Die Mütze oder Der Preis des Lebens
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Description
Dies ist eines der wichtigsten Holocaust-Bücher der letzten Jahrzehnte: Roman Fristers Schilderung seiner Zeit in Auschwitz, des moralischen Verfalls der Häftlinge, der dunklen Seite der Opfer. Es ist die Geschichte seiner Verwandlung, vom glücklichen Kind zum unbarmherzigen KZ-Häftling, vom Gezeichneten zum Lebenshungrigen, Liebhaber und Bohemien, der sich sein Leben nicht mehr aus der Hand nehmen lässt.
Roman Frister, der jüdische Junge aus gutem Hause im Polen der Kriegszeit, der junge Mann, der im Nachkrigspolen endlich im guten Leben ankommen will, geht durch »siebenundsiebzig Höllen, um zu erfahren, wie man überlebt«. Er ist kein Heiliger, und die Gesetze der Zeit des Lichts sind außer Kraft gesetzt. Auch im Ghetto und im Lager gelten Freundschaft und Menschlichkeit nichts, wenn der Strudel alle in den Abgrund zu reißen droht. Am Ende entscheidet eine Mütze über Leben und Tod.
Book Information
Author Description
Roman Frister wurde 1928 in Bielsko/Bielitz (Polen) geboren. Er überlebte Konzentrationslager und Überlebensmärsche. Nach Kriegsende arbeitete er bis zu seiner Verhaftung durch die kommunistischen Behörden als Journalist in Polen. 1957 emigrierte er nach Israel. Nach langjähriger Tätigkeit als Redakteur der führenden israelischen Tageszeitung Ha´aretz übernahm Roman Frister 1990 die Leitung der Journalistenschule Koteret in Tel Aviv. Seine Bücher - Romane, Theaterstücke und Sachbücher - wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Roman Frister starb 2015 in Warschau.
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„Die Mütze oder Der Preis des Lebens“ ist ein Werk von außergewöhnlicher emotionaler Tiefe. Es ist eine Mahnung, menschliches Leid nicht zu verdrängen, und zugleich eine Würdigung der Kraft, die es braucht, um trotz allem aufrecht zu stehen. Dieses Buch lässt niemanden unberührt – ein einzigartiges Zeugnis, das gelesen werden muss, um das Unfassbare nicht zu vergessen.
Am morgigen 27. Januar 2025 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Dieser „Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ erinnert die Welt an die beispiellosen Verbrechen und das unfassbare Leid der Opfer. Doch neben dem kollektiven Gedenken sind es vor allem individuelle Geschichten, die das Grauen greifbar machen. Eine dieser Geschichten erzählt Roman Frister in seinem autobiografischen Buch „Die Mütze oder Der Preis des Lebens“, das 1993 erstmals erschien und nun in einer Neuauflage vorliegt. Es ist ein zutiefst erschütterndes Zeugnis des Holocaust – und zugleich ein eindringliches Plädoyer gegen das Vergessen. 🔴Die vollständige Rezension unter buecherherbst.wordpress.com🔴 Das Buch ist keine leichte Lektüre. Es zwingt zum Blick in die Abgründe menschlicher Existenz und beleuchtet die moralischen und ethischen Fragen des Überlebens aus einer ungewohnten Perspektive. Das Buch ist jedoch mehr als ein individuelles Überlebenszeugnis: Es ist auch eine bewegende Familiengeschichte. Mit emotionaler Nähe schildert Frister das Schicksal seiner Verwandten, deren Versuche, den Nazis zu entkommen, auf unterschiedliche Weise endeten. Diese Perspektive macht das Buch berührend und persönlich, während es zugleich die unermessliche Brutalität des Holocaust aufzeigt. Das titelgebende Motiv der Mütze symbolisiert das Überleben in einer Welt, die auf Sterben und Vernichtung ausgerichtet war. Sie wird zum lebensrettenden Objekt, das aber auch die moralischen Kompromisse verdeutlicht, die man eingehen musste, um zu überleben. Die zentrale Frage – „Was ist der Preis des Lebens?“ – zieht sich wie ein roter Faden durch Fristers Erzählung und konfrontiert die Lesenden mit den unausweichlichen Dilemmata eines Überlebenden. Fristers Ehrlichkeit verleiht seinem Bericht eine besondere Authentizität. Er verschweigt nicht, dass sein Überleben mit Fehlern und Lügen einherging, und gerade diese Offenheit macht das Buch so kraftvoll.
