Die Räuberbande
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Description
Book Information
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Das Buch erzählt die Geschichte von einer Bande männlicher Jugendlicher aus Würzburg und beginnt im Jahr 1893, als die Jungs 14 jährige Lehrjungen waren. Die Gruppenmitglieder geben sich Fantasienamen wie "Bleicher Kapitän" (der Anführer), "Winnetou", "Oldshatterhand", "Rote Wolke", "Falkenauge", "Der Schreiber", "Kriechende Schlange" und "König der Lüfte". Sie haben einen geheimen Treffpunkt in den Mauern der Festung Marienberg, genannt "Das Zimmer", treffen sich dort um zu rauchen und entfliehen dem ärmlichen und durch Gewalt geprägten Alltag, indem sie davon träumen, Würzburg abzubrennen und nach Amerika zu fliehen um im Wilden Westen ihr Glück zu finden. Im späteren Verlauf,rund 6 Jahre sind vergangen, widmet sich das Buch fast nur noch "Oldshatterhand", der im wahren Leben Michael Vierkant hieß und Maler werden möchte. Die ehemalige Räuberbande ist in alle Himmelsrichtungen verstreut. Das war endlich mal wieder ein Klassiker, der mir gut gefallen hat! Das Setting spielte sich hauptsächlich in Würzburg ab und die Stadt und die damaligen sozialen Zustände dort mit der Gewalt vor allem gegen Kinder, die nicht nur von prügelnden Eltern und Lehrern umgeben waren sondern auch Fremde auf der Straße durften unbescholten fremde Kinder schlagen, wenn es ihnen passte. Mit 14 galt man als erwachsen und keinen interessierte es, ob die Jugendlichen rauchten oder sich täglich in der Kneipe betranken. Zudem war die Armut allgegenwärtig. Die Charaktäre waren sehr gut ausgearbeitet und ihre Besonderheiten sehr gut beschrieben, so dass man sie immer vorm inneren Auge beim Lesen sah. Der Plot bot zwar keine Spannung, gibt dem Leser aber einen sehr guten Einblick in diese Zeit und beleuchtet alles sozialkritisch. Den Schreibstil mochte ich besonders gern, weil die Sprache nicht antiquiert war und durchaus sehr leicht zu lesen war. Etwas schwieriger war, dass Unterhaltungen untereinander oft in dem jeweiligen Dialekt geführt wurde, was mich aber keinesfalls gestört hat! Ein gutes Buch, für alle, die sich für das Alltagsleben einer bestimmten Epoche interessieren.
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Das Buch erzählt die Geschichte von einer Bande männlicher Jugendlicher aus Würzburg und beginnt im Jahr 1893, als die Jungs 14 jährige Lehrjungen waren. Die Gruppenmitglieder geben sich Fantasienamen wie "Bleicher Kapitän" (der Anführer), "Winnetou", "Oldshatterhand", "Rote Wolke", "Falkenauge", "Der Schreiber", "Kriechende Schlange" und "König der Lüfte". Sie haben einen geheimen Treffpunkt in den Mauern der Festung Marienberg, genannt "Das Zimmer", treffen sich dort um zu rauchen und entfliehen dem ärmlichen und durch Gewalt geprägten Alltag, indem sie davon träumen, Würzburg abzubrennen und nach Amerika zu fliehen um im Wilden Westen ihr Glück zu finden. Im späteren Verlauf,rund 6 Jahre sind vergangen, widmet sich das Buch fast nur noch "Oldshatterhand", der im wahren Leben Michael Vierkant hieß und Maler werden möchte. Die ehemalige Räuberbande ist in alle Himmelsrichtungen verstreut. Das war endlich mal wieder ein Klassiker, der mir gut gefallen hat! Das Setting spielte sich hauptsächlich in Würzburg ab und die Stadt und die damaligen sozialen Zustände dort mit der Gewalt vor allem gegen Kinder, die nicht nur von prügelnden Eltern und Lehrern umgeben waren sondern auch Fremde auf der Straße durften unbescholten fremde Kinder schlagen, wenn es ihnen passte. Mit 14 galt man als erwachsen und keinen interessierte es, ob die Jugendlichen rauchten oder sich täglich in der Kneipe betranken. Zudem war die Armut allgegenwärtig. Die Charaktäre waren sehr gut ausgearbeitet und ihre Besonderheiten sehr gut beschrieben, so dass man sie immer vorm inneren Auge beim Lesen sah. Der Plot bot zwar keine Spannung, gibt dem Leser aber einen sehr guten Einblick in diese Zeit und beleuchtet alles sozialkritisch. Den Schreibstil mochte ich besonders gern, weil die Sprache nicht antiquiert war und durchaus sehr leicht zu lesen war. Etwas schwieriger war, dass Unterhaltungen untereinander oft in dem jeweiligen Dialekt geführt wurde, was mich aber keinesfalls gestört hat! Ein gutes Buch, für alle, die sich für das Alltagsleben einer bestimmten Epoche interessieren.




