Die Maske des roten Todes
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Description
Book Information
Author Description
Edgar Allan Poe wurde 1809 in Boston geboren. Nach dem frühen Tod seiner Mutter nahm ihn die Tabakhändlerfamilie Allan auf: Aus Edgar Poe wurde Edgar Allan. 1826 begann er ein Studium an der University of Virginia. Während dieser Zeit veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband im Selbstverlag. Um seinen Gläubigern zu entkommen, trat er 1827 dem Militär bei. Ab 1832 erschienen seine Short-Stories und Gedichte in diversen Zeitschriften, mit C. Auguste Dupin schuf er zudem den ersten Detektiv der Weltliteratur. Poe starb 1849 – möglicherweise an Tollwut – in Baltimore.
Posts
Diese Gesellschaftskritik zeigt auf grandiose Weise, dass man trotz Macht und Geld - vorallem gepaart mit Hybris - dem Tod nicht entkommen kann. Schonungslos, dunkel und einnehmend. Ein Muss für alle Poe- und King-Fans. Poe war selbst Zeuge einer großen Cholera Epidemie im Jahre 1831. Zudem erkrankten seine Mutter und Ehefrau schwer an Tuberkulose, welche mit Fieber und Blutstürzen einhergeht. Seine Mutter überlebte die Krankheit nicht. Stephen King nimmt in seinem Bestseller "Shining" immer wieder Bezug auf das Werk Poes. So erkannte Jack beispielsweise die Auswegslosigkeit ihrer Lage, als ihm der folgende Satz ins Gedächtnis kam: Die Masken ab! Der Rote Tod ist unter uns...
Ich bin schlichtweg begeistert. Die beste Geschichte die ich bisher von Poe gelesen habe. Die Beschreibung der Farben und des Farbenspiels sind absolut grandios! Ich habe das Buch im Zug gelesen und musste nach Beenden der Lektüre erstmal stutzen, dass ich mich gar nicht in diesem märchenhaften, ein wenig morbiden Schloss befinde. Obwohl die Geschichte so kurz ist, bin ich so sehr abgetaucht dass ich die Umgebung um mich herum komplett vergessen habe. Mir ist es während dem Lesen eiskalt den Rücken runter gelaufen, ich empfand die Atmosphäre gleichzeitig als schillernd, dekadent, düster, morbide und schaurig. Ich fand es auch schön symbolisch, dass gerade die Farben blutrot und schwarz (beide repräsentativ für den Tod) in einem Raum kombiniert sind, dass sich in diesem Raum gleichzeitig eine schwarze Uhr befindet welche die verbleibende Zeit anzeigt und sich in eben diesem Raum der rote Tod enthüllt. Ganz hervorragende visuelle Schilderungen, die perfekte Halloweenlektüre.
Ich bin begeistert von der Maske des Todes und reihe sie ein zu meinem Lieblingsgeschichten des Autors. Es hat schon etwas Apokalyptisches, wenn die letzten Überlebende sich in eine Abtei (warum ausgerechnet ein Gotteshaus, wenn der Herrscher doch weltlich ist?) zurückziehen, die Türen verrammeln und dann so weiter machen, als sei nichts geschehen. Es erinnert fast an eine letzte Bastion vor den Zombie-Angriffen. Das wirkt wie eine Anklage gegen die Menschheit, dass man vor dem Tod und vor seinem Schicksal nicht entfliehen kann. Der Tod trifft jeden, auch diejenigen, die über ein großes Vermögen verfügen. Statt Nächstenliebe herrscht hier Selbstzufriedenheit und Egoismus. Ein dekadenter Maskenball in einer einer märchenhaften Umgebung steht dem Schrecken aus Blut und Tod gegenüber. Herrlich, wie Poe hier die Farben einsetzt, um Atmosphäre zu erzeugen. Auch die Symbolik der Namen (Prospero, der gedeihende Prinz) und der Zahlen (die 7) sind geschickt eingesetzt. Alle Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet, doch die Farben Schwarz und Rot bekommen einen ganz anderen Charakter. Wie der Tod dann durch die Gesellschaft schreitet, ist hervorragend geschrieben. Ein Meisterwerk der Kurzgeschichten.
Ich bin begeistert von der Maske des Todes und reihe sie ein zu meinem Lieblingsgeschichten des Autors. Es hat schon etwas Apokalyptisches, wenn die letzten Überlebende sich in eine Abtei (warum ausgerechnet ein Gotteshaus, wenn der Herrscher doch weltlich ist?) zurückziehen, die Türen verrammeln und dann so weiter machen, als sei nichts geschehen. Es erinnert fast an eine letzte Bastion vor den Zombie-Angriffen. Das wirkt wie eine Anklage gegen die Menschheit, dass man vor dem Tod und vor seinem Schicksal nicht entfliehen kann. Der Tod trifft jeden, auch diejenigen, die über ein großes Vermögen verfügen. Statt Nächstenliebe herrscht hier Selbstzufriedenheit und Egoismus. Ein dekadenter Maskenball in einer einer märchenhaften Umgebung steht dem Schrecken aus Blut und Tod gegenüber. Herrlich, wie Poe hier die Farben einsetzt, um Atmosphäre zu erzeugen. Auch die Symbolik der Namen (Prospero, der gedeihende Prinz) und der Zahlen (die 7) sind geschickt eingesetzt. Alle Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet, doch die Farben Schwarz und Rot bekommen einen ganz anderen Charakter. Wie der Tod dann durch die Gesellschaft schreitet, ist hervorragend geschrieben. Ein Meisterwerk der Kurzgeschichten.
