Die Keime
Buy Now
By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.
Description
Book Information
Author Description
Julia Mayer wurde 1993 in Malchin geboren, lebt mit ihrer Hündin Leia an der Ostsee und schreibt seit ihrem vierzehnten Lebensjahr Romane. Nachdem sie sich mehrere Jahre lang erfolglos und frustriert durch den Alltags-Dschungel gekämpft hat, wagte sie im Dezember 2012 den Sprung ins Indie-Publishing. Seitdem veröffentlicht sie regelmäßig und tobt sich dabei gern in den unterschiedlichsten Genres aus. Je vielseitiger, desto besser. Sie bezeichnet sich selbst gern als Frau mit Hund - immer auf der
Posts
Das Cover finde ich persönlich jetzt nicht so berauschend, da zumindest im 1.Band die 'Keine' Menschen sind und keine 'Krabbelviecher'. Aber die Augen passen zur Geschichte, denn sie zeigen die Phase an, in denen sich der Mensch gerade befindet. Julia Mayer hat sich die Mühe gemacht, einzelne Blogger anzuschreiben und mal nachzufragen, ob man Interesse hätte, ihren selbstverlegten Auftakt einer 8. Bände starken All-Age Dystopie zu lesen und zu rezensieren. Normalerweise bin ich eher nicht so dafür, weil ich jetzt schon mehrmals lieblos hingeklatschte Rohfassungen von Indieautoren geschickt bekommen habe, bei denen sich mir die Fingernägel hochrollen, was Sprache, Ausdruck und Rechtschreibung betrifft. Ich lese natürlich in jede Leseprobe rein und da mit bei Julia werde schlechtes aufgefallen ist und mir noch dazu der Schreibstil auf anhieb gefiel, bekam sie das erste 'Ja', dass ich an einen Indie - Autoren vergebe :D Früher wurden die Menschen nach der 'Asche' - Phase wiedergeboren. Dies haben sie im Jahr 2074 verloren und geben den 'Keimen' die Schuld. Sie jagen und töten sie. Auch Avery ist so ein 'Keim'. Sie verliert alles, befindet sich auf der Flucht vor Familie und Freunden und lernt die Welt so kennen wie sie ist - nicht wohlbehütet, nein, grausam und egoistisch. Sie schließt sich mit Skar zusammen, einem mürrischen Kerl - irgendwie scheint ihr Schicksal verbunden. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach einer Möglichkeit, in die nächste Phase überzugehen. Dabei leiten sie Averys Träume und Skars Erfahrung. Sie treffen auf viele Menschen, bewegen sich durch eine Welt aus Misstrauen, Drogen und Versuchungen und versuchen, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Der Schreibstil ist toll, sehr poetisch und wenn man sich eingewöhnt hat, liest er sich sehr schnell. Ich würde sagen, es ist definitiv eines der erwachseneren Bücher. Anfangs war ich völlig verwirrt, die vielen Metaphern und die Tatsache, dass man direkt ins Geschehen geworfen wird, ohne Hintergrundinformationen oder sonstiges haben mir den Einstieg erschwerrt. Avery ist ein sehr zwigespaltener Charakter, mal ist sie ängstlich, mal kindishc und dann wiederum sehr erwachsen. Skar konnte ich vom Alter her überhaupt nicht einschätzen, ebenso wenig seinen Charakter. Er ist mürrisch und wenn mehr als zwei Worte aus seinem Mund kommen, dann hat das schon was zu sagen. Die anderen Charakter, z.B. Cosima die Häscherin und Cash der Junkie haben mir gut gefallen. Man konnte sehr gut verstehen, warum Cash sich den Drogen hingibt. Über Cosimas Gründe den Keimen zu helfen, würd ich gern noch mehr erfahren. Außerdem fehlen mir viele Informationen. Wie funktioniert das mit den Phasenübergängen genau? Wie kam es überhaupt zu den Phasen? Was bedeutet das überhaupt? Vor meinen Augen ist noch kein klares Bild enstanden. Auch die Perspektivenwechsel sind mir nicht ganz klar geworden. Sicher, die zwischen Cash und Avery sind logisch, aber bei den anderen Personen weiß ich nicht, ob es vielleicht nur Averys wiederkehrende Erinnerungen sind oder reale, noch exestierende Personen. Da hoffe ich im zweiten Band auf mehr, mehr, mehr Informationen! (Zaunpfahl flieg!) Klar lässt man bei 8 Bänden den Leser erstmal im unklaren, hier aber waren die Infos doch wirklich etwas dünn. Die Idee und die Geschichte an sich sind besonders, neuartig und ich zumindest habe noch nichts in die Richtung gelesen. Wünschen würde ich mir aber ein klareres Bild, mehr Beschreibungen und generell mehr Infos. Denn im Moment suche ich den Sinn, und es fühlt sich an wie ein unvollständiges Puzzle. Es steckt defintiv viel Potenzial darin - sowohl in der Geschichte, als auch im Schreibstil. Die Charakter müssen noch besser gezeichnet werden, die Umgebung und Begebenheiten sollten näher beleuchtet werden und die Infos sollten nicht ganz so spärlich gesät werden. Wenn das passieren sollte, sehe ich in der Reihe großes Potenzial. Ich würde es Leuten empfehlen, die nicht unbedingt alles aufgeklärt brauchen und sich auch noch etwas auf die Folgebände gedulden können. :) Hat Spass gemacht zu lesen.
