Die Mutter meiner Mutter
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Book Information
Author Description
Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, arbeitet als Redakteurin für die "Berliner Zeitung" und wurde für ihre Arbeit u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Ihr erstes Buch, "Eisenkinder", stand mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
Posts
Beim Lesen dieser Geschichte habe ich mich unwohl gefühlt. Warum? Weil dieses Geheimnis, was der Großvater wohl verbrochen hat, die ganze Zeit unausgesprochen über der erzählten Geschichte schwebt, und erst am Ende ausgesprochen wird. Aber auch die Situation der Protaginistinnen ist alles andere als schön. Die Mutter der Mutter der Erzählerin hatte kein einfaches Leben. Die Geschichte beruht wohl auf wahren Begebenheiten, was es nicht leichter macht. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, es werden überwiegend kurze, prägnante Sätze verwendet. Da die Enkelin die Geschichte ihrer Großmutter erzählt, gibt es zwar ein gewisses Maß an Distanz, aber man ist immer noch sehr nah an den Gefühlen und der Story dran. Ich bewundere die Großmutter. Sie war eine einfache Frau, die alle Rückschläge im Leben hinnahm und versuchte, das Beste daraus zu machen. Schön war das für sie augenscheinlich nur selten. Aber ihre Generation Beschwert sich nicht und macht weiter. "Denn das, worüber man nicht spricht, existiert auch nicht." S. 54 "Wie heißt es so schön? Die Zeit heilt alle Wunden. Natürlich Blödsinn. Die Zeit heilt nichts." S. 122
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Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, arbeitet als Redakteurin für die "Berliner Zeitung" und wurde für ihre Arbeit u.a. mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. Ihr erstes Buch, "Eisenkinder", stand mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
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Beim Lesen dieser Geschichte habe ich mich unwohl gefühlt. Warum? Weil dieses Geheimnis, was der Großvater wohl verbrochen hat, die ganze Zeit unausgesprochen über der erzählten Geschichte schwebt, und erst am Ende ausgesprochen wird. Aber auch die Situation der Protaginistinnen ist alles andere als schön. Die Mutter der Mutter der Erzählerin hatte kein einfaches Leben. Die Geschichte beruht wohl auf wahren Begebenheiten, was es nicht leichter macht. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, es werden überwiegend kurze, prägnante Sätze verwendet. Da die Enkelin die Geschichte ihrer Großmutter erzählt, gibt es zwar ein gewisses Maß an Distanz, aber man ist immer noch sehr nah an den Gefühlen und der Story dran. Ich bewundere die Großmutter. Sie war eine einfache Frau, die alle Rückschläge im Leben hinnahm und versuchte, das Beste daraus zu machen. Schön war das für sie augenscheinlich nur selten. Aber ihre Generation Beschwert sich nicht und macht weiter. "Denn das, worüber man nicht spricht, existiert auch nicht." S. 54 "Wie heißt es so schön? Die Zeit heilt alle Wunden. Natürlich Blödsinn. Die Zeit heilt nichts." S. 122





