Die Mutter
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Description
Maxim Gorkis Roman »Die Mutter« führt uns in das Russland der Zarenherrschaft im Jahr 1905. Wir erleben das harte Arbeiter- und Familienleben von Pelageja Nilowna, die auch sehr unter ihrer Ehe leidet. Und er handelt von dem revolutionären Kampf ihres Sohnes Pawel, den sie bedingungslos unterstützt. Als er verhaftet wird, führt sie den Kampf für ihn weiter, mit allen Konsequenzen…
Vor dem Hintergrund des Petersburger Blutsonntags, der die Russische Revolution initiierte, geht es um den Kampf der Arbeiterklasse gegen die Zarenherrschaft. Das Buch, von dem Bertold Brecht eine Bühnenbearbeitung verfasste, die 1932 uraufgeführt wurde, gilt als der erste und einer der wichtigsten Romane des Sozialistischen Realismus.
Entdecken Sie den sozialistischen Klassiker der Weltliteratur neu!
Der nexx verlag veröffentlicht Neu- und Wiederauflagen von besonderen Klassikern der Weltliteratur, die bezüglich Rechtschreibung und Lesegewohnheiten aufwändig „in die Gegenwart geholt“ werden, ohne den Text zu verfremden. Erleben Sie das Lesen dieser besonderen Bücher neu oder entdecken Sie die wunderbaren Werke für sich!
Book Information
Author Description
Maxim Gorki (1868-1936) war ein russischer Schriftsteller und Aktivist. Er wuchs in ärmsten Verhältnissen auf und rebellierte mit seinen Werken gegen das Zarensystem. Unermüdlich für die Revolution tätig, lernte er Lenin kennen. Als das poltische Klima strenger wurde, ging er ins Ausland. In einem Landhaus in den Adirondacks-Bergen schrieb Gorki den Roman „Die Mutter“, der in der Sowjetunion zum Klassiker wurde. Gorkis Skepsis gegenüber der Oktoberrevolution von 1917 war ein weiterer Grund für seine großen Auseinandersetzungen mit Lenin. Auch nach Lenins Tod im Januar 1924 kehrte Gorki nicht in die Sowjetunion zurück .In seinen letzten Lebensjahren bezeichnete Gorki selbst seine frühere Skepsis der Oktoberrevolution gegenüber als Irrtum, worauf ihn der Westen als »Stalins Vorzeigeschriftsteller« bezeichnete. Gorkis Werke wurden in Deutschland 1933 verbrannt und bis 1945 aus Bibliotheken ausgesondert.
Posts
Das Buch erzählt die Geschichte von Pawel Michailowitsch Wlassow und seiner Mutter Pelageja Nilowna. Sie leben in einer nicht näher benannten Vorstadt kurz vor der russischen Revolution 1905. Der verstorbene Vater war, wie der Sohn Fabrikarbeiter und bittere Armut, Alkoholismus und Brutalität bestimmen ihr Leben, wie das der meisten armen Arbeiter zu dieser Zeit. Kurz nach dem Tod des Vaters schliesst sich Pawel der kommunistischen Bewegung an und hat bald auch die Mutter aus ihrem tristen Leben in die Welt der Genossen gezogen. Das war mein erstes Buch des Autors. Der Schreibstil ist sehr gut und lässt sich flüssig lesen. Einzig mit dem Namenssystem in Russland hatte ich so meine Schwierigkeiten, weil oft die Personen nur mit Vor- und Vaternamen oder Vor- und Familiennamen benannt sind. Hinzu kommen noch die Spitznamen. Daher musste ich mich erst einmal belesen, was es mit der Namensgebung in Russland auf sich hat. Hauptsächlich ist das Buch eine flammende Propaganda für den Kommunismus an sich. Er wird als die strahlende Lösung für alle armen Menschen dargestellt und wenn man es heute, nach vielen gescheiterten Versuchen in den östlichen Ländern nicht besser wüsste, könnte man sich wirklich durch das Buch sehr für diese Idee begeistern! Der Autor verarbeitet hier auch den Petersburger Blutsonntag, der die Revolution 1905 auslöste. Nicht umsonst