Description
Book Information
Author Description
Julia Mayer wurde 1993 in Malchin geboren, lebt mit ihrer Hündin Leia an der Ostsee und schreibt seit ihrem vierzehnten Lebensjahr Romane. Nachdem sie sich mehrere Jahre lang erfolglos und frustriert durch den Alltags-Dschungel gekämpft hat, wagte sie im Dezember 2012 den Sprung ins Indie-Publishing. Seitdem veröffentlicht sie regelmäßig und tobt sich dabei gern in den unterschiedlichsten Genres aus. Je vielseitiger, desto besser. Sie bezeichnet sich selbst gern als Frau mit Hund - immer auf der
Posts
Das Cover finde ich persönlich jetzt nicht so berauschend, da zumindest im 1.Band die 'Keine' Menschen sind und keine 'Krabbelviecher'. Aber die Augen passen zur Geschichte, denn sie zeigen die Phase an, in denen sich der Mensch gerade befindet. Julia Mayer hat sich die Mühe gemacht, einzelne Blogger anzuschreiben und mal nachzufragen, ob man Interesse hätte, ihren selbstverlegten Auftakt einer 8. Bände starken All-Age Dystopie zu lesen und zu rezensieren. Normalerweise bin ich eher nicht so dafür, weil ich jetzt schon mehrmals lieblos hingeklatschte Rohfassungen von Indieautoren geschickt bekommen habe, bei denen sich mir die Fingernägel hochrollen, was Sprache, Ausdruck und Rechtschreibung betrifft. Ich lese natürlich in jede Leseprobe rein und da mit bei Julia werde schlechtes aufgefallen ist und mir noch dazu der Schreibstil auf anhieb gefiel, bekam sie das erste 'Ja', dass ich an einen Indie - Autoren vergebe :D Früher wurden die Menschen nach der 'Asche' - Phase wiedergeboren. Dies haben sie im Jahr 2074 verloren und geben den 'Keimen' die Schuld. Sie jagen und töten sie. Auch Avery ist so ein 'Keim'. Sie verliert alles, befindet sich auf der Flucht vor Familie und Freunden und lernt die Welt so kennen wie sie ist - nicht wohlbehütet, nein, grausam und egoistisch. Sie schließt sich mit Skar zusammen, einem mürrischen Kerl - irgendwie scheint ihr Schicksal verbunden. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach einer Möglichkeit, in die nächste Phase überzugehen. Dabei leiten sie Averys Träume und Skars Erfahrung. Sie treffen auf viele Menschen, bewegen sich durch eine Welt aus Misstrauen, Drogen und Versuchungen und versuchen, ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Der Schreibstil ist toll, sehr poetisch und wenn man sich eingewöhnt hat, liest er sich sehr schnell. Ich würde sagen, es ist definitiv eines der erwachseneren Bücher. Anfangs war ich völlig verwirrt, die vielen Metaphern und die Tatsache, dass man direkt ins Geschehen geworfen wird, ohne Hintergrundinformationen oder sonstiges haben mir den Einstieg erschwerrt. Avery ist ein sehr zwigespaltener Charakter, mal ist sie ängstlich, mal kindishc und dann wiederum sehr erwachsen. Skar konnte ich vom Alter her überhaupt nicht einschätzen, ebenso wenig seinen Charakter. Er ist mürrisch und wenn mehr als zwei Worte aus seinem Mund kommen, dann hat das schon was zu sagen. Die anderen Charakter, z.B. Cosima die Häscherin und Cash der Junkie haben mir gut gefallen. Man konnte sehr gut verstehen, warum Cash sich den Drogen hingibt. Über Cosimas Gründe den Keimen zu helfen, würd ich gern noch mehr erfahren. Außerdem fehlen mir viele Informationen. Wie funktioniert das mit den Phasenübergängen genau? Wie kam es überhaupt zu den Phasen? Was bedeutet das überhaupt? Vor meinen Augen ist noch kein klares Bild enstanden. Auch die Perspektivenwechsel sind mir nicht ganz klar geworden. Sicher, die zwischen Cash und Avery sind logisch, aber bei den anderen Personen weiß ich nicht, ob es vielleicht nur Averys wiederkehrende Erinnerungen sind oder reale, noch exestierende Personen. Da hoffe ich im zweiten Band auf mehr, mehr, mehr Informationen! (Zaunpfahl flieg!) Klar lässt man bei 8 Bänden den Leser erstmal im unklaren, hier aber waren die Infos doch wirklich etwas dünn. Die Idee und die Geschichte an sich sind besonders, neuartig und ich zumindest habe noch nichts in die Richtung gelesen. Wünschen würde ich mir aber ein klareres Bild, mehr Beschreibungen und generell mehr Infos. Denn im Moment suche ich den Sinn, und es fühlt sich an wie ein unvollständiges Puzzle. Es steckt defintiv viel Potenzial darin - sowohl in der Geschichte, als auch im Schreibstil. Die Charakter müssen noch besser gezeichnet werden, die Umgebung und Begebenheiten sollten näher beleuchtet werden und die Infos sollten nicht ganz so spärlich gesät werden. Wenn das passieren sollte, sehe ich in der Reihe großes Potenzial. Ich würde es Leuten empfehlen, die nicht unbedingt alles aufgeklärt brauchen und sich auch noch etwas auf die Folgebände gedulden können. :) Hat Spass gemacht zu lesen.




