Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie
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Description
Book Information
Author Description
Carl R. Rogers, (1902-1987), war Schüler des Freud-Schülers Otto Rank; ab 1940 Professorfür Psychologie, zunächst in Chicago, zuletzt in La Jolla in Kalifornien. Um 1940 begründetet Rogers die klientenzentrierte Psychotherapie (in Deutschland auch als »Gesprächspsychotherapie« bekannt), die seither weltweite Verbreitung fand.Im Fischer Taschenbuch Verlag sind außerdem folgende Titel von Rogers lieferbar: ›Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie‹ (Bd. 42175) und ›Die nicht-direktive Beratung‹ (Bd. 42176).
Posts
Ein super Buch, um wirklich tief in das Thema der gesprächszentrierten Psychotherapie einzusteigen. Rogers beschreibt hier weniger eine "Technik" als vielmehr eine grundlegende Lebenseinstellung, die man als Berater (und für ein erfülltes Leben) haben sollte. Die Kernpunkte: • Kongruenz (Echtheit): Dass Innen und Außen im Einklang sind. • Empathie: Die Welt des Gegenübers wirklich verstehen wollen, ohne sich selbst darin zu verlieren. • Bedingungslose Akzeptanz: Den anderen (und sich selbst) ohne Urteil so annehmen, wie er ist. • Aktualisierungstendenz: Das Vertrauen darauf, dass der Klient die Lösung bereits in sich trägt und der Therapeut lediglich den Raum für diese Entwicklung öffnet. Was mir gut gefallen hat: Besonders stark fand ich die vielen Fallbeispiele. Die machen die Theorie greifbar und zeigen, wie sich der geöffnete Raum konkret auf den Klienten auswirkt. Auch die Erläuterungen zu den Forschungsansätzen und die wissenschaftliche Aufarbeitung geben dem Ganzen ein solides Fundament. Was mir weniger gefallen hat: Ein halber Stern Abzug, weil es zwischendurch doch einige Längen hat. Die zentralen Säulen werden meiner Meinung nach ein bisschen zu oft wiederholt und das Thema wird stellenweise sehr breit getreten. Eindruck am Ende: Wer verstehen will, wie Heilung durch echte Begegnung funktioniert, kommt an diesem Werk nicht vorbei. Es hat mir geholfen, das Prinzip der Eigenverantwortung noch klarer zu sehen
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Carl R. Rogers, (1902-1987), war Schüler des Freud-Schülers Otto Rank; ab 1940 Professorfür Psychologie, zunächst in Chicago, zuletzt in La Jolla in Kalifornien. Um 1940 begründetet Rogers die klientenzentrierte Psychotherapie (in Deutschland auch als »Gesprächspsychotherapie« bekannt), die seither weltweite Verbreitung fand.Im Fischer Taschenbuch Verlag sind außerdem folgende Titel von Rogers lieferbar: ›Die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie‹ (Bd. 42175) und ›Die nicht-direktive Beratung‹ (Bd. 42176).
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Ein super Buch, um wirklich tief in das Thema der gesprächszentrierten Psychotherapie einzusteigen. Rogers beschreibt hier weniger eine "Technik" als vielmehr eine grundlegende Lebenseinstellung, die man als Berater (und für ein erfülltes Leben) haben sollte. Die Kernpunkte: • Kongruenz (Echtheit): Dass Innen und Außen im Einklang sind. • Empathie: Die Welt des Gegenübers wirklich verstehen wollen, ohne sich selbst darin zu verlieren. • Bedingungslose Akzeptanz: Den anderen (und sich selbst) ohne Urteil so annehmen, wie er ist. • Aktualisierungstendenz: Das Vertrauen darauf, dass der Klient die Lösung bereits in sich trägt und der Therapeut lediglich den Raum für diese Entwicklung öffnet. Was mir gut gefallen hat: Besonders stark fand ich die vielen Fallbeispiele. Die machen die Theorie greifbar und zeigen, wie sich der geöffnete Raum konkret auf den Klienten auswirkt. Auch die Erläuterungen zu den Forschungsansätzen und die wissenschaftliche Aufarbeitung geben dem Ganzen ein solides Fundament. Was mir weniger gefallen hat: Ein halber Stern Abzug, weil es zwischendurch doch einige Längen hat. Die zentralen Säulen werden meiner Meinung nach ein bisschen zu oft wiederholt und das Thema wird stellenweise sehr breit getreten. Eindruck am Ende: Wer verstehen will, wie Heilung durch echte Begegnung funktioniert, kommt an diesem Werk nicht vorbei. Es hat mir geholfen, das Prinzip der Eigenverantwortung noch klarer zu sehen




