Die letzten 100 Tage Hitlers

Die letzten 100 Tage Hitlers

Hardback
3.87

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Description

Eine Mahnung gegen das Vergessen - Die letzten Tage des Dritten Reiches

Anfang 1945 wird Deutschland zum Schlachtfeld. Alle militärischen und politischen Entscheidungen werden von einem Mann getroffen: Adolf Hitler, der am 30. April 1945 mit seiner Lebensgefährtin Eva Braun Selbstmord begeht. Doch wie handelt er als Führer des nationalsozialistischen Regimes? Welche Angriffsbefehle gibt er in den letzten 100 Tagen seines Lebens? Und was passiert, als die Rote Armee Berlin erobert – die Stadt, in der er sich im Führerbunker zurückgezogen und abgeschottet hat. Historisch fundiert und künstlerisch beeindruckend zeigt diese packende Graphic Novel das Chaos, den Wahnsinn, die Ängste und die tiefen Abgründe des Naziregimes in ihren letzten Stunden im Berliner Führerbunker. In kraftvollen Illustrationen schildert der Comic Tag für Tag Hitlers Entscheidungen, deren Auswirkungen auf den Krieg und schlussendlich den Untergang des Dritten Reiches: Vom Stauffenberg-Attentat über die gescheiterte Ardennenoffensive bis zum Nerobefehl.

Die letzten Monate des Zweiten Weltkriegs sind die zerstörerischsten und fordern die meisten Opfer. Jeden Tag verlieren durchschnittlich 30.000 Menschen ihr Leben. Die Chronik einer grausamen Zeit und das Schicksal des Drahtziehers dahinter.

Book Information

Main Genre
Comics
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
112
Price
28.80 €

Author Description

Jean-Pierre Pécau, geboren 1955 in Paris, studierte Geschichte und arbeitete einige Jahre als Lehrer, bevor er sich Fantasy-Rollenspielen als Übersetzer, Redakteur und Herausgeber widmete. Nach einer weiteren Station als Fernsehserien-Drehbuchautor fand er zum Comic und veröffentlichte seitdem mehrere Graphic Novels. Er lebt in Saint-Ouen.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
15%
N/A
N/A
N/A
40%
N/A
35%
40%
80%
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
N/A
75%
N/A
N/A

Pace

Fast100%
Slow0%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)Minimalistisch (100%)

Posts

3
All
2.5

Die Bilder und Geschichten sind schon eindrucksvoll, aber ich habe zu oft nicht gewusst, wer die Personen da grade sind und was sie vorhaben. Es wurde alles immer nur knapp angerissen und viel zu wenig erklärt. Sehr schade.

Post image
5

Ein Bunker, ein Wahnsinn – und das Ende: Geschichte, die unter die Haut geht

Manchmal schlägt einem Geschichte wie ein nasser Lappen ins Gesicht – und genau so hat es sich beim Lesen dieser Graphic Novel angefühlt. „Die letzten 100 Tage Hitlers“ ist kein gemütlicher Abend-Schmöker, sondern eine knallharte, bildgewaltige Konfrontation mit dem Ende eines Regimes, das Europa in den Abgrund gestürzt hat. Die Autoren und Zeichner ziehen den Leser tief in die düsteren, klaustrophobischen Gänge des Führerbunkers. Jeder Tag, jede Entscheidung, jede noch so absurde Anweisung wird hier seziert – nicht analytisch trocken, sondern emotional packend. Die Bilder sind nicht einfach nur gut – sie sind wuchtig. Sie drücken, bedrücken und lassen einen nicht so schnell wieder los. Jean-Pierre Pécau gelingt es, die klaustrophobische Atmosphäre des Untergangs spürbar zu machen. Kein Pathos, kein Voyeurismus, sondern ein harter Blick auf einen Mann, der in den eigenen Wahn abtaucht, während draußen die Welt brennt. Die Übersetzung von Sarah Pasquay ist präzise und lässt die Sprache scharf und beklemmend stehen. Was mich besonders beeindruckt hat: Der Band verliert sich nicht in Spektakel. Er bleibt nah an den historischen Fakten, ohne belehrend zu sein. Gleichzeitig verleiht die grafische Umsetzung den Ereignissen eine Unmittelbarkeit, wie ich sie in dieser Form selten erlebt habe. Das Buch ist eine eindrucksvolle Erinnerung daran, was geschieht, wenn Macht, Ideologie und Realität endgültig kollidieren. Es dokumentiert nicht nur das Ende eines Diktators, sondern auch das Leiden eines ganzen Kontinents – eindrucksvoll, verstörend und wichtig. Wer glaubt, Comics sorry Graphic Novel's seien nur Unterhaltung, sollte sich dieses Werk zu Gemüte führen. Es ist ein Mahnmal aus Papier – sorgfältig recherchiert, künstlerisch stark und historisch notwendig.

Ein Bunker, ein Wahnsinn – und das Ende: Geschichte, die unter die Haut geht
4

112 Seiten Kopfschütteln

Das Buch beginnt im Januar und endet im April. Ich war noch nichtmal richtig im Februar gelandet und war fassungslos, dass noch fast 3 Monate Buch vor mir liegen. Ich meine, wir wissen alle was Hitler gemacht hat, aber nochmal so schonungslos in Tagebuchform zu lesen/sehen was Tag für Tag passiert ist, ist schon ne andere Hausnummer. Grausam wird dem Ganzen nicht gerecht…

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