Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut

Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel des Juggernaut

Hardback
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Description

Die Geschwister Karl und Rosa führen ein einfaches Leben auf der Insel Feudalia. Sie helfen auf dem Hof ihrer Eltern, spielen im Wald und sammeln dabei das dringend benötigte Feuerholz für die Familie. Doch eines Morgens steht dort ein Schild: »Holz sammeln verboten. Holzdiebe werden bestraft.« Und dieses Verbot ist nur der Anfang einer großen Veränderung, die das Leben der Geschwister völlig auf den Kopf stellt. Schon bald wird die Familie von ihrem Hof vertrieben. In der Stadt müssen die Eltern, wie die meisten Inselbewohner, nun in Fabriken arbeiten, die reiche Herren von der Nachbarinsel Capitalia eröffnet haben. Während Vater und Mutter mehr schuften als je zuvor, reicht das Geld kaum für die Wohnung und das Essen. Den Menschen auf Feudalia war Wohlstand für alle versprochen worden, aber das erfüllt sich nicht. Doch muss das eigentlich so sein?

Warum haben die Arbeiter nichts vom erwirtschafteten Reichtum? Wieso ist der Wohlstand so ungleich verteilt? Auf der Suche nach Antworten stehen Karl und Rosa vor einem Rätsel – bis sie eine zündende Idee haben. Eine kämpferische Geschichte über Zusammenhalt und den Mut, gemeinsam etwas zu verändern.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Contemporary YA
Format
Hardback
Pages
268
Price
18.50 €

Author Description

Ole Nymoen studierte Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in Jena und arbeitet als freier Journalist. Mit Wolfgang M. Schmitt spricht er in ihrem gemeinsamen Podcast Wohlstand für Alle über Geld sowie ökonomische Ideengeschichte und politische Ökonomie.

Posts

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All
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Ein Kinderbuch, das Kapitalismus kritisch unter die Lupe nimmt und negative Auswirkungen kindgerecht erklärt? Ja, das geht! Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt erzählen in ihrem Buch "Die kleinen Holzdiebe und das Rätsel der Juggernaut" - illustriert von Nick-Martin Sternitzke - von den Geschwistern Rosa und Karl, deren Eltern plötzlich in einer Fabrik hackeln müssen, und davon, wie der versprochenen Wohlstand ausbleibt und Rosa den Streik erfindet. Schade, dass das Buch im generischen Maskulinum geschrieben ist. Nicht nur die Namen der beiden Kindern lösen bei Erwachsenen Assoziationen aus ... Schön, das hier ein Buch für kleine und große Menschen geschrieben wurde.

5

Sehr mausig

Ist zwar ein Kinderbuch aber ich habs trotzdem mit viel Freude gelesen. Also kaufts allen kids in eurem Umfeld. Der Klassenkämpferische Funken kann schließlich nie zu früh entfacht werden :).

5

Ein tolles Buch. Ist zwar offiziell ab 10 Jahren, aber ich als Erwachsene fand es trotzdem wirklich toll!

5

Durch einen Podcast drauf gekommen. Für mehr Kinderbücher gegen den Kapitalismus. 🚩

4.5

Spannend, klug und mit Haltung – ein Jugendbuch mit antikapitalistischer Botschaft.

Dieses Buch hat mich wirklich positiv überrascht. Es ist nicht nur spannend und fantasievoll erzählt, sondern vermittelt auch auf verständliche und einfühlsame Weise eine klare kapitalismuskritische Haltung. Gerade für Jugendliche ist das eine tolle Mischung: Abenteuer und Erkenntnis, Spaß und Systemkritik. Die Geschichte bleibt dabei nicht an der Oberfläche, sondern bringt politische und gesellschaftliche Fragen kindgerecht aber durchaus ernsthaft zur Sprache. Es ermutigt zum Nachdenken, zum Hinterfragen und zur solidarischen Haltung. Ein wunderschön geschriebenes, politisch starkes Jugendbuch, das jungen Leser*innen auf spannende Weise wichtige gesellschaftliche Themen näherbringt. Klar empfehlenswert.

5

"Eine kämpferische Geschichte über Zusammenhalt und den Mut, gemeinsam etwas zu verändern."

Ich habe das Buch im Podcast von Studio Kindler kennengelernt und kann nur sagen, dass das Buch sehr empfehlenswert ist (ebenso wie der Podcast). Selbst wenn man jetzt nicht der eigentlichen Zielgruppe angehört lohnt es sich das Buch zu lesen, insbesondere wenn man sich Kapitalismuskritik leicht verständlich näherbringen möchte. Darüberhinaus hat das Buch sehr schöne Illustrationen die dem Ganzen einen sehr liebevollen Charakter geben.

3

Hätte es gerne gemocht

Ich hätte das Buch gerne gemocht. Es enthält eine spannende Geschichte und viele Werte, die Kinder mit auf den Weg bekommen sollten - und natürlich auch einige Eastereggs für Erwachsene. Es ist allerdings nicht zielgruppengerecht geschrieben, wenn man die Faustregel Zielgruppe = Alter der Protagonist*innen -2 anwendet. Dadurch verfehlt es meiner Meinung nach die Wirkung.

4

Ein Kinderbuch über die Entstehung des Kapitalismus - yey! Ich bin großer Fan davon, schon Kindern die Welt um sie herum nahezubringen und zwar nicht nur was Tiere, Pflanzen und Gefühle angeht, sondern eben auch das System, in dem wir leben. Kinder leben in kapitalistischen Verhältnissen, sie werden von klein auf zu Wettbewerb, Performance und Leistung erzogen und je länger sie in dem Glauben leben, der Kapitalismus sei ein Naturgesetz, desto mehr Schwierigkeiten werden sie haben, sich eine andere Welt vorzustellen. In "Die kleinen Holzdiebe" erleben die Kinder Karl und Rosa, was es heißt vom Leben auf dem Land (jede Familie arbeitet für sich selbst, die Königin erhält einen Zehnt) in die Stadt getrieben zu werden, wo die Eltern zehn Stunden am Tag für den Profit des Fabrikbesitzers schuften. Wer herumlungert, kommt ins Arbeitshaus. Das ist nicht fair! Warum haben manche so viel und andere fast nichts? Zum Glück kommt Karl Marx in Gestalt eines Fischers vorbei und erklärt den Kids, dass das Kapital der Feind ist. Jetzt braucht es nur noch eine zündende Idee, es zu bekämpfen. Ich mochte die Geschichte ziemlich gern, sie ist spannend, an manchen Stellen lustig und ja, die Message stimmt. Manchmal ist es ein bisschen oberlehrerhaft, geht wahrscheinlich aber auch kaum anders, denn die Inhalte sind gar nicht so leicht zu verstehen, selbst für Erwachsene. Ich finde aber, dass es den Autoren gut gelungen ist, Kapitalistische Akkumulation kindgerecht zu vermitteln. Würde aber schon empfehlen, es gemeinsam zu lesen, denn es wirft vermutlich viele Fragen auf, über die es sich zu reden lohnt. Empfohlen ist das Buch ab neun, ich würde sagen, clevere Kids können es aber auch schon ab sieben oder acht vorgelesen bekommen. Die Illustrationen werden viel gelobt, ich fand sie so mittel, aber auf jeden Fall nicht störend. Den Papagei hätte ich nicht gebraucht, aber ohne wäre es wahrscheinlich schwierig geworden, die Story glaubwürdig zu machen und ja, Kinder mögen ihn wahrscheinlich gern!

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