Die Magier von Montparnasse

Die Magier von Montparnasse

Hardback
3.316
1920ErPhantastikZauberParis

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Description

Justine, die junge Kellnerin des »Jardin«, der bärbeißige Wirt Alphonse und der glücklose Schriftsteller Gaspard - keiner von ihnen weiß, warum sich plötzlich ein seltsames Dämmerlicht über Paris legt.

Die geheime Société, die über alle Magie wacht, ist alarmiert und hat bereits ihre Vertreter entsandt, um den abtrünnigen Zauberkünstler Ravi und seine bezaubernde Assistentin Blanche zu bestrafen. Im »Jardin«, dem kleinen Hotel am Boulevard Raspail treffen sie schließlich aufeinander, um zu klären, was unerklärlich scheint. Der Kampf zwischen Wirklichkeit und Traum, der nun entbrennt, hält nicht nur Gaspard und Justine in Atem, sondern verschlingt die gesamte Stadt: Paris steht still, keine Glocke schlägt die Zeit. Das Pendel im Chor von Saint-Martin-des-Champs schwingt aus, und niemand weiß, ob sich die Welt noch dreht ...

Der Autor hat den Deutscher Phantastikpreis 2008 erhalten und ist der Co-Autor des »Narnia« Rollenspiels.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Urban
Format
Hardback
Pages
427
Price
22.70 €

Author Description

Oliver Plaschka, geboren 1975 in Speyer, promovierte an der Universität Heidelberg und arbeitet als freier Autor und Übersetzer. Seine teils fantastischen, teils historischen Romane und Kurzgeschichten gewannen zahlreiche Preise, so wurde u.a. sein Debüt »Fairwater« 2008 mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. In der Hobbit Presse erschienen »Die Magier von Montparnasse« und »Das Licht hinter den Wolken«.

Posts

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All
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1926 Paris, Montparnasse: Der Zauberkünstler Ravi tritt mit seiner hübschen Assistentin Blanche in einem renommierten Etablissement Abend für Abend auf. Eines Abends jedoch bricht er die Regeln der Zauberer, und wendet echte Magie an um Blanche das Leben zu retten. Der Geheimbund Société wird beauftragt diesen Vorfall zu untersuchen. In einem kleinen Hotel, dem Jardin, treffen die magischen Wesen aufeinander und die Société hält die Zeit an. Fortan wiederholt sich ein jeder Tag – sieben Tage lang bis der Fall geklärt ist. Eine ungeahnt große Rolle wird der Kellnerin Justine zuteil, die an diesem ersten Tag dem Schriftsteller Gaspard begegnet… Oliver Plaschkas "Die Magier von Montparnasse" entführt den Leser in ein kleines verträumtes Städtchen in das Paris Anfang Mitte der 1920er Jahre. Haupthandlungsort ist das kleine Hotel Jardin mit seiner kunterbunt gemischten Belegschaft. Durch die leicht verständliche Schreibweise und die Kapiteleinteilung taucht man recht schnell in die Welt der Magie ein. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Vielfältigkeit an fein gezeichneten Charakteren. Dadurch dass man die Geschichte aus der Sichtweise von allen Hauptpersönlichkeiten geschildert bekommt, kann man sich nach und nach einen Überblick über die Kerngeschichte bilden. Besonders spannend dabei fand ich dass eine ganz gewöhnliche Kellnerin, mit ihren alltäglichen Sorgen und Ängsten in den Mittelpunkt gerückt wird. Die Erzählung des Autors ist sehr bildlich und regt schnell die Fantasie des Lesers an. Leider gab es aber immer wieder Passagen im Buch die sich in die Länge gezogen haben, was die Spannungskurve ab und an ausgebremst hat. Mein Fazit: Eine magische Erzählung mit besonders facettenreich gezeichneten Charakteren.

