die nachrichten
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Description
Als sich das Gerücht verbreitet, Landers habe als »IM« mit der Stasi zusammengearbeitet, wird er sofort von seiner Arbeit suspendiert. Um den Verdächtigungen nachzugehen, reist er in seine Heimatstadt Berlin, zurück in seine Vergangenheit und die unsicheren Regionen seiner Erinnerung. Bald wird ihm klar, wieviel ihn inzwischen von seinem früheren Leben trennt – aber auch, wieviel ihn künftig von seinen Hamburger Freunden trennen wird.
Alexander Osangs Roman »die nachrichten« ist die spannende Geschichte eines Mannes, der erst seine Illusionen und dann sich selbst verliert. Ein Buch über die Medienwelt und das schillernde Wesen der Wahrheit: ein ebenso scharfsinniger wie scharfzüngiger Gesellschaftsroman über das Deutschland der neunziger Jahre.
»Er sah gut aus, war pünktlich und versprach sich nicht. Das waren die wichtigsten Eigenschaften eines Nachrichtenvorlesers. Er erfüllte sie.«
Book Information
Author Description
Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Alexander Osang schreibt heute für den »Spiegel« aus Berlin, davor lebte er viele Jahre in New York und Tel Aviv. Sein erster Roman ›die nachrichten‹ wurde verfilmt und mit zahlreichen Preisen, darunter dem Grimme-Preis, ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag und Fischer Taschenbuch Verlag sind darüber hinaus die Romane »Comeback«, »Königstorkinder«, »Lennon ist tot« und »Die Leben der Elena Silber« erschienen, die Reportagenbände »Im nächsten Leben« und »Neunundachtzig« sowie die Glossensammlung »Berlin – New York«. Zuletzt erschien im Aufbau Verlag sein Memoir »Fast hell« (2021).Literaturpreise:Theodor-Wolff-Preis 1995Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage 1993, 1999 und 2001Reporter des Jahres 2009TAGEWERK-Stipendium der »Guntram und Irene Rinke Stiftung« 2010
Posts
Spannender Einblick in die schwierige Zeit nach der Wende, als die Veröffentlichung von Stasi-Akten Unsicherheit und Misstrauen säte
Der Anfang des Buches war zugegebenermaßen etwas zäh, aber ist man erst mal in der Geschichte drin, muss man einfach weiterlesen. Die Personen und ihr Umfeld sind sehr plastisch und mit den richtigen Details beschrieben, man kann das Linoleum und den kalten Rauch förmlich riechen, wenn man mit den Charakteren durch die Plattenbauten schreitet. Die Geschichte ist packend und mit spannenden Wendungen. Bis fast zum Schluss bleibt der Lesende im Unklaren und kann mitfiebern. Wer die 90er selbst erlebt hat, wird sich an so manches schöne Detail erinnern.
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Als sich das Gerücht verbreitet, Landers habe als »IM« mit der Stasi zusammengearbeitet, wird er sofort von seiner Arbeit suspendiert. Um den Verdächtigungen nachzugehen, reist er in seine Heimatstadt Berlin, zurück in seine Vergangenheit und die unsicheren Regionen seiner Erinnerung. Bald wird ihm klar, wieviel ihn inzwischen von seinem früheren Leben trennt – aber auch, wieviel ihn künftig von seinen Hamburger Freunden trennen wird.
Alexander Osangs Roman »die nachrichten« ist die spannende Geschichte eines Mannes, der erst seine Illusionen und dann sich selbst verliert. Ein Buch über die Medienwelt und das schillernde Wesen der Wahrheit: ein ebenso scharfsinniger wie scharfzüngiger Gesellschaftsroman über das Deutschland der neunziger Jahre.
»Er sah gut aus, war pünktlich und versprach sich nicht. Das waren die wichtigsten Eigenschaften eines Nachrichtenvorlesers. Er erfüllte sie.«
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Author Description
Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Alexander Osang schreibt heute für den »Spiegel« aus Berlin, davor lebte er viele Jahre in New York und Tel Aviv. Sein erster Roman ›die nachrichten‹ wurde verfilmt und mit zahlreichen Preisen, darunter dem Grimme-Preis, ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag und Fischer Taschenbuch Verlag sind darüber hinaus die Romane »Comeback«, »Königstorkinder«, »Lennon ist tot« und »Die Leben der Elena Silber« erschienen, die Reportagenbände »Im nächsten Leben« und »Neunundachtzig« sowie die Glossensammlung »Berlin – New York«. Zuletzt erschien im Aufbau Verlag sein Memoir »Fast hell« (2021).Literaturpreise:Theodor-Wolff-Preis 1995Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage 1993, 1999 und 2001Reporter des Jahres 2009TAGEWERK-Stipendium der »Guntram und Irene Rinke Stiftung« 2010
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Spannender Einblick in die schwierige Zeit nach der Wende, als die Veröffentlichung von Stasi-Akten Unsicherheit und Misstrauen säte
Der Anfang des Buches war zugegebenermaßen etwas zäh, aber ist man erst mal in der Geschichte drin, muss man einfach weiterlesen. Die Personen und ihr Umfeld sind sehr plastisch und mit den richtigen Details beschrieben, man kann das Linoleum und den kalten Rauch förmlich riechen, wenn man mit den Charakteren durch die Plattenbauten schreitet. Die Geschichte ist packend und mit spannenden Wendungen. Bis fast zum Schluss bleibt der Lesende im Unklaren und kann mitfiebern. Wer die 90er selbst erlebt hat, wird sich an so manches schöne Detail erinnern.