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Dies ist eines der wichtigsten Holocaust-Bücher der letzten Jahrzehnte: Roman Fristers Schilderung seiner Zeit in Auschwitz, des moralischen Verfalls der Häftlinge, der dunklen Seite der Opfer. Es ist die Geschichte seiner Verwandlung, vom glücklichen Kind zum unbarmherzigen KZ-Häftling, vom Gezeichneten zum Lebenshungrigen, Liebhaber und Bohemien, der sich sein Leben nicht mehr aus der Hand nehmen lässt.
Roman Frister, der jüdische Junge aus gutem Hause im Polen der Kriegszeit, der junge Mann, der im Nachkrigspolen endlich im guten Leben ankommen will, geht durch »siebenundsiebzig Höllen, um zu erfahren, wie man überlebt«. Er ist kein Heiliger, und die Gesetze der Zeit des Lichts sind außer Kraft gesetzt. Auch im Ghetto und im Lager gelten Freundschaft und Menschlichkeit nichts, wenn der Strudel alle in den Abgrund zu reißen droht. Am Ende entscheidet eine Mütze über Leben und Tod.
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Roman Frister wurde 1928 in Bielsko/Bielitz (Polen) geboren. Er überlebte Konzentrationslager und Überlebensmärsche. Nach Kriegsende arbeitete er bis zu seiner Verhaftung durch die kommunistischen Behörden als Journalist in Polen. 1957 emigrierte er nach Israel. Nach langjähriger Tätigkeit als Redakteur der führenden israelischen Tageszeitung Ha´aretz übernahm Roman Frister 1990 die Leitung der Journalistenschule Koteret in Tel Aviv. Seine Bücher - Romane, Theaterstücke und Sachbücher - wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Roman Frister starb 2015 in Warschau.
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„Die Mütze oder Der Preis des Lebens“ ist ein Werk von außergewöhnlicher emotionaler Tiefe. Es ist eine Mahnung, menschliches Leid nicht zu verdrängen, und zugleich eine Würdigung der Kraft, die es braucht, um trotz allem aufrecht zu stehen. Dieses Buch lässt niemanden unberührt – ein einzigartiges Zeugnis, das gelesen werden muss, um das Unfassbare nicht zu vergessen.
Am morgigen 27. Januar 2025 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Dieser „Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ erinnert die Welt an die beispiellosen Verbrechen und das unfassbare Leid der Opfer. Doch neben dem kollektiven Gedenken sind es vor allem individuelle Geschichten, die das Grauen greifbar machen. Eine dieser Geschichten erzählt Roman Frister in seinem autobiografischen Buch „Die Mütze oder Der Preis des Lebens“, das 1993 erstmals erschien und nun in einer Neuauflage vorliegt. Es ist ein zutiefst erschütterndes Zeugnis des Holocaust – und zugleich ein eindringliches Plädoyer gegen das Vergessen. 🔴Die vollständige Rezension unter buecherherbst.wordpress.com🔴 Das Buch ist keine leichte Lektüre. Es zwingt zum Blick in die Abgründe menschlicher Existenz und beleuchtet die moralischen und ethischen Fragen des Überlebens aus einer ungewohnten Perspektive. Das Buch ist jedoch mehr als ein individuelles Überlebenszeugnis: Es ist auch eine bewegende Familiengeschichte. Mit emotionaler Nähe schildert Frister das Schicksal seiner Verwandten, deren Versuche, den Nazis zu entkommen, auf unterschiedliche Weise endeten. Diese Perspektive macht das Buch berührend und persönlich, während es zugleich die unermessliche Brutalität des Holocaust aufzeigt. Das titelgebende Motiv der Mütze symbolisiert das Überleben in einer Welt, die auf Sterben und Vernichtung ausgerichtet war. Sie wird zum lebensrettenden Objekt, das aber auch die moralischen Kompromisse verdeutlicht, die man eingehen musste, um zu überleben. Die zentrale Frage – „Was ist der Preis des Lebens?“ – zieht sich wie ein roter Faden durch Fristers Erzählung und konfrontiert die Lesenden mit den unausweichlichen Dilemmata eines Überlebenden. Fristers Ehrlichkeit verleiht seinem Bericht eine besondere Authentizität. Er verschweigt nicht, dass sein Überleben mit Fehlern und Lügen einherging, und gerade diese Offenheit macht das Buch so kraftvoll.




