Die Pestinsel
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Description
Göteborg, 1925: Kommissar Nils Gunnarson untersucht einen Mord, der starke Parallelen zu einem bekannten Krimi aufweist. Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Autor des Krimis stößt er auf die Insel Bronsholmen, die nur einem einzigen Zweck zu dienen scheint: den Mörder Arnold Hoffmann zu beherbergen. Um herauszufinden, was wirklich auf der Insel gespielt wird, braucht Gunnarson die Hilfe der Reporterin Ellen Grönblad, die sich inkognito auf Bronsholmen begibt …
Marie Hermanson at her best – ihr neuer Roman ist ein historischer Krimi voll subtiler, kriechender Spannung, die bis zum spektakulären Finale fesselt. Wer Himmelstal mochte, wird Die Pestinsel lieben!
Book Information
Author Description
Marie Hermanson, 1956 geboren, lebt in Göteborg und hat etliche Jahre ihres Lebens als Journalistin gearbeitet. Sie debütierte mit einer Sammlung von Erzählungen, die, so ein schwedischer Kritiker, Zeichen sind »einer großen, sich entwickelnden Autorin, welche die altnordische Saga mit den besten Exempeln angloamerikanischer Fantasy und Science-Fiction zu vereinen versteht und deren Wurzeln bis hin zu Poe reichen«. Sie erhielt für ihren Roman Die Schmetterlingsfrau (1995) den renommierten schwedischen August-Preis. Mit ihrem Roman Muschelstrand (1998) gelang ihr der internationale Durchbruch.
Posts
Der Krimi hat mir gut gefallen. Leider hat er mich nicht so gepackt, wie ich es mir von einem guten Krimi wünsche. Eine Leseempfehlung gibt es auf jeden Fall, mein Highlight wird es leider nicht.
Storyline Die Storyline hat mich direkt gepackt. Nachdem ich mit Marie Sand‘s Debütroman „Ein Kind namens Hoffnung“ gefallen an historischen Romanen gefunden habe, habe ich mich sehr auf diesen Krimi gefreut. Das Setting in Schweden ist etwas ganz neues für mich, da war ich bisher literarisch noch gar nicht. Handlung Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es wird abwechselnd aus der Perspektive des Kommissars Nils Gunnarson und seiner geheimen Spionin Ellen Grönblad erzählt, wobei Ellens Erlebnisse in der Mitte des Romans den größeren Anteil haben. Die Lebensgeschichte des Antagonisten ist als eine Art Biografie in die Handlung eingearbeitet, was sehr angenehm ist. So wird nicht nochmal ein dritter Handlungsstrang eröffnet. Die Handlung ist allgemein sehr spannend, wobei sich die Spannung langsam und kontinuierlich aufbaut. In der Mitte gab es ein paar Längen. Einige Teile, zum Beispiel die Machenschaften des Schmugglerringes wurden meiner Meinung etwas zu Kurz abgearbeitet und waren deshalb etwas schwerer verständlich. Hier hätte ich mir eine tiefgründigere Ausarbeitung gewünscht. Der Krimi ist an sich nicht weiter blutrünstig oder grausam. Stil und Sprache Sprache und Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Das Buch ist flüssig zu lesen, und die Sprache nüchtern und unaufgeregt. Das passt sehr gut, sowohl zum Krimi an sich als auch zur Zeit, in der der Krimi spielt. Leider enthält die erste Auflage noch sehr viele Fehler, wohl in Rechtschreibung und Grammatik als auch in Zeichensetzung. Manchmal fehlen Wörter oder sind doppelt im Satz untergebracht. Hier sollte das Lektorat noch einmal drüber schauen. Klappentext Zum ersten Mal widme ich mich in einer Rezension dem Klappentext. Leider nicht, weil dieser besonders gut ist. Der Klappentext ist an manchen Stellen schlichtweg falsch. Er nimmt Fakten vorweg, deren Geheimhaltung der Spannung der ersten Kapitel sehr gut getan hätten und wird der Handlung nicht gerecht. Charaktere Der Kommissar Nils Gunnarsson hat mir sehr gefallen. Er ist sachlich und nüchtern, aber dennoch sehr sympathisch. Die Entwicklung von Ellen Grönblad hat mir dagegen nicht sonderlich gut gefallen. Zu Beginn ist sie eine selbstbewusste, moderne Frau mit kurzen Haaren, die eine Karriere als Journalistin anstrebt. Zu Ende des Romans steht sie kurz vor ihrer Hochzeit und verkommt eher zu einer typischen Hausfrau. Obwohl sie nach ihren Erlebnissen mehr als genug Stoff für Artikel oder sogar ein Buch hätte, ist von ihrer journalistischen Karriere keine Rede mehr. Fazit Der Krimi hat mir gut gefallen. Leider hat er mich nicht so gepackt, wie ich es mir von einem guten Krimi wünsche. Eine Leseempfehlung gibt es auf jeden Fall, mein Highlight wird es leider nicht. Bewertung: 4/5 Keine Werbung, Rezensionsexemplar
Skandinavische Spitzenklasse!
Wer Henning Mankells Kriminalromane rund um Kommissar Kurt Wallander liebt, wird hier auf seine Kosten kommen! Marie Hermanson schreibt typisch skandinavisch: unaufgeregt, klar, fließend. In zwei verschiedenen Erzählperspektiven kommt man den Protagonisten Nils und Ellen nahe. Durch den sich stetig aufbauenden Spannungsbogen, kann man das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Große Empfehlung! Ich freue mich auf den Folgeband!