wurde Maxim Gorki von Lenin, den er persönlich kannte, in höchsten Tönen für sein Buch gelobt und es war bei der Arbeiterschaft Russlands Anfang des 20. Jahrhunderts und lange Zeit in Russland und auch der DDR der Vorzeigeroman schlechthin und sehr beliebt. Er schrieb das Buch im Exil bei einem Aufendhalt in den USA. In Russland zu dieser Zeit hätte es wohl seine sofortige Inhaftierung und schlimmeres zur Folge gehabt, da er relativ offen den Zaren und die Adeligkeit angreift. Auch wenn man in heutiger Zeit weiß, das der real existierende Kommunisum in dieser Form nicht möglich ist und es immer welche gibt, die sich auf Kosten der Schwächeren bereichern (siehe z.B. die Geschichte der UdSSR und das noch heute extreme arm/reich Verhältnis in diesem Land) kann man doch bei der Lektüre des Buches die Wünsche und Träume verstehen, die diese Menschen damals gehegt haben und sogar dafür ins Gefängnis, Verbannung und sogar Tod gingen. In sofern fand ich das Buch als Beschreibung der damaligen Lebensverhältnisse und als Propaganda des Kommunsimus gut geschrieben.
Das Buch erzählt die Geschichte von Pawel Michailowitsch Wlassow und seiner Mutter Pelageja Nilowna. Sie leben in einer nicht näher benannten Vorstadt kurz vor der russischen Revolution 1905. Der verstorbene Vater war, wie der Sohn Fabrikarbeiter und bittere Armut, Alkoholismus und Brutalität bestimmen ihr Leben, wie das der meisten armen Arbeiter zu dieser Zeit. Kurz nach dem Tod des Vaters schliesst sich Pawel der kommunistischen Bewegung an und hat bald auch die Mutter aus ihrem tristen Leben in die Welt der Genossen gezogen. Das war mein erstes Buch des Autors. Der Schreibstil ist sehr gut und lässt sich flüssig lesen. Einzig mit dem Namenssystem in Russland hatte ich so meine Schwierigkeiten, weil oft die Personen nur mit Vor- und Vaternamen oder Vor- und Familiennamen benannt sind. Hinzu kommen noch die Spitznamen. Daher musste ich mich erst einmal belesen, was es mit der Namensgebung in Russland auf sich hat. Hauptsächlich ist das Buch eine flammende Propaganda für den Kommunismus an sich. Er wird als die strahlende Lösung für alle armen Menschen dargestellt und wenn man es heute, nach vielen gescheiterten Versuchen in den östlichen Ländern nicht besser wüsste, könnte man sich wirklich durch das Buch sehr für diese Idee begeistern! Der Autor verarbeitet hier auch den Petersburger Blutsonntag, der die Revolution 1905 auslöste. Nicht umsonst wurde Maxim Gorki von Lenin, den er persönlich kannte, in höchsten Tönen für sein Buch gelobt und es war bei der Arbeiterschaft Russlands Anfang des 20. Jahrhunderts und lange Zeit in Russland und auch der DDR der Vorzeigeroman schlechthin und sehr beliebt. Er schrieb das Buch im Exil bei einem Aufendhalt in den USA. In Russland zu dieser Zeit hätte es wohl seine sofortige Inhaftierung und schlimmeres zur Folge gehabt, da er relativ offen den Zaren und die Adeligkeit angreift. Auch wenn man in heutiger Zeit weiß, das der real existierende Kommunisum in dieser Form nicht möglich ist und es immer welche gibt, die sich auf Kosten der Schwächeren bereichern (siehe z.B. die Geschichte der UdSSR und das noch heute extreme arm/reich Verhältnis in diesem Land) kann man doch bei der Lektüre des Buches die Wünsche und Träume verstehen, die diese Menschen damals gehegt haben und sogar dafür ins Gefängnis, Verbannung und sogar Tod gingen. In sofern fand ich das Buch als Beschreibung der damaligen Lebensverhältnisse und als Propaganda des Kommunsimus gut geschrieben.