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1926 Paris, Montparnasse: Der Zauberkünstler Ravi tritt mit seiner hübschen Assistentin Blanche in einem renommierten Etablissement Abend für Abend auf. Eines Abends jedoch bricht er die Regeln der Zauberer, und wendet echte Magie an um Blanche das Leben zu retten. Der Geheimbund Société wird beauftragt diesen Vorfall zu untersuchen. In einem kleinen Hotel, dem Jardin, treffen die magischen Wesen aufeinander und die Société hält die Zeit an. Fortan wiederholt sich ein jeder Tag – sieben Tage lang bis der Fall geklärt ist. Eine ungeahnt große Rolle wird der Kellnerin Justine zuteil, die an diesem ersten Tag dem Schriftsteller Gaspard begegnet… Oliver Plaschkas "Die Magier von Montparnasse" entführt den Leser in ein kleines verträumtes Städtchen in das Paris Anfang Mitte der 1920er Jahre. Haupthandlungsort ist das kleine Hotel Jardin mit seiner kunterbunt gemischten Belegschaft. Durch die leicht verständliche Schreibweise und die Kapiteleinteilung taucht man recht schnell in die Welt der Magie ein. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Vielfältigkeit an fein gezeichneten Charakteren. Dadurch dass man die Geschichte aus der Sichtweise von allen Hauptpersönlichkeiten geschildert bekommt, kann man sich nach und nach einen Überblick über die Kerngeschichte bilden. Besonders spannend dabei fand ich dass eine ganz gewöhnliche Kellnerin, mit ihren alltäglichen Sorgen und Ängsten in den Mittelpunkt gerückt wird. Die Erzählung des Autors ist sehr bildlich und regt schnell die Fantasie des Lesers an. Leider gab es aber immer wieder Passagen im Buch die sich in die Länge gezogen haben, was die Spannungskurve ab und an ausgebremst hat. Mein Fazit: Eine magische Erzählung mit besonders facettenreich gezeichneten Charakteren.

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Eigen, aber doch spannend

Ich denke mir, dass viele Leser:innen hier mit dem Erzählstil gekämpft haben und deshalb nicht in die Geschichte finden konnten. Die Geschichte wird nämlich als eine Art Erfahrungsbericht von mindestens sieben Personen erzählt, und das in altertümlichem Schreibstil - passend zum Jahr, in welchem das Buch spielt. Insgesamt beschlich mich oft der Eindruck, eine Schulpflichtlektüre zu lesen im Stile von "Der Besuch der alten Dame", "Jugend ohne Gott" oder "Die Physiker" / "Die Dunkle Seite des Mondes". Jedes Gespräch musste man sezieren und interpretieren, niemals konnte man sich sicher sein, jetzt eine endgültige Entscheidung oder Antwort zu kennen. Und das hat schlicht und ergreifend total abgefuckt, denn ich habe Schulpflichtlektüre zu keinem Zeitpunkt der Schulzeit genossen. Solche Bücher waren stets ein schwammiger Krampf und ließen einen unbefriedgt zurück. Ja, am Ende wird alles bis zu einem gewissen Punkt aufgelöst - trotzdem hinterlässt die Geschichte einen faden Geschmack. Trotzdem ist die Story an sich eine gute, und das Involvieren derart vieler Charaktere ist nicht leicht! Diese dann auch so eng aneinander zu binden, dass man sie alle klar im Kopf behält, ist eine Kunst. Und dafür verdient das Buch seine 4 Sterne.

3

Das Buche habe ich vor mehreren Jahren gelesen. Das Cover ist ein Traum, der Aufhänger grandios, aber ich bin etwas schwer reingekommen... Zeitweise war es durch den Plot bedingt etwas repetetiv. Allerdings fand ich den Verlauf und die Auflösung, sowie auch den Schreibstil sehr schön!