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Göteborg, 1925: Kommissar Nils Gunnarson untersucht einen Mord, der starke Parallelen zu einem bekannten Krimi aufweist. Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Autor des Krimis stößt er auf die Insel Bronsholmen, die nur einem einzigen Zweck zu dienen scheint: den Mörder Arnold Hoffmann zu beherbergen. Um herauszufinden, was wirklich auf der Insel gespielt wird, braucht Gunnarson die Hilfe der Reporterin Ellen Grönblad, die sich inkognito auf Bronsholmen begibt …
Marie Hermanson at her best – ihr neuer Roman ist ein historischer Krimi voll subtiler, kriechender Spannung, die bis zum spektakulären Finale fesselt. Wer Himmelstal mochte, wird Die Pestinsel lieben!
Book Information
Author Description
Marie Hermanson, 1956 geboren, lebt in Göteborg und hat etliche Jahre ihres Lebens als Journalistin gearbeitet. Sie debütierte mit einer Sammlung von Erzählungen, die, so ein schwedischer Kritiker, Zeichen sind »einer großen, sich entwickelnden Autorin, welche die altnordische Saga mit den besten Exempeln angloamerikanischer Fantasy und Science-Fiction zu vereinen versteht und deren Wurzeln bis hin zu Poe reichen«. Sie erhielt für ihren Roman Die Schmetterlingsfrau (1995) den renommierten schwedischen August-Preis. Mit ihrem Roman Muschelstrand (1998) gelang ihr der internationale Durchbruch.
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Der Krimi hat mir gut gefallen. Leider hat er mich nicht so gepackt, wie ich es mir von einem guten Krimi wünsche. Eine Leseempfehlung gibt es auf jeden Fall, mein Highlight wird es leider nicht.
Storyline Die Storyline hat mich direkt gepackt. Nachdem ich mit Marie Sand‘s Debütroman „Ein Kind namens Hoffnung“ gefallen an historischen Romanen gefunden habe, habe ich mich sehr auf diesen Krimi gefreut. Das Setting in Schweden ist etwas ganz neues für mich, da war ich bisher literarisch noch gar nicht. Handlung Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es wird abwechselnd aus der Perspektive des Kommissars Nils Gunnarson und seiner geheimen Spionin Ellen Grönblad erzählt, wobei Ellens Erlebnisse in der Mitte des Romans den größeren Anteil haben. Die Lebensgeschichte des Antagonisten ist als eine Art Biografie in die Handlung eingearbeitet, was sehr angenehm ist. So wird nicht nochmal ein dritter Handlungsstrang eröffnet. Die Handlung ist allgemein sehr spannend, wobei sich die Spannung langsam und kontinuierlich aufbaut. In der Mitte gab es ein paar Längen. Einige Teile, zum Beispiel die Machenschaften des Schmugglerringes wurden meiner Meinung etwas zu Kurz abgearbeitet und waren deshalb etwas schwerer verständlich. Hier hätte ich mir eine tiefgründigere Ausarbeitung gewünscht. Der Krimi ist an sich nicht weiter blutrünstig oder grausam. Stil und Sprache Sprache und Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Das Buch ist flüssig zu lesen, und die Sprache nüchtern und unaufgeregt. Das passt sehr gut, sowohl zum Krimi an sich als auch zur Zeit, in der der Krimi spielt. Leider enthält die erste Auflage noch sehr viele Fehler, wohl in Rechtschreibung und Grammatik als auch in Zeichensetzung. Manchmal fehlen Wörter oder sind doppelt im Satz untergebracht. Hier sollte das Lektorat noch einmal drüber schauen. Klappentext Zum ersten Mal widme ich mich in einer Rezension dem Klappentext. Leider nicht, weil dieser besonders gut ist. Der Klappentext ist an manchen Stellen schlichtweg falsch. Er nimmt Fakten vorweg, deren Geheimhaltung der Spannung der ersten Kapitel sehr gut getan hätten und wird der Handlung nicht gerecht. Charaktere Der Kommissar Nils Gunnarsson hat mir sehr gefallen. Er ist sachlich und nüchtern, aber dennoch sehr sympathisch. Die Entwicklung von Ellen Grönblad hat mir dagegen nicht sonderlich gut gefallen. Zu Beginn ist sie eine selbstbewusste, moderne Frau mit kurzen Haaren, die eine Karriere als Journalistin anstrebt. Zu Ende des Romans steht sie kurz vor ihrer Hochzeit und verkommt eher zu einer typischen Hausfrau. Obwohl sie nach ihren Erlebnissen mehr als genug Stoff für Artikel oder sogar ein Buch hätte, ist von ihrer journalistischen Karriere keine Rede mehr. Fazit Der Krimi hat mir gut gefallen. Leider hat er mich nicht so gepackt, wie ich es mir von einem guten Krimi wünsche. Eine Leseempfehlung gibt es auf jeden Fall, mein Highlight wird es leider nicht. Bewertung: 4/5 Keine Werbung, Rezensionsexemplar
Skandinavische Spitzenklasse!
Wer Henning Mankells Kriminalromane rund um Kommissar Kurt Wallander liebt, wird hier auf seine Kosten kommen! Marie Hermanson schreibt typisch skandinavisch: unaufgeregt, klar, fließend. In zwei verschiedenen Erzählperspektiven kommt man den Protagonisten Nils und Ellen nahe. Durch den sich stetig aufbauenden Spannungsbogen, kann man das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Große Empfehlung! Ich freue mich auf den Folgeband!






