Die Kinderbuchbrücke
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Description
Book Information
Author Description
Jella Lepman (1891–1970) wuchs in Stuttgart auf. Die jüdische Journalistin und Kinderbuchautorin emigrierte 1936 nach England und wurde 1945 von der amerikanischen Militärregierung als Beraterin für den Wiederaufbau nach Deutschland geholt. 1949 gründete sie die Internationale Jugendbibliothek in München, die weltweit größte Spezialbibliothek für internationale Kinder- und Jugendliteratur, sowie 1951 IBBY (International Board on Books for Young People), eine internationale Organisation zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur.
Posts
Ich glaube, bevor ich zum Buch komme, muss ich noch ganz kurz ein Wort zur internationalen Jugendbibliothek verlieren, von deren Anfängen Jella Lepman in ihrem Buch erzählt. Denn obgleich „die Kinderbuchbrücke“ eine Autobiographie ist, ist es doch eher eine spannende Geschichte darüber, wie die internationale Jugendbibliothek zu dem wurde was sie heute ist, welche Werte sie auch heute noch hochhält und vor allem auch warum. Die internationale Jugendbibliothek, gegründet 1949, ist die größte Bibliothek für internationale Kinder- und Jugendbibliothek und steht für internationale Begegnung, Völkerverständigung und vor allem auch interkulturelle Bildung. Werte und Ideale, die in den Anfangsjahren der Bibliothek die Welt nach dem Horror des zweiten Weltkrieges der Kinder zu liebe hat zusammenrücken lassen und die auch heute noch genauso wichtig sind, wie sie es damals waren. Was Jella Lepman angeht, nun zu ihrer Person wurde schon so manches gesagt und viele vermochten es sicher besser als ich, deswegen werde ich mich hier nicht mit biographischen Details aufhalten, ich kann nur eines sagen – nach der Lektüre der „Kinderbuchbrücke“ hat Mrs. Lepman in mir eine glühende Verehrerin gefunden. Eine jüdische Frau, die aus Deutschland migrieren musste und die dann zurück kehrt um für Kinder und Jugend da zu sein. Das allein macht sie in meinen Augen zu einer sehr mutigen Frau. Die Kraft, das Durchhaltevermögen, den Witz, die Leidenschaft, die Klugheit und ohne Zweifel auch die Dickköpfigkeit, die sie in den kommenden Jahren dann aber an den Tag legt um ihre Vision zu verwirklichen – inspirierend. Ich finde Autobiographien oft sehr zäh, oder wenig spannend, aber dieses Buch hat sich sehr angenehm lesen lassen. Es war spannend geschrieben und die vielen Bilder, die das geschriebene hervorragend illustrieren, haben mir besonders viel Spaß gemacht. Ich mag es, wie Jella Lepman schreibt und vor allem auch be-schreibt, das was sie sieht klug kommentiert. Wenn es um Nachkriegsdeutschland geht werden nie viele Worte über die Kinder verloren und es ging mir persönlich sehr nahe, wie die Kinder hier teilweise von Jella Lepman beschrieben werden. Unvergessen hier die Szene, wo das kleine Mädchen staunend entdeckt, dass woanders „ja Friede“ herrscht. Das ist so herzzerreißend und umso schöner ist es die vielen Bilder zu sehen wo Kinder ganz versunken in einem Buch schmökern. Das könnte genauso gut ich sein. Das war ich sogar. Genau so sah ich auch aus als ich ein Kind war. So sehen Kinder in allen möglichen Ländern aus und genau deswegen ist die Idee einer internationalen Bibliothek auch so genial und so erfolgreich. Auf Kinderbücher kann man sich immer einigen. Ein gutes Buch kann die eigene Welt so viel