Die letzten Zeilen der Nacht
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Description
Book Information
Author Description
Jo Schneider, geboren 1995 im Chiemgau, lebt aktuell im Herzen von Leipzig. Vornehmlich sammelt sie Ideen für eine neue Geschichte an der frischen Luft, ist aber auch des Öfteren bei einem begeisterten Serienmarathon oder einem ausgedehnten Leseabend anzutreffen. Die Leidenschaft für Fantasy jeglicher Art wurde bereits im Kindesalter bei ihr entfacht, denn regelmäßiges Abtauchen in die Welt von Tolkien und das Ausdenken eigener fantastischer Welten gehörten hier zum Alltag. Ihren ersten Fantasyroman brachte sie mit vierzehn Jahren zu Papier, den Schritt in die große weite Welt der Verlage wagte sie sieben Jahre später.
Posts
Das Ende zerstört alles :(
Am Anfang musste ich mich erstmal in den Schreibstil einfinden, doch dann war ich in dieser interessanten Geschichte eingetaucht. Der größte Teil des Buches war spannend, faszinierend und düster. Ein anderer Teil wiederum war ein hin und her von Saiza's Gefühlen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte und teilweise Verwirrung brachten. So wurden diese Passagen etwas langatmig. Auf das Ende zu wurde es wieder richtig packend/schaurig und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen... ... Und dann... das Ende... Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll... Es macht mich traurig und wütend, weil man so eine tolle Story gut hätte abschließen können, aber meiner Meinung nach das schlimmst mögliche Ende gewählt wurde. Es zerstört die ganze Geschichte in meinen Augen und das Bangen und die Gefühle sind einfach erloschen...
Die erste Hälfte hat mir eigentlich gut gefallen, aber in der zweiten Hälfte kam mir alles zu oberflächlich vor. Die Ideen waren gut aber alles ist so schnell passiert und das Ende kam mir nur noch hingeklatscht vor. Echt schade. Ich mochte die leicht düstere und geheimnisvolle Stimmung, aber der Schreibstil hat mir einfach nicht ganz zugesagt.
“Für alle Träumer, die die Worte dieser Welt im Herzen tragen.”
Saiza ist Poetin. Doch in ihrer Zeit will niemand die Geschichten eines einfachen Mädchens lesen. Niemand, bis auf den Mann, der sich im Nebel des Waldes in der Nähe von Saizas Zuhause versteckt. Der Mann, der bei Mondschein die Seelen Hunger Frauen stiehlt, besser bekannt als Gott der Spinnen. Doch trotz all dem Abschreckenden fühlt sich Saiza zu ihm hingezogen, zu seiner Bewunderung. Als Gottjäger auftauchen und sich an seine Fersen heften, muss sie eine schicksalhafte Entscheidung treffen, um ihren einzigen Vertrauten zu retten. Eine, die ihr Leben für immer verändern wird. Nach dem Lesen des Klappentextes könnte man denken, man liest eine melancholisch-poetische Romantasy, doch ich sage es gleich: egal was man erwartet, man bekommt etwas anderes. Mit ihrem poetisch-lyrischen Schreibstil hat die Autorin etwas Meisterhaftes geschaffen, eine besondere Geschichte, die noch lange in Erinnerung bleibt. Eine Geschichte, die uns daran erinnert, warum wir Geschichten überhaupt lieben, warum jede Geschichte es wert ist, erzählt zu werden und warum wir uns immer wieder nach der Liebe, der selbstlosen oder der alles verzehrenden gleichermaßen, sehnen. Es wird düster, trotz all der Hoffnung, man fühlt sich vielleicht zwischenzeitlich beim Lesen verraten oder enttäuscht, doch letztendlich ist Jo Schneiders Geschichte genau richtig so wie sie ist: Düster, melancholisch und tiefsinniger, als es auf den ersten Blick erscheint. Man muss bloß bereit sein, sich darauf einzulassen und sich daran erinnern, dass nicht jedes Märchen glücklich endet.
Wunderschöner Schreibstil, aber Geschichte nicht meins
Mit kam die Geschichte ein wenig dahingeklatscht und gehetzt vor. Auch die Entscheidungen von gewissen Charakteren gingen mir abhanden und an einigen Stellen finde ich die Dialoge und das Verhalten etwas problematisch. An sich ist die Idee aber schön und für Romantasy-Leser ist das Buch vielleicht ein Glücksgriff.