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Maxim Gorkis Roman »Die Mutter« führt uns in das Russland der Zarenherrschaft im Jahr 1905. Wir erleben das harte Arbeiter- und Familienleben von Pelageja Nilowna, die auch sehr unter ihrer Ehe leidet. Und er handelt von dem revolutionären Kampf ihres Sohnes Pawel, den sie bedingungslos unterstützt. Als er verhaftet wird, führt sie den Kampf für ihn weiter, mit allen Konsequenzen…
Vor dem Hintergrund des Petersburger Blutsonntags, der die Russische Revolution initiierte, geht es um den Kampf der Arbeiterklasse gegen die Zarenherrschaft. Das Buch, von dem Bertold Brecht eine Bühnenbearbeitung verfasste, die 1932 uraufgeführt wurde, gilt als der erste und einer der wichtigsten Romane des Sozialistischen Realismus.
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Der nexx verlag veröffentlicht Neu- und Wiederauflagen von besonderen Klassikern der Weltliteratur, die bezüglich Rechtschreibung und Lesegewohnheiten aufwändig „in die Gegenwart geholt“ werden, ohne den Text zu verfremden. Erleben Sie das Lesen dieser besonderen Bücher neu oder entdecken Sie die wunderbaren Werke für sich!
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Maxim Gorki (1868-1936) war ein russischer Schriftsteller und Aktivist. Er wuchs in ärmsten Verhältnissen auf und rebellierte mit seinen Werken gegen das Zarensystem. Unermüdlich für die Revolution tätig, lernte er Lenin kennen. Als das poltische Klima strenger wurde, ging er ins Ausland. In einem Landhaus in den Adirondacks-Bergen schrieb Gorki den Roman „Die Mutter“, der in der Sowjetunion zum Klassiker wurde. Gorkis Skepsis gegenüber der Oktoberrevolution von 1917 war ein weiterer Grund für seine großen Auseinandersetzungen mit Lenin. Auch nach Lenins Tod im Januar 1924 kehrte Gorki nicht in die Sowjetunion zurück .In seinen letzten Lebensjahren bezeichnete Gorki selbst seine frühere Skepsis der Oktoberrevolution gegenüber als Irrtum, worauf ihn der Westen als »Stalins Vorzeigeschriftsteller« bezeichnete. Gorkis Werke wurden in Deutschland 1933 verbrannt und bis 1945 aus Bibliotheken ausgesondert.
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Das Buch erzählt die Geschichte von Pawel Michailowitsch Wlassow und seiner Mutter Pelageja Nilowna. Sie leben in einer nicht näher benannten Vorstadt kurz vor der russischen Revolution 1905. Der verstorbene Vater war, wie der Sohn Fabrikarbeiter und bittere Armut, Alkoholismus und Brutalität bestimmen ihr Leben, wie das der meisten armen Arbeiter zu dieser Zeit. Kurz nach dem Tod des Vaters schliesst sich Pawel der kommunistischen Bewegung an und hat bald auch die Mutter aus ihrem tristen Leben in die Welt der Genossen gezogen. Das war mein erstes Buch des Autors. Der Schreibstil ist sehr gut und lässt sich flüssig lesen. Einzig mit dem Namenssystem in Russland hatte ich so meine Schwierigkeiten, weil oft die Personen nur mit Vor- und Vaternamen oder Vor- und Familiennamen benannt sind. Hinzu kommen noch die Spitznamen. Daher musste ich mich erst einmal belesen, was es mit der Namensgebung in Russland auf sich hat. Hauptsächlich ist das Buch eine flammende Propaganda für den Kommunismus an sich. Er wird als die strahlende Lösung für alle armen Menschen dargestellt und wenn man es heute, nach vielen gescheiterten Versuchen in den östlichen Ländern nicht besser wüsste, könnte man sich wirklich durch das Buch sehr für diese Idee begeistern! Der Autor verarbeitet hier auch den Petersburger Blutsonntag, der die Revolution 1905 auslöste. Nicht