größer machen und gleichzeitig rückt man über die Begeisterung über ein gutes Buch näher zusammen. Ein wunderbares Konzept, dass für Jella Lepman und ihre Wegbereiter und Wegbegleiter so wunderbar aufgegangen ist. Ich habe Lust bekommen selber irgendetwas zu tun, aber für den Moment muss es reichen, dass ich begeistert darüber schreibe. Noch ganz kurz zu der vorliegenden Ausgabe. „Die Kinderbuchbrücke“ ist kein neues Buch, es ist bereits in den 60er Jahren einmal im S.Fischer Verlag erschienen, aber jetzt, mit ihrem 50. Todestag, kam noch einmal diese wunderschöne bebilderte Ausgabe im Kunstmann Verlag heraus. Inklusive einem Nachwort von Anna Becchi, in welchem sie das übrige Leben von Jella Lepman kurz skizziert. Außerdem muss ich auch noch das wirklich umfassende Personenregister im Anhang erwähnen. Jede bedeutende Person die Jella Lepman in ihrem Buch begegnet (und derer gab es viele!) hat eine Fußnote bekommen, teilweise mit Verweise auf Sekundärliteratur. Bücher von denen ich mir einige gemerkt habe. Sehr spannend. Schlußendlich kann ich nur jedem dieses wirklich wertvolle Buch empfehlen. Jella Lepman war eine wirklich außergewöhnliche Frau, die polarisiert und vor allem inspiriert. Ihre Erinnerungen sind spannend geschrieben und Jella Lepman ist es wert, dass viel mehr Menschen sich an sie erinnern. Besonders die, die Kinder geblieben sind.
Ich glaube, bevor ich zum Buch komme, muss ich noch ganz kurz ein Wort zur internationalen Jugendbibliothek verlieren, von deren Anfängen Jella Lepman in ihrem Buch erzählt. Denn obgleich „die Kinderbuchbrücke“ eine Autobiographie ist, ist es doch eher eine spannende Geschichte darüber, wie die internationale Jugendbibliothek zu dem wurde was sie heute ist, welche Werte sie auch heute noch hochhält und vor allem auch warum. Die internationale Jugendbibliothek, gegründet 1949, ist die größte Bibliothek für internationale Kinder- und Jugendbibliothek und steht für internationale Begegnung, Völkerverständigung und vor allem auch interkulturelle Bildung. Werte und Ideale, die in den Anfangsjahren der Bibliothek die Welt nach dem Horror des zweiten Weltkrieges der Kinder zu liebe hat zusammenrücken lassen und die auch heute noch genauso wichtig sind, wie sie es damals waren. Was Jella Lepman angeht, nun zu ihrer Person wurde schon so manches gesagt und viele vermochten es sicher besser als ich, deswegen werde ich mich hier nicht mit biographischen Details aufhalten, ich kann nur eines sagen – nach der Lektüre der „Kinderbuchbrücke“ hat Mrs. Lepman in mir eine glühende Verehrerin gefunden. Eine jüdische Frau, die aus Deutschland migrieren musste und die dann zurück kehrt um für Kinder und Jugend da zu sein. Das allein macht sie in meinen Augen zu einer sehr mutigen Frau. Die Kraft, das Durchhaltevermögen, den Witz, die Leidenschaft, die Klugheit und ohne Zweifel auch die Dickköpfigkeit, die sie in den kommenden Jahren dann aber an den Tag legt um ihre Vision zu verwirklichen – inspirierend. Ich finde Autobiographien oft sehr zäh, oder wenig spannend, aber dieses Buch hat sich sehr angenehm lesen lassen. Es war spannend geschrieben und die vielen Bilder, die das geschriebene hervorragend illustrieren, haben mir besonders viel Spaß gemacht. Ich mag es, wie Jella Lepman schreibt und vor allem auch be-schreibt, das was sie sieht klug kommentiert. Wenn es um Nachkriegsdeutschland geht werden nie viele Worte