Der Stil war anfangs noch irgendwie besonders, war dann aber zunehmend anstrengend und erzwungen. Man hat kein Gefühl für die Charaktere entwickelt. Saiza war bis zum Schluss schrecklich naiv. Der Abschluss war ganz gut gelungen und war gut inszeniert. Allerdings reicht das nicht für eine Empfehlung.
Geschichten sind die Worte unseres Herzens, geschrieben mit der Tinte unserer Fantasie, geformt von der Feder unseres Verstands. Eine gefeierte Poetin zu sein, das ist Saizas größter Traum. Doch als Frau scheint sie niemand in ihrer Welt tatsächlich ernst zu nehmen. Niemand, bis auf der mysteriöse gelbäugige Mann, der in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Haus lebt und von ihren Worten verzaubert wird. Ein Mann, der bei Mondschein die Seelen junger Frauen stiehlt und von allen gefürchtet wird. Ein Mann, bekannt als Gott der Spinnen. Als Gottjäger schließlich drohen, ihren einzigen Vertrauten zu ermorden, trifft Saiza eine verhängnisvolle Entscheidung, die alles verändern wird … Quelle: Drachenmond Verlag Meine Meinung: Saizas größter Traum war es schon immer, eine Poetin zu sein. Als sie mit ihren Eltern in ein anderes Dorf zieht, lernt sie im dunklen Wald den Spinnengott kennen. Dieser übt eine große Faszination auf sie aus, denn er ist düster und geheimnisvoll. Saizas gerät immer mehr in seinen Bann, denn er verspricht ihr, sie zu einer gefeiert Poetin zu machen. Aber das Dasein hat seine Schattenseiten und Saiza muss eine Entscheidung treffen. Ich muss gestehen, dass ich nicht genau weiß, wie ich das Buch bewerten soll. Die Geschichte ist anders als ich erwartet habe, sehr düster und melancholisch, was mir persönlich nicht immer gefallen hat. Aber fangen wir mal von vorne an. Erzählt wird hier die Geschichte von Saiza, einer jungen wissbegierigen Frau, die ein Faible für Poesie hat. Saizas Vater ist ein Erfinder, ihre Mutter ist sehr streng und gläubig und Saiza wächst sehr behütet auf. Ihr Leben nimmt einer starke Wendung als sie den Spinnengott trifft. Die Romanze ist alles andere typisch. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, die Sprache eher förmlich und poetisch, was ich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig fand. Das Ganze hatte auch etwas Märchenhaftes. Das Buch war natürlich insgesamt nicht schlecht, aber ich mag solche düstere Geschichten einfach nicht. Für Liebhaber solcher düsteren Märchen ist es auf jeden Fall etwas. Meinen Geschmack hat das Buch leider nicht ganz getroffen. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
Ich liebe diese Story ❤️ Ich finde sie wunderbar umgesetzt. Die Hauptperson war mir sehr sympathisch. Der Schreibstil war ein wenig Gewöhnungsbedürftig, jedoch hat es mich nicht mehr nach 50 Seiten gestört. Das das Ende kein Happy end für Saiza wurde,fand ich nicht so schlimm.Da es auf gewisser Weise doch ein gutes für die Dorfbewohner wurde. Eine Frage stellte ich mir am Ende jedoch: Warum ging Saiza nicht wieder zurück zu ihrem Vater?
Am Anfang war der Schreibstill etwas Gewöhnungsbedürftig. Aber nach ca. 129 Seiten hat es mich nur noch mitgerissen und war sehr flüssig zum Lesen. Es gab keine wirklichen "Hä? - Momente". Immer wieder kamen wirklich unerwartete Wendungen. Ich war ständig am mit überlegen. Was soll ich glauben? Wie würde ich handeln? Die Geschichte hat sich in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich am Anfang dachte. Die Charaktere haben im Laufe der Geschichte immer wieder kleine Wandlungen gemacht. Nach ungefähr der Hälfte hatte ich dann plötzlich ein ganz anderes Bild von den Charakteren als am Anfang. Nur um am Schluss wieder ein ziemlich ähnliches aber doch anderes Bild vor mir zu haben. Der Schluss passt einfach unglaublich gut zur ganzen Stimmung der Geschichte und hat alles schön abgerundet. Auch wenn ich der Hauptprotagonistin ein etwas anderes Ende gegönnt hätte. Fazit: Ein schönes Buch zum nachdenken mit einer Portion Poesie und Kampfgeist.