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Edgar Allan Poe wurde 1809 in Boston geboren. Nach dem frühen Tod seiner Mutter nahm ihn die Tabakhändlerfamilie Allan auf: Aus Edgar Poe wurde Edgar Allan. 1826 begann er ein Studium an der University of Virginia. Während dieser Zeit veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband im Selbstverlag. Um seinen Gläubigern zu entkommen, trat er 1827 dem Militär bei. Ab 1832 erschienen seine Short-Stories und Gedichte in diversen Zeitschriften, mit C. Auguste Dupin schuf er zudem den ersten Detektiv der Weltliteratur. Poe starb 1849 – möglicherweise an Tollwut – in Baltimore.
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Diese Gesellschaftskritik zeigt auf grandiose Weise, dass man trotz Macht und Geld - vorallem gepaart mit Hybris - dem Tod nicht entkommen kann. Schonungslos, dunkel und einnehmend. Ein Muss für alle Poe- und King-Fans. Poe war selbst Zeuge einer großen Cholera Epidemie im Jahre 1831. Zudem erkrankten seine Mutter und Ehefrau schwer an Tuberkulose, welche mit Fieber und Blutstürzen einhergeht. Seine Mutter überlebte die Krankheit nicht. Stephen King nimmt in seinem Bestseller "Shining" immer wieder Bezug auf das Werk Poes. So erkannte Jack beispielsweise die Auswegslosigkeit ihrer Lage, als ihm der folgende Satz ins Gedächtnis kam: Die Masken ab! Der Rote Tod ist unter uns...
Ich bin schlichtweg begeistert. Die beste Geschichte die ich bisher von Poe gelesen habe. Die Beschreibung der Farben und des Farbenspiels sind absolut grandios! Ich habe das Buch im Zug gelesen und musste nach Beenden der Lektüre erstmal stutzen, dass ich mich gar nicht in diesem märchenhaften, ein wenig morbiden Schloss befinde. Obwohl die Geschichte so kurz ist, bin ich so sehr abgetaucht dass ich die Umgebung um mich herum komplett vergessen habe. Mir ist es während dem Lesen eiskalt den Rücken runter gelaufen, ich empfand die Atmosphäre gleichzeitig als schillernd, dekadent, düster, morbide und schaurig. Ich fand es auch schön symbolisch, dass gerade die Farben blutrot und schwarz (beide repräsentativ für den Tod) in einem Raum kombiniert sind, dass sich in diesem Raum gleichzeitig eine schwarze Uhr befindet welche die verbleibende Zeit anzeigt und sich in eben diesem Raum der rote Tod enthüllt. Ganz hervorragende visuelle Schilderungen, die perfekte Halloweenlektüre.
Ich bin begeistert von der Maske des Todes und reihe sie ein zu meinem Lieblingsgeschichten des Autors. Es hat schon etwas Apokalyptisches, wenn die letzten Überlebende sich in eine Abtei (warum ausgerechnet ein Gotteshaus, wenn der Herrscher doch weltlich ist?) zurückziehen, die Türen verrammeln und dann so weiter machen, als sei nichts geschehen. Es erinnert fast an eine letzte Bastion vor den Zombie-Angriffen. Das wirkt wie eine Anklage gegen die Menschheit, dass man vor dem Tod und vor seinem Schicksal nicht entfliehen kann. Der Tod trifft jeden, auch diejenigen, die über ein großes Vermögen verfügen. Statt Nächstenliebe herrscht hier Selbstzufriedenheit und Egoismus. Ein dekadenter Maskenball in einer einer märchenhaften Umgebung steht dem Schrecken aus Blut und Tod gegenüber. Herrlich, wie Poe hier die Farben einsetzt, um Atmosphäre zu erzeugen. Auch die Symbolik der Namen (Prospero, der gedeihende Prinz) und der Zahlen (die 7) sind geschickt eingesetzt. Alle Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet, doch die Farben Schwarz und Rot bekommen einen ganz anderen Charakter. Wie der Tod dann durch die Gesellschaft schreitet, ist hervorragend geschrieben. Ein Meisterwerk der Kurzgeschichten.
Ich bin begeistert von der Maske des Todes und reihe sie ein zu meinem Lieblingsgeschichten des Autors. Es hat schon etwas Apokalyptisches, wenn die letzten Überlebende sich in eine Abtei (warum ausgerechnet ein Gotteshaus, wenn der Herrscher doch weltlich ist?) zurückziehen, die Türen verrammeln und dann so weiter machen, als sei nichts geschehen. Es erinnert fast an eine letzte Bastion vor den Zombie-Angriffen. Das wirkt wie eine Anklage gegen die Menschheit, dass man vor dem Tod und vor seinem Schicksal nicht entfliehen kann. Der Tod trifft jeden, auch diejenigen, die über ein großes Vermögen verfügen. Statt Nächstenliebe herrscht hier Selbstzufriedenheit und Egoismus. Ein dekadenter Maskenball in einer einer märchenhaften Umgebung steht dem Schrecken aus Blut und Tod gegenüber. Herrlich, wie Poe hier die Farben einsetzt, um Atmosphäre zu erzeugen. Auch die Symbolik der Namen (Prospero, der gedeihende Prinz) und der Zahlen (die 7) sind geschickt eingesetzt. Alle Zimmer sind unterschiedlich eingerichtet, doch die Farben Schwarz und Rot bekommen einen ganz anderen Charakter. Wie der Tod dann durch die Gesellschaft schreitet, ist hervorragend geschrieben. Ein Meisterwerk der Kurzgeschichten.