3

(eher 3,5 Sterne) An sich kein schlechtes Buch. Die Idee, das Setting und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Das Paris der 20er Jahre war sehr hübsch beschrieben (wie realgetreu kann ich allerdings nicht sagen) und die Atmosphäre des Buchs hat mir sehr gut gefallen. Jedoch war es mir an vielen Stellen zu langatmig und kam einfach nicht auf den Punkt. Es gab immer wieder kryptische Hinweise auf die Auflösung des großen Zeitschleifenproblems, aber die waren... wie gesagt, sehr kryptisch. Plaschka hätte sie genausogut weglassen können, denn sie haben mich beim miträtseln keinen Deut weitergebracht, sondern nur noch mehr verwirrt. Außerdem hasse ich pseudo-philosophische Passagen in Büchern, die mich eigentlich nur unterhalten sollen. Ich kann immer nicht einschätzen, ob mir der Autor nun wirklich was fürs Leben mitgeben will, einfach nur seine Ansichten loswerden muss, oder um jeden Preis die Seiten vollkriegen möchte.

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Kurzbeschreibung: Justine, die junge Kellnerin, der bärbeißige Wirt Alphonse und der glücklose Schriftsteller Gaspard - keiner von ihnen weiß, warum sich plötzlich ein seltsames Dämmerlicht über Paris legt. Die geheime Société, die über alle Magie wacht, ist alarmiert und hat bereits ihre Vertreter entsandt, um den abtrünnigen Zauberkünstler Ravi und seine bezaubernde Assistentin Blanche zu bestrafen. Im "Jardin", dem kleinen Hotel am Boulevard Raspail, treffen sie schließlich aufeinander, um zu klären, was unerklärlich scheint. Der Kampf zwischen Wirklichkeit und Traum hält nicht nur Gaspard und Justine in Atem, sondern droht die gesamte Stadt zu verschlingen: Paris steht still, keine Glocke schlägt die Zeit. Das Pendel im Chor von Saint-Martin-des-Champs schwingt aus, und niemand weiß, ob sich die Welt noch dreht... Zum Autor: Oliver Plaschka, geboren 1975, studierte Anglistik und Ethnologie an der Universität Heidelberg und ist Mitverfasser des Narnia-Rollenspiels. Sein Roman "Fairwater oder Die Spiegel des Herrn Bartholomew" wurde 2008 als bestes deutschsprachiges Romandebüt mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet. Oliver Plaschka lebt in Speyer. "Ich dachte an Justine und den Jungen, mit dem sie sich angefreundet hatte, und der nun aus ihrem Leben gelöscht war bis zu dem Moment, da er zur Mittagszeit aufs Neue das Jardin passieren würde, und ich empfand Trauer für die Menschen in dieser unwirklichen Welt, die gefangen waren, ohne dass sie es wussten." (Seite 164) Rezension: Leider konnte mich dieser Roman überhaupt nicht begeistern. Mehr schlecht als recht quälte ich mich regelrecht durch das Buch. Positiv zu erwähnen sind allerdings die wechselnden Perspektiven der Hauptprotagonisten und die flüssige Sprache. Die Gesamthandlung allerdings ließ mich doch recht ratlos zurück, Spannung suchte man hier vergebens. Ich erwartete eine schöne fantasiereiche Geschichte im Paris der 20er Jahre mit einem Hauch von Magie, doch das ganze Buch zieht sich je weiter man liest immer mehr in die Länge und verliert sich in ungeklärten Rätseln. Es blieben Fragen offen, auf die bis zum Schluß keine Antwort geliefert wird. Wirklich schade, denn die Geschichte an sich hatte Potential. Zur Gestaltung des Buches: Hier möchte ich ein Lob aussprechen. Die Covergestaltung ist wunderbar und passend. Zwei Übersichtskarten im Buch helfen dem Leser, sich in der Welt rund um Montparnasse zurechtzufinden und es wurde ein Lesezeichen, das passend zum Buchumschlag gestaltet wurde, beigefügt. Fazit: Schöne Gestaltung, aber Langeweile ohne Ende zu einem recht hohen Preis. Wertung: 2 von 5 Punkten

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