Eine wirklich ungewöhnliche Geschichte und überhaupt nicht so, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Das meine ich natürlich positiv 😉 Ich bin sehr froh, dass ich zufällig über dieses Buch gestolpert bin. Eigentlich geht es um Saiza und ihren Wunsch zu schreiben. Sie möchte als erste Frau ein Buch veröffentlichen, denn in ihrer Welt ist das noch nicht vorgekommen. Erst als sie auf den mysteriösen Spinnengott trifft verändert sich alles. Mehr möchte ich zum Inhalt selbst nicht verraten. Dies ist keine typische klischeebeladene Liebesgeschichte, sondern vielmehr eine Geschichte darüber, ob die Liebe tatsächlich so selbstlos sein kann, dass sie einen Menschen rettet, oder doch nur eine selbstsüchtige Gefühlsregung, die ihn in sein Unglück stürzt. 💔 Liebe wird hier sehr vielschichtig dargestellt und bringt auf unterschiedlichste Weise das beste, aber auch das schlechteste im Menschen hervor. Die Stimmung ist eher düster und melancholisch, was mir aber gut gefallen hat. Zwischendurch habe ich mich auch ziemlich gegruselt, schließlich geht es hier um den Spinnengott..... 😝 Insgesamt war es eine tolle Geschichte, weil die Handlung sich für mich überhaupt nicht vorhersehen ließ, und einige Wendungen für mich überraschend kamen. Mir hat das an sich aber gefallen, weil einige Dinge doch sehr mutig von der Autorin waren, denn sie hätte in vielen Momenten auch genau die andere Richtung einschlagen können. An der einen oder anderen Stelle hätte mir das wahrscheinlich noch besser gefallen, wenn es dann genau anders gekommen wäre. 😉 Von daher gibt es 4 🌟
Was für ein tolles Buch! Für mich nochmal ein absolutes Highlight zum Ende des Jahres. Es handelt sich um ein düsteres Märchen mit wahnsinnig poetischem Schreibstil. Die Welt ist vor meinen Augen zum Leben erweckt worden, die Magie war förmlich greifbar. Das Buch hat mich wirklich von der ersten Seite an in den Bann gezogen und ich liebe es wie es sich entwickelt hat. "Der Wind murmelte leise Geheimnisse in die dunklen Blätter, ließ sie wogen und tanzen, eines mit dem anderen." Saiza war eine so tolle Protagonistin. Sie hat sich sehr weiterentwickelt und ich habe ihre Gefühle und Handlungen zu jeder Zeit verstehen können. Als Poetin hat sie einen besonderen Blick auf die Welt und auch ihre Gefühle waren so sehr greifbar. Ich habe so mit ihr mitgefiebert. Und auch der Spinnengott war so eine interessante Figur. Der Kampf zwischen Gut und Böse, die Frage, ob er nur mit ihr spielt oder ob da doch ein menschlicher Kern ihn ihm ist. Er war so ein besonderer Protagonist. "Der Mond stand hell am klaren Nachthimmel, die Sterne wie sehnsuchtsvolle Begleiter, die sich nach der unerreichten Helligkeit sehnten, die sie niemals besitzen würden. Denn Sterne scheinen dazu verdammt, ein immer gleiches Schicksal zu durchleiden. Und das lautete Stillstand." Die Handlung war insgesamt eher düster. Zwar sehr magisch und poetisch, aber doch auch eher dunkler. Es gab viele unerwartete Wendungen und ich habe so mit Saiza mitgefühlt und mitgefiebert. Das Ende war so spannend und hat mich emotional so sehr mitgenommen. Und es war so anders als erwartet. Ich werde wohl noch länger an das Buch zurückdenken. An das Ende, die Charaktere, die Poesie. Für mich ein absolutes Jahreshighlight! "Denn Geschichten waren die Worte unseres Herzens, geschrieben mit der Tinte unserer Fantasie, geformt von der Feder unseres Verstandes."
