Die Mütze oder Der Preis des Lebens

Die Mütze oder Der Preis des Lebens

Softcover
4.17

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Description

Der Geschmack des Brotes, der Liebe und der Freiheit. "Wenn ich nicht fähig bin, die ganze Wahrheit zu schreiben, muß ich meinen Computer abstellen." Was Roman Frister, Schriftsteller und Journalist in Israel, hier vorlegt, ist so etwas wie eine literarische Selbstentblößung. Der Held seines autobiographischen Buches, zunächst der jüdische Junge aus gutem Hause im Polen der Kriegszeit, dann der junge Mann, der im Nachkriegspolen endlich im guten Leben ankommen will, schließlich der berühmte Journalist in Israel, geht "durch 77 Höllen, um zu erfahren, wie man überlebt". Er ist kein Heiliger, und die Gesetze der "Zeit des Lichts" sind außer Kraft gesetzt. Auch im Ghetto und im Lager gelten Freundschaft und Menschlichkeit nichts, wenn der Strudel alle in den Abgrund zu reißen droht. Mit schonungsloser Offenheit erzählt Frister seine Geschichte: die eines Lebenshungrigen, Liebhabers und Bohemiens, der sich sein Leben nicht mehr aus der Hand nehmen läßt.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
History & Archaeology
Format
Softcover
Pages
480
Price
12.90 €

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5

„Die Mütze oder Der Preis des Lebens“ ist ein Werk von außergewöhnlicher emotionaler Tiefe. Es ist eine Mahnung, menschliches Leid nicht zu verdrängen, und zugleich eine Würdigung der Kraft, die es braucht, um trotz allem aufrecht zu stehen. Dieses Buch lässt niemanden unberührt – ein einzigartiges Zeugnis, das gelesen werden muss, um das Unfassbare nicht zu vergessen.

Am morgigen 27. Januar 2025 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 80. Mal. Dieser „Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“ erinnert die Welt an die beispiellosen Verbrechen und das unfassbare Leid der Opfer. Doch neben dem kollektiven Gedenken sind es vor allem individuelle Geschichten, die das Grauen greifbar machen. Eine dieser Geschichten erzählt Roman Frister in seinem autobiografischen Buch „Die Mütze oder Der Preis des Lebens“, das 1993 erstmals erschien und nun in einer Neuauflage vorliegt. Es ist ein zutiefst erschütterndes Zeugnis des Holocaust – und zugleich ein eindringliches Plädoyer gegen das Vergessen. 🔴Die vollständige Rezension unter buecherherbst.wordpress.com🔴 Das Buch ist keine leichte Lektüre. Es zwingt zum Blick in die Abgründe menschlicher Existenz und beleuchtet die moralischen und ethischen Fragen des Überlebens aus einer ungewohnten Perspektive. Das Buch ist jedoch mehr als ein individuelles Überlebenszeugnis: Es ist auch eine bewegende Familiengeschichte. Mit emotionaler Nähe schildert Frister das Schicksal seiner Verwandten, deren Versuche, den Nazis zu entkommen, auf unterschiedliche Weise endeten. Diese Perspektive macht das Buch berührend und persönlich, während es zugleich die unermessliche Brutalität des Holocaust aufzeigt. Das titelgebende Motiv der Mütze symbolisiert das Überleben in einer Welt, die auf Sterben und Vernichtung ausgerichtet war. Sie wird zum lebensrettenden Objekt, das aber auch die moralischen Kompromisse verdeutlicht, die man eingehen musste, um zu überleben. Die zentrale Frage – „Was ist der Preis des Lebens?“ – zieht sich wie ein roter Faden durch Fristers Erzählung und konfrontiert die Lesenden mit den unausweichlichen Dilemmata eines Überlebenden. Fristers Ehrlichkeit verleiht seinem Bericht eine besondere Authentizität. Er verschweigt nicht, dass sein Überleben mit Fehlern und Lügen einherging, und gerade diese Offenheit macht das Buch so kraftvoll.

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