über die Kinder verloren und es ging mir persönlich sehr nahe, wie die Kinder hier teilweise von Jella Lepman beschrieben werden. Unvergessen hier die Szene, wo das kleine Mädchen staunend entdeckt, dass woanders „ja Friede“ herrscht. Das ist so herzzerreißend und umso schöner ist es die vielen Bilder zu sehen wo Kinder ganz versunken in einem Buch schmökern. Das könnte genauso gut ich sein. Das war ich sogar. Genau so sah ich auch aus als ich ein Kind war. So sehen Kinder in allen möglichen Ländern aus und genau deswegen ist die Idee einer internationalen Bibliothek auch so genial und so erfolgreich. Auf Kinderbücher kann man sich immer einigen. Ein gutes Buch kann die eigene Welt so viel größer machen und gleichzeitig rückt man über die Begeisterung über ein gutes Buch näher zusammen. Ein wunderbares Konzept, dass für Jella Lepman und ihre Wegbereiter und Wegbegleiter so wunderbar aufgegangen ist. Ich habe Lust bekommen selber irgendetwas zu tun, aber für den Moment muss es reichen, dass ich begeistert darüber schreibe. Noch ganz kurz zu der vorliegenden Ausgabe. „Die Kinderbuchbrücke“ ist kein neues Buch, es ist bereits in den 60er Jahren einmal im S.Fischer Verlag erschienen, aber jetzt, mit ihrem 50. Todestag, kam noch einmal diese wunderschöne bebilderte Ausgabe im Kunstmann Verlag heraus. Inklusive einem Nachwort von Anna Becchi, in welchem sie das übrige Leben von Jella Lepman kurz skizziert. Außerdem muss ich auch noch das wirklich umfassende Personenregister im Anhang erwähnen. Jede bedeutende Person die Jella Lepman in ihrem Buch begegnet (und derer gab es viele!) hat eine Fußnote bekommen, teilweise mit Verweise auf Sekundärliteratur. Bücher von denen ich mir einige gemerkt habe. Sehr spannend. Schlußendlich kann ich nur jedem dieses wirklich wertvolle Buch empfehlen. Jella Lepman war eine wirklich außergewöhnliche Frau, die polarisiert und vor allem inspiriert. Ihre Erinnerungen sind spannend geschrieben und Jella Lepman ist es wert, dass viel mehr Menschen sich an sie erinnern. Besonders die, die Kinder geblieben sind.
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Jella Lepman (1891–1970) wuchs in Stuttgart auf. Die jüdische Journalistin und Kinderbuchautorin emigrierte 1936 nach England und wurde 1945 von der amerikanischen Militärregierung als Beraterin für den Wiederaufbau nach Deutschland geholt. 1949 gründete sie die Internationale Jugendbibliothek in München, die weltweit größte Spezialbibliothek für internationale Kinder- und Jugendliteratur, sowie 1951 IBBY (International Board on Books for Young People), eine internationale Organisation zur Förderung der Kinder- und Jugendliteratur.
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Ich glaube, bevor ich zum Buch komme, muss ich noch ganz kurz ein Wort zur internationalen Jugendbibliothek verlieren, von deren Anfängen Jella Lepman in ihrem Buch erzählt. Denn obgleich „die Kinderbuchbrücke“ eine Autobiographie ist, ist es doch eher eine spannende Geschichte darüber, wie die internationale Jugendbibliothek zu dem wurde was sie heute ist, welche Werte sie auch heute noch hochhält und vor allem auch warum. Die internationale Jugendbibliothek, gegründet 1949, ist die größte Bibliothek für internationale Kinder- und Jugendbibliothek und steht für internationale Begegnung, Völkerverständigung und vor allem auch interkulturelle Bildung. Werte und Ideale, die in den