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Jo Schneider, geboren 1995 im Chiemgau, lebt aktuell im Herzen von Leipzig. Vornehmlich sammelt sie Ideen für eine neue Geschichte an der frischen Luft, ist aber auch des Öfteren bei einem begeisterten Serienmarathon oder einem ausgedehnten Leseabend anzutreffen. Die Leidenschaft für Fantasy jeglicher Art wurde bereits im Kindesalter bei ihr entfacht, denn regelmäßiges Abtauchen in die Welt von Tolkien und das Ausdenken eigener fantastischer Welten gehörten hier zum Alltag. Ihren ersten Fantasyroman brachte sie mit vierzehn Jahren zu Papier, den Schritt in die große weite Welt der Verlage wagte sie sieben Jahre später.
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Das Ende zerstört alles :(
Am Anfang musste ich mich erstmal in den Schreibstil einfinden, doch dann war ich in dieser interessanten Geschichte eingetaucht. Der größte Teil des Buches war spannend, faszinierend und düster. Ein anderer Teil wiederum war ein hin und her von Saiza's Gefühlen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte und teilweise Verwirrung brachten. So wurden diese Passagen etwas langatmig. Auf das Ende zu wurde es wieder richtig packend/schaurig und ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen... ... Und dann... das Ende... Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll... Es macht mich traurig und wütend, weil man so eine tolle Story gut hätte abschließen können, aber meiner Meinung nach das schlimmst mögliche Ende gewählt wurde. Es zerstört die ganze Geschichte in meinen Augen und das Bangen und die Gefühle sind einfach erloschen...
Die erste Hälfte hat mir eigentlich gut gefallen, aber in der zweiten Hälfte kam mir alles zu oberflächlich vor. Die Ideen waren gut aber alles ist so schnell passiert und das Ende kam mir nur noch hingeklatscht vor. Echt schade. Ich mochte die leicht düstere und geheimnisvolle Stimmung, aber der Schreibstil hat mir einfach nicht ganz zugesagt.
“Für alle Träumer, die die Worte dieser Welt im Herzen tragen.”
Saiza ist Poetin. Doch in ihrer Zeit will niemand die Geschichten eines einfachen Mädchens lesen. Niemand, bis auf den Mann, der sich im Nebel des Waldes in der Nähe von Saizas Zuhause versteckt. Der Mann, der bei Mondschein die Seelen Hunger Frauen stiehlt, besser bekannt als Gott der Spinnen. Doch trotz all dem Abschreckenden fühlt sich Saiza zu ihm hingezogen, zu seiner Bewunderung. Als Gottjäger auftauchen und sich an seine Fersen heften, muss sie eine schicksalhafte Entscheidung treffen, um ihren einzigen Vertrauten zu retten. Eine, die ihr Leben für immer verändern wird. Nach dem Lesen des Klappentextes könnte man denken, man liest eine melancholisch-poetische Romantasy, doch ich sage es gleich: egal was man erwartet, man bekommt etwas anderes. Mit ihrem poetisch-lyrischen Schreibstil hat die Autorin etwas Meisterhaftes geschaffen, eine besondere Geschichte, die noch lange in Erinnerung bleibt. Eine Geschichte, die uns daran erinnert, warum wir Geschichten überhaupt lieben, warum jede Geschichte es wert ist, erzählt zu werden und warum wir uns immer wieder nach der Liebe, der selbstlosen oder der alles verzehrenden gleichermaßen, sehnen. Es wird düster, trotz all der Hoffnung, man fühlt sich vielleicht zwischenzeitlich beim Lesen verraten oder enttäuscht, doch letztendlich ist Jo Schneiders Geschichte genau richtig so wie sie ist: Düster, melancholisch und tiefsinniger, als es auf den ersten Blick erscheint. Man muss bloß bereit sein, sich darauf einzulassen und sich daran erinnern, dass nicht jedes Märchen glücklich endet.
Wunderschöner Schreibstil, aber Geschichte nicht meins
Mit kam die Geschichte ein wenig dahingeklatscht und gehetzt vor. Auch die Entscheidungen von gewissen Charakteren gingen mir abhanden und an einigen Stellen finde ich die Dialoge und das Verhalten etwas problematisch. An sich ist die Idee aber schön und für Romantasy-Leser ist das Buch vielleicht ein Glücksgriff.
