga im Bergbau von Katja Dörr. Nachdem mich schon die Triologie,, Das Musikhaus an der Alster" von Katja Dörr begeisterte, war ich ganz gespannt, was mich nun in der neuen Reihe erwartet. Und ich bin wieder ganz begeistert! Die 17 jährige Elisabeth ( Elisa ) lebt mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in München und führt ein angenehmes Leben und widmet sich der Landschaftsmalerei. Sie ist verliebt und glaubt fest an eine Zukunft mit Leopold von Allenschwang.. Am Heilgabend 1848 eröffnet ihr Vater Georg Mosner der Familie, daß sie zu Beginn des neuen Jahres ins saarländische St. Ingbert , welches noch zu Bayern gehört, umziehen werden. Als angesehener Ingenieur wird er dort die nächsten 1 bis 2 Jahre für die Fertigstellung der Pfälzischen Ludwigsbahn tätig sein. Die Familie hat sich seinem Entschluss zu fügen. Für Elisa bricht eine Welt zusammen: wie soll sich soweit von München weiterhin heimlich mit ihrem geliebten Leo treffen? Auch Briefe schreiben wird schwierig. Doch sie hofft, ihn schon ganz bald heiraten zu können. Auch ihr älterer Bruder Joseph hat keine Wahl. Sein Studium in Frankreich erklärt der Patriarch aufgrund einiger Vorkommnisse als beendet. Stattdessen wird er im Bergbau arbeiten müssen. Ihre Mutter ist gesundheitlich angeschlagen und zieht sich noch mehr in sich zurück. In Sankt Ingbert bezieht die Familie das zwar großzügige, aber abgelegene Jagdschloss Allenstein. Traurig über den Umzug und besonders als ihr Bruder ihr eine schockierende Mitteilung macht, hat Elisa nicht einmal mehr an der Malerei der schönen Landschaft Freude. Bei einem heimlichen Spaziergang , ohne Begleitung, obwohl sich das in ihren Kreisen nicht gehört, lernt sie im Wald den Bauersohn Peter kennen. Von da an gibt es Lichtblicke in ihrem einsamen Leben. Sie treffen sich häufiger , natürlich heimlich und die Gefühle füreinander sind spürbar. Doch Elisa gibt ihre wahre Identität nicht preis. Peter hat den Wunsch als Bergmann zu arbeiten und damit aus dem ärmlichen Leben eines Bauern heraus zu kommen. Dann könne er ein Haus aus Stein bauen und für eine Familie sorgen. Haben Elisa und Peter trotz der erheblichen Standesunterschiede eine Chance auf eine gemeinsame Zukunft? Katja Dörr hat mich mit ihrem flüssigen und wunderbar bildhaften Schreibstil schnell in das Leben von Elisa, ihrer Familie und Peter gezogen. Durch die großartigen detaillierten Beschreibungen der Umgebung und der Gebäude konnte ich mir das Leben in der saarpfälzischen Bergbauregion genauestens vorstellen. Da die Geschichte aus Elisas Perspektive erzählt wird, konnte ich mich durchgehend in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Ihre Ängste und Zweifel, aber auch ihre Sehnsucht und Hoffnung auf selbstbestimmtes Leben , ohne Vorschriften ihres Vaters oder der Gesellschaft sind hervorragend dargestellt. Elisa ist mir von Beginn an sympathisch, während Joseph und Georg sich meine Sympathie erst erarbeiten mussten. Die Protagonisten machen im Verlauf der Geschichte , ausgelöst durch dramatische Ereignisse, Entwicklungen durch, die man zu Beginn so nicht erwartet hätte. Neben Elisa hat mich dabei besonders ihre Mutter beeindruckt. Unerwartete Ereignisse und Wendungen ließen mich mit den Protagonisten zittern und hoffen, daß alles gut ausgehen wird. Beim Lesen habe ich einen hervorragend recherchierten und großartig authentisch beschriebenen Einblick in den Bau der Eisenbahnlinie und besonders in den arbeitsreichen und gefährlichen Bergbau erhalten, über den ich als Norddeutsche nicht viel wusste. Die Standesunterschiede hat Katja Dörr absolut authentisch und eindrucksvoll dargestellt. Die Geschichte hat mich von Beginn an gefangen genommen, so daß ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und vor lauter Spannung fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Familien-Saga ,, Zeiten des Aufbruchs " , der am 1. September erscheinen wird. Schon jetzt bin ich ganz gespannt, wie es dann mit der nächsten Generation im Saarland weitergehen wird. Eine hundertprozentige Leseempfehlung für Liebhaber gefühlvoller und spannender historischer Sagas , die eine Familie über mehrere Generationen begleiten möchten.
Es hat mich leider nicht überzeugt. Ich hatte hohe Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden. Es wirkte alles etwas zu formelhaft und vorhersehbar. Die Charaktere waren mir zu unnahbar. Ich konnte nicht wirklich mit ihnen mitfühlen. Die Story war eher flach und die Beschreibung der Örtlichkeiten oder die Herausforderungen die diese Zeit mit sich brachte, fand ich wie aus einem Geschichtsbuch entnommen. Ich musste mich sehr anstrengen, um das Buch zu beenden und kann es nur bedingt weiterempfehlen.