Anfangsjahren der Bibliothek die Welt nach dem Horror des zweiten Weltkrieges der Kinder zu liebe hat zusammenrücken lassen und die auch heute noch genauso wichtig sind, wie sie es damals waren. Was Jella Lepman angeht, nun zu ihrer Person wurde schon so manches gesagt und viele vermochten es sicher besser als ich, deswegen werde ich mich hier nicht mit biographischen Details aufhalten, ich kann nur eines sagen – nach der Lektüre der „Kinderbuchbrücke“ hat Mrs. Lepman in mir eine glühende Verehrerin gefunden. Eine jüdische Frau, die aus Deutschland migrieren musste und die dann zurück kehrt um für Kinder und Jugend da zu sein. Das allein macht sie in meinen Augen zu einer sehr mutigen Frau. Die Kraft, das Durchhaltevermögen, den Witz, die Leidenschaft, die Klugheit und ohne Zweifel auch die Dickköpfigkeit, die sie in den kommenden Jahren dann aber an den Tag legt um ihre Vision zu verwirklichen – inspirierend. Ich finde Autobiographien oft sehr zäh, oder wenig spannend, aber dieses Buch hat sich sehr angenehm lesen lassen. Es war spannend geschrieben und die vielen Bilder, die das geschriebene hervorragend illustrieren, haben mir besonders viel Spaß gemacht. Ich mag es, wie Jella Lepman schreibt und vor allem auch be-schreibt, das was sie sieht klug kommentiert. Wenn es um Nachkriegsdeutschland geht werden nie viele Worte über die Kinder verloren und es ging mir persönlich sehr nahe, wie die Kinder hier teilweise von Jella Lepman beschrieben werden. Unvergessen hier die Szene, wo das kleine Mädchen staunend entdeckt, dass woanders „ja Friede“ herrscht. Das ist so herzzerreißend und umso schöner ist es die vielen Bilder zu sehen wo Kinder ganz versunken in einem Buch schmökern. Das könnte genauso gut ich sein. Das war ich sogar. Genau so sah ich auch aus als ich ein Kind war. So sehen Kinder in allen möglichen Ländern aus und genau deswegen ist die Idee einer internationalen Bibliothek auch so genial und so erfolgreich. Auf Kinderbücher kann man sich immer einigen. Ein gutes Buch kann die eigene Welt so viel größer machen und gleichzeitig rückt man über die Begeisterung über ein gutes Buch näher zusammen. Ein wunderbares Konzept, dass für Jella Lepman und ihre Wegbereiter und Wegbegleiter so wunderbar aufgegangen ist. Ich habe Lust bekommen selber irgendetwas zu tun, aber für den Moment muss es reichen, dass ich begeistert darüber schreibe. Noch ganz kurz zu der vorliegenden Ausgabe. „Die Kinderbuchbrücke“ ist kein neues Buch, es ist bereits in den 60er Jahren einmal im S.Fischer Verlag erschienen, aber jetzt, mit ihrem 50. Todestag, kam noch einmal diese wunderschöne bebilderte Ausgabe im Kunstmann Verlag heraus. Inklusive einem Nachwort von Anna Becchi, in welchem sie das übrige Leben von Jella Lepman kurz skizziert. Außerdem muss ich auch noch das wirklich umfassende Personenregister im Anhang erwähnen. Jede bedeutende Person die Jella Lepman in ihrem Buch begegnet (und derer gab es viele!) hat eine Fußnote bekommen, teilweise mit Verweise auf Sekundärliteratur. Bücher von denen ich mir einige gemerkt habe. Sehr spannend. Schlußendlich kann ich nur jedem dieses wirklich wertvolle Buch empfehlen. Jella Lepman war eine wirklich außergewöhnliche Frau, die polarisiert und vor allem inspiriert. Ihre Erinnerungen sind spannend geschrieben und Jella Lepman ist es wert, dass viel mehr Menschen sich an sie erinnern. Besonders die, die Kinder geblieben sind.