Der Stil war anfangs noch irgendwie besonders, war dann aber zunehmend anstrengend und erzwungen. Man hat kein Gefühl für die Charaktere entwickelt. Saiza war bis zum Schluss schrecklich naiv. Der Abschluss war ganz gut gelungen und war gut inszeniert. Allerdings reicht das nicht für eine Empfehlung.
Geschichten sind die Worte unseres Herzens, geschrieben mit der Tinte unserer Fantasie, geformt von der Feder unseres Verstands. Eine gefeierte Poetin zu sein, das ist Saizas größter Traum. Doch als Frau scheint sie niemand in ihrer Welt tatsächlich ernst zu nehmen. Niemand, bis auf der mysteriöse gelbäugige Mann, der in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Haus lebt und von ihren Worten verzaubert wird. Ein Mann, der bei Mondschein die Seelen junger Frauen stiehlt und von allen gefürchtet wird. Ein Mann, bekannt als Gott der Spinnen. Als Gottjäger schließlich drohen, ihren einzigen Vertrauten zu ermorden, trifft Saiza eine verhängnisvolle Entscheidung, die alles verändern wird … Quelle: Drachenmond Verlag Meine Meinung: Saizas größter Traum war es schon immer, eine Poetin zu sein. Als sie mit ihren Eltern in ein anderes Dorf zieht, lernt sie im dunklen Wald den Spinnengott kennen. Dieser übt eine große Faszination auf sie aus, denn er ist düster und geheimnisvoll. Saizas gerät immer mehr in seinen Bann, denn er verspricht ihr, sie zu einer gefeiert Poetin zu machen. Aber das Dasein hat seine Schattenseiten und Saiza muss eine Entscheidung treffen. Ich muss gestehen, dass ich nicht genau weiß, wie ich das Buch bewerten soll. Die Geschichte ist anders als ich erwartet habe, sehr düster und melancholisch, was mir persönlich nicht immer gefallen hat. Aber fangen wir mal von vorne an. Erzählt wird hier die Geschichte von Saiza, einer jungen wissbegierigen Frau, die ein Faible für Poesie hat. Saizas Vater ist ein Erfinder, ihre Mutter ist sehr streng und gläubig und Saiza wächst sehr behütet auf. Ihr Leben nimmt einer starke Wendung als sie den Spinnengott trifft. Die Romanze ist alles andere typisch. Der Schreibstil ist ungewöhnlich, die Sprache eher förmlich und poetisch, was ich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig fand. Das Ganze hatte auch etwas Märchenhaftes. Das Buch war natürlich insgesamt nicht schlecht, aber ich mag solche düstere Geschichten einfach nicht. Für Liebhaber solcher düsteren Märchen ist es auf jeden Fall etwas. Meinen Geschmack hat das Buch leider nicht ganz getroffen. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
Ich liebe diese Story ❤️ Ich finde sie wunderbar umgesetzt. Die Hauptperson war mir sehr sympathisch. Der Schreibstil war ein wenig Gewöhnungsbedürftig, jedoch hat es mich nicht mehr nach 50 Seiten gestört. Das das Ende kein Happy end für Saiza wurde,fand ich nicht so schlimm.Da es auf gewisser Weise doch ein gutes für die Dorfbewohner wurde. Eine Frage stellte ich mir am Ende jedoch: Warum ging Saiza nicht wieder zurück zu ihrem Vater?
Am Anfang war der Schreibstill etwas Gewöhnungsbedürftig. Aber nach ca. 129 Seiten hat es mich nur noch mitgerissen und war sehr flüssig zum Lesen. Es gab keine wirklichen "Hä? - Momente". Immer wieder kamen wirklich unerwartete Wendungen. Ich war ständig am mit überlegen. Was soll ich glauben? Wie würde ich handeln? Die Geschichte hat sich in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich am Anfang dachte. Die Charaktere haben im Laufe der Geschichte immer wieder kleine Wandlungen gemacht. Nach ungefähr der Hälfte hatte ich dann plötzlich ein ganz anderes Bild von den Charakteren als am Anfang. Nur um am Schluss wieder ein ziemlich ähnliches aber doch anderes Bild vor mir zu haben. Der Schluss passt einfach unglaublich gut zur ganzen Stimmung der Geschichte und hat alles schön abgerundet. Auch wenn ich der Hauptprotagonistin ein etwas anderes Ende gegönnt hätte. Fazit: Ein schönes Buch zum nachdenken mit einer Portion Poesie und Kampfgeist.
