Die Nibelungen
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Description
Die Macht der Liebe und der Rache.
Siegfried von Xanten hat nur ein Ziel: Er möchte der mächtigste Krieger in seinen Landen sein. Deshalb kämpft er gegen einen Drachen und erbeutet dabei einen fluchbeladenen Goldschatz. Dann zieht er in den Suavawald, um sich bei einem sagenumwobenen Schmied ein Schwert anfertigen zu lassen. Doch zu seiner Überraschung ist der Schmied eine schöne Frau – die Königin Brunhild selbst. Die beiden verlieben sich. Brunhilds Seherin aber prophezeit, dass Siegfried die Königin einst verraten wird. Als Siegfried wenig später dem Königreich Burgund gegen die Sachsen zu Hilfe eilt, verliebt sich die Königstochter Kriemhild in ihn – und das Schicksal, das ganze Völker ins Unglück reißen wird, nimmt seinen Lauf.
Das größte Helden-Epos des Mittelalters – packend, atmosphärisch und völlig neu erzählt
Book Information
Author Description
Roman Wolf lebt in der Nähe von Berlin. Schon während seines Studiums hat er sich ausführlich mit deutscher Mythologie und der Siegfried-Saga befasst. „Die Nibelungen“ ist sein erster Roman.Mehr zum Autor unter www.romanwolf.eu.
Posts
Bevor isch mit dem Lesen des Romans begann, habe ich die ursprüngliche Sage gegooglet, denn bei einer Adaption finde ich es immer wichtig, dass man die Basics gut kennt. (Ist nebenbei bemerkt wahrscheinlich eine Komparatisten-Eigenart, dass man immer alles miteinander vergleichen will). Ich begann das Buch also zu Lesen und ich fand richtig großen Gefallen daran. Die Szenen in Burgund und dem Suavawald waren schön bildlich beschrieben, sodass ich ein richtig tolles Kopfkino hatte. Was die Charaktere angeht, so hätte ich mir gewünscht, dass Hagen etwas sympathischer dargestellt wird, und Siegfried nicht umbringt. Aber das wäre dann wahrscheinlich eine zu große Abweichung an das Helden-Epos geworden. Hagen stellt auch hier seinen König Gunther in den Schatten und Gunther wirkt für mich leider keinenfalls als Respektsperson, die ein Land regieren soll. Im Gegensatz zu Brunhild. Brunhild ist für mich die Personifizierung des Feminismus. Sie regiert alleine als Frau das Reich im Suavawald und ist dazu auch noch Schmiedin und eine hervorragende Kämpferin. Auch die Szenen, in denen sie mit Siegfried schläft zeigen, dass Brunhild eine selbstbewusste Frau ist und Sex mehr ist, als nur den Mann zu befriedigen. Die Rolle der Brunhild hat das ganze Epos sehr viel moderner gemacht, der Schreibstil war sehr locker und deshalb habe ich sehr gerne weitergelesen. Dieses Buch ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann ich es nur weiterempfehlen, denn der Schreibstil ist grandios. So macht Geschichte richtig Spaß. Andererseits könnte ich mir auch gut vorstellen, dass Leser*innen, die das Epos kennen, verwirrt von diesem Werk sein könnten. Oder sogar enttäuscht. Aber das ist ja bei allen Adaptionen das Risiko.
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Die Macht der Liebe und der Rache.
Siegfried von Xanten hat nur ein Ziel: Er möchte der mächtigste Krieger in seinen Landen sein. Deshalb kämpft er gegen einen Drachen und erbeutet dabei einen fluchbeladenen Goldschatz. Dann zieht er in den Suavawald, um sich bei einem sagenumwobenen Schmied ein Schwert anfertigen zu lassen. Doch zu seiner Überraschung ist der Schmied eine schöne Frau – die Königin Brunhild selbst. Die beiden verlieben sich. Brunhilds Seherin aber prophezeit, dass Siegfried die Königin einst verraten wird. Als Siegfried wenig später dem Königreich Burgund gegen die Sachsen zu Hilfe eilt, verliebt sich die Königstochter Kriemhild in ihn – und das Schicksal, das ganze Völker ins Unglück reißen wird, nimmt seinen Lauf.
Das größte Helden-Epos des Mittelalters – packend, atmosphärisch und völlig neu erzählt
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Roman Wolf lebt in der Nähe von Berlin. Schon während seines Studiums hat er sich ausführlich mit deutscher Mythologie und der Siegfried-Saga befasst. „Die Nibelungen“ ist sein erster Roman.Mehr zum Autor unter www.romanwolf.eu.
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Bevor isch mit dem Lesen des Romans begann, habe ich die ursprüngliche Sage gegooglet, denn bei einer Adaption finde ich es immer wichtig, dass man die Basics gut kennt. (Ist nebenbei bemerkt wahrscheinlich eine Komparatisten-Eigenart, dass man immer alles miteinander vergleichen will). Ich begann das Buch also zu Lesen und ich fand richtig großen Gefallen daran. Die Szenen in Burgund und dem Suavawald waren schön bildlich beschrieben, sodass ich ein richtig tolles Kopfkino hatte. Was die Charaktere angeht, so hätte ich mir gewünscht, dass Hagen etwas sympathischer dargestellt wird, und Siegfried nicht umbringt. Aber das wäre dann wahrscheinlich eine zu große Abweichung an das Helden-Epos geworden. Hagen stellt auch hier seinen König Gunther in den Schatten und Gunther wirkt für mich leider keinenfalls als Respektsperson, die ein Land regieren soll. Im Gegensatz zu Brunhild. Brunhild ist für mich die Personifizierung des Feminismus. Sie regiert alleine als Frau das Reich im Suavawald und ist dazu auch noch Schmiedin und eine hervorragende Kämpferin. Auch die Szenen, in denen sie mit Siegfried schläft zeigen, dass Brunhild eine selbstbewusste Frau ist und Sex mehr ist, als nur den Mann zu befriedigen. Die Rolle der Brunhild hat das ganze Epos sehr viel moderner gemacht, der Schreibstil war sehr locker und deshalb habe ich sehr gerne weitergelesen. Dieses Buch ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann ich es nur weiterempfehlen, denn der Schreibstil ist grandios. So macht Geschichte richtig Spaß. Andererseits könnte ich mir auch gut vorstellen, dass Leser*innen, die das Epos kennen, verwirrt von diesem Werk sein könnten. Oder sogar enttäuscht. Aber das ist ja bei allen Adaptionen das Risiko.