Ich glaube, bevor ich zum Buch komme, muss ich noch ganz kurz ein Wort zur internationalen Jugendbibliothek verlieren, von deren Anfängen Jella Lepman in ihrem Buch erzählt. Denn obgleich „die Kinderbuchbrücke“ eine Autobiographie ist, ist es doch eher eine spannende Geschichte darüber, wie die internationale Jugendbibliothek zu dem wurde was sie heute ist, welche Werte sie auch heute noch hochhält und vor allem auch warum. Die internationale Jugendbibliothek, gegründet 1949, ist die größte Bibliothek für internationale Kinder- und Jugendbibliothek und steht für internationale Begegnung, Völkerverständigung und vor allem auch interkulturelle Bildung. Werte und Ideale, die in den Anfangsjahren der Bibliothek die Welt nach dem Horror des zweiten Weltkrieges der Kinder zu liebe hat zusammenrücken lassen und die auch heute noch genauso wichtig sind, wie sie es damals waren. Was Jella Lepman angeht, nun zu ihrer Person wurde schon so manches gesagt und viele vermochten es sicher besser als ich, deswegen werde ich mich hier nicht mit biographischen Details aufhalten, ich kann nur eines sagen – nach der Lektüre der „Kinderbuchbrücke“ hat Mrs. Lepman in mir eine glühende Verehrerin gefunden. Eine jüdische Frau, die aus Deutschland migrieren musste und die dann zurück kehrt um für Kinder und Jugend da zu sein. Das allein macht sie in meinen Augen zu einer sehr mutigen Frau. Die Kraft, das Durchhaltevermögen, den Witz, die Leidenschaft, die Klugheit und ohne Zweifel auch die Dickköpfigkeit, die sie in den kommenden Jahren dann aber an den Tag legt um ihre Vision zu verwirklichen – inspirierend. Ich finde Autobiographien oft sehr zäh, oder wenig spannend, aber dieses Buch hat sich sehr angenehm lesen lassen. Es war spannend geschrieben und die vielen Bilder, die das geschriebene hervorragend illustrieren, haben mir besonders viel Spaß gemacht. Ich mag es, wie Jella Lepman schreibt und vor allem auch be-schreibt, das was sie sieht klug kommentiert. Wenn es um Nachkriegsdeutschland geht werden nie viele Worte über die Kinder verloren und es ging mir persönlich sehr nahe, wie die Kinder hier teilweise von Jella Lepman beschrieben werden. Unvergessen hier die Szene, wo das kleine Mädchen staunend entdeckt, dass woanders „ja Friede“ herrscht. Das ist so herzzerreißend und umso schöner ist es die vielen Bilder zu sehen wo Kinder ganz versunken in einem Buch schmökern. Das könnte genauso gut ich sein. Das war ich sogar. Genau so sah ich auch aus als ich ein Kind war. So sehen Kinder in allen möglichen Ländern aus und genau deswegen ist die Idee einer internationalen Bibliothek auch so genial und so erfolgreich. Auf Kinderbücher kann man sich immer einigen. Ein gutes Buch kann die eigene Welt so viel größer machen und gleichzeitig rückt man über die Begeisterung über ein gutes Buch näher zusammen. Ein wunderbares Konzept, dass für Jella Lepman und ihre Wegbereiter und Wegbegleiter so wunderbar aufgegangen ist. Ich habe Lust bekommen selber irgendetwas zu tun, aber für den Moment muss es reichen, dass ich begeistert darüber schreibe. Noch ganz kurz zu der vorliegenden Ausgabe. „Die Kinderbuchbrücke“ ist kein neues Buch, es ist bereits in den 60er Jahren einmal im S.Fischer Verlag erschienen, aber jetzt, mit ihrem 50. Todestag, kam noch einmal diese wunderschöne bebilderte Ausgabe im Kunstmann Verlag heraus. Inklusive einem Nachwort von Anna Becchi, in welchem sie das übrige Leben von Jella Lepman kurz skizziert. Außerdem muss ich auch noch das wirklich umfassende Personenregister im Anhang erwähnen. Jede bedeutende Person die Jella Lepman in ihrem Buch begegnet (und derer gab es viele!) hat eine Fußnote bekommen, teilweise mit Verweise auf Sekundärliteratur. Bücher von denen ich mir einige gemerkt habe. Sehr spannend. Schlußendlich kann ich nur jedem dieses wirklich wertvolle Buch empfehlen. Jella Lepman war eine wirklich außergewöhnliche Frau, die polarisiert und vor allem inspiriert. Ihre Erinnerungen sind spannend geschrieben und Jella Lepman ist es wert, dass viel mehr Menschen sich an sie erinnern. Besonders die, die Kinder geblieben sind.