Eine wirklich ungewöhnliche Geschichte und überhaupt nicht so, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Das meine ich natürlich positiv 😉 Ich bin sehr froh, dass ich zufällig über dieses Buch gestolpert bin. Eigentlich geht es um Saiza und ihren Wunsch zu schreiben. Sie möchte als erste Frau ein Buch veröffentlichen, denn in ihrer Welt ist das noch nicht vorgekommen. Erst als sie auf den mysteriösen Spinnengott trifft verändert sich alles. Mehr möchte ich zum Inhalt selbst nicht verraten. Dies ist keine typische klischeebeladene Liebesgeschichte, sondern vielmehr eine Geschichte darüber, ob die Liebe tatsächlich so selbstlos sein kann, dass sie einen Menschen rettet, oder doch nur eine selbstsüchtige Gefühlsregung, die ihn in sein Unglück stürzt. 💔 Liebe wird hier sehr vielschichtig dargestellt und bringt auf unterschiedlichste Weise das beste, aber auch das schlechteste im Menschen hervor. Die Stimmung ist eher düster und melancholisch, was mir aber gut gefallen hat. Zwischendurch habe ich mich auch ziemlich gegruselt, schließlich geht es hier um den Spinnengott..... 😝 Insgesamt war es eine tolle Geschichte, weil die Handlung sich für mich überhaupt nicht vorhersehen ließ, und einige Wendungen für mich überraschend kamen. Mir hat das an sich aber gefallen, weil einige Dinge doch sehr mutig von der Autorin waren, denn sie hätte in vielen Momenten auch genau die andere Richtung einschlagen können. An der einen oder anderen Stelle hätte mir das wahrscheinlich noch besser gefallen, wenn es dann genau anders gekommen wäre. 😉 Von daher gibt es 4 🌟
Was für ein tolles Buch! Für mich nochmal ein absolutes Highlight zum Ende des Jahres. Es handelt sich um ein düsteres Märchen mit wahnsinnig poetischem Schreibstil. Die Welt ist vor meinen Augen zum Leben erweckt worden, die Magie war förmlich greifbar. Das Buch hat mich wirklich von der ersten Seite an in den Bann gezogen und ich liebe es wie es sich entwickelt hat. "Der Wind murmelte leise Geheimnisse in die dunklen Blätter, ließ sie wogen und tanzen, eines mit dem anderen." Saiza war eine so tolle Protagonistin. Sie hat sich sehr weiterentwickelt und ich habe ihre Gefühle und Handlungen zu jeder Zeit verstehen können. Als Poetin hat sie einen besonderen Blick auf die Welt und auch ihre Gefühle waren so sehr greifbar. Ich habe so mit ihr mitgefiebert. Und auch der Spinnengott war so eine interessante Figur. Der Kampf zwischen Gut und Böse, die Frage, ob er nur mit ihr spielt oder ob da doch ein menschlicher Kern ihn ihm ist. Er war so ein besonderer Protagonist. "Der Mond stand hell am klaren Nachthimmel, die Sterne wie sehnsuchtsvolle Begleiter, die sich nach der unerreichten Helligkeit sehnten, die sie niemals besitzen würden. Denn Sterne scheinen dazu verdammt, ein immer gleiches Schicksal zu durchleiden. Und das lautete Stillstand." Die Handlung war insgesamt eher düster. Zwar sehr magisch und poetisch, aber doch auch eher dunkler. Es gab viele unerwartete Wendungen und ich habe so mit Saiza mitgefühlt und mitgefiebert. Das Ende war so spannend und hat mich emotional so sehr mitgenommen. Und es war so anders als erwartet. Ich werde wohl noch länger an das Buch zurückdenken. An das Ende, die Charaktere, die Poesie. Für mich ein absolutes Jahreshighlight! "Denn Geschichten waren die Worte unseres Herzens, geschrieben mit der Tinte unserer Fantasie, geformt von der Feder unseres Verstandes."