umsonst wurde Maxim Gorki von Lenin, den er persönlich kannte, in höchsten Tönen für sein Buch gelobt und es war bei der Arbeiterschaft Russlands Anfang des 20. Jahrhunderts und lange Zeit in Russland und auch der DDR der Vorzeigeroman schlechthin und sehr beliebt. Er schrieb das Buch im Exil bei einem Aufendhalt in den USA. In Russland zu dieser Zeit hätte es wohl seine sofortige Inhaftierung und schlimmeres zur Folge gehabt, da er relativ offen den Zaren und die Adeligkeit angreift. Auch wenn man in heutiger Zeit weiß, das der real existierende Kommunisum in dieser Form nicht möglich ist und es immer welche gibt, die sich auf Kosten der Schwächeren bereichern (siehe z.B. die Geschichte der UdSSR und das noch heute extreme arm/reich Verhältnis in diesem Land) kann man doch bei der Lektüre des Buches die Wünsche und Träume verstehen, die diese Menschen damals gehegt haben und sogar dafür ins Gefängnis, Verbannung und sogar Tod gingen. In sofern fand ich das Buch als Beschreibung der damaligen Lebensverhältnisse und als Propaganda des Kommunsimus gut geschrieben.
Das Buch erzählt die Geschichte von Pawel Michailowitsch Wlassow und seiner Mutter Pelageja Nilowna. Sie leben in einer nicht näher benannten Vorstadt kurz vor der russischen Revolution 1905. Der verstorbene Vater war, wie der Sohn Fabrikarbeiter und bittere Armut, Alkoholismus und Brutalität bestimmen ihr Leben, wie das der meisten armen Arbeiter zu dieser Zeit. Kurz nach dem Tod des Vaters schliesst sich Pawel der kommunistischen Bewegung an und hat bald auch die Mutter aus ihrem tristen Leben in die Welt der Genossen gezogen. Das war mein erstes Buch des Autors. Der Schreibstil ist sehr gut und lässt sich flüssig lesen. Einzig mit dem Namenssystem in Russland hatte ich so meine Schwierigkeiten, weil oft die Personen nur mit Vor- und Vaternamen oder Vor- und Familiennamen benannt sind. Hinzu kommen noch die Spitznamen. Daher musste ich mich erst einmal belesen, was es mit der Namensgebung in Russland auf sich hat. Hauptsächlich ist das Buch eine flammende Propaganda für den Kommunismus an sich. Er wird als die strahlende Lösung für alle armen Menschen dargestellt und wenn man es heute, nach vielen gescheiterten Versuchen in den östlichen Ländern nicht besser wüsste, könnte man sich wirklich durch das Buch sehr für diese Idee begeistern! Der Autor verarbeitet hier auch den Petersburger Blutsonntag, der die Revolution 1905 auslöste. Nicht umsonst wurde Maxim Gorki von Lenin, den er persönlich kannte, in höchsten Tönen für sein Buch gelobt und es war bei der Arbeiterschaft Russlands Anfang des 20. Jahrhunderts und lange Zeit in Russland und auch der DDR der Vorzeigeroman schlechthin und sehr beliebt. Er schrieb das Buch im Exil bei einem Aufendhalt in den USA. In Russland zu dieser Zeit hätte es wohl seine sofortige Inhaftierung und schlimmeres zur Folge gehabt, da er relativ offen den Zaren und die Adeligkeit angreift. Auch wenn man in heutiger Zeit weiß, das der real existierende Kommunisum in dieser Form nicht möglich ist und es immer welche gibt, die sich auf Kosten der Schwächeren bereichern (siehe z.B. die Geschichte der UdSSR und das noch heute extreme arm/reich Verhältnis in diesem Land) kann man doch bei der Lektüre des Buches die Wünsche und Träume verstehen, die diese Menschen damals gehegt haben und sogar dafür ins Gefängnis, Verbannung und sogar Tod gingen. In sofern fand ich das Buch als Beschreibung der damaligen Lebensverhältnisse und als Propaganda des Kommunsimus gut geschrieben.





